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... Aber darüber herrscht ja ohnehin Konsens unter Islamkritikern wie mir. Zivilcourage am Nachmittag So, jetzt wird es aber Zeit, die Knete vom Sozialamt abzuholen. Dafür wird sich logischer Weise erst mal der Rucksack mit Bierdosen vollgestopft, der Korn in die Sprudelflasche umgefüllt ... Bericht lesen





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Ein Tag aus dem Leben eines Islamkritikers
Erfahrungsbericht von NecroVitus über Islam
05.05.2011


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Das Abendland kann sich gegen einen neuen Feind erheben .
Kontra: Die sind anders als wir und Barbaren .

Empfehlenswert?  

Kompletter Erfahrungsbericht

Wer Berichte wie "Was ist des Deutschen Vaterbier?" und "Blutwäldchen des Volksverräters" von mir gelesen hat, den überrascht das folgende Bekenntnis vermutlich nicht, doch geschockt werden sich sicherlich trotzdem viele zeigen.
Das ist mir aber egal, denn ich bin ein schlechter Mensch.

Der Morgen

Mein Tag beginnt ungefähr um 3 Uhr nachmittags. Die durch die Löcher spröder Schalusien hereinfallenden Sonnenstrahlen, die mich all-"morgendlich" unsanft zu wecken erdreisten, haben dann für gewöhnlich schon den Sabber zwischen meinem Gesicht und der Computertastatur festtrocknen lassen und nur mit einem Schnalzen kann ich mich murrend von ihr loslösen. Wunde Augen blinzeln einen gezielt atomstromgenährten Energiefresser von Computer an, der mich noch immer aus voller Uralt-Bildröhre anflimmert und mir den wohl bekannten Anblick meiner Lieblingsseite im Weltnetz offenbart: politically incorrect news! Das zaubert doch direkt ein Lächeln auf mein faltiges Gesicht und auch der Kater vom obligatorischen Vortagsbesäufnis scheint sich wie durch Zauberhand zu lichten. Als ich aufstehe, um mir mein erstes Bier aufzumachen und damit das Zittern meiner Finger zu beenden, rutsche ich fast auf einer bröcklig-braunen Pfütze aus. Hm, komisch - ich kann mich gar nicht erinnern, gestern gekotzt zu haben. Naja, vielleicht habe ich an einen Ausländer gedacht und konnte einfach nicht mehr an mir halten.

Ihr müsst nämlich wissen, dass ich in meinem kranken Hirn alles hasse, was anders ist als ich. Einmal aus Niedertracht, Dummheit und genetischer Prädestinierung, zum anderen aber auch um zahlreiche (wohl begründete) Komplexe und einen enormen Selbsthass zu überspielen und von mir weg zu projezieren. Meine stechende Xenophobie entläd sich heute fürs erste Mal wie üblich beim Blick auf mein Spiegelbild, das mein pseudo-arisches Blut zum Kochen bringt, weil es seitenverkehrt ist. So eine Scheiße. Jetzt bin ich wieder sauer.
Nachdem ich das Bier und Blumenwasser vom Vortag in einem großzügig gezielten Strahl in die Toilette und ihre nähere Umgebung gebollert habe, schlurfe ich zurück zum PC-Schirm und lasse im Moment, da ich mich auf den klapprigen Gartenstuhl vor ihm fallen lassen, erst mal einen fahren. Ich bin ein Widerling. Das wird auch dadurch offenbar, dass ich mir anschließend vollgewichste Tempo-Taschentücher unterm Hintern wegfriemeln muss, denn ich bin gestern nicht von ungefähr über den kräftezehrenden Genuss von pi-news.net weggepennt.

