Hier präsentiert der Meister des Horrors fünf seiner besten Kurzromane: In Der Mann, der niemandem die Hand geben wollte begegnen sich in einem Club zufällig drei Männer zu einer... mehr
Erfahrungsbericht von winterspiegel über Im Morgengrauen / Stephen King 31.05.2003
Produktbewertung des Autors:
Niveau
leichte Kost
Stil
ausschmückend
Unterhaltungswert
hoch
Spannung
ziemlich spannend
Pro:
Die Erzählung & # 8222;Der Nebel& # 8220;
Kontra:
Die beiden kürzeren Geschichten
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Der erste Band der Geschichtensammlung „Sceleton Crew“ ist im Deutschen unter dem Titel „Im Morgengrauen“ erschienen. „Der Mann, der niemandem die Hand geben wollte“, „Achtung – Tiger!“, „Omi“, „Morgenlieferungen“ und „Der Nebel“, sind die einzelnen Erzählungen die eigentlich in keiner vernünftigen Stephen King – Sammlung fehlen sollten. Interessant aber auch vor allem wegen der 200 Seiten – und somit fast schon an Novellenlänge heranreichende - Gruselmär „Der Nebel“, die auch für alle Freunde der gepflegten Gänsehaut-Lektüre einen starken Kaufanreiz bieten dürfte. Aber erst mal schön der Reihe nach...
Der Mann, der niemandem die Hand geben wollte
1919 Henry Brower, ein Mitglied der Handelskommission in Bombay verursacht durch Verkettung unglücklicher Umstände, den Tod eines kleinen indischen Jungen. Der Vater des Jungen belegt wiederum Brawer mit einem satanischen Fluch. Alles lebende, dass Brower danach je mit seinen Händen berührt, ist zum Tode verurteilt. Der Kaufmann lebt seitdem zurückgezogen und allein. Doch da kann er eines Tages einem Fremden sehr behilflich sein. Als der sich bei ihm bedanken will schaut Brower voller Entsetzen auf die Hände des Mannes, die mit einem Mal näherkommen und seine eigenen- todbringenden schütteln wollen...
Diese Geschichte wird im Club der 249 B East 35 th Street in New Jork erzählt. Jener Club, der schon Schauplatz und Ausgangspunkt von Kings Erzählung „Atemtechnik“ war. Von dort aus gehend entwickelt sich eine Geschichte in ähnlichem Stil, wie dem des Bachman-Buches „Der Fluch“, wenn auch in viel stärker komprimierter Form. Alles in allem eine nette und verrückte Episode, - halt eine außerordentlich unterhaltsame Begebenheit, wie sie sich King so gerne von der Seele zu schreiben pflegt.
Achtung – Tiger!
Charles muss mal austreten. Und das mitten im Unterricht. Als er merkt, dass er es bis zum Ende der Stunde nicht mehr aushält, fragt er schließlich seine Lehrerin, die ewig nörgelnde Miß Bird. Als Charles direkt vor den Toiletten angekommen ist, glaubt er seinen Augen nicht zu trauen, als er einen ausgewachsenen Tiger am anderen Ende des Waschraums erblickt. Als sein Klassenkamerad Kenny Griffith vorbeikommt um zu sehen, wo er so lange bleibt, glaubt der Charles natürlich nicht als er davon erzählt, und betritt die Jungentoilette um nachzusehen...
Es gibt das Zitat, dass Stephen King seine Wäscheliste veröffentlichen könne, und es würde immer noch ein großer Erfolg werden. So weit will ich natürlich nicht gehen. Doch diese nur wenige Seiten lange, unausgegorene Fingerübung (mehr ist es denn nun wirklich nicht) schrammt wohl einigermaßen knapp an so einem hanebüchenen Vergleich vorbei. Andererseits ist die „Tiger-Sache“ sehr schnell überflogen und wohl auch genauso schnell wieder vergessen.
