Erfahrungsbericht über

Intel Core 2 Quad Q6600 / 2.4 GHz Prozessor

Gesamtbewertung (26): Gesamtbewertung Intel Core 2 Quad Q6600 / 2.4 GHz Prozessor

 

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Der ist sogar bezahlbar :)!

5  21.12.2007

Pro:
gute Leistung, schnell, verbraucht weniger Strom

Kontra:
Intels Stärke ist momentan AMDs Ruin, was schlecht für die Zukunft ist

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Geschwindigkeit

Stabilität

Übertaktung:

Kompatibilität:

Support/Service:


nitlem

Über sich:

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 180 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Letztes Jahr gab es noch die große Diskussion, ob man denn wirklich einen Zweikernprozessor benötigt, schließlich unterstützen doch viele Spiele diese Technologie gar nicht. Jetzt ein Jahr später hat sich das Bild ziemlich gewandelt, allein durch Windows Vista sind die Anforderungen sprunghaft gestiegen. Hinzu kamen jede Menge neue Spiele, die deutlich mehr Leistung verlangen. Insgesamt ergibt sich somit ein Bild, das für einen aktuellen Rechner durchaus einen Vierkernprozessor als angemessen ansieht. Durch AMD und diverse Preissenkungen von Intel bekommt man auch diese Prozessoren mittlerweile für unter 200 Euro.


Gliederung
###########


(1) Intel Q6600
(2) Einbau
(3) Leistung
(4) Fazit


(1) Intel Q6600
###############


Das Q steht in diesem Falle für Quadcore, denn der Q6600 ist nichts anderes, als ein ganz normaler Sockel-775-Prozessor mit zwei Core2Duo-Kernen des E6600. Demzufolge stimmen auch einige technische Daten überein. Der FSB des Prozessors liegt bei 266 MHz, außerdem wird er mit 2,4 GHz getaktet. Auch bei der Ausstattung mit technischen Features orientiert sich der QuadCore an seinem Zweikern-Bruder. Hervorzuheben ist die VT-Technik, mit der man virtuelle Betriebssysteme ausführen kann. Außerdem kommt man in Genuss des Thermal Monitor 2, welche die Geschwindigkeit des Prozessors bei drohender Überhitzung einfach drosselt.

Mittlerweile ist der Q6600 längst keine Neuheit mehr, deshalb hat Intel auch kurzerhand ein neues Stepping auf den Markt gebracht. Erwirbt man einen neuen G0-Prozessor kommt man in den Genuss einer reduzierten Verlustleistung 95 Watt. In Zeiten ständiger Strompreiserhöhungen sicherlich ein wirklich guter Schritt. Im Allgemeinen wird der QuadCore wird auch unter dem Pseudonym Kentsfield vertrieben, in ihm befinden sich, wie bereits erwähnt zwei Conroe-Kerne des E6600 Diese Verbindung wird von einem Heatspreader verdeckt und auch geschützt. Diese glatte Haube, dient dazu, die entstehenden Temperaturen gleichmäßig von den empfindlichen Kernen wegzuführen. Der Cache beträgt zweimal 4 MB, also noch einmal das Doppelte des ohnehin schon sehr gut ausgestatten Conroe-Prozessors.

Beim Kauf des Prozessors hat man die Wahl zwischen boxed und tray, den meisten entzieht sich leider die Bedeutung. Bestellt man sich die tray-Variante bekommt man nur die nackte CPU in einer neutralen Plastikbox. Auf irgendwelches Zubehör muss man hier auf jeden Fall verzichten. Anders sieht die Geschichte beim 15 Euro teureren Boxed-CPU aus. Hier bekommt man neben der CPU noch ein kleines Handbuch samt Aufkleber fürs Gehäuse und nicht zu vergessen einen Kühler mit Kupferkern. Allerdings ist dieser so laut, dass man in der Regel sowieso eine Alternative benötigt.


(2) Einbau
############


Der Einbau ist in der Regel genauso leicht, wie bei den herkömmlichen Core 2 Duo Prozessoren. Bei den Sockel-775 Prozessoren sind die Pins nicht mehr auf der Unterseite der CPU, sondern befinden sich schon auf dem Sockel im Mainboard. Man muss die CPU nur noch mit der markierten Ecke richtig einsetzen. Danach schließt man mit etwas Kraftaufwand die Verriegelung, trägt eine hauchdünne Schicht Wärmeleitpaste auf. Nun kann der Kühler montiert werden. Anschließend sollte man bei Luftkühler natürlich nicht vergessen diese an die Stromversorgung des Mainboards anzuschließen.

