Rainald Goetz, der bereits mit 25 Jahren Medizin- und Geschichtsstudium beendet hatte, läßt in diesen Roman seine Erfahrungen mit der Psychiatrie einfließen. Diese Erfahrungen rühren aus Perspektiven, durch die die Institution Psychiatrie unterschiedlichste Wertungen erfährt, und die selten ... Bericht lesen
Irre, Rainald Goetz
2008, 372 Seiten, mit Schwarz-Weiß-Abbildungen, Maße: 12,2 x 18,4 cm, Gebunden, ... mehr
DeutschRainald Goetz schreibt in seinem legären ersten, quicklebig gebliebenen Roman (erschienen 1983) über die\"Psychiatrie\""und einen\""Helden\""unserer Tage. Wie weh tu...
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Pro: Vergeßt die Einträge von "Stil" bis "Spannung", Kontra: denn das Wesentliche steht in der Meinung.
Rainald Goetz, der bereits mit 25 Jahren Medizin- und Geschichtsstudium beendet hatte, läßt in diesen Roman seine Erfahrungen mit der Psychiatrie einfließen. Diese Erfahrungen rühren aus Perspektiven, durch die die Institution Psychiatrie unterschiedlichs ...
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1983 während seiner Lesung beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt mit einer Rasierklinge tief in die Stirn schnitt, bis das Blut auf seinen Text tropfte, forderte Jurymitglied Marcel Reich- Ranicki, Text und Tat voneinander zu trennen. Man solle sich allein auf »Subito«, diese »lobenswerte« Geschichte über den Irrenarzt Raspe konzentrieren. Der Schnitt wurde als reine Provokation denunziert, als schneide sich Dr. Dr. Rainald Goetz allein aus Punk-Attitüde. Dabei ist bereits der Text Programm: »Das ist doch alles ein Schmarren, sagte Raspe, das ist doch ein Krampf, was vozulesen, was eh in meinen Roman hineingedruckt wird, eine tote Leiche wäre das, die ich mitbringen täte und hier voll tot auf den Tisch hin legen täte, ich bin doch kein Blödel nicht, ich lege doch keinen faulig totig stinkenden Kadaver da vor sie hin, es muß doch BLUTEN, ein lebendiges echtes rotes Blut muß fließen, sonst hat es keinen Sinn, wenn kein gescheites Blut noch fließt.« Die Studie von
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