Internationale Spieltage SPIEL'14, Essen

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Internationale Spieltage SPIEL'14, Essen

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Erfahrungsbericht über "Internationale Spieltage SPIEL'14, Essen"

veröffentlicht 14.12.2014 | RIESENFUSS
Mitglied seit : 23.02.2000
Erfahrungsberichte : 307
Vertrauende : 137
Über sich :
Ich bastele gerade an der Präsenz: riesenfuss-spiele.de Besuche und Anregungen sind willkommen. Mein erster Diamant 2015. Dank an meine treuen Leser und Bewerter! Ciao Thorsten
Ausgezeichnet
Pro Neue Spiele, tolles Erklärer-Team bei Matagot, Günstig, alte Bekannte getroffen
Kontra zu wenig Zeit, Geld und Platz zu hause für alles tollen Spiele!
besonders hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

"50 % Arbeit - 50 % privat, aber 100 % Vergnügen!"

Ausbeute - Internationale Spieltage SPIEL'14, Essen

Ausbeute - Internationale Spieltage SPIEL'14, Essen

Moin Zusammen,

Die Entscheidung auf die Spiel '14 zu gehen stand schon direkt nach der Spiel '13 fest. Es ist einfach ein Muss für jeden begeisterten Brettspieler. Im Mai 2014 überlegte ich mir wie ich denn gern auf die Spiel '14 möchte. Nein, ich meine nicht mit welchem Verkehrsmittel, da stand die Bahn für mich fest, mehr dazu folgt. Meine Überlegung ging dahin, ob ich nicht auch auf die Messe kommen kann, ohne den Eintritt zu zahlen. Wie? Zum Beispiel mit einem Presseausweis, für die Akkreditierung ist der Friedhelm-Merz-Verlag zuständig. Darum schrieb ich am 19.5.14 eine Mail. Ich bin zwar kein Journalist, aber das man mich auf dieser Plattform als Spiele-Papst bezeichnet kommt sicher nicht von ungefähr. Dem Verweis auf meine Ciao-Berichte habe ich zusätzlich die Information über meine Spiele-Seite www.riesenfuss-spiele.de hinzugefügt. Am 22.5.14 erhielt ich bereits Antwort. Allerdings hieß es dort nur, dass ich mich, wenn ich mehr Traffic auf meiner Seite hätte nächstes Jahr gern erneut melden könnte. Plan B begann dann im Juli 2014 konkrete Formen anzunehmen aber dazu mehr in dem Unterpunkt Matagot. Nun zunächst generelle Fakten zur Messe.

0. Inhaltsverzeichnis
1. Fakten rund um die Spiel '14
2. Die Chaotische Fahrt zur Messe
3. Die Messe als Besucher am Donnerstag und Freitag
4. Die Messe als Supporter am Samstag und Sonntag
5. Standabbau bei Pegasus und der anschließende Loot
6. Die Fahrt zur Juhe und kurz danach
7. Zusammenfassung meiner direkten und indirekten Messeeroberungen und Fazit

1. Fakten rund um die Spiel '14

Quelle: www.spielemesse-essen.de

Auf der weltgrößten Publikumsmesse für Spiele treffen Sie Handelspartner, Lizenznehmer, Journalisten und 149.000 Spiel-begeisterte aus aller Welt.
Die Internationalen Spieltage setzen seit 30 Jahren Maßstäbe in der Spielelandschaft. Wer heute und in Zukunft auf dem nationalen und internationalen Spielemarkt mitspielen möchte, setzt sich hier in Szene; denn auf der SPIEL trifft die Branche hochkonzentriert aufeinander. So ist die Teilnahme für Aussteller aus aller Welt der jährliche Höhepunkt und ein nicht mehr wegzudenkendes Forum für die Markteinführung ihrer Produkte.

Für weitere und eingehendere Informationen, Beratung und Rückfragen steht Ihnen
Frau Dominique Metzler,
Friedhelm Merz Verlag GmbH & Co. KG, D-53173 Bonn, Bismarckallee 8,
Postfach 210 250 (53157),
Tel: ++49 (0)228/342273,
Fax: ++49 (0)228/856312,
E-Mail: info@merz-verlag.com
jederzeit gerne zur Verfügung.
Zitatende

Mittlerweile sind es schon mehr als 30 Jahre. Dieses Zitat ist von vor der Spiel '13. Ob die 149.000 Besucher dieses Jahr getoppt wurde kann ich nicht mir Sicherheit sagen, aber den Donnerstag und Freitag war es schon ganz schön voll.

Im Gegensatz zur Spiel '13, als nur die Hallen 1-3 und die Galerie genutzt wurden, wurde dieses Jahr auch die Halle 4 mitgenutzt. Die Halle war zwar nicht voll ausgelastet, aber dennoch haben sich neben mit auch noch ein paar andere dort hin verirrt.
Eintrittspreise

Die folgenden Eintrittspreise sind Stand 2013, weil ich erst nach der Messe nochmal auf die Internetseite gegangen bin und dort schon für die Spiel '15 vorbereitet war. Frei nach dem Motto nach der Messe ist vor der Messe!
Die Preis für 2015 sind ab Juli 2015 auf der Webseite verfügbar.
Ich habe 2014 selbst nichts bezahlt, da mein Ausstellerausweis, der eine Dauerkarte für alle Tage war von Pegasus/Matagot bezahlt wurde den Verlag hat die Kart 23 € gekostet.

