Programmieren wie die .... Anfänger!

4  16.06.2004

Pro:
Programmieren, Punkteschub im Zeugnis

Kontra:
Zum Teil etwas langweilig

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Arbeitsaufwand:

Schwierigkeitsgrad der Ausbildung:

Prüfungsanforderungen:

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Evolution

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Heute will ich euch mal an meinen Erfahrungen im Informatik Grundkurs teilhaben lassen. Auch wenn ich diesen erst seit knapp einem Jahre belegt habe, reicht unser Unterricht schon durchaus um ein hoffentlich großes Bild davon hier wiederzugeben. Ursprünglich hatte ich ja vor, Informatik als Leistungskurs zu belegen, was ich auch sicherlich sofort getan hätte, wenn dies an meiner Schule möglich gewesen wäre. Jedoch sind unsere Lehrer leider nicht auf dem neusten Stand der Technik, unsere Rechner leider auch nicht, so dass es an meiner Schule kein Angebot für einen Informatik Leistungskurs gab.

Wie jetzt jedoch einige Gerüchte an unserer Schule kundtun, soll dies schon ab der folgenden Oberstufe-Klasse geändert werden *ärger* Nun gut, bevor ich mir das informationstechnische Wissen also ganz entgehen lasse, nutze ich doch die Chance und belege es zumindest als Grundkurs. Nennen wir es Glück im Unglück, auch wenn es nur ein Grundkurs ist, so hab ich wenigstens den Lehrer unserer Schule erwischt, der noch die meiste Ahnung von dem Phänomen Computer hat und sich (als einziger Lehrer unserer Schule) wirklich Informatik-Lehrer nennen darf. *g* Nun aber weiter im Text...


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Vorraussetzungen:
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Wie es wohl an den meisten Schulen ist, wird man vor der Wahl der Leistungs- bzw. Grundfächer noch einmal von den jeweiligen Fachbereichsleitern der „neuen“ Fächer über diese informiert, um ein besseres Bild davon zu erhalten, was einen erwartet, sollte man sich wirklich für eines dieser bisher nicht belegbaren Fächer entscheiden. So wurden auch wir dann über das Fach der Informatik aufgeklärt, welches zu meinem Erschrecken sogar recht wenig Anklang in meiner alten Klasse fand.

Der erste Punkt dieser Unterhaltung ging also um die Vorraussetzungen, die man mit in einen solchen Grundkurs Informatik mitbringen musste. Und ob man es glaubt oder nicht, keinerlei computertechnisches Wissen war von Nöten! Na gut, man sollte schon den Rechner vom Bildschirm unterscheiden können und auch wissen, wo man eine CD einlegen muss, aber wirkliche Kenntnisse in diesem Bereich wurden zumindest an meiner Schule nicht verlangt.

Vermutlich ist dies ja auf den Grundkurs bezogen, um auch den „Newbies“ auf dem großen Gebiet der Computerwissenschaft ein paar kleine Einblicke und Hilfen zu gewährleisten. Irgendwie wurde also schon aus den Vorraussetzungen klar, dass dieser Kurs für die etwas erfahreneren Schüler unter uns, die sich schon etwas länger mit dem Computer beschäftigten, nicht all zu interessant, jedoch damit auch nicht wirklich schwer werden würde.


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Thematik:
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Die erste Horrornachricht der Vorraussetzungen hatten wir somit gerade verdaut, als wir über die Thematik der kommenden 2 ½ Jahre im Informatik Grundkurs informiert wurden. Der reinste Wechsel zwischen Freude und Entrüstung war nun auf einigen Gesichtern unserer Schülerschaft zu sehen.

Die erste (zumindest für mich) positive Nachricht, unsere Lehrzeit in der Informatik wird sich vor allem mit dem Programmieren befassen und dies zum Großteil auch auf praktischer Basis. Eine tolle Nachricht für die Computerbegeisterten unter uns, doch der Haken an der Sache folgte auch schon sogleich. Wir beginnen unsere Unterrichtsreihe mit Turbo Pascal und werden dieses wohl die komplette Stufe 11 lang auch tun. Das war also das große Entsetzen, Turbo Pascal, eine Programmiersprache, die schon lange veraltet war und sogar noch auf DOS basiert. Wie soll der begeisterte Programmierer es da schaffen, eine angemessene grafische Gestaltung einzubinden und auch nur ansatzweise das umsetzen, was er mit wenigen Klicks und Befehlen in einem moderneren Programm mit einer bedeutend moderneren Programmiersprache könnte?

