Auf Empfehlung einer Freundin kaufte ich mir das Buch "Im Keller" von Jan Philipp Reemstma.
Nun werde ich über das Buch berichten.
Zum Autor:
Jan Philipp Reemtsma wurde 1952 geboren. Er ist Vorstand des Hamburger Instituts für Sozialforschung und der Arno Schmidt Stiftung.
Er lebt mit ... Bericht lesen
Jan Philipp Reemtsma entführt. Erst nach Zahlung eines Lösegeldes von 30 Millionen Mark kam er frei. Dies ist sein aufregender Bericht über seine Gef...
Bis zur Geldübergabe von DM 30 Millionen befand er sich 33 Tage in den Händen seiner Entführer -- gefangen in einem Kellerloch. Nun hat er ein Buch über diese Zei...
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Im Keller Bewertung für Im Keller / Jan Philipp Reemtsmavon
scream3
Pro: *Kann passiv nachvollziehen was passiert ist*durch Fremdwörter werden einem die Gedanken des opfers richtig vermittelt* Kontra: *bischen hochgestochen geschrieben*
Auf Empfehlung einer Freundin kaufte ich mir das Buch "Im Keller" von Jan Philipp Reemstma.
Nun werde ich über das Buch berichten.
Zum Autor:
Jan Philipp Reemtsma wurde 1952 geboren. Er ist Vorstand des Hamburger Instituts für Sozialforschung und d ...
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sehr hilfreich
30.07.2001
(27.11.2002)
Kellertrauma. Bewertung für Im Keller / Jan Philipp Reemtsmavon
sp67
Pro: s.Text Kontra: s.Text
Jan Philipp Reemtsma, Im Keller. Hamburger Edition 1997, DM 32.- 222 Seiten. http://www.his-online.de/edition/programm/029.htm (auch als Taschenbuch bei rororo DM 14,90) Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller Seiten, auf die ...
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Pro: gut zu lesen Kontra: nicht immer alles leicht zu verstehen
...221 Seiten
Preis EUR 7,90
ISBN 3-499-22221-3
Erscheinungsdatum: Oktober 1998
Rowohlt Taschenbuch
** Im Keller **
von Jan Philipp Reemtsma
Wer kennt eigentlich Jan Philipp Reemtsma?
Auch ich als Hamburger hatte zwar schon von ihm gehört, ...
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sehr hilfreich
03.08.2003
Tiefpunkt Bewertung für Im Keller / Jan Philipp Reemtsmavon
Stellaluna
Pro: toll und interessant geschrieben Kontra: nicht für jeden etwas
Reemtsmas Buch "Im Keller" über seine Entführung und seine Folgen ist kein Buch für Voyeure, die sich noch einmal unterhaltsam gruseln möchten, sondern eine Lektüre für diejenigen, die bereit sind zu versuchen, Gedanken und Gefühle eines vollkommen ausgel ...
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sehr hilfreich
16.02.2001
Ichverlust Bewertung für Im Keller / Jan Philipp Reemtsmavon
roepke
Pro: Ein intensives und ehrliches Buch Kontra: ?
...Reemtsma schildert hier, wie er seine Entführung erlebte.
Am 25. März 1996 wurde er vor seinem Haus im Hamburger Nobelviertel Blankenese entführt und nach 33 Tagen gegen ein Lösegeld von 30 Millionen DM wieder freigelassen. Reemtsma rekapituliert z ...
