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Verwandte Angebote für In aller Stille / Sue Grafton
Verwandte Angebote für In aller Stille / Sue Grafton
Vor kurzem habe ich ja schon einmal über ein Buch von Sue Grafton berichtet. "Hoher Einsatz" war das erste, das ich aus ihrer Krimireihe gelesen hatte. Da ich so begeistert davon war, habe ich mir schon während des Lesens (wie in dem Bericht erwähnt) ein weiteres Buch aus der Reihe angeschafft. Und hier ist es also - und ich kann schon einmal verraten: in meinem Stapel der noch zu lesenden Bücher wartet mittlerweile ein weiteres Buch von Sue Grafton darauf, von mir verschlungen zu werden!
"Die reiche Witwe Elaine Boldt ist verschwunden. Merkwürdig ist nicht nur, dass jede Spur von ihr fehlt, sondern auch, dass sie ihren teuren Pelzmantel zu einem Spottpreis verhökerte. Privatdetektivin Kinsey Millhone macht sich auf die Suche und stößt auf immer seltsamere Querverbindungen. So wurde eine Nachbarin Elaines wenige Tage, bevor die Witwe verschwand, ermordet. Nur ein Zufall? Als Kinsey die entscheidende Eingebung hat, ist es fast schon zu spät - und es kommt zu einem dramatischen Showdown..."
Wieder einmal habe ich die Taschenbuchausgabe in einem glänzenden, dünnen Pappeinband. Das Buch ist erschienen im Portobello Verlag (www.portobello-verlag.de) und trägt die ISBN 3-442-55317-2. Das Titelbild zeigt eine junge Frau mit einer Sonnenbrille auf dem Kopf und einer Aktenmappe unter dem Arm, die scheinbar gerade an der Kamera vorbeiläuft, sich aber schräg nach hinten umdreht und etwas oder jemanden anschaut.
Im Original kostet es nur 5,- EUR, was für ein Taschenbuch doch ein recht günstiger Preis ist. Allerdings handelt es sich dabei auch um eine einmalige Sonderausgabe aus dem Februar 2003. Die deutschsprachige Ausgabe des Buches erschien schon im Jahr 1997, die Originalausgabe sogar schon 1985 unter dem Titel "B is for Burglar" in New York.
Sue Grafton wurde 1940 in Kentucky geboren. Sie ist die Tochter eines Kriminalschriftstellers, studierte Englische Literatur und schrieb Drehbücher für Fernsehfilme. Schließlich wechselte sie das Thema und schrieb (wen wundert's) Kriminalromane. Ihre Serie über die Privatdetektivin Kinsey Millhone wurde sehr erfolgreich und erhielt schon viele Preise, außerdem wurde sie in 28 Ländern veröffentlicht und in 26 Sprachen übersetzt. Quelle: Informationen über die Autorin im Buch und aus diversen Internet-Quellen
Weitere Romane von ihr sind:
- "Nichts zu verlieren (A wie Alibi)" 1982 - "In aller Stille (B wie Bruch)" 1985 - "Abgrundtief (C wie Callahan)" 1986 - "Ruhelos (D wie Drohung)" 1987 - "Kleine Geschenke (E wie Eigennutz)" 1988 - "Sie kannten ihn flüchtig (F wie Fälschung)" 1989 - "Hoher Einsatz (G wie Galgenfrist)" 1990 - "Dunkle Geschäfte (H wie Hass)" 1991 - "Dringender Verdacht (I wie Intrige)" 1992 - "Stille Wasser" 1993 (Originaltitel: "J is for Judgement") - "Frau in der Nacht" 1994 (Originaltitel: "K is for Killer") - "Letzte Ehre" 1995 (Originaltitel: "L is for Lawless") - "Goldgrube (M wie Missgunst)" 1997 - "Kopf in der Schlinge" 1998 (Originaltitel: "N is for Noose") - "Gefährliche Briefe (O wie Opfer)" 1999 - "Tödliche Gier (P wie Panik)" 2001 - "Totenstille (Q wie Quittung)" 2002 - 2004: "R wie Ricochet" - noch nicht auf deutsch erschienen
Die Schwester der oben genannten Elaine Boldt kommt zur Privatdetektivin Kinsey Millhone und möchte, dass diese ihre Schwester ausfindig macht. Da die beiden aber nicht so wirklich gut miteinander auskommen und schon seit längerer Zeit keinen Kontakt mehr miteinander haben, gibt es nur einen Grund für den Auftrag: ein Testament. Eine "Art Cousin" der beiden war gestorben und hatte als Erben seines Vermögens unter anderem die beiden Schwestern in seinem Testament genannt. Um das Geld allerdings wirklich auszahlen zu lassen, müssen alle im Testament genannten Parteien anwesend sein. Und obwohl Elaines Schwester nach vielen Jahren endlich wieder einmal versucht, ihre Schwester zu erreichen, ist diese nicht auffindbar.