Aber gut, wir waren ja erst am Ende der 11. Klasse und hatten noch 1 ½ Jahre mit anderem Schulstoff vor uns. Nun kam wieder einer der kleineren Höhepunkte, denn uns wurde unterbreitet, dass wir uns im zweiten Jahr unserer Oberstufenzeit dann Delphi widmen würden. Einer Programmiersprache, die schon auf Windows basiert, recht benutzerfreundlich ist, und auch wenn sie grafisch noch nicht best ausgestattet ist, immerhin schon einige Funktionen mehr bietet als Turbo Pascal.

Nach dieser kleinen Höhe ging es wieder ab ins Tal, in der 13 sollten wir uns dann nur noch mit theoretischem Programmieren beschäftigen, dem langweiligsten aller Teile, wohl vor allem im Bereich des Programmierens.

Im Allgemeinen sieht der Grundkurs in Informatik es also vor, den Schülern die Materie des Programmierens etwas näher zu bringen, ihnen Algorithmen, logische Strukturen etc. in Form des Programmierens zu erklären und ihnen so ein paar neue Möglichkeiten in der heutigen computertechnischen Zeit zu öffnen. So ein selbstprogrammierter Spicker für Infoarbeiten ist schließlich was Tolles *gg*


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Unterschied zum Leistungskurs
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Wie es meist im Unterschied zwischen Leistungs- und Grundfächern ist, wird man in erst genannten oft mehr gefördert und es bedarf, vor allem im Fach Informatik auch bedeutend höherer Voraussetzungen in diesem Bereich. Immerhin soll der Leistungskurs dann nicht nur ein wenig in die Materie einführen, sondern es hier auch ermöglichen, ein paar größere Projekte in Angriff zu nehmen und so auch gegebenenfalls auf einen späteren Beruf in dieser Richtung vorbereiten zu können.
Schließlich trifft man heutzutage viel zu oft auf Leute, die sich als Programmierer betiteln, nur weil sie es schaffen ihre Homepage selbst zu erstellen und hochzuladen. Der eigentliche Programmierer als Beruf ist selten und muss auch bedeutend mehr Programmierarbeit erledigen, als das, was man schon fast als Home-User kennen lernt. Um diese beiden Gruppen zu unterteilen, steht jeweils der Grundkurs und der Leistungskurs Informatik zur Verfügung.


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Aufbau des Unterrichts
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So langsam wird es interessant. Wir haben uns also doch für den Grundkurs Informatik entschieden und sitzen nun im Unterricht. Doch was erwartet uns jetzt? Wie läuft der Unterricht vorwärts? Wird jeder an einen Computer gesetzt und los geht’s? Schön wäre es gewesen. Da unsere Schule einen Mangel nicht nur an den (in diesem Fach) gebildeten Lehrer hat, sondern auch an den Computern selbst, wird man meist zu zweit an den Computer gesetzt. Diese werden hochgefahren, blockiert und dann geht es los…

Damit wir nicht irgendwelchen Blödsinn an den Computern machen, was ja selbst der unerfahrenste Schüler hinbekommen soll, wurden die PCs durch so ein wunderbares und bei Schülern ja total beliebtes Kontrollprogramm blockiert. Jetzt wird der Blick erst einmal auf den Lehrer gerichtet, welcher den Stoff für den Unterricht angibt. Hier wird erst wie in den meisten anderen Fächern, die Hausaufgabe besprochen, die im Informatikunterricht jedoch meist direkt im Zusammenhang mit dem weiteren Unterricht steht.

