Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Hmmm . . . , einfach mal wieder ein Sci - Fi Film im TV mit teilweise bekannten Schauspielern |
| Kontra: |
Altbackene Story, kaum Action, sondern nur Katastrophe + Fluchtversuch, langatmig |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Hallo liebe Leserinnen und Leser,
gestern zur besten „Prime-Time“ hat mich mein Freund Michael per Telefon auf einen neueren Science-Fiction Film mit dem Namen
Invasion gebracht. Da ich genau wie er eh auf Science-Fiction stehe und im Fernsehen ansonsten nichts recht Unterhaltsames habe finden können,
switchte ich also um 20:15 Uhr auf den Privatsender RTL, um mir diesen im Jahr 2007 entstandenen Sci-Fi Film anzusehen.
Da ich lediglich die TV-Fassung des 93 minütigen Streifens gesehen habe, gibt’s eben auch nur einen Bericht meinerseits in der Film-Datenbank. Diesen Streifen gibt es ferner noch auf DVD, doch dazu kann ich eben nichts sagen, da mir die Erfahrung mit dem evtl. vorhandenen zusätzlichen Bonusmaterial fehlt.
-Also als kleine Warnung: Hier soll es nur um den im TV gezeigten Film und nicht um die DVD-Version gehen!-
Zur Story:
Im mittleren Westen der USA stürzt das von einer Expiditionsreise zurückkehrende Spaceshuttle Patriot ab und verglüht in der Athmosphäre. Sämtliche Wrackteile verstreuen sich weitläufig und werden von den Sicherheitsleuten so gut es eben geht fern- und geheim gehalten.
“Top-Secret Mission und bloß nichts anfassen“ , ihr wisst schon. Dennoch sind diese Raumfahrtteilchen für einige Sammler und Freaks ein echtes Highlight und bieten diese sogar schon bei Ebay an ;-). Leider findet der Forscher Dr. Stephen Galeano (Jeffrey Wright) heraus, dass da an den untersuchten Wrackteilchen irgendeine Art lebende Spore – so etwas wie ein resistentes Virus- an den Teilen klebt, welches sich nicht durch Hitze oder große Kälte einschüchtern lässt.
Der Ort müsste kurzerhand ob dieser unsicheren Gefahr eigentlich unter Quarantäne stehen, stattdessen streiten sich die Regierung und die Wissenschaftler lediglich darum, wie sie den neuen Wundervirus nennen mögen und wie man das Ganze als eine Art Virusgrippe herunterspielt...
Kurzer Szenenwechsel. Die Psychologin Carol Benell (gespielt von Nicole Kidman) wird auf der Arbeit von ihrem Exmann Tucker Kaufman (Jeremy Northam) nach Jahren bedrängt, sie möge doch endlich das Besuchsrecht für deren gemeinsamen Sohn Oliver (Jackson Bond) einräumen.
Zunächst ist Carol dagegen, räumt ihrem Exmann jedoch diese Chance für ein gemeinsames Wochenende ein. Ihr ist nicht wohl bei dem Gedanken, dass Oliver zu seinem für ihn quasi wildremden Mann kommen soll..., aber der kleine Oliver denkt sich nur, das wird ein Heidenspaß und ist von dieser Idee recht begeistert. Zur Not hätte er ja auch immer noch sein Handy dabei und könnte seine Mutter bei Problemen informieren...
Doch auch Tucker ist irgendwie neben der Spur und verhält sich absolut gefühlskalt...
Die Lage spitzt sich in den kommenden Tagen zu..., Carol ist mit ihrem langjährigen besten Freund, dem Dr. Stephen Galeano auf einer Party und ihr werden an diesem Abend einige
sehr seltsame Fragen gestellt; die eigentlich überhaupt nichts mit Spaß und lustiger Partystimmung zu tun haben.
Dort wird Carol erstmalig Zeugin der ekeligen Mutation dieser Alien-Grippe, die die bereits durch Körperkontakt Infizierten durchlaufen: Zunächst verwandeln sich alle Betroffenen in
gefühlslose Wesen ohne Sinn und Verstand; sie werden zu Zombies, entwickeln durch ihr dauerndes Schwitzen einen großen Durst – aber sehen ansonsten noch absolut menschlich aus.