So, nun kann es endlich weitergehen. Ich aktualisiere die Seite und freue mich über drei neue Beitäge. Vor allem "Jawoll: Muselschlampe grausam verreckt!" hat es mir angetan und baut zwischen dem Innenleben meiner fleckigen Jogginghose und meiner klebrigen rechten Hand eine geradezu magische Anziehungskraft auf. Der zweite Beitrag ist allerdings zu schlau für mich am sein, denn es geht irgendwie um die EU und das kann ich nicht mal buchstabieren. Auch der letzte Artikel im Bunde wartet erst mal mit einer Enttäuschung auf: Irgendwas mit Henryk Broder. "Oh nein, nicht schon wieder dieser Jude!", raune ich missmutig. Dabei mag ich Juden eigentlich ja für das, was sie den Muselmanen in Palästina antun, aber es sind nun mal immer noch Juden. Trotzdem beginne ich den Text langsam laut und mitunter fehlerhaft vorzulesen, denn anders geht es bei mir nicht. Hier vermag der alte Jude vom Dienst mir wieder einmal an mehreren Stellen ein röchelndes Lachen zu entlocken: 'Kopftuchmädchen', pahahaha, 'Bedrohung für unser Grundgesetz', hehehehe, 'Transferleistungsempfänger mit Migrationshintergund', pruuuuuuust! Das muss man den Juden echt lassen: Zersetzen können sie wie kein anderer.

Nach diesen heilsamen Hasspredigten schaue ich noch kurz auf altermedia-deutschland.info vorbei und ärgere mich darüber, dass heute vor hundert Jahren oder so der Hitler gestorben ist. Klar, sind die Altermedianer da traurig, ich bin es ja auch. Wenn der damals nicht von den alliierten Schweinen in den Selbstmord getrieben worden wäre, dann könnte man den ja heute noch wählen. Der NPD vertraue ich nämlich nicht, allein schon wegen dem "demokratisch" im Namen. Hallo? Demokratisch? Wo kämen wir Deutschen denn hin, wenn Volkes Wille exekutiert werden würde? Nein, man sollte da oben endlich den gefühlten Ruf der Masse erhören und wieder einen Führer installieren. Aber darüber herrscht ja ohnehin Konsens unter Islamkritikern wie mir.

Zivilcourage am Nachmittag

So, jetzt wird es aber Zeit, die Knete vom Sozialamt abzuholen. Dafür wird sich logischer Weise erst mal der Rucksack mit Bierdosen vollgestopft, der Korn in die Sprudelflasche umgefüllt und wo sind eigentlich meine Zigaretten...? Nachdem die erste Fluppe des Tages genau das Schicksal zu ereilen beginnt, das ich allen Moslems der Welt aus den Tiefen meines schwarzen Herzens wünsche, setze ich den ersten Schritt vor die Tür. Umziehen oder duschen brauche ich mich nicht, schließlich bin ich reinen Blutes. Alles andere ist doch nur Firlefanz.

Plötzlich geschieht etwas, was mir nahezu die Hutschnur zum Platzen bringt: Meine glasigen Augen erblicken ein junges Türkenmädchen, das gerade einer alten Frau über die Straße hilft und was noch schlimmer ist: erbrechtswidrig in meinem Land herum-existiert! Entschlossen und voll geifernder Wut setze ich meine furunkelbehafteten Körpermassen in Bewegung und unter dem Schnalzen meiner alten Badelatschen wälze ich mich mordlustig auf die kleine Aisha zu.
"Guten Tag, mein Herr!", sagt die Kopftuchschlampe und macht frech einen Knicks. Geistesgegenwärtig erwidere ich: "Boah ey, boah, du dumme Sau! Kommst einfach so in meine Land mit deine schreckelische Islam und so und alles!" Doch statt ihren Lebensunwert einzusehen, fährt mich das Miststück bar jeden Respekts an: "Aber mein Herr, da handelt es sich um ein Missverständnis. Mir ist wie allen anderen Moslems auch lediglich an einem friedlichen Miteinander gelegen." Wutentbrannt brülle ich zurück: "Ahja, watt?! Ahja, watt?! Watt, ja!? Ääääh, also, äääähhh... Du bischt fällig!".

