Über sich:Chaotin ,immer auf der Suche nach guter Literatur, Musik, Filme, und dem Sinn des Lebens
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Ich - oder was ich zu sein glaube
Viele denken ich würde immer nur lachen, verrückte Sachen und Spaß machen. Die Außenwelt sieht mich nur so wie's mir gefällt -Was sie davon hält?! -Kann ich nicht sagen...Ob's gut oder schlecht... - dazu müßt man andre fragen.
Ich fühle mich wie ein kleiner Statist in dieser großen weiten Welt, die manchmal so beschissen ist. In jede Rolle schlüpf' ich hinein, bis mir die Maske passt frag ich: " Wer soll ich sein?"
In diesem Spiel bin ich der Sieger! Bis es heißt :" Nichts geht mehr", BLEIB ich der Krieger!
Doch was ist dann, hab ich verloren, den Sieg vertan?
Wenn die Würfel erst einmal gefallen sind.. und die Realität mir gegenüber steht.. werd ich sagen: Ich war blind, wie ein dummes, kleines
Kind.
Zu diesem Gedankentext: Ich hatte ihn einmal in der Schule für den Kunstunterricht, eine unserer Schulaustellungen, verfasst. Das Thema war Fotografie, kann sein, dass es noch ein Unterthema gab,wie:"Stelle dich dar," "Der jugendliche Mensch"...oder so..ich weiss es nicht mehr. Wichtig war auch, wie die Fotos gemacht sein sollten, aus welcher Perspektive,..etc.. Mein Beitrag sah so aus: Ich schrieb dieses Gedicht mit rotem Lippenstift an die 2 Aussenpiegelseiten unseres Badezimmerspiegelschranks (so ein Schrank mit 3 Spiegelseiten, "Alibert" heißt das Modell glaub ich..ihr wisst was ich meine, oder?) Dann stellte ich mich vor den Spiegel,- Haare und Gesicht nass(Sollte "Reinigung", natürlich nicht nur einfach die Gesichtsreinigung, sondern seelische Reinigung, Klarheit, Selbstkonfrontation darstellen.), klappte die zwei beschriebenen Aussenseiten des Schrankes so, dass sich mein Konterfei unendlich viele Male in den drei Spiegeln unendlich oft wiederholten und machte mit der Kamera, per Selbstauslöser, ein Farbfoto davon. Dieses Foto klebte ich oben, mittig, auf schwarzes Tonpapier. Die linke und rechte Seite des Tonpapieres "berahmte" ich sozusagen mit 2 langen Klopapierstreifen, auf denen ich das Gedicht noch einmal in schwarzer Schrift, schrieb. Das Wort "Kind" war wegen der Dramaturgie und Bedeutung als einziges rot geschrieben Die Funktion der Klopapierstreifen: Um das Gedicht besser entziffern zu können als auf dem Foto.Und als so eine Art "Memoriam", denn die weißen Streifen machten sich sehr gut auf dem schwarzen Hintergrund und als Umrahmung eines Fotos..Es erinnerte irgendwie an diese Grabkranzschleifen, Das Klopapier verlieh dem ganzen Ironie und Zynismus.
Darunter klebte ich noch ein schwarzweiss Foto von mir mit kurzgeschorenen Haaren(eigentlich schon Glatze, es waren glaub ich 3 mm).Emotionsloser Gesichtsausdruck. (Zusammen sollte es die Vergänglichkeit, den Kampf, das Leiden, das Ungesunde im Menschen,--..sowie : das ENDE darstellen) Im Ganzen wirkte mein Beitrag wie ein "IN MEMORIAM" -ein Nachruf von mir selbst.
Interpretation: Wie ihr wisst, gibt es keine "richtige" oder "falsche Interpretation", es gibt nur vielleicht eine "einmalige" Intention, die des "Machers" nämlich. Also, interpretiert es frei nach euren Gedanken! Wenn ihr doch wissen möchtet, was ich damit ausdrücken wollte, so war es : Isolation, Suche nach der eigenen Identität, Wechselspiel zwischen "Beobachten und beobachtet Werden", wie sieht man mich, wie sehe ICH mich, wie bin ich TATSÄCHLICH? Selbsthass, Reflektion, Aufruf, Anklage, Kritik, Suche nach einem Sinn, Pubertät und ihre Tücken, Resignation, und das Ende.. Warum ich gerade so etwas "Trauriges" machte? Ich wollte einen Akzent setzen, nicht den üblichen Einheitsbrei, die üblichen Fotos so nach dem Motto: "Meine schöne kleine jugendliche Welt,-dass bin ich, dass ist mein Pony, dass, meine beste Freundin, hier mein Schwarm und dass bin ich bei meiner Lieblingsfreizeitbeschäftigung" Ich fand einfach, dass sich die meißten Plakate meiner Klasse zu stark ähnelten. Es sollte ein Kontrast geschaffen werden.
Ich würd euch gern ein Foto davon posten, denn ich weiß nicht, ob man sich mein ganzes Geschreibe, so gut vorstellen kann. Mal schauen, vielleicht finde ich das Plakat noch irgendwo.. Hoffe es war nicht langweilig ..so viel Text ist arg störend..
Doch ich kann es mir super gut vorstellen, trotzdem wäre ein Foto dieser Art bestimmt mehr als interessant! Dein Gedicht ist sehr eindringlich und für die Geschicht dazu möchte ich gerne auch ein BH verteilen - geht aber nicht. Und so bringe ich das eine demnächst vorbei. Meinen Respekt lasse ich aber jetzt schon da. GLG, Elari
Dazu passt, so hoffe ich, das folgende Zitat von Picasso: „Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.“ Das bestätigt sich insbesondere in einer Gesellschaft wie der unseren immer wieder aufs Neue…
21.03.2007 10:55
Doch ich kann es mir super gut vorstellen, trotzdem wäre ein Foto dieser Art bestimmt mehr als interessant! Dein Gedicht ist sehr eindringlich und für die Geschicht dazu möchte ich gerne auch ein BH verteilen - geht aber nicht. Und so bringe ich das eine demnächst vorbei. Meinen Respekt lasse ich aber jetzt schon da. GLG, Elari
20.03.2007 16:14
Da hätt icj gern das Foto von gesehen.... Klingt aber fantastisch!
14.03.2006 17:04
Dazu passt, so hoffe ich, das folgende Zitat von Picasso: „Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.“ Das bestätigt sich insbesondere in einer Gesellschaft wie der unseren immer wieder aufs Neue…