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So, heute werde ich Euch über meinen Enkel berichten. Er heißt Knut und wurde schon vor längerer Zeit von meinem Sohn adoptiert. Die Adoption lief recht unproblematisch in den „heiligen Hallen“ des schwedischen Möbeldiscounters IKEA ab. Ein wenig Quengelei seitens meines Sohnemannes und ein Elch weniger stand im Regal und befand sich von da an in unserem Korb. An der Kasse erhielt ich gegen Zahlung von 15 DM (heute dürften die Adoptionsgebühren um die 8 € liegen) die Adoptionsurkunde in Form eines Kassenbons.
Zuhause angekommen wurde der kleine Kerl erst einmal vermessen. Von der Horn- bis zur Zehenspitze misst er etwa 35 cm; von Zeigefinger bis Zeigefinger rund 25 cm. Da es sich bei Knut um einen sehr eitlen Elch handelt, gebe ich sein Gewicht auch nur als Circa - Gewicht an ; es liegt bei 300g.
Auf Familienfotos präsentiert sich der putzige Kerl in einem freundlichen hellbraun, mit rotbraunen Elchschaufeln. Die Öhrchen, außen hellbraun, wie der Rest des Körpers, sind innen mit dem gleichen kurzflorigen Filzstoff gefüllt, aus dem die Hörner bestehen. Die Augen, die freundlich über die dicke Knollennase blicken, sind mit braunem, schwarzem und weißem Garn gestickt. Die Nasenlöcher sind aus braunem gerolltem Filz gebildet.
Am liebsten sitzt Knut, denn aufgrund seines vorgewölbten Hinterteils und der geschickten Nahtführung endet jeder Versuch ihn hinzustellen unweigerlich in der Sitzposition. Natürlich kann er auch liegen, aber im Sitzen sieht er einfach am niedlichsten aus.
„Was ist das größte Organ bei dem Menschen?“ Die Haut. Und beim Elch? Klar, das Fell! Dichter flauschiger Plüsch umhüllt das weiche Watteherz von Knut. Das macht ihn besonders kuschelig und anschmiegsam. Einmal im Monat spendieren wir unserem Enkel den Besuch im „ MIELE Schönheitssalon“, sprich der Waschmaschine. Trotz ungezählter 30° Wäschen sieht das Fell noch immer fabrikneu aus. (Mein Tipp: Einfach an den Hörnern an der Wäascheleine aufhängen und nicht in den Trockner geben, sonst schrumpft Knut.) Bei anderen Kuscheltieren (vor allem bei billigen Exemplaren) neigt der Plüsch zum Verfilzen; nicht so bei Knut; die Fasern sind trotz intensiver Kuscheleinsätze immer noch locker und weich.
Die Nähte halten, was IKEA verspricht, nämlich ein langes Leben. Selbst die viel strapazierten Hörner konnte mein Sohn bis heute nicht vom Restelch trennen. Also alles in allem eine sehr gute Verarbeitung, die es uns bislang nicht ermöglichte einen Blick in das Innere unseres Enkelkindes zu werfen.
Meine Empfehlung kann nur alle 5 Sterne beinhalten, da Knut (bei IKEA ist der Originalname Älgkalv) hervorragend verarbeitet, sehr haltbar und dazu schön weich ist, keine verschluckbaren Kleinteile (wie Augen oder Nase) enthält und trotzdem sehr süß aussieht.
Einen Nachteil hat der Elch allerdings, der allerdings nicht zur Abwertung führt; nämlich den hohen Suchtfaktor. Hast Du einen – willst Du mehr. Nun, deswegen haben wir jetzt einige Elche in unserem Haushalt, da unser Kleiner zum echten Elchsammler geworden ist.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren wünscht Euch
Das Vieh liegt auch in meinem Wohnzimmer ;-) In seinem Bauch wohnt nun ein Kopfkissen.... Du bist ja ganz schön brutal: "Elch einafch zum trocknen an die Wäscheleine hängen" *brrr*
27.06.2006 21:29
ups ... und ich bin immer noch elchlos und nicht elchgetestet ... :-)) lg detlef
16.05.2006 18:58
Das Vieh liegt auch in meinem Wohnzimmer ;-) In seinem Bauch wohnt nun ein Kopfkissen.... Du bist ja ganz schön brutal: "Elch einafch zum trocknen an die Wäscheleine hängen" *brrr*
13.04.2005 11:06
Klasse Bericht! Witzig ist, dass ich selbst diesen Elch auch besitze und ihn ebenfalls "Knut" getauft habe...!!! LG, Sassi2002