Immobilienmakler Engel & Völkers

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Fünf Sternchen für mein Engelchen...

5  27.01.2006

Pro:
gute Beratung, guter Service, es wird sich um alles gekümmert, sehr geduldig

Kontra:
-

Empfehlenswert: Ja 

Sylviane

Über sich: ***beLIEve *** "When ever I accept my own doubt & insecurity, I´m more open to other people. Th...

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Da ich ab morgen endgültig meinen PC in eine Verschnaufpause schicke zwecks Umzug ins neue Haus, soll es heute noch einen Bericht von mir geben. Wann ich wieder online sein kann, werdet Ihr sehen, aber voraussichtlich wird es einige Wochen dauern bis ich meinen DSL-Anschluss bekommen habe.

Heute möchte ich Euch über den Immobilienmakler informieren, durch den wir unser neues Haus gefunden haben.

Wie es dazu kam:
Wir sind ja schon Eigentümer einer Haushälfte, nur leider in der völlig falschen Ecke Dithmarschens, nachdem mein Mann nun im über 40km entfernten Heide arbeitet. Jeden Tag eine dreiviertel Stunde Fahrt pro Tour auf sich zu nehmen, ermüdet schnell, besonders wenn man im Schichtdienst ist.
Dazu kommt dann noch die Zusammenkürzung der Pendlerpauschale und die wage Vermutung, dass man seitens Vaterstaat bald auf allem alleine sitzen bleibt. Dazu dann die steigenden Spritzkosten (ja sogar unser Pflanzenöl, mit dem wir den Geländewagen betreiben, ist zum Jahreswechsel deutlich angestiegen!). Da wird einem doch ganz schon ins Portemonnaie gegriffen als Vielfahrer. Zudem kommt, dass ich hier im Ort auch auf ein Auto angewiesen bin, um zur Stelle zu sein, wenn mit den Kindern in der Schule etwas ist. Wir haben das schon gehabt, dass sich ein Kind einen Zeh beim Schulsport gebrochen hat und solche Geschichten und da muss ich einfach erreichbar sein. Ebenso verhält es sich mit dem Einkaufen, für jede Kleinigkeit, zum Beispiel das urplötzlich verbrauchte Backpulver, das ich eben mal schnell zum Zaubern eines Kuchen brauche, lässt mich in arge Nöte kommen. Tja, einen Kaufmann habe ich hier nicht, immer wieder heißt es 6km fahren für jedes noch so kleine, aber in dem Falle wichtigen Teil.
Das sind Dinge, die man sich vor Augen halten muss, in einer Zeit, wo es teuer wird zwei Autos zu unterhalten. Einmal abgesehen von Steuern und Versicherungen, die auch gewaltig in unsere Taschen langen, TÜV-untersuchungen dazu und und und...
Doch das ist noch nicht alles. Wir haben eine wunderschöne Wohnung hier, Neubau von 1999 mit Garten und einem herrlichen Blick in Richtung Nord-Ostseekanal. Doch wir haben 2003 Zuwachs bekommen und das in Form von Zwillingen. Nun ist es so, dass sich unsere beiden großen Söhne ein Zimmer teilen und die beiden kleinen Mädchen auch. Doch das ist eine Sache, die auf Dauer auch nicht geht. Denn meine Söhne sind von ihren Charakteren sehr verschieden und so kommt es ab und zu zu kleinen geschwisterlichen Reibereien, die normal sind, das ist klar. Aber ein wenig Freiraum für jeden der Jungen wäre schon wünschenswert. Doch ein weiteres Kinderzimmer kann ich nicht aus der Luft zaubern....
Ja, so waren wir eigentlich schon länger auf der Suche nach einer passenden Immobilie.
Wir stöberten im Internet und sahen uns ständig Häuser an, wenn wir unterwegs waren und ein "Zu verkaufen" auf einem Schild stand.

Erster Kontakt mit Engel und Völkers:
Im Internet wurden wir dann am Tag vor Nikolaustag fündig. Ein schöner Altbau von 1959 sprach uns an. Mitten in Heide gelegen, genügend Zimmer, ein Garten und eine große Halle von 100qm noch dabei sowie anderes Nebengelaß.
Das klang doch schon einmal gut. Engel und Völkers war zu kontaktieren und das einfach per E-mail auf der Immobilienwebsite. Gesagt getan. Wir bekamen auch gleich einen Rückruf und verabredeten uns für den 6.12. mit dem Makler beim Haus.
Es wurde uns beschrieben, wo sich das Objekt befand und so wollte man sich dort treffen.

