Erfahrungsbericht über

In Todesangst / Linwood Barclay

Gesamtbewertung (4): Gesamtbewertung In Todesangst / Linwood Barclay

 

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Ein Buch, das die Bezeichnung "Thriller" wirklich verdient hat

5  10.09.2010

Pro:
atemlose Spannung schon vom ersten Satz an

Kontra:
für mich nichts

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Niveau

Unterhaltungswert

Spannung

Wie ergreifend ist die Story?

mehr


Sydneysider47

Über sich: Liest du schon, oder klickst du noch? - Danke für alle bhs, ich lese noch bei euch! Aber: bitte kein...

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Erfahrungsberichte:387

Vertrauende:171

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 132 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

folgendes Buch habe ich vor einer Woche gelesen:

In Todesangst


Autor: Linwood Barclay
Verlag: List-Verlag
Erscheinungsdatum in Deutschland: Am 1. September 2009 erschien die Hardcoverausgabe, sie kostet 16,90 Euro.
Am 1. Dezember 2010 wird das Buch als Taschenbuch veröffentlicht werden. Der Preis hierfür wird 9,95 Euro sein.
Mir liegt die Hardcoverausgabe vor, die 446 Seiten hat.
ISBN-Nr. der Hardcoverausgabe: 978-3471350171

Kurz-Und-Gut-Version für eine (bei mir) chronische h-Bewerterin


Tims Tochter Sydney ist nach einem Streit spurlos verschwunden. Ihr Vater sucht sie - und begibt sich dabei selbst in allerlei Gefahren
Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.

Informationen über den Autor Linwood Barclay


Linwood Barclay ist ein Autor aus Kanada. Bevor er Autor wurde, studierte er Literaturwissenschaften und arbeitete dann als Journalist.

Dann begann er, Krimis zu schreiben. Von ihm gibt es unterdessen drei Krimis. „Ohne ein Wort“ – sein Erstlingswerk – bescherte ihm den internationalen Durchbruch als Autor. Das Buch war ein sehr großer Erfolg in vielen Ländern.

Anschließend erschien der Krimi „Dem Tode nah“. „In Todesangst“ ist sein drittes Buch.

Momentan wohnt der Autor mit seiner Familie nahe Toronto.

Tim sucht seine Tochter – und riskiert dabei alles… - oder: Die Handlung


Timothy Justin Blake, genannt Tim, ist geschieden und kümmert sich einen Sommer lang um seine 17-jährige Tochter Sydney. Eines Tages beschuldigt er sie, eine Sonnenbrille gestohlen zu haben – es kommt zum Streit zwischen Vater und Tochter – nach dem Sydney zunächst spurlos verschwindet.

Tim macht sich Vorwürfe: Hat er durch die Beschuldigung, Sydney habe eine Sonnenbrille gestohlen, seine Tochter zur Flucht bewogen? Zumal die Beschuldigung ja nicht stimmt – der Kassenzettel darüber, dass die Sonnenbrille in einem Laden gekauft wurde, findet sich schnell.

Tim versucht auf eigene Faust, Sydney zu finden. Das einzige, das er weiß, ist, dass Sydney in einem Hotel jobbte – aber in welchem Hotel genau, das weiß er nicht. Er sucht in vielen Hotels und der Umgebung der Hotels – aber niemand dort scheint Sydney gekannt zu haben.

Tim sucht fieberhaft weiter – und setzt dadurch auch seinen Job als Verkäufer in einem Autohaus aufs Spiel. Denn immer wieder muss er der Arbeit fern bleiben, sobald er meint, eine neue Spur von Sydney gefunden zu haben und diese verfolgen zu müssen.

Aber viele Spuren sind nicht so verheißungsvoll, wie sie am Anfang scheinen. Außerdem findet die Polizei Sydneys Auto einige Wochen später – Blutspuren, die Sydney zuzuordnen sind, sind darin…

Seine Ex-Frau Suze unterstützt Tim bei der Suche nach Sydney, wo sie kann. Sydney ist auch ihre Tochter. Dann gibt es noch Bob, Suzes neuen Partner, den Tim nicht besonders leiden kann. Und Bobs Sohn Ewan, ein Teenager, scheint etwas zu verbergen.

Nach Tims Meinung tut die Polizei einfach zu wenig, um Sydney zu finden. Also sucht er weiter. Die Suche wird für ihn immer gefährlicher – er wird gejagt, er muss um sein Leben fürchten – aber er will nicht aufgeben. Er muss seine Tochter finden!

Dann verschwindet auf einmal Patty, eine sehr gute Freundin von Sydney,…

Leseprobe


Eine vom Verlag genehmigte Leseprobe findet man, wenn man das Buch bei Amazon.de unter der Hardcoverausgabe sucht. Bei der Produktinformation findet man die Worte „Leseprobe“. Hier kann man klicken, wenn man ein bisschen „hineinlesen“ will.

