Erfahrungsbericht über

Intel Entry Storage System SS4000-E

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Intel NAS mit 4 Festplatten

5  06.10.2007

Pro:
HotSwap, leise, sicher, Backup Funktion

Kontra:
nichts

Empfehlenswert: Ja 

rpless

Über sich:

Mitglied seit:31.03.2007

Erfahrungsberichte:6

Vertrauende:2

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 153 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Diesmal möchte ich euch noch meine INTEL NAS Station SS4000-E vorstellen. Sie ist eine ralativ leise Netzwerkspeicherlösung mit einer Kapazität von 2 TB. Mit der allerneusten Firmware 1.4 werden auch 750 GB und 1 TB Festplatten unterstützt, dann hat man unter RAID 5 eine Kapazität von 3 TB.

Produktinformation:
Produktbeschreibung des Herstellers
Das Intel Einstiegsspeichersystem SS4000-E ist eine intelligente Netzwerkspeicherlösung für kleine bzw. mittelgroße Büros und für Heimnetzwerke. Das SS4000-E kostet deutlich weniger als große Dateiserver, verwaltet gemeinsame Dateien nach Benutzernamen oder Benutzergruppen und beinhaltet ein NAS-Betriebssystem mit Systembackup, Fernstart und Systemwiederherstellung.

Technische Daten:
max. unterstützte Kapazität 2 TB, ab Firmwarestand 1.4 4 TB.
integrierter RAID Controller, S-ATA 150
Festplatte: 4x Hot Swap 3,5" x 1/3H
Installierte Prozessoren: 1 x Intel 80219 400 MHz
Installiertes RAM: DRAM 256 MB (installiert) / 1 GB (unterstützt)
Installierter Flash-Speicher: 32 MB Flash
Schnittstellen: 2 x Ethernet 10Base-T/100Base-TX/1000Base-T - RJ-45, 2 x Hi-Speed USB - USB Typ A, 4-polig
Stromversorgung, intern 200 W
Software LINUX Kernel 2.6
Umgebungsbedingungen: Min Betriebstemperatur: 10 °C, Max. Betriebstemperatur: 35 °C

Verpackung:
Als ich die NAS Station in Empfang nahm, war sie und das mitgelieferte Zubehör in einem großen stabilen Karton. Um den Karton zu öffnen brauchte ich ein scharfes Messer, weil er mit Klebebändern zugeschnürt ist. Als ich nun diesen Karton endlich auf hatte, sah ich die NAS-Station, die in einer Schutzfolie eingeschlossen ist, und die ganze Zubehörteile, worauf ich gleich auch noch komme. Insgesamt bin ich mit der Verpackung sehr zufrieden, weil er sicher eingepackt ist und daher nichts kaputt gehen kann.

Zubehör:
Mit im Preis enthalten sind die 4 Hot Swap Rahmen für die Festplatten, ein Netzwerkkabel und eine Software CD. Ein Stromkabel wurde nicht mitgeliefert. Ich finde dies schade, aber man kann es durch die Internationalität von Intel verstehen.
Die NAS Station hat einen normalen Kaltgeräte Anschluss und man kann jedes diesbezügliche Kabel verwenden. Ich verwende als Stromanschluss eine USV und könnte ein Standard Kaltgeräteanschlusskabel deswegen sowie nicht verwenden.
In die mitgelieferten Hot Swap Rahmen muss man die Festplatten einschrauben und diese dann in das NAS Gehäuse einschieben und verriegeln. Es gibt von Intel eine Listen mit geprüften Festplatten aber es laufen auch andere Festplatten in dem Gehäuse. Ich habe mich für 4 Seagate Festplatten ST3500630AS mit 500 GB Kapazität entschieden. Hierdurch erhalte ich im RAID 5 eine Netto Kapazität von 1,5 TB.

Design der NAS Station:
Also das Design finde ich recht ansprechend. Das NAS Gehäuse ist in schwarz gehalten und hat die Abmessungen 216x159x241 mm (HxBxT) und hat ein Gewischt von 5 kg. Auf der Vorderseite geben sieben LEDs Auskunft über Betrieb, Zustand des Gesamtsystems, Zustand der Festplatten und den Anschlussstatus samt Aktivität auf den beiden Netzwerkanschlüssen.
Die Hot Swap Rahmen werden vorne in das Gerät eingesteckt. Die Numerierung der Festplatten geht von oben nach unten.
Auf der Rückseite sind die 2 Netzwerkanschlüsse (Gigabit), 2 USB Anschlüsse und der Kaltgeräte Anschlussstecker. Außerdem sind hinten noch 2 Lüfter, ein 25 mm Lüfter für das Netzteil (200 W) und ein 80 mm Lüfter für die Festplatten.

Die Installation:
Die Installation funktioniert über eine mitgelieferte Software die das Gerät im Netzwerk sucht und anschließend wird im Internet Explorer das Gerät konfiguriert. Hier wird man durch einen Wizard geführt und stellt den gewünschten RAID Status für die Datensicherheit ein und formatiert das Festplatten System. Hier wird die TCP-IP Adresse des Gerätes festgelegt. Man kann beide Netzwerkkarten auch in unterschiedliche Netzwerke konfigurieren. Außerdem legt man hier die User (Linux oder Mac) an oder fügt das NAS in ein Active Directory unter Windows ein. Hier werden die Freigaben der Festplatte in Verbindung mit den Usern auch die Berechtigungen definiert.
In der Web Oberfläche kann man auch noch eine E-Mail Benachrichtigung für Alarme konfiguriert und man kann sich den Systemstatus anschauen.
Es besteht mit der mitgelieferten Software die Möglichkeit ein Backup eines Rechners auf der NAS Station abzulegen. Hierzu wird eine Lizenz mitgeliefert. Zusätzliche Lizenzen müssen separat gekauft werden. Ich benutze diese Funktion nicht, deswegen kann ich nichts hierzu sagen.

Hardware Tests:
Die USB Ports verwende ich nicht, da ich nur ein RAID System für eine sichere Datenhaltung haben will. Die USB Ports sollen jedoch USB Festplatten mit FAT32 unterstützen. NTFS wird hier nicht unterstützt.
Ich habe als Test einmal unter Last (Kopieren von Dateien) eine 500 GB Festplatte aus dem RAID 5 System gezogen. Der Kopiervorgang ist weitergelaufen und das Gerät hat einen Fehler der gezogenen Festplatte gemeldet. Nach ca. einer Minute wieder gesteckt, worauf das NAS eine Rebuild der Festplatten Daten gestartet hat. Dieser dauert bei der verwendeten 500 GB Festplatte ca. 20 Stunden, was jedoch normal ist.

Preis:
Der Preis der Einheit beträgt im Fachhandel je nach dem wo man sie kauft ohne Festplatten 450 bis 500 €.

Mein Fazit:
Ich bin mit der NAS Einheit sehr zufrieden und habe mir mittlerweile die 2. Einheit zugelegt.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Chaoscrash

Chaoscrash

16.03.2009 09:48

...naja, privat ist ein NAS noch nicht ganz angesagt:))...zumal der Preis einen schon überlegen lässt...aber er scheint es wert zu sein:-)CC

Dreamwalker1971

Dreamwalker1971

29.01.2009 23:22

Toller Bericht - wie laut ist das Ding ?

hajowito

hajowito

04.08.2008 10:20

Ein NAS fehlt noch in meinem Netz, ich hätte mir aber in dem Bericht hier noch ein paar Infos zur Geschwindigkeit und Kontingentverwaltung gewünscht, dann wäre er bh gewesen. hajowito

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