Zweiter Kontakt:
Wir kamen etwas früher beim Haus an und sahen, dass der Makler noch nicht anwesend war. So gingen wir erst einmal um das Haus herum, um uns einen kleinen Überblick zu verschaffen. Mein Mann nickte schon mal begeistert, die Bausubstanz war gut, er sah keine gravierenden Mängel auf den ersten Blick. Das war schon positiv, denn wir hatten schon Häuser gesehen, die wirklich zu wünschen übrig ließen.
Auch mir gefiel das Haus. Es erinnerte mich ein wenig an mein Elternhaus, das auch mit einem gelben Stein verblendet war. Durchs Wohnzimmerfenster konnte man ins Innere sehen und was ich da sah gefiel mir auch: Eine schöne große Stube. Wie geschaffen für eine große Familie.
Weiter gehend sahen wir eine mit Blickdichtzaun umgebene Terrasse, einen Hofplatz mit gläserner Überdachung und die Nebengebäude, von denen eines ausgebaut war als Partyraum. Dann folgten zwei Schuppen, die super geeignet waren als Werkraum und auch Fahrradunterstand. Man bedenke, wir haben vier Kinder, die einen großen Fuhrpark unterhalten g. Dazu kam dann die große Halle, die das Herz meines Mannes höher schlagen ließ. Durch die Halle hindurch oder an der Seite vorbei, erreichte man einen Garten. Nicht so groß wie der meinige jetzt, doch immer noch groß genug. Und wenn ich ehrlich bin, freute es mich. Denn die Rasenmäherei blieb die letzten Jahre doch eher an mir hängen... Hier hatte ich damit nicht ganz soviel zutun.
Dann wanderten wir wieder zurück und sahen ein Auto kommen, das beinahe nur der Makler sein könnte.
Er war es auch. Kam freundlich auf uns zu, begrüßte uns und zeigte uns dann die Räumlichkeiten von Innen. Hier und da machte er eine dezente Anmerkung und ließ ansonsten das Objekt auf uns wirken. Mein Mann sah sich alle wichtigen Dinge an, die das Bauliche betrafen. So zum Beispiel das Dach, die Balkenlage, ob es irgendwo feucht ist, gravierende bauliche Mängel da sein. Das war sein Metier. Ich selbst überlegte mir, wo man wen von uns einquartieren könnte, wie mit der Größe von Bad und Küche aussieht und so weiter. Nachdem uns beiden schnell klar war, dass das unser Haus werden könnte, holten wir unsere vier Kinder aus dem Auto. Wenn es auch die Kleinen noch nicht interessierte, die Großen waren an so einer Entscheidung schon beteiligt. Doch auch mit den Jungen gab es kein Problem, ihnen gefiel das Haus und so sagten wir dem Makler, dass wir uns melden würden und wir das Haus erst einmal auf uns wirken lassen müssen.

3. Kontakt:
Nachdem mein Mann und ich nun reiflich überlegt hatten, auch in Sachen Preis und was da wohl noch machbar sei, mussten wir Engel und Völkers wieder kontaktieren. Denn wir wünschten einen weiteren Besichtigungstermin. Dieses Mal mit meinen Schwiegereltern und meiner Mutter im Gepäck. Denn mein Schwiegervater ist (wie auch mein verstorbener Vater war) aus der Baubranche. Er besah sich zusammen mit meinem Mann das Haus von oben bis unten, beurteilte dies, bemängelte das und schlug dem Makler dann frech vor, doch 10000 Euro vom Preis runterzugehen. Ein so genannter Schuss vor dem Bug, wie er das nannte, um den Preis zu drücken. Das passierte dann nicht, aber wir haben es geschafft doch 8000 Euro runterzuhandeln. Ich denke, auch eine schöne Summe.
Nachdem wir nun mit Eltern das Gebäude betrachtet hatten, der Makler geduldig zwischen unserer recht großen Gruppe hin und her wuselte, mussten wir mit ihm über die Möglichkeit der Finanzierung sprechen.
Und zwar sah es so aus, dass wir ja gerne noch 2005 kaufen wollten, um in den Genuss der Eigenheimzulage Seiten des Staates zu kommen. Daher musste der Kaufvertrag 2005 geschlossen werden.