Ein paar Worte zur

Schreibperspektive

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben (das muss ich angeben, da ich weiß, dass viele Bücherleser keine Bücher mögen, die aus der Ich-Perspektive verfasst sind). Der Ich-Erzähler ist Tim, die Hauptfigur – der Mann, der seine Tochter sucht.
Das Buch ist in der Vergangenheit geschrieben (für Leute, die es genauer wissen wollen - die Vergangenheitsform ist hier das Imperfekt, in dem es Formen, wie "ich ging, ich sagte", gibt).

Ein sehr spannender Thriller – oder: Meine Erfahrungen/Gedanken beim Lesen


Eine Bekannte hatte mir das Buch „In Todesangst“ ausgeliehen. Nachdem ich von „Ohne ein Wort“ von Linwood Barclay begeistert war, aber von seinem zweiten Buch „Dem Tode nah“ sehr enttäuscht, stand ich dem neuen Buch „In Todesangst“ erst mal skeptisch gegenüber.

Nachdem es einige Wochen zuerst ungelesen bei mir herum lag, nahm ich es schließlich zur Hand und fing an zu lesen. Schließlich wollte ich es bald seiner Besitzerin zurückgeben!

Schon der erste Satz erzeugte Spannung! Da erzählt der Ich-Erzähler, also Tim, davon, dass er seine Tochter Sydney verloren hat – und wenn man das erste Kapitel liest, weiß man auch, dass Sydney nach einem Streit mit ihrem Vater verschwunden ist.

So wollte ich als Leserin natürlich wissen: Wo ist Sydney? Und das war der Beweggrund für mich, das Buch weiter zu lesen.
Weiterhin wollte ich wissen: Schafft es der Autor, die Spannung, die er im ersten Kapitel aufgebaut hat, auch weiterhin zu halten?

Doch – er schafft es – und zwar grandios. Das Buch war für mich keine Sekunde langweilig.
Es war für mich einer der besten Thriller seit langem – ich habe die Seiten atemlos umgeblättert, ich wollte wissen, wie es weitergeht. Das Buch lässt sich flüssig lesen – was nicht nur an den Dialogen liegt, sondern an einer actionreichen Handlung.

Für Tim wird die Suche nach seiner Tochter immer gefährlicher. Da wird er gejagt, es wird geschossen, es sterben Leute. Aber Linwood Barclay beschreibt mir als Leserin das Aussehen der Leichen nicht in allen Einzelheiten – so wie ich es bei anderen Autoren schon gelesen habe. Es gibt grausige Szenen in dem Buch – jedoch ist bei diesen Szenen nicht jede Sekunde, nicht jeder Blutstropfen und jedes weitere grausige Details bis ins kleinste beschrieben, was ich als Leserin sehr begrüße!

Die Hauptfiguren sind sympathisch – ich konnte als Leserin richtig mitfühlen mit Tim und Suze, die seit dem Verschwinden von Sydney nicht mehr zur Ruhe kommen, bis sie gefunden ist. Für die beiden ist jede – noch so kleine - Spur ein neuer Hoffnungsschimmer.

Bob, Suzes Freund, ist eher unsympathisch – aber auch er hat gute Seiten, wie sich im Verlauf des Buches zeigte. Auch sonst gibt es einige unsympathische Personen – und einige Personen, die doch nicht so sind, wie sie zuerst zu sein scheinen… Und auch das schafft unerwartete Wendungen in dem Buch, das schafft Spannung.

Ebenso der Schluss des Buches war für mich völlig unvorhersehbar – da gibt es auf einmal eine Wendung, an die ich nicht mehr dachte, und dann am Schluss noch einen „Showdown“, eine actionreiche Szene also, die alles entscheidet.

Mein Fazit:


Ein Thriller, der mich von Anfang an packte, 446 Seiten lang (so viele Seiten hat das Buch!) ein sehr großes Spannungsniveau hat – und den ich mit Begeisterung gelesen habe. Ein ganz tolles Buch, dem ich viele Leser wünsche!

Von mir gibt es fünf Bewertungssterne und eine Leseempfehlung!

Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten!
Bilder von In Todesangst / Linwood Barclay
In Todesangst / Linwood Barclay Produktbild - eingestellt von Sydneysider47 - In T
Das mir vorliegende Buch hat keinen bunten Schutzumschlag.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Cosmay

Cosmay

24.03.2012 09:19

...und will mehr und mehr und mehr von dem Autoren ;)

Cosmay

Cosmay

24.03.2012 09:19

Ich habs gestern beendet und bin absolut hin und weg :)

miss_chocolate

miss_chocolate

22.11.2011 19:09

An dem Bericht gibts nichts zu meckern!

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