Mind the Teergrube!
25. Jun 2006
Pro:
Ebenso einfache wie geniale Spielidee
Kontra:
?
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Spaßfaktor
Design
Stabilität
 N8wind
Über sich:
Solange hier nicht die Qualität der Berichte zählt, sondern in welcher Seilschaft man ist, hab ich k...
Mitglied seit:30.04.2006
Erfahrungsberichte:123
Vertrauende:6
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 43 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Verlag: Spiele von Doris & Frank Autor: Doris Matthäus & Frank Nestel Spielerzahl: 2..6 Spieldauer: 20..40 Minuten, bei Verwendung der einen oder anderen Variante auch mehr Alter: Ab 8 Material: 24 Spielsteine aus Holz in 6 Farben und mit 4 verschiedenen Igeln verziert, dazu ein zweiseitig verwendbarer Spielplan Erschienen: 1990 (1.Auflage) - 1997 (6.Auflage) Das Spiel gefällt mir sehr gut, vor allem, weil es eine simple Spielidee hat, die dennoch außergewöhnlich und witzig ist.Es ist im Prinzip ein einfaches Start-Ziel-Spiel, bei dem derjenige gewinnt, der als erster seine 4 Spielsteine im Ziel hat. Es gibt eine "Rennstrecke" mit 6 Bahnen - aber nicht eine für jeden Mitspieler! Sondern: anfangs stellen die Spieler ihre Steine auf einer beliebigen Bahn auf "Start" - erst alle Spieler reihum ihren 1. Stein, dann alle Spieler reihum ihren 2. Stein, usw., bis jeder seine 4 Steine auf Start hat. Die Steine dürfen auch in beliebiger Anzahl übereinander stehen, aber ziehen darf dann immer nur der oberste Stein. Dann wird gewürfelt. Wobei nun das Würfelergebnis NICHT sagt, wie viele Felder der Spieler einen Stein vorrücken darf, sondern AUF WELCHER BAHN ein Stein vorgerückt werden darf! Wenn man gewürfelt hat, DARF man einen EIGENEN Stein auf eine Nebenbahn setzen und man MUSS IRGENDeinen Stein auf der ausgewürfelten Bahn ein Feld vorsetzen. Das heißt, man kann auch einen fremden Stein vorrücken - oder muss es sogar, wenn der fremde Stein der einzige in der betreffenden Bahn sein sollte. Wofür ist das noch interessant? Ich schrieb ja von Steinen übereinander, von denen nur der oberste gezogen werden darf. Wenn sich nun ein eigener Stein mehr unten im Stapel befinden sollte, ist es natürlich durch Ziehen fremder oberer Steine eine Möglichkeit, den eigenen Stein frei zu bekommen. Alsdann ermöglicht die Zugregel, dass - wenn ich z.B. eine 5 gewürfelt habe, mein Stein aber auf Bahn 6 steht - ich dann erst meinen eigenen Stein um eine Bahn zur Seite rücken darf - also im Beispiel auf Bahn 5 - und dann damit auf dieser ein Feld vorrücken kann. Und dann gibts da noch die Teergruben: in jeder Bahn gibt es eine davon, und das sind Felder, wenn man auf die gerät, dann sitzt der betreffende Stein hier fest und darf erst weitergerückt werden, wenn sich kein anderer Stein mehr hinter ihm - egal auf welcher Bahn - befindet. Dadurch, dass man auch fremde Steine vorrücken darf, hat man natürlich schön die Möglichkeit, seine Mit(oder besser: Gegen)-Spieler festzusetzen. Sofern sie sich nicht rechtzeitig durch einen Seitenzug aus der Gefahrenzone gebracht haben. Die Spielanleitung beschreibt noch einige Spielvarianten und die Rückseite des Spielbretts eröffnet auch noch eine andere Variante. Aber ich fand immer die Grundversion schon spaßig genug.Fazit: irgendwie so simpel und zugleich spannend wie Mensch-ärgere-dich-nicht, aber doch ganz anders, und gegenüber M-Ä-D-N und Konsorten ist Umdenken gefragt. Bleibt nur noch die Frage: wieso Igel?
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26.06.2006 11:14
Hört sich witzig an, gerade weil man seine Mitspieler ärgern kann. Lg Tobias
25.06.2006 23:58
Du hast das Spiel ja sehr gut beschrieben, aber dadurch kam Deine eigene Meinung viel zu kurz. lg Alan
25.06.2006 23:03
deine eigene meinung ist mir etwas zu knapp geraten :/(