Im Normallfall sollte jedes Sockel-775-Board, das Core 2 Duo Prozessoren nimmt auch mit dem Q6600 arbeiten. Teilweise muss man auf das Board noch ein Bios-Update aufspielen, damit der neue Prozessor erkannt wird. Auch hier gilt, erst mit der alten CPU überprüfen, ob das neuste vorhandene Bios vorhanden ist, weil man sonst den Einbau rückgängig machen muss und sozusagen doppelte Arbeit hat.
Aktiviert man nach dem Windows-Start den Taskmanager kann man im Reiter Systemleistung jetzt vier Verläufe der CPU-Auslastung sehen. Im Vergleich zum Einkernprozessor sollte Windows XP deutlich schneller starten. Das neue Betriebssystem Windows Vista sollte erfährt einen deutlichen Schub, schließlich hat man mit einem Core 2 Duo schon über 50 Prozent Auslastung im Leerlauf.


(3) Leistung
##############


Es ist immer die Frage, wo man herkommt, hat man vorher den E6600 besessen, wird man kaum einen wirklich spürbaren Unterschied feststellen. Werkelte hingegen ein AMD XP im Rechner, wird man im ersten Moment begeistert vom neuen Arbeitstempo sein. Beim benutzen des Quadcores merkt man recht schnell, dass außerhalb von Spielen kaum eine wirkliche Verzögerung zu erreichen ist. Der Rechner hat, selbst wenn er im Hintergrund Dateien entpackt immer noch Reserven. Hier tritt dann lediglich ein anderer limitierender Faktor in Form der Festplatte auf.

Im Zusammenspiel mit den aktuellen DirectX 10 Grafikkarten bremsen selbst die meisten Zweikernprozessoren diese High-End-Modell aus. Besitzt man also eine neue 8800 GT, kann sich der Umstieg auf einen Q6600 durchaus bezahlt machen. Auch bei Anwendungen, die vollkommen optimiert sind, profitiert man erheblich, so arbeitet Photoshop den Stapel in der Hälfte der bisherigen Zeit ab.


(4) Fazit
##########


Mit dem Q6600 und dem neuen Phenom von AMD wird die Leistung aktueller Vierkernprozessoren endlich bezahlbar. Auch die Verlustleistung konnte im Vergleich zum QX6700 erheblich reduziert werden. Mit einem hochwertigen Luftkühler, wie in diesem Fall den Scythe Infinity erreicht man moderate Temperaturen von unter 60° C bei voller Belastung. In einigen Anwendungen kann man mittlerweile recht deutlich von den zusätzlichen Kernen profitieren. Zum Stromsparen würde ich mir noch wünschen, dass sich mindestens zwei Kerne im Leerlauf einfach abschalten. Technisch gesehen sollte das kein Problem sein, wenn die Zukunft Prozessoren mit immer mehr Kernen bringt, sollte dass auf jeden Fall ein integriertes Feature sein.

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CPU
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Chris0457

Chris0457

15.09.2010 05:05

Super Bericht ! Freue mich über Gegenlesungen. Liebe Grüße

Maxima24

Maxima24

29.07.2008 13:06

Ein Quad.....ich habe darüber gelesen und war ganz begeistert. Was bedeuten eigentlich die Kürzel: E und T bei den CPU´s.?? Bei den Notebooks gibt´s ja noch die zusätzliche UNterscheidung von Merom und Penryn und Yonah. Wahrscheinlich verwechsel ich da gerade was. Die Sache mit der Kühlung ...die vergisst man als Laie wie mich, leicht. Für mein Notebook werde ich einen zusätzlichen Cooler Pad kaufen. Ob das auch ausreicht?

Narcottic

Narcottic

25.12.2007 13:00

Intel ist ja gut und shcön, aber ich war und werde imemr AMD treu bleiben. das bleiben für mich die besseren Prozessoren. Hab sogar grad einen zu weihnachten bekommen ;) fohe feiertage wünsche ich. gruß

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