*** Solides aus Silicium ***
01.06.2011
Pro:
seinerzeit schnell, wurde nicht zu warm, Kühler war leise
Kontra:
heute wohl veraltet
Details:
Geschwindigkeit
Stabilität
Übertaktung:
Kompatibilität:
Support/Service:
 pyragoon
Über sich:
# # # LESERUNDEN erwünscht # # # Mein Ziel: bis zum 31.12.2012 SILBER werden. Wer hilft mir?! # # # ...
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Einige unter uns werden sich noch an die Zeit erinnern, wo der ewige Kampf zwischen Intel und AMD loderte. Ich erinnere mich so gut an diesen Prozessor, weil es nach längerer Zeit mein erster Intel war. Mit dem Intel Celeron D machte es der Chipriese den anderen Herstellern richtig schwer auf dem Markt. Im Grunde handelte es sich „nur“ um einen Pentium IV Prozessor, bei dem der Cache minimiert wurde und er deshalb günstiger war, als zB ein AMD Prozessor. Ein weiterer Grund für meinen damaligen kauf war das Motherboard, welches ich unbedingt haben wollte, weil es eine sehr gute Performance hatte. Leider kann ich mich nicht mehr an den korrekten Namen des Boards erinnern, aber es war von ASUS. Zurück zum Prozessor. Ein Celeron D 330 mit 2,66 GHz ist ein Sockel 478 Chip. Das bedeutet aber nur, dass er lediglich auf ein bestimmtes Muster von Motherboard passt. Es sagt nicht über die Qualität aus. Als ich ihn kaufte, war er ein guter Prozessor. Seine Leistung reichte aus, um alle üblichen Anwendungen zu nutzen und dank meiner Nvidia Grafikarte, ich glaube es war eine Geforce 6600, liefen auch Spiele zügig und in guter Auflösung.
Der Stromverbrauch hielt sich in Grenzen und auch die Hitzeentwicklung war ok. Zumindest benötigte ich keine speziellen Kühlvorrichtungen oder extra Lüfter. Der mitgelieferte Kühler reichte vollkommen aus und war auch nicht besonders laut. Wir haben damals mal ein Messgerät neben den PC gestellt und bekamen bei Volllast rund 20 Db angezeigt. Übertaktet habe ich ihn übrigens nie, dafür war mir das Risiko eines Garantieverlustet zu hoch.
Der Celeron D 330 war oder vielmehr ist mit 2.66GHz getaktet, was für vor einigen Jahren eine mehr als anständige Ausrüstung war. Für heutige Anwendungen ist diese ein Kern Technologie schon etwas in die Jahre gekommen, weshalb ich heute vom Kauf eines Celeron Prozessors dieser Baureihe abraten würde. Jeder Celeron besitzt zwei Cache. Den L1 und den L2 Cache. Was mir gut gefallen hat war, dass ich damals keine extra Kühöer kaufen musste wie es beim Athlon der Fall gewesen wäre. Viele behaupteten, das diese mitgelieferten Lüfter sehr Laut seien, was ich aber, wie oben geschrieben, guten Gewissens verneinen kann.
Mein Fazit
Seitdem ich diesen Celeron-Prozessor kaufte, bin ich (wieder) ein Fan von Intel total. Mein Celeron hat mich nie im Stich gelassen. Ich kann also ohne Übertreibung sagen, dass es ein wirklich Qualitätsprodukt ist. Bezahlt habe ich als, er neu war, ca. 100 Euro. Heute kostet er gebraucht, weil neu wird er schwer zu bekommen sein, etwa 10-20 Euro, aber wie gesagt, seine Zeit ist wirklich gekommen. Selbst wer reine Textverarbeitung und etwas im Internet surfen möchte, wird mit der Leistung nicht mehr wirklich zufrieden sein. Inzwischen habe ich einen wesentlich schnelleren Intel Dual Core Prozessor und selbst dieser ist schon nicht mehr der schnellste. Beim PC ist ein Jahr Technologie wie 30 Jahre beim Trecker. Von mir gibt es aber trotzdem noch 4 Sterne, weil Intel mit diesem Chip AMD Parolie bieten konnte.
Bilder von Intel Celeron D 330 / 2.66 GHz Prozessor
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09.06.2011 07:28
Ja, find ich auch, nett beschrieben. ;-)
08.06.2011 14:54
In meinem PC ist sicher auch so ein Mist drin. Hauptsache, der PC funktioniert. :-)
06.06.2011 14:24
Ein Celeron wäre für meine Anwendungen zu schwachbrüstig. Der abgebildete SL7TM ist aber übrigens für Sockel 775 und nicht 478. - Ansonsten nett geschrieben.