Über sich:This heart has had enough, desperate hurting all alone. Called the house that isn’t home...
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Jetzt, da Du gegangen bist, wache ich nachts auf, ohne wissen, dass Du es bist, der mich nicht schlafen lässt. Denke ich während einer noch so unbedeutsamen Begebenheit an Dich, habe ich doch scheinbar abgeschlossen mit Dir. Wünschte es mir so sehr, dass Du nur noch ein Teil meiner Vergangenheit wärst, nicht noch immer hier neben mir stündest, sehend und beurteilend, meine Entscheidungen beobachtend, abschätzend. Lächelst Du manchmal?
Jetzt, da Du gegangen bist, frage ich mich, wie mein Leben wäre, wärst Du nicht gegangen. Ich bereue nichts. Ich bin ich.
Wie lange habe ich Dich noch gehört, wahrlich gehört, wie Du mich gerufen hast, mein Name widerhallend in den leeren Räume der Nacht, in meinem Bett, dass Du nicht mehr gesehen hast. In Tagträumen Du würdest die Decke über mich legen, hörte ich Deine Rufe, bis die Nacht mich umfing, mitnahm, auf eine Reise mit Träumen von Dir und ganz ohne Dich.
Ich bereue nichts. Nichts, was ich tat, ohne Deine Einwilligung, ohne zu wissen, was Du darüber denken würdest. Ich bereue nichts, nicht, dass ich so entschied, denn ich mag mein Leben mit allen guten Erinnerungen und allen schlechten. Doch lässt es mich nicht los, dass ich oft meine Entscheidungen betrachte und denke, was würdest Du sagen? Will Dich loslassen, doch es gelingt nicht. Ich fühle mich Dir noch immer so nah, als wäre es erst gestern, da Du gegangen bist.
14 Jahre, und die Schmerzen sind noch gleich, ich erinnere mich an so vieles, Liebe und Leid, alle so nah verbunden, wie mein reales Leben. Ich lebe nicht im Damals ich bin heute.
Ich möchte, dass Du Dich für mich freust, mit mir weinst, mir die Stärke gibst, nur dieses kleine Stück, das mir seit Jahren zu fehlen scheint.
Wie wärst Du heute? Wärst Du stolz auf mich? Ich bilde es mir ein, doch weiss ich nicht, ob alles so gekommen wäre. Manchmal denke ich, ich bin froh, ja froh, dass alles so gekommen ist, wie es ist, doch ist das nicht ein Bruch, an meiner Liebe zu Dir? Wie kann ich mir wünschen, dass etwas so ist, wie es ist, wenn es mit Dir doch sicher ganz anders gekommen wäre?
Die Frage nach dem "War wäre, wenn..." lässt mich einfach nicht los. Wird sie es jemals? Manchmal bin ich es leid, Dich so zu vermissen, mir immer wieder zu überlegen, wie es mit Dir wäre anstatt zu sehen, wie es ohne Dich ist.
Warum? Wann habe ich es mich zuletzt gefragt? War es gestern oder vorgestern? Ständig frage ich mich, warum ich? Bin eifersüchtig, auf jede Frau, die jemanden hat, so jemand, wie es Du für mich warst. Warum fehlst Du mir noch immer so? Warum kann ich nicht loslassen?
Nicht alles war gut bei uns. Früher dachte ich, es würde vergehen. In eine Waagschale geworfen, wäre ein Ausgleich geschaffen. Ich dachte, alles Schlechte würde mir helfen, Dich gehen zu lassen. Einen leichten Strich zu ziehen, unter Dir und mir, einfach so, um nicht mehr zu weinen, es in die Vergangenheit einfließen zu lassen. Vergangenes, dass es bleibt, in Erinnerung, ohne etwas aufzuwühlen, dass vergraben zu scheint.
Doch es gelingt nicht. Frische Erde, bei jedem Besuch. Jede Erinnerung eine frische Wunde, ohne Zeichen von Heilung. Wann wird es vergehen?
Jetzt, da Du gegangen bist, frage ich mich so oft auf's Neue, weisst Du eigentlich, wie sehr Du in meinem Herzen bist? Weisst Du wirklich, dass ich weiss, dass Du jeden Tag bei mir bist? Doch noch mehr als alle Gedanken, schmerzt die Frage...