Omi
Der elfjährige George Brückner muss daheim bei seiner kranken Oma bleiben, da sein Bruder mit gebrochenem Bein im Krankenhaus liegt und die Mutter zu ihm fahren will. Doch Großmutter hat öfters schlimme Anfälle, die den Jungen sehr ängstigen. Als einer dieser Anfälle schließlich zum Ableben von Oma führt, während Charles alleine zu Hause ist, versucht er in seiner ersten Aufregung ruhig Blut zu bewahren. Doch Omi, tot oder nicht tot, hat gar nicht vor im Sterbebett liegenzubleiben. Also steht sie auf und geistert durch die Wohnung, um dem kleinen George den Schrecken seines noch so jungen Lebens einzujagen...
Hier zeigt sich wieder einmal Kings phänomenale Fähigkeit sich quasi in die Seele eines Kindes zu versetzen. Deshalb ist die flott von der Hand erzählte Gruselgeschichte vom kleinen George Brückner und seiner so seltsamen und furchteinflössenden Großmutter so überaus fesselnd. Denn nicht nur ein paar hübsche Schockmomente werden dem geneigten Leser geboten, sondern er darf auch ein Stück weit in das aufgewühlte Herz eines Kindes schauen, dass mit dem Unglaublichen konfrontiert wird. Und somit wird er zu einem Verbündeten des verzweifelten, aber sich dennoch vehement gegen die finstere Mächte zur Wehr setzenden Jungen.
Morgenlieferungen
In aller Herrgottsfrühe geht Spike Milligan seinem Geschäft als Milchmann nach. Doch seine Morgenlieferungen erschöpfen sich nicht allein in der Zustellung verschiedener Milchprodukte, sondern er hinterlässt als besonderen, hinterhältigen Bonus zwischen Butter und Quark immer noch etwas extra tödliches...
Noch eine besonders kurze Abhandlung aus der Feder des Horror-Kings. Diesmal über einen Boten des Todes der etwas anderen Art, der sich sozusagen als wahrer Wolf im Schafspelz darbietet. Eine weitere Fingerübung des Schriftstellers. King veranschaulicht gewissermaßen, wie er das Grauen in aller Heimlichkeit in die Häuser von arglosen Familien bringt, um sie dann für immer aus dem Gleichgewicht zu werfen.
Ich hoffe sie sind noch alle da. Es wäre nämlich äußerst schade, das eigentliche Glanzstück dieses Bandes verpasst zu haben. Als ich diese Geschichte zum ersten Mal gelesen habe, hat sie mich sogleich in ihren unwiderstehlichen Bann gezogen. Es ist eine phantastische Erzählung bei der einfach alles zu stimmen scheint, um von ihr gefesselt zu werden: Die genau richtige Länge, die einnehmenden Akteure, der geradlinige Stil, die unglaubliche Atmosphäre... und natürlich nicht zu vergessen der mysteriöse, geheimnisvolle Nebel.
Der Nebel
David Drayton lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in einem idyllischen Häuschen am Long Lake in Bundesstaat Maine. Eines Tages wollen es die Umstände, dass David und sein Sohn Billy zusammen mit seinem Nachbarn in den Supermarkt der nahegelegenen Stadt fahren. Zuvor hatte ein heftiger Sturm getobt, der am Haus der Draytons und dem seines Nachbarn großen Schaden angerichtet hat. Doch schon beim Aufbrechen bemerken die zwei Männer und der Junge vom See her einen seltsamen Nebel aufziehen. In der Stadt angekommen, gehen sie in den Supermarkt um ihre Einkäufe zu erledigen. Nicht lange danach kommt eine Person völlig hysterisch in den Markt gerannt und faselt etwas von Monstern und Nebel. Als David Drayton nach draußen durch das Schaufenster blickt, merkt er wie der Nebel sich tatsächlich immer dramatischer ausbreitet. Und als er angestrengter in den weißen Schleier stiert, glaubt er unaussprechliche Umrisse darin zu erkennen... Konturen, die in vergessen lassen zu atmen...