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Bis zur Geldübergabe von DM 30 Millionen befand er sich 33 Tage in den Händen seiner Entführer -- gefangen in einem Kellerloch. Nun hat er ein Buch über diese Zeit geschrieben. Als Vorgeschmack sind Auszüge aus diesem Bericht in einer dreiteiligen Spiegel-Serie erschienen und diese Passagen waren beeindruckend. Der jetzt erschienene schmale Band beschreibt auf eine so noch nicht gelesene Art und Weise sein Leben im und nach dem Keller. Zunächst schildert Reemtsma den äußeren Ablauf der Entführung. Wie er brutal vor seinem Haus in Hamburg, Blankenese, niedergeschlagen und in einem Auto verschleppt wurde. Die Rolle seiner Frau, als sie die Polizei hinzuzog und das schwierige Verhandeln mit den Entführern selbst. Es ist die Perspektive von außen, wie sie später in den Medien nachgelesen werden konnte. Der zweite Teil des Buches berichtet über Reemtsmas Aufenthalt im Keller. Um die notwendige Distanz zu wahren, schreibt er von sich in der dritten Person. "Er" im Keller hat mit der Person, die er vorher war und nachher ist, nicht das geringste zu tun. Reemstma schildert seinen erzwungenen Aufenthalt, der eine absolute Extremsituation war, mit einer gedanklichen und sprachlichen Präzision, wie man sie in Büchern selten findet. Mit aller Kraft versucht er die immer wieder aufsteigende Panik in Schach zu halten. In seinem Leben als Wissenschaftler hat er sich theoretisch mit Traumen und den Folgen von Folter beschäftigt. Die erlebte Todesangst im Keller, das hilflose Ausgeliefertsein an Entführer, die er nicht einschätzen kann, ist etwas völlig anderes und mit nichts zu vergleichen. Sein Leben wird von anderen Menschen auf sein Geld reduziert: "It's just a business" -- nichts weiter. Es geht ihm nicht um Mitleid oder Lamentieren. Es geht darum, daß durch diesen Eingriff von außen der innerste Kern der Persönlichkeit eines Menschen angetastet wurde, und auf irreparable Weise verletzt bleibt. Auch als er viel später der Polizei dabei behilflich ist, den Keller, in dem er gefangengehalten wurde, zu identifizieren, stellt sich das erhoffte Erleichtertsein nicht ein. Der Keller ist aus seinem Leben nicht mehr wegzudenken -- nicht einmal mit der größtmöglichen Anstrengung. Reemtsma zieht ein niederschmetterndes Resümee: Das Gefühl, um das ich mich hier bemüht habe, ist kaum anders auf den Punkt zu bringen: Alles ist, wie es war, nur paßt es mit mir nicht mehr zusammen. Als trüge ich eine Brille, die alles einen halben Zentimeter nach links oder rechts verschiebt.Am Ende seiner Aufzeichnungen steht die verzweifelte Erkenntnis, daß alles was wichtig ist, in der Welt ist, "und ich bin eben nicht darin". --Manuela Haselberger
Bis zur Geldübergabe von DM 30 Millionen befand er sich 33 Tage in den Händen seiner Entführer -- gefangen in einem Kellerloch. Nun hat er ein Buch über diese Zeit geschrieben. Als Vorgeschmack sind Auszüge aus diesem Bericht in einer dreiteiligen Spiegel-Serie erschienen und diese Passagen waren beeindruckend. Der jetzt erschienene schmale Band beschreibt auf eine so noch nicht gelesene Art und Weise sein Leben im und nach dem Keller. Zunächst schildert Reemtsma den äußeren Ablauf der Entführung. Wie er brutal vor seinem Haus in Hamburg, Blankenese, niedergeschlagen und in einem Auto verschleppt wurde. Die Rolle seiner Frau, als sie die Polizei hinzuzog und das schwierige Verhandeln mit den Entführern selbst. Es ist die Perspektive von außen, wie sie später in den Medien nachgelesen werden konnte. Der zweite Teil des Buches berichtet über Reemtsmas Aufenthalt im Keller. Um die notwendige Distanz zu wahren, schreibt er von sich in der dritten Person. "Er" im Keller hat mit der Person, die er vorher war und nachher ist, nicht das geringste zu tun. Reemstma schildert seinen erzwungenen Aufenthalt, der eine absolute Extremsituation war, mit einer gedanklichen und sprachlichen Präzision, wie man sie in Büchern selten findet. Mit aller Kraft versucht er die immer wieder aufsteigende Panik in Schach zu halten. In seinem Leben als Wissenschaftler hat er sich theoretisch mit Traumen und den Folgen von Folter beschäftigt. Die erlebte Todesangst im Keller, das hilflose Ausgeliefertsein an Entführer, die er nicht einschätzen kann, ist etwas völlig anderes und mit nichts zu vergleichen. Sein Leben wird von anderen Menschen auf sein Geld reduziert: "It's just a business" -- nichts weiter. Es geht ihm nicht um Mitleid oder Lamentieren. Es geht darum, daß durch diesen Eingriff von außen der innerste Kern der Persönlichkeit eines Menschen angetastet wurde, und auf irreparable Weise verletzt bleibt. Auch als er viel später der Polizei dabei behilflich ist, den Keller, in dem er gefangengehalten wurde, zu identifizieren, stellt sich das erhoffte Erleichtertsein nicht ein. Der Keller ist aus seinem Leben nicht mehr wegzudenken -- nicht einmal mit der größtmöglichen Anstrengung. Reemtsma zieht ein niederschmetterndes Resümee: Das Gefühl, um das ich mich hier bemüht habe, ist kaum anders auf den Punkt zu bringen: Alles ist, wie es war, nur paßt es mit mir nicht mehr zusammen. Als trüge ich eine Brille, die alles einen halben Zentimeter nach links oder rechts verschiebt.Am Ende seiner Aufzeichnungen steht die verzweifelte Erkenntnis, daß alles was wichtig ist, in der Welt ist, "und ich bin eben nicht darin". --Manuela Haselberger