Die Staffelung der Eintrittspreise für Privatbesucher:

Tageskarte:
Tageskarte für Erwachsene: 11,50 EUR
Tageskarte für Kinder (bis 12 Jahre): 6,50 EUR
Tageskarte Schüler, Studenten, Rentner, Schwerbehinderte: 8,50 EUR
Tageskarte für Familien: für max. 5 Personen (max. 2 Erwachsene, Kinder dürfen nicht älter als 12 Jahre sein oder
müssen einen Schülerausweis vorzeigen): 26,-- EUR

Dauerkarte:
Dauerkarte für Erwachsene: 27,-- EUR
Dauerkarte für Kinder (bis 12 Jahre): 15,50 EUR
Dauerkarte für Schüler, Studenten, Rentner, Schwerbehinderte: 18,-- EUR
Gruppenkarte:
Gruppenkarte ab 10 Personen:
Tageskarte für Erwachsene: 10,-- EUR
Tageskarte für Kinder (bis 12 Jahre): 5,50 EUR
Tageskarte Schüler, Studenten, Rentner, Schwerbehinderte: 7,-- EUR

Dauerkarte für Erwachsene: 24,-- EUR
Dauerkarte für Kinder (bis 12 Jahre): 13,50 EUR
Dauerkarte für Schüler, Studenten, Rentner, Schwerbehinderte: 16,-- EUR

Tages- und Dauerkarten für Privatbesucher im Vorverkauf:
Kaufen Sie Ihre Tages- und Dauerkarte (mit Ausnahme der Gruppenkarten) im Online-Shop der Messe Essen und sparen Sie so Zeit auf dem Weg in die Messehallen.

Wählen Sie Ihre Eintrittskarte oder ein "Kombi-Ticket" inklusive Hin- und Rückfahrt in allen Bahnen/Bussen des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr VRR (2. Klasse). Die Servicegebühr für das "Kombi-Ticket" beträgt inklusive Fahrtberechtigung nur EUR 4,--; die Vorverkaufsgebühr für alle anderen Karten EUR 2,--. Die Kombi-Tickets sind ausschließlich im Vorverkauf erhältlich.

Ich denke das soll an schlichten Zahlen reichen, um in Erwägung zu ziehen, ob ein Messebesuch 2015 rein finanziell in Frage kommt.

2. Die chaotische Fahrt zur Messe

Einleitend sage ich nur eins! GDL!
Aber die Gewerkschaft der Lokomotivführer war nicht allein Schuld an meiner abenteuerlichen Anreise.
Auch wenn die Messe erst für die Allgemeinheit ab dem Donnerstag geöffnet hatte, bin ich bereits am Mittwoch zu Francis und Jasmin nach Düsseldorf gefahren, die mir Mittwoch- und Donnerstagabend nicht nur Obdach gewährten, sondern mir auch eine Couch zum Schlafen und mir in Francis einen würdigen und schwer zu bezwingbaren Widerpart in Agricola bescherten. Ein Sieg ist mir sogar geglückt.

Aber ich schweife ab. Zurück zur Fahrt. Francis hatte sich bereits am Dienstag gemeldet, da er von dem Streik mitbekommen hatte, ich dann auch auf dem Rückweg vom Spieleabend im Merlin in Stuttgart. Ich rief ihn dann gegen 23:30 Uhr am Dienstag noch zurück und ein Blick in die Ersatzverbindungen, weil auf meiner Sparpreisstrecke fiel natürlich ein Zug aus, zeigte mir eine Verbindung eine Stunde früher und eine eine Stunde später, wo ich aber zur gleichen Zeit angekommen würde.
Ich teilte Francis mit, dass ich versuchen würde die frühere Verbindung zu nehmen. Besser noch ein Polster haben. Ich teilte ihm aber mit, dass ich mich noch melde, wen ich genau weiß, wann ich da bin.
Das mit der früheren Verbindung klappte. Ohne Reservierung musste ich zwar bis Mannheim auf dem Gang sitzen, aber danach hatte ich bis Düsseldorf einen Sitzplatz. Am Hbf Düsseldorf kam ich trotz geringer Verspätung des Zuges ca. 1 Stunde früher an, als ich mit der ursprünglichen Verbindung angekommen wäre.