Wer kennt sie nicht, die Indianer und Cowboy- Filme bei denen die arglosen Siedler sich in ihrer Wagenburg verschanzen, um sich vor den hinterhältigen Attacken der Hollywood-Rothäute zur Wehr zu setzen. King hat dieses klassische Motiv in seine Welt des Unheimlichen gekonnt übertragen. So sind seine Siedler ganz normale Bürger, die sich dem hereinbrechenden Grauen gegenübersehen und sich in ihrem Äquivalent einer Wagenburg – einem zentral gelegenen Supermarkt verstecken. Den Part der angreifenden Indianer wird dagegen von besonders ekligem Viehzeugs übernommen, dass sich gewaltsam Zugang zu den Eingeschlossenen erzwingen will. Ob da die rettende Kavallerie noch rechtzeitig eintrifft, wie in den dementsprechenden Western das immer passiert, weis man beim Horror-Meister allerdings immer nie so genau im Voraus.
Stephen King gibt in beispielloser Art jedem der eingeschlossenen Personen Charakter, um ihnen eine möglichst große Bandbreite an glaubwürdigen menschlichen Emotionen zu entlocken. So spielt sich nach und nach in den verbarrikadierten Supermarkträumen, ein Drama sonders gleichen nach dem anderen ab. King scheint sich nicht darum zu kümmern, ob nun eine besonders sympathische Romanfigur von den Ungeheuern erwischt wird, oder ob ein richtiggehender Kotzbrocken vom Zeitlichen gesegnet wird. Wenn es dem Autor danach gelüstet, kann es nämlich so gut wie jeden von seiner Schar an illusteren Darstellern treffen. Dies – und die sich daraus ergebenden Fragen machen diese ganze Angelegenheit so nervenzerreisend spannend: Welchen Verlauf nimmt die immer aussichtslosere Situation für die Protagonisten, wer von ihnen wird überleben, oder werden sie gar alle wie sie da sind, dem tödlichen Horror nicht mehr entkommen können.Resümee
Wenn ich die reichlich abstruse Mini-Erzählung „Achtung – Tiger!“ einmal außer Acht lasse, sind die restlichen Storys faszinierende Geschichten des Übernatürlichen und Phantastischen. Mehr noch – das einen schon mit den ersten Zeilen nicht mehr loslassende, mit filmischer Präzision und virtuosem Spannungsaufbau als wahres Highlight des Buches sich herauskristallisierende Kleinod, ist die Erzählung „Der Nebel“. Jede Menge dichte Atmosphäre kennzeichnen den klassischen Spannungsaufbau, sodass diese so unwirklich wirkende Geschichte fast aus ihrem fiktiv- phantastischen Rahmen, in den Raum des greifbaren- Realen fällt. Mit anderen Worten: Nicht gleich die Nerven verlieren, wenn das nächste Mal sich etwas unbekanntes aus dichtem Nebel schälen sollte, dass auf den ersten Blick nicht gleich als relativ harmlos zu entlarven ist.
Dies ist mein letzter Bericht für den Bücherfrühling, mein Dank gilt Espionne und BlankAttack für diese zusätzliche Plattform...meine Buchberichte gehen natürlich dessen ungeachtet weiter.
Pro: kurze Geschichten für zwischendurch, meist spannend Kontra: manchmal kuriose Handlung
Als Stephen King Fan habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, alle seine Werke zu lesen. Und ich muss sagen, ich bin selten beim Lesen eingeschlafen. Stephen King ist für mich der Autor überhaupt. Er versteht es, von einer kleinen ruhigen Stadt zu schre ...
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Pro: Ein Meisterwerk des Horrorgenies, sehr spannend - vor allem "Der Nebel" Kontra: viel zu schnell durchgelesen *lol*
...So in etwa würde ich das Buch "Im Morgengrauen" vom Meister des Horrors, Stephen King, am ehesten beschreiben. Generell mag ich (c)Darkhound (fast) alles, was mit Horror zu tun hat - doch King ist im Bereich der Horrorbücher eben ganz einfach ein bzw. DAS ...
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Pro: Spannung pur, von der ersten bis zur letzten Minute !!! Kontra: -
Nachdem ich nun schon den zweiten Teil "Der Gesang der Toten" beschrieben habe, will ich auch noch etwas über den ersten Teil dieser unheimlichen Kurzgeschichten schreiben, der natürlich auch in meinem Bücherregal steht.