Danach geht es weiter im Unterricht und man bespricht zuerst die folgenden Schritte, bevor man sich wieder seinem Computer zuwenden und programmieren kann. Ist also dieser kommunikative Teil abgeschlossen, widmet man sich meist nur noch seinem Projekt oder langweilt sich, sollte man schon fertig sein *g*


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Die Notenteilung im Info-Kurs
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Wie es in der Oberstufe ja so ist, wird in den meisten Fächern viel mehr Wert auf das mündliche Mitarbeiten gelegt, welches für die Zeugnisnoten dann fast 2/3 ausmacht. Dies ist im Informatikkurs jedoch nicht so, da man immerhin die meiste Zeit am Computer in Stillarbeit seine Zeit verbringt, als irgendwelche theoretischen Formeln dem Lehrer an den Kopf zu werfen. Dennoch wird aus den wenigen Teilen des Unterrichts, die zum Besprechen der Programmierschritte genutzt werden, eine mündliche Note zusammen gebastelt.

Der schriftliche Teil wird hier bedeutend mehr gewertet. Hierzu zählen fast alle geschriebenen Programme, die man im Unterricht, als auch zu hause erarbeitet hat. Diese werden meist auf den Computern in dafür vorgesehenen Ordnern gespeichert, so dass sich der Lehrer immer ein Bild davon machen kann, wie weit die Schüler mit den Programmen sind und vor allem wie weit sie die Umsetzung und Anwendung der Gleichen verstanden haben. Dieser Teil ergänzt die herabgestufte, mündliche Note.

Nicht zu vergessen sind natürlich die Arbeiten und auch Tests, die man in diesem Kurs schreibt. Hier wird trotz der meist praktischen Arbeit auch in einen theoretischen Teil untergliedert, in welchem es meist um das Erklären von verschiedenen befehlen etc. geht. Der praktische Teil bezieht sich auf die Programmierarbeit in der jeweiligen Programmiersprache. Hier muss man meist ein bestimmtes Programm erstellen, wobei man oft auch einige Freiheiten hat, wie man dies umsetzt. Diese Arbeiten bilden dann die letzten Noten und führen mit den bereits genannten zur Gesamtnote.


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Abhandlung der Themen
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So weit, so gut. Nun wissen wir wie der Unterricht aufgebaut wird, doch was nun? Fangen wir jetzt an zu lernen, wie man ein Programm öffnet und den Computer einigermaßen gut benutzen kann, um alle auf den gleichen Level zu heben?

Zum Glück war es nicht ganz so schlimm, wenn auch nicht sonderlich interessant. Als erstes kam Exel an die Reihe, um den Umgang mit Algorithmen zu lernen. Ein paar Wochen haben wir uns mit diesen tollen und natürlich höchst interessanten Tabellen beschäftigt und Exel zum Rechnen benutzt. Nachdem auch endlich der letzte es verstanden hatte, ging es weiter im Unterricht und wir konnten endlich mit Turbo Pascal anfangen.

Die Abhandlung des Unterrichts ging von dort an fast immer nach dem gleichen Schema voran:
- Besprechung der Hausaufgabe und der nächsten Programmschritte.
- Entwickeln neuer Ideen zur Umsetzung
- Einbauen dieser in die Programme
- Besprechung aufkommender Probleme
- Beendigung des Programms bzw. Speichern für die Hausaufgaben


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Hausaufgaben
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Obwohl wir uns hier in einem Kurs befinden, der sich mit dem Programmieren beschäftigt, soll es doch oft vorkommen, dass man ein paar Hausaufgaben in diesem Bereich erhält. Immerhin sollte heutzutage jeder im Besitz eines Computers sein, auch wenn es nicht immer der eigene ist. Und hier ist es auch oft nicht die Welt, noch ein kleines Zusatzprogramm, wie Turbo Pascal oder Ähnliches aufzuspielen, um dem Erledigen der Hausaufgaben nachkommen zu können.

Nur ob dies immer so richtig gemacht wird, ist dann die andere Frage. Zumindest bei uns verläuft die Aktion des Hausaufgaben-Machens meist wie folgt. Wer am Ende der Stunde sein Programm bereits fertig gestellt hat, erledigt zu Hause sowieso nichts mehr. Die anderen sollten das Programm zwar fertig stellen, jedoch kann man fast immer davon ausgehen, dass in der nächsten Stunde das Ganze zu Anfang noch einmal besprochen wird und man erneut Zeit erhält, sein Programm durch die erwünschte Hausaufgabe zu erweitern. Daher muss man meist nicht einmal den privaten PC nutzen und kommt dennoch nicht in Verlegenheit.