Hier wurde die S-Bahn nach Unterrath zunächst verkürzt angekündigt, so dass ich nicht bis Unterrath gekommen wäre. Kurz danach wurde der Ausfall gemeldet. Also Plan B, den ich schon mit Francis besprochen hatte. Mit der Stadtbahn nach Unterrath. Am Hbf war schon die Info zu sehen, dass nie Bahn nach 18 Uhr nicht bis Unterrath durchfährt, wegen einer Bombenräumung. Als ich dann um 17:50 Uhr an dem Platz ankam, hieß es bitte Aussteigen, es wird ein Ersatzbus zur Verfügung gestellt. Na toll!
Nachdem ich zunächst 5-10 Minuten auf den Ersatzbus wartete, der nicht kam und zuvor ein Vater mit Kinder im Buggy schon zu Fuß los schob, entschied ich mich ihm zu folgen. Seinen Vorsprung hatte ich dann auch relativ schnell eingeholt und habe mich noch kurz mit ihm unterhalten, wo ich dann die Info bekam, dass die Bombenräumung erst um 20 Uhr sein sollte.
Da ich Francis zuvor schon frohlockt hatte, dass ich eventuell etwas früher da bin, rief ich ihn noch einmal an und er sammelte mich dann mit dem Auto ein, sonst hätte ich zu Fuß vielleicht auch nicht rechtzeitig da gewesen, da ich den Schleichweg nicht gekannt hätte und somit über den Bahnhof Unterrath gelaufen wäre. Dieser befand sich aber innerhalb der Gefahrenzone B, die zwar nicht Evakuierung bedeutete, aber dort durfte sich nach 19 Uhr niemand mehr im Freien aufhalten. Um kurz vor 19 Uhr war ich dann bei Francis und seine Frau kam kurze Zeit später. Danach gab es dann auf der Straße noch großes Kino. Direkt unter dem Küchenfenster auf der Straße postierten sich zwei vom Ordnungsamt, um Passanten vom Gefahrenbereich B fern zu halten. Spontan haben dann einige Anwohner noch eine Stehpartie ca. 10 Meter von der Grenzen entfernt veranstaltet. Francis meinte solche Spontan-Stehparties würden in Düsseldorf und speziell in seiner Straße wohl häufiger mal stattfinden.
Nach einem gemeinsamen Abendessen, folgte dann zum Tagesabschluss noch eine Partie Agricola. Das Ergebnis könnte ihr unter www.riesenfuss-spiele.de, dann auf „Meine Spielesammlung“ klicken und in der Spalte Agricola den Spiele-Check-Link anklicken, finden.

3. Die Messe als Besucher am Donnerstag und Freitag


Donnerstag

Nachdem ich zunächst etwas ziellos über die Messe geschlappt bin und den einen oder anderen Bekannten auf dem Weg getroffen habe. Verschlug es mich in Halle 4. Dort habe ich dann mit dem Autor Ruben sein Spiel Spexxx gespielt. Ich fand es nett, aber da es kein Must Have war, habe ich es nicht gekauft. Vor allem, da es doch sehr glückslastig ist und ich ich taktische oder strategische Spiele bevorzuge. Ausnahmen bestätigen die Regel. Nach der Partie stolperte ich in Halle 4 über Friedemann Friese, der gerade ein Spiel kaufte, dass auf seine Liste von 100 bis 150 Must Haves war, wo er mir spontan aber nicht sagen konnte warum. Kaufgrund: Das steht auf der Liste!
Eine solche Liste hatte ich in diesem Jahr eher nicht. Naja, höchstens eine kleine. Ich wusste ja, dass ich über meine Pegasus-Punkte noch das eine oder andere Spiel bekommen werde, von daher war sicher nur die Erweiterung von Terra Mystica zum Einkauf gesetzt.

Kurz danach schlappte ich am Stand von Hall 9000 vorbei, wo ich sah das 3 von der Standbesetzung gerade Machi Koro von Kosmos spielen wollten. Da habe ich mich spontan als Erklärer zur Verfügung gestellt und natürlich auch mitgezockt. Das lief weniger gut. Da ich das Spiel von Kosmos als Rezi-Exemplar nach der Messe geschickt bekommen habe, folgt hier noch eine eigene Rezi. Ich bin gerade nicht sicher, ob ich wirklich schon weg war vom Stand, oder ob ich direkt kleben blieb. Zumindest war das nächste die Turnierteilnahme an einer Runde Würfel Bingo von Schmidtspiele, der Neuauflage. Es erschien bereits 2007 bei Ravensburger. Hier wurde ich mit 3. oder 4. Tiebreaker nur 4. und habe somit knapp keinen Preis gewonnen. Der 3. Preis wäre aber auch nicht so reizvoll gewesen. Als Turnier war das Spiel nett, es geht in Richtung Take ist Easy bzw. Das Labyrinth des Pharao, nur das mit 2 Würfeln gewürfelt wird und man die Zahlen in ein 5 mal 5-Raster eintragen muss und versucht dabei möglich wertvolle Kombinationen in die Horizontalen, Vertikalen und vor allem in die diagonalen zu bekommen, weil die zählen doppelt. Das Labyrinth, da es auch noch grafisch ansprechend ist gefällt mir da besser und sehr ähnliche Spiele, dazu fehlt langsam der Platz.

Danach bin ich am Stand von Asmodee hängen geblieben, wo 2 Belgiern gerade Artificium von Lifestyle Boardgames Ltd erklärt wurde. Ich fragte, ob es ok ist, wenn ich mich einklinke und dann kam auch noch der 3. Belgier im Bunde. Am Ende hätte Rudi den Königsmacher machen können, indem er mir Punkte geklaut hätte und Seb somit zum Sieger gemacht hätte. Er hat stattdessen gegen Fabian gespielt und sich somit selbst auf Platz 3 katapultiert, so dass ich am Ende mit 1 Punkt vor Seb gewinnen konnte.
Gefallen hat mir das Spiel gut, aber dass ich es jetzt unbedingt sofort haben musste war dann auch nicht der Fall.