Bis dann das Schlimmste, die Verwandlung des Körpers durch den Schlaf einsetzt.
Längst hat sich durch das Verschwinden der zahlreichen Patienten Carols in ihrer Psychologiepraxis ein wahrer Ausbruch der Krankheit breit gemacht. Überall laufen nur noch scheinheilige, seelenlose, aber menschlich aussehende Zombies in der Kleinstadt herum. Sie „funktionieren“ eben, aber in ihnen drin ist kein Funke Emotion versteckt; es ist, als ob diese Leute nicht mehr fähig werden, menschliche Gefühle zu zeigen.
Diese wollen zwar auf der Straße keinesfalls auffallen und versuchen sich halt ganz normal menschlich zu verhalten – doch gerade da sich Carol in der Zwischenzeit beobachtet und verängstigt fühlt, dass da etwas nicht stimmt, merkt sie, dass die Zahl der Infizierten rapide wächst.
Sie möchte nur noch rasch mit Hilfe ihres besten Freundes den kleinen Sohn Oliver zurück zu sich holen.
Mittlerweile ist dank Dr. Galeano jedoch klar geworden, dass die seelenlosen Aliens keinen Spaß verstehen und nun vor allem Carol und ihren Sohn jagen..., denn der kleine Oliver litt damals an einer schweren Hirnkrankheit und scheint immun gegen die Versuche der Außerirdischen zu sein, ihn zu infizieren... und Leute, die gegen dieses Alien-Virus immun sind, können diese Zombies eben nicht brauchen – also werden die eliminiert.
Blöd gelaufen für Carol, die sich, als sie ihren Sohn von Tucker abholen und danach flüchten wollte, selber mit dem Virus infizierte. Sie wurde vom gar nicht mal mehr menschlichen Tucker überrumpelt und mit Alienschleim
“vollgekotzt“ - nun trägt also auch sie den Virus in sich.
Ihr einziger Weg, ihren Sohn zu retten, besteht in der Hoffnung, dass ihr guter Freund schnell ein Gegenmittel aus dem Blut des kleinen resistenten Oliver entwickelt, sie sich irgendwo mit ihrem Sohn stets in Sicherheit wiegen kann und sie nicht einschläft. Schlaf löst dieses Zombie-Krankheitsbild nämlich erst aus...
So, alles verraten mag ich an dieser Stelle dann nun doch nicht; ihr sollt ja noch einen Anreiz finden, euch diese (sicherlich) Low-Budget-Produktion aus dem Jahr 2007 selber anzusehen.
Ich sage nur soviel: Zumindest in der TV-Fassung wurde nicht so ganz klar, wie praktisch „von selber“ diese Gefahr aus dem All gebannt werden konnte. Eine spektakuläre Flucht per Helikopter kurz vor dem Abspann und ein-zwei Szenen später war dann plötzlich (fast) die ganze Welt geheilt .
Es kommt mir so vor, als würden da nun ein paar dieser gewissen, alles erklärenden Minuten fehlen . So als ob das Gegenmittel mal locker nebenbei erfunden worden wäre und nun von jetzt auf gleich wieder alles seinen geregelten Weg findet. Großflächige Flugzeuge mit Sprühmechanismen wurden eingesetzt, die das Gegenmittel in der Luft verbreiteten; auch in der Nahrung und den Getränken gibt’s nun versteckt diesen Umkehrstoff – und das alles eben ganz plötzlich, so als wäre nie etwas gewesen...
Die Machart des Films:Hier kann ich nicht abstreiten, dass man sofort sieht, es handele sich um eine sehr kostengünstige Low-Budget-Produktion. Kostüme für die Zombies wurden sparsam wegrationalisiert..., die Kreaturen sehen durchweg absolut
menschlich aus (okay, manchmal sind sie etwas
grün im Gesicht und müssen sich vor laufender Kamera übergeben...), aber wirkliche Special-Effects vermisst man gerade bei einem Streifen dieses noch recht jungen Alters schon.