So wird also Kinsey beauftragt, Elaine zu finden. Dies gestaltet sich erst einmal als schwieriger als erwartet. Denn Elaine ist tatsächlich spurlos verschwunden. Kinsey versucht es in ihrer Wohnung als auch in ihrem Sommerwohnsitz, aber nirgendwo wurde sie in der letzten Zeit gesehen. Ihre Reise zum Sommerwohnsitz hat sie scheinbar angetreten, bewaffnet mit ihrem teuren und geliebten Pelzmantel - doch dort ist sie wohl niemals angekommen. Die Wohnung im Sommerwohnsitz wird aber seltsamerweise von einer anderen Frau bewohnt, die sich nicht um die Wohnung kümmert, Dreck macht und eigentlich auch gar nicht dort wohnen darf - sie behauptet, Elaine habe ihr die Wohnung vermietet.
Bei einem Pelzhändler findet Kinsey schließlich auch noch Elaines geliebten Pelzmantel, den sie wohl verkauft hat - aber warum, wo sie ihn doch so sehr liebt und eigentlich Geld genug hat? Und wieso dann auch noch zu einem viel zu niedrigen Preis? Und was ist mit Elaines Nachbarin passiert, die bei einem Wohnungsbrand gestorben ist - angeblich... Bis Kinsey dann herausfindet, dass die verbrannte Frau vor dem Brand schon ermordet wurde. Hängt ihr Tod mit dem Verschwinden von Elaine zusammen? Und wenn ja, wie? Wo doch Elaine zu ihrem Sommerwohnsitz abgereist war.
Nachdem Kinsey eine Weile im Dunkeln tappt und immer verwirrter wird, hat sie plötzlich eine rettende Eingebung. Da allerdings befindet sie sich schon in einer sehr gefährlichen Lage und weiß schon gar nicht mehr, wie sie sich am besten noch herausrettet... Aber da es dann so richtig spannend wird, möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten!
Ich habe ja vor einer Weile schon einmal einen Bericht über ein Buch von Sue Grafton geschrieben, und meine Meinung könnte ich hier im Prinzip eigentlich größtenteils wiederholen. Ich finde den Stil von Grafton toll, weil sie selbst eine Krimireihe mit einem solch feinen Humor schreibt, dass man manchmal eben einfach laut lachen muss. Kinsey Millhone ist eine sympathische Hauptfigur und Privatdetektivin, die auch noch besonders schlagfertig ist.
Das Buch ist einfach gut zu lesen, obwohl es größtenteils nicht besonders spannend ist - zumindest nicht für jemanden, der häufiger Krimis liest. Mittlerweile habe ich es auch schon meiner Mutter geliehen, die ganz fasziniert davon war und das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte, weil sie es so spannend fand. Ich selbst fand es eben eher mäßig spannend, aber allein der Stil und die beschriebenen Figuren machen es wirklich lesenswert.