Am Asmodee-Stand bin ich dann auch über Spiderghost gestolpert und habe mich anschließend ihm und seiner Freundin Georginia angeschlossen und wir sind dann Urban Panic von G3, einem polnischen Verlag, gelandet, weil Georgia es eventuell kaufen wollte. Ich habe die Partie zwar deutlich gewonnen, aber Michael und ich waren uns einig großes drum herum, für ein ziemliches Glücksspiel. Wenn man das Spiel so sieht erwartet man da mehr. Fazit grottig. Warnung Finger weg! Danach habe ich mich wieder von Michael und Georgia getrennt.

Die Messe neigte sich da aber auch schon dem Ende entgegen und ich war noch am Überlegen, was ich Francis und Jasmin für die mal wieder tolle Aufnahme für die 2 Nächte mitbringen konnte. Ich dachte erst an Packet Row, aber Micheal meinte, dass es doch sehr seicht wäre, deutlich seichter als Istanbul. Da habe ich dann wieder Abstand genommen. Das Spiel hätte es bei der Spiele-Offensive auf der Messe für 9 € gegeben. Da ich bei dem Rubbellos in der Messe-Spielbox einen 2 €-Gutschein von Abacus errubbelt hatte, dachte ich mir, ich schau da mal vorbei. Mein Blick fiel auch Kai Piranja, welches mir von Namen her bereits vorher aufgefallen war. Ich habe es mit von Lutz bei einer Partie erklären lassen und es erinnerte mich sowohl vom Mechanismus, als von den Bildern an Kleine Fische, auch wenn es nicht identisch ist. Laut Spielregel ist es zwar nur ab 3 Spielern spielbar, aber es funktioniert auch zu 2. Bei 5 € - 2 € Rabatt, habe ich es dann spontan mitgenommen und da es Francis bei unserer Partie am Abend auch gefiel habe ich es den beiden da gelassen.
Der 1. Messetag klang in Düsseldorf nach einer Partie Agricola, die Francis gewann mit einer Partie Kai Piranja aus.

Freitag

Der Freitag begann aber der Messe genauso spontan, wie der Donnerstag geendet hat. Ich bin Dank Messeticket bereits vor 10 Uhr am Feuerland-Spiele-Stand gewesen und konnte mich spontan noch in die Liste für eine Probepartie Arler Erde eintragen und da von den um 10 Uhr eingetragenen nur eine kam, sah es zunächst sogar nach einer 2er-Partie aus, da dann aber spontan noch Interessenten dazu stießen, wurde es dann doch eine Lernpartie in Team, was ausgesprochen natürlich durchaus doppeldeutig ist. Ich war bei der Partie dann mit Dörte in Team. Wenn ich mich recht erinnere mussten wie nach 1,5 Jahre bereits abbrechen, weil dann die nächsten schon mit den Hufen scharrten. Der Eindruck reichte mir aber schon für die Entscheidung! Will ich haben, zumal das Bundle Terra Mystica Feuer & Eis und Arler Erde plus 2 Promos 75 € kostete. Ohne Bundle wären es 10 oder sogar 15 € mehr gewesen und auf einem schnellen Preisverfall kann man bei Feuerland-Spiele-Spielen eher nicht hoffen. Somit waren die ersten Spiele, die auch die Heimreise nach Stuttgart antreten würden sicher. Ich war kurz am Überlegen, ob ich die Spiele erst am Ende des Messetags holen sollte, da ich sie aber nicht hätte reservieren können und verhindern wollte, dass abends nichts mehr da ist und ich auf Samstag warten muss, wo ich noch nicht wusste, wie es passt, da ich ja Support für Matagot auf dem Plan hatte, kaufte ich sie direkt ein und musste sie somit den Tag über die Messe schleppen.

Mein nächster Stopp war der Stand von Golden Egg Games, wo ich sah, dass Tim und Anne, die ich bis dato noch nicht kannte, gerade eine Partie City Council spielen wollten. Da das Spiel interessant aussah, fragte ich, ob ich einsteigen darf und beide hatten nichts dagegen. Das Spiel ist durchaus interessant sowohl vom Thema, der Grafik und den Mechanismen her. Da das Spiel aber nur auf englisch zu bekommen war und mir 35 € spontan zu viel waren, habe ich es nicht gekauft, würde es aber jederzeit noch einmal spielen. Unabhängig davon, dass ich die Partie gewann, aber wir haben auch nicht unbedingt alles ganz richtig gespielt. Ach ja, das Spiel ist ein Worker-Placement, wobei jeder Spieler eine wechselnde Rolle inne hat, die ihm Vorteile verschafft. Die Spieler stimmen durch Einsatz von Meeples ab, welches Gebäude wird und ein Spieler, ich glaube es war der in der Rolle des Bürgermeisters, bestimmt wo es gebaut wird. Durch das bauen eines Gebäudes wird die Situation der Stadt verändert. Grünflächen steigern die Zufriedenheit der Bürger und mindern die Umweltverschmutzung, aber sie steigern natürlich die die Arbeitsplätze.
Bei Fabriken ist es umgekehrt. Das Spiel endet wenn einer ich glaube 10 Punkte erreicht hat. Die bekommt man durch die Erfüllung von Aufträgen. Die Thematik ist im Spiel gut umgesetzt.