Wie kaufe ich?
Um nun das Ganze mit den Verhandlungen mit dem Eigentümer in Wallung zu bringen, musste ich mein Interesse beim Makler klar bekunden. Doch erst nachdem ich ihm zugesichert hatte, dass ich eine Bank an der Hand hätte (oder wenn es der Fall gewesen wäre, das entsprechende Barvermögen), würde dieses geschehen. So begaben mein Mann und ich uns auf Banksuche. Wir wollten bestimmte Konditionen, zum Beispiel einen festen Zinssatz und einen festen Abtragsbetrag bis zum Ende der Laufzeit und fanden dieses auch schnell. Sogar bei zwei Anbietern waren wir fündig geworden. Von diesen sollten wir nun dem Makler eine Bescheinigung vorlegen, dass das Objekt finanziert würde, dann könnte es weiter gehen. Welches Geldinstitut wir dann in der Tat nahmen, war völlig unwichtig für den Makler. Da ich aber diese Sache nicht so ganz gut fand, warteten wir bis mit dem Geldinstitut alles klar war, mit dem wir tatsächlich finanzieren wollten und gaben dem Makler dann die Bescheinigung.
Dann ging es in die Verhandlung und ich sagte es eingangs schon, 8000 Euro konnten wir noch drücken ob eines kaputten Fensterrahmens und anderer Kleinigkeiten. Das war ein gutes Geschäft, denn im Grunde sind an dem Haus nur die üblichen Sachen zu machen, die man wohl immer in alten Häusern vorfindet, eine neue Elektrik den heutigen Geräten entsprechend, denn was hatte man 1959 schon??? Einen Fernseher und ein Radio, dazu vielleicht noch Waschmaschine und Staubsauger... Aber keinesfalls Stereoanlage, Trockner und Spülmaschine...
Ebenso Tapeten, Bodenbeläge und eben oben ein kleiner Umbau, um aus zwei kleinen Zimmern ein großes zu machen. Dazu dann gleich das Ersetzen der normalen Glasdachfenster in Isolierverglasung. Daß es im Endeffekt ein wenig mehr wurde, was wir zutun haben, ist eine Sache, die eben zum Vorschein kommt, wenn man erst mal am Reißen ist...

Wie geht es weiter:
So, der Kaufpreis steht, die Finanzierung steht. Nun macht der Makler den Termin beim Notar aus. Wir ließen Engel und Völkers völlig freie Hand in der Wahl des Notars. In Heide kannten wir uns da nicht so aus und so wurde die Sache von dem Notar übernommen, der eh die Unterlagen für das Haus unter sich hatte, da es eine Erbschaftssache war.
Der Termin wurde knapp vor Jahresende gefunden wegen der Eigenheimzulage. Man traf sich dort beim Notar, besprach dieses und jenes noch mit dem Makler und lernte dann den Eigentümer kennen.
Dann wurde ein einfacher Kaufvertrag beglaubigt und wir waren Hausbesitzer in Heide. So einfach war das.

Schlüsselübergabe:
Zur Schlüsselübergabe kamen dann der Makler, der ja auch über Schlüssel zum Gebäude verfügte, ehemaliger Eigentümer und wir zusammen. Dann war das geklärt und wir glückliche Hausbesitzer mit Schlüsselgewalt. Klar, dass alle Schlösser dennoch ausgetauscht wurden, man weiß ja nie, ob man wirklich alle Schlüssel erhalten hat.

Kosten.
Die Kosten, wenn man über einen Makler eine Immobilie kauft, splitten sich auf. SO zahlten wir 3,2 Prozent als Käufer und der Verkäufer 2% des Kaufpreises an den Makler.

