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Flieg, kleine Möwe!
Die Möwen, sie fliegen und treiben im Wind und wissen nicht, wo sie zu Hause sind. Sie breiten die Flügel aus und lassen sich tragen, an einen Ort, wo keine Fragen sie plagen. So flieg ich wie eine Möwe hin und her über dem weiten, blauen Meer. Ohne Ziel, ohne Sinn, ohne Leben ich bin. Ich weiß nicht, wo ich hingehör -wills gar nicht wissen. Ich fühl mich so einsam, leer und zerrissen. Und so flieg ich wie eine Möwe und lasse mich tragen, an einen Ort, wo keine Fragen mich plagen. -------------------------------------------------------------------------------------
Spiegel der Vergangenheit
Ich schau in den Spiegel, doch ich sehe mich nicht, ich sehe ein Kind, ein Kind, das nicht spricht. Die großen Augen starren mich angstvoll an. Am Tag bin ich weit weg, denk nicht daran.
Doch des Nachts steh ich plötzlich an einer Tür, ich weiß nicht warum, ich kann nichts dafür. Dir Tür geht auf, dort sitzt das Kind, ganz still, nur seine Augen unruhig sind.
Ich schlage die Tür zu, das Kind wimmert, in seinen Augen jedoch keine Träne schimmert.
Nacht für Nacht wiederholt es sich, und erst der Tag erlöset mich.
Jahr um Jahr sitzt das Kind im Dunkeln, niemals seine Augen vor Freude funkeln.
Doch plötzlich ist ein Schatten da und es wird warm, er nimmt das Kind vorsichtig in den Arm. Ich steh in der Tür und sehe das Kind, dessen Augen plötzlich voller Tränen sind. Auch ich möchte weinen, doch ich laß es nicht zu. Ich zieh den Schatten heraus, schließ die Tür, doch es ist keine Ruh.
Hinter der Tür, da sitzt das Kind, und auf den Wangen Tränen sind.
Nacht für Nacht ist jetzt auch der Schatten da. Ich kann es nicht ändern, er ist einfach da. Er bietet mir seine Hilfe an, fast beschützt er mich, doch ich möchte diese Hilfe nicht - noch nicht. Doch irgendwann werde ich seine Hilfe nicht mehr ablehnen, dann gehen wir zusammen zur Tür und befreien das Kind. Es wird wieder in die Vergangenheit gehen, ohne Furcht. Und auch ich kann wieder glücklich sein. Und vielleicht wird auch der Schatten Gestalt annehmen.
Many years ago I was breathing the first time 2 years after my birth I was feeling the first time great pain 7 years after my birth I was feeling the first time hating somebody 13 years after my birth I was feeling the first time losing someone forever Now I'm feeling the first time the great pain of all years after my birth and I wished I wouldn't be born -------------------------------------------------------------------------------------
little girl's crying
I'm with my friends and I'm happy I'm with the boy I'm in love with and I'm shy I'm alone and I'm disappointed of you I'm alone and I'm crying about you but nobody wants to know what happens when I'm alone
some know all but they don't know what happens when I'm alone
all think I'm brave and I have to stay brave in their eyes
but I'm not brave I won't be brave because I can't be brave I will always be the little girl crying about a destroyed family
Die Gedichte sind alle zu einer Zeit entstanden, als es mir wirklich dreckig ging und ich mich langsam und vorsichtig mit meiner Vergangenheit auseinandergestzt habe, also net schimpfen, wenn sie alle traurig sind!!
Der Spiegel der Vergangenheit ist am Persönlichsten und liegt mir auch immer noch sehr am Herzen
14.11.2006 19:54
mei, ist das schön!
18.08.2006 09:29
schön, wenn man seine manchmal auch traurige stimmung in der form zu papier bringen kann. lg
14.04.2006 18:01
jeder hat mal solche Phasen im Leben. Und wer nicht, der hat noch nicht gelebt. Auf die Zukunft! alea iacta