Es handelt sich um das Buch "Im ...
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Pro: Spannend, fesselnd, phantasievoll Kontra: Eine Geschichte ist ziemlich lang
Nachdem ich drei neuere Bücher von Stephen King vorgestellt habe möchte ich heute etwas über ein älteres Buch von ihm Berichten.
Daten zum Buch
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Die Kurzgeschichtensammlung "Im Morgengrauen" ist 1985 erstmals erschienen. Mein Bericht bas ...
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Pro: Spannend, nicht nur für King-Fans Kontra: keine
Hallo liebe Leser,
in der jetzigen Jahreszeit gibt es für mich zwei Sachen die ich mit Vorliebe erledige. Erstens in den Wald gehen und Pilze sammeln, zweitens das Lesen.
Um das Lesen soll es auch in diesem Bericht gehen. Ich möchte euch ein Sammelban ...
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...dieses buch besteht eigentlich aus 3 büchern: im morgengrauen, der gesang der toten und der fornit. hier sind die spannendsten kurzgeschichten von stephen king vereint. ein gemisch von horror und mystischem.
ich fand das floß sehr schön. diese geschichte ist echt das, was man von king kommt: das grauen pur - es kommt und du kannst nicht entrinnen.
ein paar jugendliche wollen schwimmen gehen und sehen im wasser dieses floß. doch als sie dann dadrauf sind, kommt plötzlich ein unheimliches wasserwesen. sie sind dort gefangen, denn als einer versucht, von diesem floß weg zu schwimmen, wird er regelrecht von dieser schwarzen masse aufgesaugt.
der überlebenstyp ist ein chirurg, der auf einer einsamen insel gestrandet ist. es gibt dort nichts zu essen für ihn. doch er will nicht aufgeben: langsam ißt er sich stück für stück selbst auf. echt...
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Pro: kurz und knapp, spannend, schaurig schöne Guten Nacht Geschichten Kontra: keine
...Blut - Im Morgengrauen / Der Gesang der Toten / Der Fornit
Dieses Buch enthält erstmals alle Kurzgeschichten aus Stephen Kings berühmter Sammlung Skeleton Crew aus dem Jahre 1984. Es enthält 22 Erzählungen ganz unterschiedlicher Thematik und Länge. Das Motto des Buches ist "Liebst du?", jedoch wie in der vorangegangen Sammlung Frühling, Sommer, Herbst und Tod verbindet die Geschichten nicht viel miteinander, abgesehen von dem Motto. Was Stephen King in diesem Buch demonstriert, ist die beeindruckende Fähigkeit die unterschiedlichsten Genres zu verknüpfen. So stellt zum Beispiel der Dünenplanet eine überraschende Beziehung zwischen Horror und Science Fiction her. Dieses Buch zeigt, daß seine Kurzgeschichten ebenbürtig neben den großen Romanerfolgen stehen. Es sind keine Nebenprodukte, sondern eigenständige literarische Erzeugnisse...
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...kam ich zu diesem Buch?***
Als wir im letzten Schulhalbjahr auf Klassenfahrt waren und dort eine Lesenacht veranstaltet wurde, musst wir so eine komische Gruppenarbeit machen, da mussten wir ein paar Textstellen aus dem Buch lesen und dann den Friedhof so malen, wir er dort beschrieben wurde. Am Ende hatte sie uns noch empfohlen das Buch zu lesen und das tat ich dann auch.
Da mein Vater total viele Stephen King Bücher hat, fragte ich ihn, ob ich das lesen und mir ausleihen darf und ich durfte.
***Weitere Stephen King Bücher***
Brennen muss Salem
Im Morgengrauen
Der Gesang der Toten
Die Augen des Drachen
Der Fornit
Der Talisman
Es
Sie
Schwarz und viele weitere
Er schrieb auch unter dem Pseudonym Richard Bachmann z.B.
Der Fluch
Menschenjagd
Sprengstoff
Todesmarsch
Amok
***Fazit***
Ich finde das Buch sehr spannend...
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