Jedoch muss man gut abwiegen können, ob es nicht doch sinnvoller wäre, dem Machen der Hausaufgaben nachzukommen. Immerhin sollte man am Anfang der Stunde seine gemachte Arbeit ja abliefern und wenn es der Lehrer mal ernst meint, dann kann eine nicht gemachte und nicht gestandene Hausaufgabe ein paar unangenehme Folgen haben.

Doch auch hier hat man immer ein paar gute Ausreden. Schließlich kann man dummerweise die Diskette vergessen haben, auf welcher sich das gemachte Programm befunden haben soll. Noch besser wirkt jedoch eine kaputte Diskette, zu der man vorspielt, dass darauf sich das Programm befand und die Diskette zu hause noch komplett funktionsfähig war. Schlecht ist es jedoch, wenn man dann von dem eigentlichen Thema nur wenig Ahnung hat, obwohl man es angeblich in der Hausaufgabe ja schon konnte. Daher immer vorsichtig sein!


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Der Computerfan im Informatik Kurs…
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Tja, was macht nun der arme Schüler, der sich zu hause schon durch Hobby oder Nebenjob mit dem Computer befasst, der vielleicht sogar noch Interesse am Programmieren hegt und sich daher in diesem Kurs ein wenig unterfordert vorkommt?

Auch wenn man die Aufgaben zum Teil für sehr leicht einstuft und die Besprechungen der Aufgaben, samt der vielen Fragen der anderen, weniger begeisterten Schüler, für uninteressant abtut, sollte man sich diesen beiden Teilen dennoch zu erst widmen. Schließlich kann man gute mündliche Leistungen erzielen, sollte man sich tatsächlich aktiv am Unterricht beteiligen. Denn wer weiß, worauf der Lehrer hinaus will und wer sich auf diesem gebiet schon ein wenig mehr auskennt, für den ist es ein Leichtes, den Unterricht so voranzutreiben. Dies hat sogar noch einen weiteren Vorteil, denn je schneller und aktiver man mit dem Lehrer zu dem gewünschten Punkt in der Besprechung eilt, desto schneller werden die Computer wieder freigeschaltet und man kann sich anderen, „wichtigeren“ Aktivitäten widmen.

Zuerst sollte man jedoch nun sein Programm erstellen, damit man immer die passende Ausrede parat hat, sollte der Lehrer plötzlich hinter uns stehen, wenn wir uns einer anderen, durchaus sinnvollen Beschäftigung zuwenden. Somit kann man das Programmierte immer fertig gestellt im Hintergrund lassen und zu gegebenem Zeitpunkt schnell wechseln.

Doch was ist, wenn wir unsere Arbeit nun fertig gestellt haben und die meisten anderen noch am Programmkopf hängen? Hier wird auch Abhilfe geschaffen, denn wozu ist denn schon das World Wide Web da? Sicher nicht, um es nicht zu nutzen, also ab zum Surfen. Nun stehen alle Möglichkeiten offen, vom E-Mails lesen und schreiben, dem Unterhalten mit anderen Leuten über ICQ to go (vielleicht sogar den eigenen Kursleuten, die ebenfalls schon fertig sind und auf den Rest warten müssen… ist vor allem bei uns sehr beliebt *g*), oder dem zoggen der verschiedenen Browsergames.

Wer sich nicht dem Internet zuwenden will, kann gegebenenfalls auch auf andere Mittel zurückgreifen, sollte dies nicht zu auffällig oder vom Lehrer gestattet sein. Schließlich hat man doch einen Diskman und ein Handy dabei, zwei wichtige Elemente, die die Zeit totschlagen können.