Es ist kein Problem, wenn man dieses Buch lesen möchte und noch kein anderes aus der Serie kennt. Zum Einen sind die alle so in sich abgeschlossen und Kinsey Millhone wird am Anfang immer wieder neu vorgestellt (bzw. stellt sich selbst vor, da das Buch in Ich-Form geschrieben ist), dass man sofort hineinfindet, zum Anderen liegt das Buch mit "B" ja noch ziemlich am Anfang des Alphabets und der Buchreihe. Ich kann sagen, dass ich mit dem Buch mit dem Buchstaben "G" in der Reihe angefangen habe und damit auch keinerlei Probleme hatte. Sollte sich bewahrheiten, was ich nach der Lektüre von diesen beiden Büchern vermute, sind die hinteren Bände der Reihe aber unterhaltsamer und Grafton hat sich bis dahin besser in ihre Hauptfigur und ihren Stil hineingefunden.
Zum Glück habe ich in meinem Bücherstapel noch ein weiteres Buch von Sue Grafton liegen, dass ich demnächst lesen werde - so dass ich die Beurteilung, ob es tatsächlich so ist, dann nachreichen kann ;-)
Während in dem Buch "Hoher Einsatz", das ich ja schon gelesen und hier vorgestellt habe, Kinsey Millhone ihre Nachforschungen und ihre Gedankengänge für den Leser schlüssig darstellt, so dass man mit ihr zusammen zu einer Lösung des Falls kommen kann, macht sie hier in diesem Buch zur endgültigen Lösung des Falls einen ziemlichen Gedankensprung, der nicht so einfach nachzuvollziehen ist und zwecks Spannungsaufbau auch nicht gleich verraten wird. Das ist ein wenig schade, denn genau dieser Punkt hatte mir im anderen Buch sehr gut gefallen.
"Wenn alles gelaufen ist, möchte man sich natürlich ohrfeigen für all das, was man nicht rechtzeitig gesehen hat. Vielleicht die Hätte-ich-das-geahnt-Schule der Privatdetektive. Mein Name ist Kinsey Millhone, und die meisten meiner Berichte beginnen auf die gleiche Weise. Ich fange an, indem ich erkläre, wer ich bin und was ich mache, als ob ich durch das Aufzählen der immer gleichen, wenigen grundlegenden Fakten all das begreifen könnte, was danach kommt. [...] An jenem Morgen war ich gerade seit zwanzig Minuten im Büro gewesen. Ich hatte die Glastüren geöffnet, die zu dem im zweiten Stock gelegenen Balkon führten, um etwas frische Luft hereinzulassen, und ich hatte die Kaffeemaschine angestellt. Es war Juni in Santa Teresa: Das bedeutete kühlen Morgennebel und dunstige Nachmittage. Es war noch keine neun Uhr. Ich sortierte gerade die Post des vergangenen Tages, als ich ein Klopfen an der Tür hörte und eine Frau hereinrauschen sah. 'Oh, gut. Sie sind da', begann sie. ,Sie müssen Kinsey Millhone sein. Ich bin Beverly Danziger.' Wir gaben uns di Hände, und sie setzte sich gleich und wühlte in ihrer Tasche. Sie fand eine Packung Filterzigaretten und klopfte sich eine heraus. ,Ich hoffe, Sie haben nichts dagegen, dass ich rauche', sagte sie und zündete die Zigarette an, ohne auf eine Antwort zu warten. Sie inhalierte und löschte dann das Streichholz mit einem Mundvoll Rauch, während sie vergeblich nach einem Aschenbecher suchte. Ich nahm einen von meinem Aktenschrank, wischte den Staub ab und reichte ihn ihr hinüber, wobei ich ihr gleichzeitig einen Kaffee anbot."