Ein kleines Highlight des Films ist die finale Schlussfahrt, also die Flucht der beiden Protagonisten Carol und Oliver im brennenden Auto per „Navigationshilfe“ eines herannahenden Hubschraubers...
Ansonsten passiert wirklich nichts Spannendes.
Es geht mehr um die sich immer wiederkehrenden Vorahnungen Carols, die aus Angst vor dem Schlimmsten mittendrin immer wieder in einer Art Rückblick schemenhaft gezeigt werden; wie bei einem Déjà-Vu.
Und ganz tief mittendrin ist natürlich die wahnsinnig große Mutterliebe, die einfach
spürt, dass da etwas nicht in Ordnung ist und deshalb bald wie wild an ihren helfenden besten Freund, dem Doc., heranmacht. Ob nun aus Rettung oder weil sie lange keinen Sex mehr hatte... egal!^^
Die Schauspieler & Co. (entnommen von anderen Webseiten):
Deutscher Titel: Invasion
Originaltitel: The Invasion
Produktionsland: USA
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2007
Länge: ca. 93 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12
Stab Regie: Oliver Hirschbiegel
Drehbuch: Dave Kajganich
Produktion: Joel Silver
Musik: John Ottman
Kamera: Rainer Klausmann
Schnitt: Hans Funck, Joel Negron
Besetzung:
Nicole Kidman: Carol Bennell
Daniel Craig: Ben Driscoll
Jeremy Northam: Tucker Kaufman
Jackson Bond: Oliver
Jeffrey Wright: Dr. Stephen Galeano
Veronica Cartwright: Wendy Lenk
Josef Sommer: Dr. Henryk Belicec
Celia Weston: Ludmilla Belicec
Roger Rees: Yorish
Eric Benjamin: Gene
Susan Floyd: Pam
Stephanie Berry: Carly
Meine Meinung / Mein Fazit:Leider nichts, was ich nicht irgendwo anders schon mal gesehen hätte. „Weltraumvirus kommt auf die Erde“ – *bumm, alles weg*, Zombies anstelle von Menschen und die ewige Flucht der allerletzten Überlebenden vor diesen Kreaturen.
Die Mutter wird selbst zum Opfer, kämpft jedoch bis zum bitteren Ende, damit wenigstens ihr kleiner Sohn überlebt.
Irgendwie ein bisschen sehr platt , denn rechte Spannung mag dabei nicht aufkommen. Der ganze Film dreht sich gelinde gesagt nur um witzige und aberwitzige Versuche, den kleinen Sohn zu retten – nur wem kann man in dieser infizierten Welt überhaupt noch glauben? Also..., lieber auf Rückzug gehen, doch das ist nicht gerade einfach, wenn der halbe Staat hinter einem her ist und die Epidemie dieses Zombie-Krams immer weiter fortschreitet.
Das Ende überrumpelte mich ein bisschen, also entweder war da eine Menge heraus geschnitten, oder es sollte zum Schluß einfach nur „Friede, Freude, Eierkuchen“ sein – aber all das kam dann zu unglaubwürdig und plötzlich. Ca. 90 Minuten lang fliehen die beiden eigentlich plötzlich ohne Chance, dann taucht der Rettungshubschrauber auf und die nächste Szene zeigt ein Fernsehinterview in den Nachrichten am nächsten Morgen (oder ein paar Tage später? Wer weiß!), dass alles wieder unter Kontrolle wäre. Warum, womit und wie? Gute Frage..., hat einfach mal schnell geklappt und die Menschheit feiert...
Bei diesem Film gilt es, einfach bestenfalls den Kopf auszuschalten – mit tiefgründiger Logik kommt man hier sowieso kein Stück weiter. Ein Film, den man sich in der allergrößten Langeweile ansehen kann, von dem man aber nun keinen Sci-Fi-Actionfilm à la „Independence Day“ erwarten kann.