Nach der Partie bekam ich eine SMS von Max, der mit mir in der JuHe in einem Zimmer war und auch für Matagot Support gemacht hat. Da er gerade noch im Heidelberger Tunnel steckte, habe ich ihn dort eingesammelt und den Rest der Messe haben wir zusammen verbracht.

Unser erstes gemeinsames Spiel war Star Realms, da Max es kannte konnte er es mir erklären. Star Realms ist ein Deckbuilding Spiel im Weltraum für 2-6 Spieler. Im Spiel beginnt jeder mit den gleichen Karten, die sowohl Geld sind, als auch Angriffs- und Verteidigungswerte haben können. Ziel ist es die Lebenspunkte des Gegners auf 0 zu bringen. Da der Spieler der auf 0 gesunken ist nicht mehr zurückschlagen kann, ist hier auch jeden Fall ein klarer Startspielervorteil zu sehen zumindest im 2er-Spiel, der im Spiel nicht dadurch ausgeglichen wird, das der 2. mehr Lebensenergie hat. Vielleicht lief es aber einfach blöd. Im 3-6er-Spiel können natürlich immer alle auf den Führenden einprügeln so dass es ausgeglichener ist. Vom Hocker hat mich das Spiel aber nicht gehauen. Da gefallen mit die folgenden Deckbuilding bzw. Spiele mit Deckbuilding Komponente besser: Dominion, Tal der Könige, Fremde Federn, Lewis und Clark.

Kurz danach hat uns Dan quasi shanghaied, um uns Vollmondnacht näher zu bringen. Bei der Gelegenheit habe ich dann Heiko und seine Freundin Alena getroffen, mit dem ich bereits in Stuttgart gespielt habe. Vollmondnacht ist eine Variante von Die Werwölfe vom Düsterwald, wo man allerdings keinen Spielleiter braucht, da dass ganze über ein Programm auf dem Tablet läuft. In der 2. Partie haben wir die Daybreak-Variante gespielt, wo noch andere Charaktere zur Verfügung stehen. Diese unterscheiden sich sowie auch von dem „Originalspiel“. Für eingefleischte Werwölfe mag es ja eine Alternative sein, wenn man nicht genug Spieler für ein richtige Runde zusammen bekommt. Da hier die Spielerzahl mit 3-10 angegeben wird. Es ging in unseren 5er-Partie (der 5. Mitspieler hies Andy) sehr flott, allerdings gab es auch keine langen Diskussionsrunden und im Gegensatz zum Original morden die Werwölfe nachts nicht und am Tag wird nur ein Spieler gelycht und danach haben entweder die Dorfbewohner oder die Werwölfe gewonnen.
Für mich auf alle Fälle ein Spiel der Kategorie, Spiele, die die Welt nicht braucht.
Ok, ich habe gerade recherchiert, dass es ohne Spielleiter nur mit der Gratis-App funktioniert und es ansonsten einfach eine weitere Werwolfvariante mit verkürzter Spieldauer ist. Mit ca. 11 € ist es zwar nicht wirklich teuer, aber die wären mir da schon zu viel zumal, wenn man bedenkt dass es nur 16 Karten und 16 Marker in dem Spiel gibt. Oder ist hier die Gratis-App auf Umwege doch nicht wirklich gratis?

Zum Abschluss des Messetags habe ich mit Max am Stand von Argentum El Gaucho entdeckt, welches mir von der Vorankündigung schon interessant zu sein schien. Julia und Stefan haben sich zu uns gesellt und nachdem wir nach 20-30 Minuten warten mussten, die ich genutzt habe, um schnell die kurze, aber gute Regel zu lesen, durften wir ran. Das Spiel war schnell erklärt und dann ging es los mit dem Würfelrodeo.
Im Spiel geht es darum Rinderherden zusammen zustellen, die man dann möglich Gewinn bringend verkauft. Die ausliegenden Rinder werden aber erst eingetrieben, wenn alle Rinder einer Reihe mit Gaucho besetzt sind. Außerdem können einem Viehdiebe auch noch in die Suppe spucken. Da ist die Zahlung der Versicherung manchmal nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Klasse ist bei diesem Spiel, dass man Dank des Würfelrodeos auf dem Spielbrettwürfeln kann, ohne das etwas durcheinander gerät. Es wird mit einem Würfel mehr gewürfelt, als Mitspieler dabei sind. Der letzte Spieler hat dann noch 3 Würfel zur Auswahl. Mit denen entweder Rinder besetzt werden oder Sonderfunktionen für die nächste Runde vorbereitet werden. Die Sonderaktionen sind dabei der Motor des Spiels, vor allem der Viehdieb. Mir hat das Spiel so gut gefallen, dass ich es, da ich auf der Messe keine Chance hatte es als Rezensionsexemplar zu bekommen, mit meinen Pegasuspunkten geordert habe.