Das andere Buch der Reihe, das ich an dieser Stelle schon vorgestellt hatte, fand ich etwas witziger und auch etwas spannender, und somit werde ich von den damals vergebenen fünf Sternen hier einen abziehen. Allerdings fasziniert mich auch in diesem frühen Buch der Reihe schon der Charakter von Kinsey Millhone und Sue Graftons Art, einen Kriminalroman zu verfassen, so dass ich die verbliebenen vier Sterne gerne vergebe, zusammen mit einer Empfehlung und der Freude darauf, bald noch einmal ein Buch aus dieser Reihe zu lesen!
...Die Privatdetektivin Kinsey Millhone wird von einer Frau beauftragt, deren Schwester, die seit kurzem spurlos verschwunden ist, zu suchen.
"Ein einfacher Fall" denkt Kinsey.
Aber Stück für Stück entsteht ein kompliziertes Spinnennetz.
Das Buch ist in e ...
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Pro: Preis Leistung super gut/ Spannung ohne Ende Kontra: gibt es nicht
...Als ich neulich einen Bücherkatalog von Goldmann in die Hand bekam, und die Möglichkeit hatte mir ein paar Bücher für meinen Geburtstag auszusuchen, habe ich dies natürlich getan, und dabei habe ich ein paar ganz interessante Bücher gefunden.
Eines davon möchte ich hier vorstellen. Es ist eine Doppelausgabe mit dem Titel „Nichts zu verlieren“ und „In aller Stille“. Beide Romane sind von Sue Grafton geschrieben.
Autorin
++++++
Sue Grafton liebt und arbeitet in Santa Barbara, Kalifornien. Dies merkt man auch in ihren beiden Romanen, da sie die Hauptfigur „Kinsey Millhone“ ( Privatdetektivin) in Kalifornien und Umgebung „arbeiten lässt“.
Sue Grafton wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet, und ihre Bücher erreichen allein in den USA Millionenauflagen.
Wei...
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Pro: spannend, klasse Heldin, interessant für Giftmischer Kontra: am Ende etwas verwirrend
...ist der Fall, der kaum Erfolg verspricht. Dann gibt es den mysteriösen Todesfall, der dem ersten so sehr ähnelt und nur die Verbindung fehlt. Doch es gibt immer weitere Puzzlestücke, die sich extrem langsam zusammenfügen, wobei eine weitere Leiche, ein Angriff auf die Heldin und noch andere unliebsame Überraschungen. So bleibt die Dramatik erhalten und man ist bis zum Ende auf der falschen Fährte.
Einen einzigen Makel habe ich entdeckt: der Thriller wird für meine Begriffe gegen Schluß hin etwas zu verworren. Irgendwie kriegt man die vielen Namen der Frauen aus den Affären des Anwalts und damit der potentiellen Mörderinnen nicht mehr auf die Reihe.
Doch alles in allem ist es ein spannendes, kleines Buch, das man nicht aus der Hand legen will.
** Meine Meinung **
Nicht alle Romane von Sue Grafton sind von gleichbleibender Qualität....
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...und einer während der Ermittlungen ermordete früheren Mitarbeiterin des getöteten Anwalts. Bei dem Ex-Partner vergißt Kinsey den Grundsatz, Berufliches und Privates nicht zu vermischen....
So begleitet der Leser Kinsey von Spur zu Spur, bis schließlich alle Mosaiksteinchen zusammenpassen und der Fall aufgeklärt ist. Beim spannenden Showdown zwischen Kinsey und dem Mörder bleibt einer der beiden auf der Strecke.
Schreibstil:
Die Autorin Sue Grafton schreibt locker und humorvoll, jedoch in sehr gutem Stil. Nichts wirkt aufgesetzt oder übertrieben. Sie folgt immer dem Grundsatz: "Klar und deutlich sei Deine Sprache", also ohne lyrische Verklausulierung. Was zu sagen ist, wird gesagt. Die Charakter der beteiligten Personen werden gut herausgearbeitet
Fazit:
Ein gut zu lesender, logisch aufgebauter Krimi mit einer sympatischen Protagonistin...
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