Dieses ewige „wo kann ich nun noch hin?“ und „wie kann ich meinen Sohn schützen?“ nervt schon mitunter ein wenig, gerade da bis auf die ständige Flucht im (zeitweise gar brennenden) Auto ansonsten kaum etwas passiert.
Nix für Action- und Alienfans, soviel sei gewiss! Eher etwas für Thriller-Liebhaber mit der Hoffnung auf eine seeeehr langweilige Psycho-Analyse.
Für mich war das so ziemlich gar nichts; ich habe mir den Streifen lediglich auf Empfehlung meines Freundes Michael angesehen – sonst kam da ja gestern auch nichts wirklich Tolles im TV.
Zum Nebenbei-Gucken war's okay (...und ich bin nicht eingeschlafen^^), aber ansonsten – brauche ich sicher kein zweites Mal!
2 Sterne und keine Empfehlung von meiner Seite aus, euer gegen Aliengrippe geimpfter Darky
(P.S.: Fotos vom Film mag ich nun nicht einstellen. Wenn ich den Bildschirm abfotografiert hätte, würdet ihr dank meiner Kamera und des alten Fernsehers sicher nur blöde Streifen auf dem Foto sehen und copyright-geschützte Bilder aus dem Internet mag ich auch nicht einstellen *sorry*.
Bei Interesse dürfte die Google-Bildersuche jedoch weiterhelfen!)
| weitere Erfahrungsberichte |
Kotz mich ja nicht an !
Bewertung für Invasion von
Jenni29Mai80
Pro: spannend, gut gemacht, gute Besetzung
Kontra: eigentlich nichts und eigentlich so viel
Invasion
US-amerikanischer Science-Fiction-Film von Oliver Hirschbiegel
Schauspieler/innen
Nicole Kidman als Carol Bennell
Jackson Bond als Oliver (Carols Sohn)
Daniel Craig als Ben Driscoll
Jeremy Northam als Tucker Kaufman
Jeffrey Wri ...
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sehr hilfreich
02.04.2008
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Botox ist doch hilfreich.
Bewertung für Invasion von
cyborg2221
Pro: alles
Kontra: nichts
Invasion
Irgendwie bin ich hin und her gerissen wegen diesem Film. Ist er jetzt gut oder schlecht. Ich kann mich nicht so recht entscheiden. Nicole Kidman sehe ich ja sehr gerne, und die Story ist eigentlich auch nicht so schlecht. Aber gab es die Stor ...
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sehr hilfreich
05.02.2008
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Nicht weit vom Bodensatz entfernt
Bewertung für Invasion von
JoachimKroll
Pro: Halbwegs solide Inszenierung, Darsteller
Kontra: Das schätzungsweise 7623. Remake von "Die Dämonischen", der Film stinkt vor amerikanischen Reaktionismus
<Story>
Als das Space Shuttle "Patriot" am Himmel explodiert, beginnt eine neue Herausforderung für die Menschheit: An den Wrackteilen des Weltraumfliegers befindet sich eine außerirdische Kleinst-Lebensform, die es auf die Menschheit abgesehen hat. Si ...
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sehr hilfreich
23.01.2009
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Du darfst nicht einschlafen!!
Bewertung für Invasion von
Stina666
Pro: Die Schauspieler
Kontra: Alte Story neu verpackt
Da ich die Serie "Invasion" eigentlich mochte und diese dann aus was für Gründen auch immer abgesetzt wurde, war ich sehr erfreut als ich in einem Forum gelesen habe, dass dieser Film auf der Serie basiert. Leider ist dies nicht der Fall, zwar haben wir e ...
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sehr hilfreich
19.10.2007
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Schon wieder eine "Invasion"
Bewertung für Invasion von
Frontnase
Pro: Bekannte Darsteller
Kontra: Langatmig, einfallloses Remake, überwiegend hölzerne Darsteller
Inhalt
Das amerikanische Space Shuttle mit dem "treffenden" Namen Patriot geht für die amerikanische Weltraumbehörde verloren. Die Trümmer des Raumgleiters gehen dabei über die USA zwischen Dallas und Washington DC nieder. Bei der Untersuchung der Wrackt ...
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sehr hilfreich
20.04.2008
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