Nach der Messe bin ich dann mit Max zur JuHe gefahren, wobei wir uns vorher noch bei Edeka mit Abendbrot-Utensilien eingedeckt haben. Nach dem Abendbrot auf dem Zimmer sind wir dann nach unten gegangen und haben eine Partie Arler Erde gespielt. Nicht 100 % korrekt, da wir auch dann Torf gestochen haben, wo wir ihn eigentlich aus dem Vorrat bekommen hätte, aber das war nicht so dramatisch. Diese erste komplette Partie hat mich darin bestätigt, das Spiel eingekauft zu haben. Max hat es auch sehr gut gefallen. Mehr dazu in einem eigenen Bericht. Nur soviel. Das Spiel hat Agricola-Mechanismen, spielt sich aber dennoch anders. Die Spielelemente sind dem natürlichen Vorbild gut nachempfunden und sie finden sich neben der Spielanleitung auch in der 36-seitigen historischen Ostfriesland-Chronik, die Uwe mit fiel Herzblut verfasst hat. Das mehr man.

4. Die Messe als Supporter am Samstag und Sonntag


Samstag

Auch denn das ganze über Pegasus lief und ich Pegasuspunkte dafür erhielt, gearbeitet habe ich bei Matagot.
Hier werde ich mal versuchen mich etwas kürzer zu fassen. Im Vorfeld und zur Vorbereitung auf den Support hatte ich leider nur Regeln und nicht die Spiele zugesandt bekommen, so dass ich mich zu Messebeginn noch nicht 100% sicher fühlte und generell einige Spiele zu supporten zunächst ausgeschlossen hatte. Vor dem Ansturm der Massen hat Sven noch eine Runde Sun Tzu mit mir gespielt, so dass ich das Spiel dann auch guten Gewissens supporten konnte.
Erklärt habe ich am ersten Tag Desperados of Dicetown, Korrigans, Sun Tzu und eventuell auch Takenoko. Ein längere Mittagspause habe ich an dem Samstag gar nicht gemacht. Die erste Partie Desperados of Dicetown sowie die erste Partie Korrigans habe ich mitgespielt, damit ich sie später besser erklären konnte. Gespielt haben prägt sich immer besser ein, als nur die Regel gelesen zu haben. Nachträglich ist mir dann auch aufgefallen, dass ich den beiden Italiener, die sich am Ende des Messetags jeder ein Exemplar gekauft haben, eine Sache falsch erklärt hatte, aber ich denke sie lesen die Regel eh selbst noch einmal und ansonsten war es ja auch mit der nicht ganz richtigen Regel gut spielbar. Vielleicht war es marketingtechnisch sogar gut, weil sonst hätte ich die Partie vermutlich gewonnen, da ich als erster alle frei hatte und sowie nicht mehr wirklich gut angreifbar gewesen wäre.
Nach der Messe gab es dann noch die Standpartie bei Pegasus, wo es lecker Essen gab.
Den Abend nach dem ersten Erklärertag hatte Max keine Lust noch ein Arler Erde zu spielen, etwas anderes hatte ich noch nicht da und von seinen Spielen wollte er nichts spielen, es war aber auch schon spät. Ich habe dann noch dem Beginn der Erklärung des Spieles Mage Wars zugehört, habe aber für mich schnell entschieden, das ich dafür keine Pegasuspunkte opfern werde, auch wenn das Spiel auf der Messe wirklich ein Schnäppchen gewesen wäre. Das Spiel ist ein reines 2-er-Spiel wobei jeder zu Beginn eine Charakter wählt und dann ein Zauberbuch zusammen stellt, um dann mit Gehilfen, Zaubersprüchen und Hilfsmitteln den Gegner zu schlagen. Da ich mir sofort dachte, dass es nichts für Jane ist und ich auch spontan keinen andere gewusst hätte, mit dem ich es spielen will, war klar brauche ich nicht und will ich nicht. Vom Spiel her ist es wohl am ehesten mit Magic vergleichbar.
Sonntag

Vor Messebeginn hat Nani Sven, Max und mir Orgin noch einmal erklärt. Ich hatte zwar die Regel gelesen, aber die ist nicht wirklich perfekt und nur gelesen ist nun einmal nicht gespielt …
Danach habe ich zunächst mal bei Anjuli angefragt, wann sie ihrer Freundin und ihrer Schwester auftaucht. Sie war bereits auf dem Weg, so dass ich spontan etwas zum erklären reservieren konnte. Ich bin mir bei der Reihenfolge jetzt nicht so sicher, aber erklärt habe ich den 3en Sun Tzu, Origin und Korrigans. Die letzteren beiden Spiele habe ich auch mitgespielt. Danach habe ich dann meine Pause gemacht und Anjuli hat uns eine Runde Five Tribes am Nachbarstand zum Spielen organisiert. Kurz vor Ende des Messetags habe ich mir bereits die ersten Spiele für Pegasuspunkte besorgt, da die Messepreis nur gelten, wenn man das Spiel auch auf der Messe holt. Bei einigen Spielen, die ich mir mit den Punkten holen wollte, wusste ich, dass sie nicht von Pegasus sind und dass ich sie später holen muss aber so ganz ohne wollte ich auch nicht von der Messe. Das durch den Loot noch so viel dazu kam, damit hatte ich nicht gerechnet. Ich habe mir Pagoda und Das Vermächtnis Stammbaum der Macht geholt. Ersteres sagte mir zunächst nichts wurde mir aber am Pegasus-Stand empfohlen und es war ein Messe-Schnäppchen. Das Vermächtnis dazu hatte ich was in der Spielbox gelesen und es hörte sich gut an.

