Über sich:Ich schreibe immer wieder mal kleine Berichte aus meinem täglichen Leben...über Kommentare freue ich...
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Hallo, da ich festgestellt habe, dass sich hier recht viele auch literarisch betaetigen, und ich heute ein wenig freie Zeit hatte, wollte ich den kleinen Gedankengang niederschreiben, den ich gestern beim Blick auf den Tejo hatte. Ich selbst finde es nicht besonders gelungen, aber vielleicht sieht das ja die/der Ein oder Andere anders. p.S.: Sorry wegen den Umlauten, port. Tastatur:
LISBOA
Des tags gekleidet in Armut und Dunst, ein Balztanz um der Touristengunst, ein Wirbeln und Hecheln, mit Alterum faecheln und doch nur ein trauriges Spiel.
Des nachts, ueber Daechern am funkelnden Ufer, die Faehren zerteilen den tiefdunklen Strom, ich sehe die Kirchen, schlohweiss in Wolken und hoere die Frau, oh sie singt davon.
Ich hasse dich, oh Lisboa, du dreckige Diva. Und doch ist dein Reiz unbestritten. So alt und so hochnasig zeigst du dich mir, doch ich, seh nur deine Falten. Die Neuen. Und die Alten.
ehrlich gesagt, dein wintergedicht gefällt mir besser. mit gereimtem in heutiger zeit hab ich überhaupt so meine problemchen. die metapher der stadt als heruntergekommene schöne ist doch ein wenig abgegriffen, die schlohweißen wolken find ich auch ein bisserl prätentiös. die kombination armut und dunst hingegen hat schon was. auch der gedanke des touristen-anlockens, indem mit altertum gefächelt wird. ich würde noch einen schritt radikaler werden und statt der braven diva eine hure nehmen, die nur mühsam ihr schadhaftes gebiss beim lächeln verbirgt. got what I mean? sorry, will mich da jetzt nicht groß aufspielen - aber als germanistin kann ich einer textinterpretation, wo ich sie finde, nicht widerstehen ... werde dich ins cis nehmen und sicher öfter bei dir lesen. vielleicht schaust du auch einmal bei mir herein und findest was zum lesen? schönen adventrestsonntag, falls du das heute noch liest, doris
06.12.2009 17:43
ehrlich gesagt, dein wintergedicht gefällt mir besser. mit gereimtem in heutiger zeit hab ich überhaupt so meine problemchen. die metapher der stadt als heruntergekommene schöne ist doch ein wenig abgegriffen, die schlohweißen wolken find ich auch ein bisserl prätentiös. die kombination armut und dunst hingegen hat schon was. auch der gedanke des touristen-anlockens, indem mit altertum gefächelt wird. ich würde noch einen schritt radikaler werden und statt der braven diva eine hure nehmen, die nur mühsam ihr schadhaftes gebiss beim lächeln verbirgt. got what I mean? sorry, will mich da jetzt nicht groß aufspielen - aber als germanistin kann ich einer textinterpretation, wo ich sie finde, nicht widerstehen ... werde dich ins cis nehmen und sicher öfter bei dir lesen. vielleicht schaust du auch einmal bei mir herein und findest was zum lesen? schönen adventrestsonntag, falls du das heute noch liest, doris
26.08.2009 11:10
Nicht meins, aber sh für die Idee. Liebe Grüße
24.08.2009 14:21
Wenn Dir sowas spontan beim Blick auf den Fluss kommt, solltest Du es sammeln.