Beratung:
Wir haben uns bei Engel und Völkers gut beraten gefühlt. Wir haben wie gesagt, öfter telefoniert mit dem Makler und auch öfter als einmal die Wohnung besichtigt. Man war immer schnell zur Stelle und bereit noch einmal mit uns in die Räumlichkeiten zu gelangen. Man hat mit uns besprochen, wie wir am besten die Sache mit der Verhandlung um den Preis führen und uns auch Tipps gegeben, wie weit der Eigentümer wohl mit sich handeln lässt. Klar, dass ein möglichst hoher Kaufpreis auch im Sinne des Maklers ist...

Freundlichkeit:
Der Makler von Engel und Völkers, der uns betreute, war sehr nett. Er nahm gelassen unseren Aufmarsch mit den Eltern hin, ebenso tolerierte er unsere vierköpfige Kinderschar, die bei den Besuchen um uns herum wuselte.
Netterweise gab es neben der Rechnung am Kauftag auch noch eine Flasche Sekt vom Makler.
Für einige Wochen musste dann noch das Schild "ZU VERKAUFEN" mit einem roten Aufkleber "Verkauft" in unserem Fenster hängen, das Ziel eines jeden Maklers, wie er es so nett sagte.

Vorteil beim Kauf mit Makler:
Engel und Völkers haben sich um alles gekümmert, dem Finanzier alle nötigen Daten zum Haus geliefert, ebenso mit dem Notar alles vorbereitet und abgesprochen, so dass wir nur unterschreiben mussten, nachdem uns der Vertrag vorgelesen worden war und wir ihn akzeptieren konnten.

Nachteil:
Eben die Courtage, die verlangt wird. Doch man spart sich eine Menge Aufwand und ich denke auch, dass die Verhandlungen mit dem Eigentümer geschickter geführt werden als wenn man es selbst macht.

Wie geht es weiter?
Ich werde später meine jetzige Wohnung auch zum Verkauf bei Engel und Völkers anbieten. Mir kamen die Damen und Herren dort sehr kompetent und nett vor. Man fühlte sich dort gut aufgehoben, wurde nicht bedrängt und in seinen Entscheidungen beeinflusst (und wenn dann so unterbewusst, dass man es gar nicht mitbekommen hat).
Ich denke, bei Engel und Völkers ist man, was eine Immobilie angeht, in den besten Händen.

Was bieten sie an?
Man bekommt dort alles, vom Resthof, über das Einfamilienhaus bis hin zur Eigentumswohnung. Die Preisklassen sind auch vielfältig vertreten. Es kommt ja immer darauf an, was man sich leisten kann/möchte. Doch ich denke, man sollte einfach mal anfragen und mutig gucken, was so ein Makler anbietet. Teuer wird es ja erst, wenn man kauft. Das Anschauen der Immobilien ist kostenlos und unverbindlich.

Kontakt:
Entweder sucht man Engel und Völkers direkt in Heide auf, wo sie ihr Büro haben in der Süderstraße oder man sieht im Internet nach.
Bei uns war es Zufall, dass wir bei ihnen landeten, denn wir hatten uns auf einer Website in das Haus verliebt und darauf dann den Makler festgestellt und kontaktiert. So kann man es auch machen.

Fazit:
Für uns hat sich das Kaufen mit Engel und Völkers gelohnt. Wir sind sehr zufrieden gewesen mit der Arbeit, die diese Leute geleistet haben und können sie weiter empfehlen.
Nun steht uns noch einiges an Renovierungsarbeiten bevor, am Wochenende ziehen wir auf die Baustelle und bei Ciao werde ich wohl erst in der 14. Kalenderwoche aktiv sein können. Bis dahin, Eure Sylviane


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
BigDaniel

BigDaniel

18.03.2006 13:38

Sehr guter Bericht zum Immobilienerwerb. Schön, dass Du auch geschrieben hast, dass der Makler eine gute Arbeit geleistet hat. Im Übrigen; Engel & Völkers ist ein Franchise-Unternehmen, dass in ganz Deutschland präsent ist. Dadurch kann aber die Qualität der Beratung - je nach Büro - durchaus schwanken. Gruß vom Immobilienmakler

ritaritter

ritaritter

09.03.2006 10:43

toll geschrieben, alles drin was man wissen muss, Engel und Völker gibt es wohl in ganz Deutschland, denn in Leipzig sind sie auch sehr bekannt

A-Nette68

A-Nette68

27.02.2006 17:25

Na dann viel Glück euch allen im neuen Heim. LG Anett

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