Faktisch war der Messetag und somit auch die Messe und mein Einsatz als Erklärer gelaufen, aber …
Da ich mitbekommen hatte, dass die Leute, die bei Standabbau von Pegasus noch mit anpacken auch am Loot, der Verteilung der Spiele, die am Pegasus und Matagot-Stand zum erklären benutzt wurden, beteiligt werden, dachte ich mir. Warum nicht. Zur JuHe werde ich schon irgendwie kommen.

5. Standabbau bei Pegasus und der anschließende Loot


Standabbau

Der Standabbau verlief in mehreren Phasen. Zunächst wurden die Spiele, die in den Loot wandern sollten auf Vollständigkeit geprüft und parallel wurde schon abgebaut. Plakate abgenommen, Tische und Stühle zusammen gepackt, Scheinwerfer abgebaut. Phasenweise hatten viele Leute Leerlauf, was aber auch daran lag, das die Traverse (keine Ahnung, ob man das so schreibt, es ist zumindest das Eisengerüst an dem oben die „Banner“ befestigt sind und Open Office hat es so verbessert ich hatte es erst mit W geschrieben). Das war schon eine interessante Sache, da zunächst alle entsprechenden Verbindungen gelöst werden mussten, dann an 9 Punkten die Traverse hochgehoben wurde, damit weitere Helfer die 9 „Füße“ wegziehen konnten und dann die Traverse abgesetzt werden konnte, damit die „Banner“ angemacht und die Traverse in Einzelteile zerlegt werden konnte.
Loot

Nachdem die Traverse abgebaut war, ging es dann über zum von allen heiß ersehnten Loot. Was ein Loot ist wusste ich vor der Messe auch nicht. Damit wird die Verteilung der Spiele, die zum erklären genutzt wurde bezeichnet. Zu meiner Überraschung waren beim Loot aber zusätzlich auch noch Original verschweißte Spiele dabei. Das Vermächtnis und Pagaoda wären auch dabei gewesen und ich hätte sie bekommen können, aber das konnte ich im Vorfeld ja nicht wissen.
Der Loot lief über mehrere Runden, 7 oder 8 und danach konnte man auch bei den Resten noch zuschlagen. Als erste Wahl hätte ich mir vermutlich Aqua Sphere oder Origins geholt, aber das die erste Runde nach Postleitzahlen aufwärts ging kam ich leider zu spät dran. Was ich als erstes gewählt habe weiß ich gar nicht mehr genau. Mit meiner Ausbeute, die ich im letzten Punkt genauer vorstelle war ich allerdings zufrieden. Den Abbau mitzumachen hat sich somit gelohnt.

6. Die Fahrt zur Juhe und kurz danach

Da ich damit gerechnet hatte, dass weder Bus noch Straßenbahn fuhren, suchte ich nach einer Mitfahrgelegenheit, was sich gar nicht so einfach gestaltete, da viele das Auto schon voll hatten. Ich hatte mich schon fast darauf eingestellt, dass ich mir wohl ein Taxi zur JuHe nehmen muss, da erklärte sich Alex bereit mich als 5. noch mitzunehmen, was sich, als wir dann mit unseren ganzen Spielen am Auto eintrafen gar nicht so einfach gestaltete. Allein an Personen saßen schließlich ca. 350 kg auf der Rückbank und Platz war auch so wenig, das Alex 2 oder 3 Anläufe brauchte, bis er die Tür zu bekam nachdem ich eingestiegen war.
Während der Fahrt hört es sich das eine oder andere Mal so an, als wenn der Wagen auf die Straße aufsetzt …. vermutlich waren es aber nur die Stoßdämpfer.
Plötzlich kam einer auf die Idee seinen Kumpel anzurufen, oder der hatte angerufen, weil er bei Burgerking stand. Zumindest bestellt er dann 2 Cheeseburger, wobei nach und nach jeder 2 mitbestellte, bevor ich dann zum Abschluss meinte mach mal 10 daraus. Das Nachtmahl war somit gesichert.
Wir 3 von der Rückbank mussten es uns aber erst verdienen. Wir wurden von Alex nämlich am Fuß des Berges zur JuHe aus dem Wagen verbannt, was wir aber auch alle gut nachvollziehen konnten. Die vollen Spieletüten und -taschen wurden aber mit hoch genommen.
Vor der JuHe mussten wird dann auch erst noch warten, weil keiner da war, der einen Schlüssel für die Außentür der JuHe hatte. Da mussten wir aber zum Glück nicht mehr allzu lange drauf warten, denn es ging entweder auf 2 Uhr zu oder es war schon knapp drüber.
Danach hieß es dann nur noch was Essen und ab ins Bett.

