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Buchdaten
Titel: Ich nehme mein Leben selbst in die Hand
Autor: Alison Lapper
Verlag: Blanvalet
Preis: 8,95€
ISBN: 3442369898
Seitenzahl: 255
Alter: 12
Jahr: 2008
Rubrik: Biographie
Art: Taschenbuch
Autor
Es handelt sich um eine Biographie und von daher will ich nicht zu ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von CyberQueeny über Ich nehme mein Leben selbst in die Hand / Lapper, Alison 13. Oktober 2009
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
durchschnittlich
Stil:
ausschmückend
Unterhaltungswert:
hoch
Wie ergreifend ist die Story?
sehr ergreifend
Informationsgehalt:
informativ
Aufmachung:
schön
Pro:
Stil
Kontra:
sPRÜNGE
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Eine bemerkenswerte Frau
Hallo lieber Leser, liebe Leserin.
ALLGEMEINES
Kaufgrund
Da ich eine absolute Leseratte bin und gerne mal etwas Neues lese, habe ich mir mal ein Überraschungsbuchpaket bei Ebay ersteigert, um auch mal etwas zu lesen, was ich sonst nie in die Finger bekommen hätte. Darunter war auch dieses Exemplar.
Buchdaten
Titel: Ich nehme mein Leben selbst in die Hand Autor: Alison Lapper Verlag: Blanvalet Preis: 8,95€ ISBN: 3442369898 Seitenzahl: 255 Alter: 12 Jahr: 2008 Rubrik: Biographie Art: Taschenbuch
Autor
Es handelt sich um eine Biographie und von daher will ich nicht zu viel verraten.
NACH DEM LESEN
Inhaltsangabe
1965 wurde Alison geboren, ohne Arme und deformierten Beinen. Ihre Mutter bekommt sie gar nicht zu Gesicht, da die Ärzte davon ausgehen, dass sie nicht lange lebt und ihre Mutter mit der Behinderung auch ein Problem hat. Im Alter von einigen Wochen kommt sie in ein Heim für Behinderte. Durch ihre fröhliche Art gewinnt sie trotz ihrer Behinderung Freunde und soll sogar adoptiert werden. Doch ihre Mutter stimmt der Adoption nicht zu und holt sie stattdessen immer in den Ferien zu sich. Dort lernt sie ihre acht Jahre ältere Schwester Nessie kennen und lieben. Alison erreicht viel durch ihre optimistische Art. Sie heiratet sogar und bekommt einen gesunden Sohn.
Leseprobe
Seite 82: Eine andere seiner Lieblingsbeschäftgungen bestand darin, uns hochzuheben und quer durch den Raum zu schleudern. So eine Art Wurfspiel, bei dem er allerdings nicht besonders treffsicher war. Er stellte sich mit einem von uns unterm Arm ans eine Ende des Spielzimmers und warf uns dann in einem hohen Bogen quer durch den Raum auf die andere Seite. Ich schätze, dass dazwischen mindestens fünf oder sechs Meter lagen. Auf der anderen Seite gab es ein paar Kissen auf die er zielte. Gelegentlich klappte es, und wir landeten auf dem Kissen, aber meistens verfehlte er sie.
Meine Meinung
Als ich das Buch aus den Karton genommen habe, fand ich es interessant dieses Buch vorzufinden, da ich erst vor einiger Zeit eine Reportage bzw. einen Bericht über diese bemerkenswerte Frau gesehen hatte.Der Einstieg ist sehr schnell, da man bei Alisons Geburt einsteigt und gerade am Anfang alles wesentliche erfährt. Später springt sie leider, so dass ich manchmal schlecht folgen konnte. In dem einen Absatz ist sie noch vier Jahre, dann schon sieben und plötzlich ist sie wieder vier. Darüber sieht man aber hinweg, wenn man ihr Schicksal liest, denn solche Sprünge sind nur nebensächlich. Ich selbst war auf Grund des Alter meiner Mutter eine Risikoschwangerschaft und bin sehr froh, dass ich nicht behindert geboren wurde. Durch dieses Buch versucht man nachzuvollziehen, ob man selbst den Mut und diesen Optimismus hätte, wäre man selbst an ihrer Stelle. Genauso ist man von den Heimmitarbeitern, aber auch von der eiskalten Mutter geschockt. Trotzdem versucht man ihre Haltung Alison gegenüber zu verstehen und nachzuvollziehen. Ein behindertes Kind zu bekommen und auch noch zu Zeiten, wo die Leute nicht unbedingt so tolerant waren, keine schöne Vorstellung.
Kapitellänge ist sehr gut, so dass man jeden Abend ein Kapitel lesen kann, aber auch unterwegs mal ein oder zwei Kapitel lesen kann. Ich selbst war aber so fasziniert, dass ich das Buch in einem Zug durchgelesen habe. Erst wollte ich nur bis zu den Fotos lesen, die sie als Baby, im Heim, aber auch mit Familie und Freunden zeigen. Da ich aber erst Fotos ansehe, wenn ich auch vom Lesen an diesem Punkt bin, habe ich sehr schnell gelesen, danach war es aber gerade wegen ihrem Freund so spannend gewesen, dass ich gar nicht merkte, wie schnell ich las und dass ich durch war. Somit habe ich einen Tag gelesen.
Vom Alter her denke, ich dass man das Buch im Alter von 12 Jahren lesen kann, da es harmlos ist, trotzdem aber verständlich, bildhaft ist. Gerade die heutige Jugend ist noch oft sehr fies zu behinderten Menschen und dadurch ist dieses Buch auch für den Unterricht geeignet, um jungen Lesern zu zeigen, dass Behinderte, Menschen sind, wie du und ich.
Empfehlen kann ich das Buch jedem, der sich für diese Frau interessiert. Ich würde es jeder Zeit wieder lesen.
Bewertung
Von mir erhält dieses Buch fünf Sterne. Eine absolut bemerkenswerte Frau, die ihren Weg trotz Behinderung gegangen ist und auch noch geht.Pro: Stil Contra: Sprünge
Danke fürs Lesen und Bewerten.
Eure Sarah
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