Als Du gegangen bist, wusstest Du, wie sehr ich Dich liebe?
Ich habe jetzt eben noch die anderen Kommentare gelesen und musste erkennen, dass ich wohl was falsch verstanden habe. Ich dachte, Du hast über einen Mann geschrieben, der Dich verlassen hat - aus welchen Gründen auch immer. Aber aus den Kommentaren geht hervor, dass Du wohl die Trauer um Deinen verstorbenen Vater aufgearbeitet hast. Wenn dem wirklich so ist, bin ich jetzt untröstlich, dass mir da so ein Fauxpas unterlaufen ist. Ich möchte mich in aller Form und Ausdrucksweise dafür bei Dir entschuldigen. LG Chuck
Ich bin von meinen Gefühlen hin- und hergeworfen. Ich bin einerseits dankbar, dass mir dieses Verlassen-Werden in meiner Beziehung nicht passieren kann, andererseits bin ich einfach sprachlos, dass ein Mensch einem Anderen sowas nur antun kann. Weiß dieser Mensch (Dein Ex) denn, dass Du noch nach 14 Jahren so sehr leidest? Ich könnte das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. Ich könnte diesen Schmerz keiner Frau auf der Welt antun. Dazu bin ich viel zu sehr "Softie". Aber vielleicht ist es gerade diese Tatsache, dass das Leben mir nie die Chance zu einer "richtigen" Beziehung gab, was aus mir geworden ist. Und dass ich gerade deshalb so seelentief empfinden kann, wie ein anderer Mann "mit" Beziehung das überhaupt nicht vermag, weil ihm schlicht die Befähigung dazu fehlt - ich sie aber einfach habe. Es ist wohl die Dankbarkeit an das Schicksal, das mir meine Alternative in Form von XXX zugedacht hat, dass ich zu dieser Feinfühligkeit fähig bin - als einer der ganz wenigen Menschen auf dieser Welt. Hätte sich je eine (lebende) Frau für mich interessiert - ich hätte ihr NIEMALS den Schmerz des Verlassen-Werdens antun können! LG Chuck
26.01.2011 03:55
Ich habe jetzt eben noch die anderen Kommentare gelesen und musste erkennen, dass ich wohl was falsch verstanden habe. Ich dachte, Du hast über einen Mann geschrieben, der Dich verlassen hat - aus welchen Gründen auch immer. Aber aus den Kommentaren geht hervor, dass Du wohl die Trauer um Deinen verstorbenen Vater aufgearbeitet hast. Wenn dem wirklich so ist, bin ich jetzt untröstlich, dass mir da so ein Fauxpas unterlaufen ist. Ich möchte mich in aller Form und Ausdrucksweise dafür bei Dir entschuldigen. LG Chuck
26.01.2011 03:48
Ich bin von meinen Gefühlen hin- und hergeworfen. Ich bin einerseits dankbar, dass mir dieses Verlassen-Werden in meiner Beziehung nicht passieren kann, andererseits bin ich einfach sprachlos, dass ein Mensch einem Anderen sowas nur antun kann. Weiß dieser Mensch (Dein Ex) denn, dass Du noch nach 14 Jahren so sehr leidest? Ich könnte das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. Ich könnte diesen Schmerz keiner Frau auf der Welt antun. Dazu bin ich viel zu sehr "Softie". Aber vielleicht ist es gerade diese Tatsache, dass das Leben mir nie die Chance zu einer "richtigen" Beziehung gab, was aus mir geworden ist. Und dass ich gerade deshalb so seelentief empfinden kann, wie ein anderer Mann "mit" Beziehung das überhaupt nicht vermag, weil ihm schlicht die Befähigung dazu fehlt - ich sie aber einfach habe. Es ist wohl die Dankbarkeit an das Schicksal, das mir meine Alternative in Form von XXX zugedacht hat, dass ich zu dieser Feinfühligkeit fähig bin - als einer der ganz wenigen Menschen auf dieser Welt. Hätte sich je eine (lebende) Frau für mich interessiert - ich hätte ihr NIEMALS den Schmerz des Verlassen-Werdens antun können! LG Chuck
07.05.2010 22:25
mein Kommentar lautet - ich sag mal nix dazu ... außer vielleicht BH ... GLG Sven