Schon habe ich das kleine Nächstenliebebündel gepackt und lasse sie begleitet von ihren quiekigen Schreien in eine zufällig in Reichweite stehende Häckselmaschine fliegen! Entsetzt müssen die rentenbeziehenden Besitzer des mächtigen Gartengeräts mitansehen, wie das undeutsche Etwas blutig zerschnätzgert wird, während ich den Ausländer-Hack mit einem fiesen, lauten Gelächter würze, das jedoch alsbald in einen heftigen Raucherhusten kippt.
Die alten Leute, die ich anschließend noch ein wenig mit dem Tode bedrohe, sind schrecklich entsetzt und tief betrübt, doch sie werden wegsehen. Alle sehen immer weg, wenn ein Deutscher sowas macht und das ist auch gut so! Doch selbst wenn sie das mal nicht tun: Das gibt höchstens Jugendstrafe, also irgendwas mit Laubrechen oder Türstoppervertretung oder so. Da muss man erfahrungsgemäß ohnehin nicht hingehen. Wär' ja auch noch schöner!

Mit dumpfer Freude im blutbesudelten Leib gehe ich glucksend weiter die Straße entlang, wobei ich nicht umhinkomme, auch die nächsten 6 Ausländer, die ich antreffe, grausam zu entleiben. Endlich komme ich beim Sozialamt an und mache erst mal gewaltig Stunk, weil keine Warteschlange am Schalter ist und wenn ich das ja gewusst hätte, wäre ich später gekommen. Die verschüchterte Empfangsdame meint zwar, dass ich doch ohnehin ein wenig zu spät sei, doch dafür habe ich nur einen müden Faustschlag in ihr Gesicht übrig. Zur Entschädigung bekomme ich diesen Monat erneut doppelte Sozialhilfe - und damit selbstredend viel zu wenig. Dem Dosenpfand sei Dank.

Pflege islamkritischer Vernetzung am Abend

Nach einer kleinen Vergewaltigung auf meinem weiteren Weg (diesmal hat es allerdings eine Biodeutsche erwischt), pflanze ich mich auf den Boden einer Telefonzelle, ringe erst einmal mit deren Bedienung, aber tätige schlussendlich doch noch einen Anruf. Empfänger: das Bundeskriminalamt.
Ich halte mich nicht lange mit Begrüßungsfloskeln auf und komme gleich zum Eingemachten:
"Tach. Hör mal, Polizei, isch lese jetzt mal aus dem Telefonbuch ein paar Namen von so Typen vor, die Terroristen sind und nach Guantamano, oder wie der heißt, kommen müssen, ja?"
"Ah, guten Tag, Herr Vitus! Na, dann legen Sie mal los."
"Öhhh, ja... äh, Moment.. ach ja, genau: Familie Ützgyl, Familie Ümir, Familie..."
"Ach, sind Sie schon bei U?"
"Ja klar! Die letzten paar Tage hatte isch immer ihren Kollegen dran."
"Ahso, sehr schön. Dann fahren Sie mal fort."

Ein halbes Stündchen später ist nun auch für die Deportation aller Türken mit dem Anfangsbuchstaben U aus meiner schönen Heimatstadt, deren Name ich vor lauter Desinteresse leider wieder mal vergessen habe, gesorgt. Anschließend klingele ich noch schnell bei der AntiTürk durch, die mir einen Namen von ihrer Denunziationsliste zum "Erledigen" vorlegt. Nachdem auch das geschafft ist und die verhasste Sonne sich bereits anschickt, das doofe Abendland zu verlassen, mache ich mich wieder auf den Weg nachhause.

Mich erwarten ein Internet voller Hassseiten, mit Staatsknete finanzierte Hektoliter von Bier und natürlich... emsige Ciao-Leser, die ich heute einmal an meinem Leben als passionierter Islamkritiker teilnehmen lassen werde!

Fazit

Wie ihr seht, ist alles, was man über uns Islamkritiker sagt (unter anderem auch hier auf ciao), tatsächlich wahr.
Ein Glück aber auch.   

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