7. Zusammenfassung meiner direkten und indirekten Messeeroberungen und Fazit


Zu den neuen Spielen

Also, alle kleinen Eroberungen werde ich jetzt nicht erwähnen, da auch Kleinkram dabei ist.
Gekauft habe ich auf der Messe Arler Erde und die Erweiterungen von Terra Mystica Feuer&Eis. Mit Punkten habe ich mir außerdem Das Vermächtnis Stammbaum der Macht sowie Pagoda besorgt.
Beim Loot habe ich die folgenden Spiele abgegriffen. Village Port, Raumstation Theseus, Im Wandel der Zeiten das Würfelspiel Eisenzeit, Zombie Dice, Smash Up, Im Tal der Könige und Camel Up.
Nach der Messe habe ich mir von meinen Pegasuspunkten noch Helios, Die Staufer, Aqua Sphere, Origin, Russian Railroads und El Gaucho geordert. Vor der Messe hatte ich mir bei Kosmos auch schon Machi Koro, Kingsport Festival und Jäger & Späher als Rezi-Exemplare geordert, die kann man als gern dazu zählen.

Gemessen am finanziellen Einsatz für die Messe muss ich sagen, es hat sich voll gelohnt, wobei die Arbeit am Samstag und Sonntag Spaß gemacht hat und somit nicht wirklich als Arbeit zu sehen ist, zumal ich ja auch die Gelegenheiten, die sich boten genutzt habe, um selbst etwas mit zuspielen.

Klar. Anstrengend war das ganz schon und die Nächste waren nicht wirklich lang, aber es ist ja nur einmal im Jahr Spielemesse.

Auch wenn man es hier gemessen an der Anzahl der Spiele, die auf der Messe und danach zu mir gefunden haben, sehen kann. Ich habe mich zurückgehalten. Artificium und Five Tribes hätte mich auch gereizt und das City Council gefiel mir auch gut. Alles was einem gefallen könnte kann man in der 4 Tage sowieso nie sehen.

Bis auf Village Port, Im Wandel der Zeiten Eisenzeit und Jäger und Späher habe ich auch alle Spiele bereits mindestens einmal gespielt.

Einen Guten Eindruck haben dabei Arler Erde, die Terra Mystica Erweiterung, El Gaucho, Machi Koro, Helios, Aqua Sphere, Die Staufer, Origin, Russian Railraods, Pagoda, Das Vermächtnis und Im Tal der Könige hinterlassen.

Klar einige Spiele kannte ich auch vor der Messe schon.

Die folgenden Spiele konnte nicht restlos überzeugen. Raumstation Theseus, Kingsport Festival, Zombie Dice, Camel Up und Smash Up. Klar mit den richtigen Leute kann man auch die Spielen, aber gekauft hätte ich sie mir nicht.

Fazit

Also mein Plan, dass der Messebesuch nicht mit allzu großen Kosten verbunden ist und trotzdem dass eine oder andere schöne neue Spiel bei mir landet ist aufgegangen. Zumal ich auch noch Außenstände bei Mic eintreiben konnte. Die Unterbringung bei Francis war wie immer gut, aber die nähere Unterkunft in der JuHe hatte durchaus ihren Reiz. Der Support für Matagot gefiel mir sehr gut. Gern im nächsten Jahr wieder. Der Abbau mit Loot in den ich zufällig hinein geschlittert bin konnte mich ebenfalls überzeugen. Da ist bisher von den „gelooteten“ Spielen Im Tal der Könige meine positive Überraschung ein schönes Deckbuilding Spiel, obwohl es in eine recht kleine Schachtel passt. Die Punkte habe ich mittlerweile auch alle aufgebraucht, da mir Aqua Sphere dann doch noch zum Messepreis angeboten wurde.
Essen ist bei mir nicht nur das Erleben und Einkaufen neuer Spiele. Sondern auch die Gelegenheit alte Spielefreunde und Aussteller/Autoren wieder zu treffen und neue Spieler kennenzulernen. Auch dieser Punkt wurde zu meiner Zufriedenheit erfüllt. Ein Highlight dabei, war, dass ich Stefan Feld, von dem ich doch einige Spiele Besitze. Aqua Sphere ist das neuste von ihm, welches ich besitze, kennengelernt und mich kurz mit ihm unterhalten habe. Meine Kritik an La Isla hat er angenommen und im gleichem Atemzug hat er mir Aqua Sphere empfohlen, so was der Blindkauf dann schon beschlossen. Auch wenn es auf der Messe noch nicht geklappt hatte, da ich den Abend als die Standparty war zu spät kam, weil da gab es eine Liste. Rückwirkend war es gut so für das Spiel hätte ich auf dem Rückweg eh keinen Platz gehabt und so kam es per Post.

Somit ergibt sich mein Fazit für die Spiel 14. Volle Punktzahl und der Urlaub für die Spiel 15 ist schon eingereicht. Ich hoffe, dass ich als wir einreichen mussten die richtigen Daten bereits hatte, sonst muss ich da noch verschieben.

Ciao und spielerische Grüße

Thorsten

P.S.: Schaut gern mal auf meiner Seite www.riesenfuss-spiele.de vorbei. Konstruktive Kritik ist herzlich willkommen.

Ups.: Über 5400 Wörter. Da muss ich demnächst wohl mal wieder einen Quickie schreiben.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Leo56 veröffentlicht 02.09.2015
    BH
  • Paukenfrosch veröffentlicht 30.07.2015
    cool...
  • bruno.huber1 veröffentlicht 20.07.2015
    BH
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Produktdaten : Internationale Spieltage SPIEL'14, Essen

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Typ: sonstige Freizeittipps

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