Wir haben unseren Lehrer mittlerweile soweit, dass die Schüler, die bereits fertig sind (sind ja eh immer die gleichen *g*) sich unauffällig anderen Dingen widmen dürfen, wie den bereits eben genannten. Dies führt dann jedoch manchmal auch dazu, dass es das Interesse des Lehrers weckt und man plötzlich gesagt bekommt, dass er gerade unsere nette kleine ICQ Unterhaltung über Remote auf seinem Rechner mitverfolgt. Zum Glück schreiben wir braven Schüler ja nichts Schlechtes über unseren tollen Lehrer ;)


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Mädels im Kurs
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Da diese bei uns im Kurs eine Art Sonderstellung einnehmen, will ich diesen Punkt hier auch kurz erwähnen. Wie es eist ja so ist, sind mehr die Kerle die Computerfanatiker. Ein Vorurteil, dass doch recht oft noch gerechtfertigt ist. Auch bei uns sieht es nicht anders aus. Wir sind nur zu zweit als Mädels, wobei man vielleicht erwähnen sollte, dass bei meiner „Mit-PC-Begeisterten“ wohl auch das Familienverhältnis eine kleine Rolle spielen mag. Immerhin sind ihre Eltern Lehrer an dieser Schule und ihr Vater dies auch im Fach Informatik… Nun ja, neben uns beiden gibt es noch 10-15 Jungs. Doch was macht das schon? Die computerbegeisterte Frau so was ja schon länger gewöhnt. Also ein Aufruf an die weiblichen Computerfreunde. Macht euch nix draus, wenn die Kerle in der Überzahl sind, ihr schafft das schon!


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Effekt im Zeugnis
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Wie macht sich denn jetzt so ein Informatik Kurs im Zeugnis. Klar, je besser die Note, desto besser macht sich das. Aber da steckt noch mehr dahinter. Schließlich macht sich so ein Kurs bei einer Bewerbung für einen Informatikberuf nicht schlecht, selbst wenn es nur ein Grundkurs ist. Bei einigen Unternehmen zumindest ist die Besetzung der Leistungskurse nicht so wichtig, wie die Noten in den Fächern, die man zum Ausüben des gewollten Berufes braucht. Sollte man also Interesse an Informatik haben und mit einem Vorkenntnissen in einen solchen Kurs gehen, so lohnt es sich alle mal, zwischen den „normalen“ Alltagsnoten auch einmal 15 oder 14 Punkte glänzen zu lassen ;)


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Fazit
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Im Großen und Ganzen kann ich einen Informatik Grundkurs nur weiterempfehlen, auch wenn ich bedeutend mehr Interesse an einem Leistungskurs Informatik gehabt hätte. Für einen Anfänger ist solch ein Kurs perfekt gemacht, um einige Kenntnisse zu Erwerben, die dennoch nicht gleich zu viel werden und den Neuling überrumpeln. Für einen mehr computerbegeisterten Schüler ist es jedoch manchmal recht leer und fordert den Schüler nicht genug, so dass Langeweile aufkommt und man das Interesse am Unterricht verliert. Daher würde ich für die wahren Informatiker eher einen Leistungskurs empfehlen, auch wenn der Grundkurs nicht so hohe Anforderungen stellt und somit leichter zu bestehen ist. Daher vergebe ich hier 4 Sterne, die hoffentlich gut diesen Grundkurs repräsentieren.

© Evolution


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
V-Tina

V-Tina

21.04.2006 12:21

So ich mache mich nun an die Arbeit die unter 100 Les. Berichte zu bewerten :-)

dcaddict

dcaddict

12.08.2004 01:28

ICQgo war bei uns auch wahnsinnig beliebt aber unser Infolehrer (also zumindest der, der halbwegs aAhnung hatte) wusste nix von der Webversion von icq...erzählt haben wir es ihm erst als wir fertig waren...schließlich war das in Arbeiten immer brauchbar *g*

mg1970

mg1970

30.07.2004 23:29

Ich studiere heute Wirtschaftsinformatik, dabei wird Java oder C++ als Schulkenntnis vorausgesetzt. Toll! Ich habe BASIC und Modula-2 vor 16 bis 18 Jahren gelernt, Turbo Pascal war Anfang der 90er dran. Mit den Mädels, das kenne ich auch. In meinem aktuellen Studiengang waren ursprünglich 4 Frauen plus 1 aus höherem Semester, die aber auch zuletzt in den meisten Kursen von uns drin war, von ca. 35 Personen, und übriggeblieben ist nur noch eine einzige (die anderen haben das Ziel nicht erreicht und/oder hatten kein Interesse mehr).

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