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Er ist keine Sekte die man mißbilligt

5  21.02.2002 (21.01.2003)

Pro:
Der Islam als Glaube und nicht als Krieg

Kontra:
Die Interpretation ist sehr abgewichen

Empfehlenswert: Ja 

Nathalie001

Über sich: Gerne bin ich hier bei Ciao. Nette User verschönern einem den Tag. Gute Berichte, nette Geschichten ...

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 98 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Ich möchte so manchen die durch vieles was geschah auch die "andere" Seite des Islams näher bringen.

Bitte habt Verständnis wenn ich nicht so intensiv ins Detail gehe denn die Fakten sprechen meiner Meinung eh schon für sich (da ich nicht glaube das 800 Mill. Menschen blöd sind und wir so gescheit). Ich las gerade den Bericht einer Oberstufenlehrerin die sicherlich auf ihre Art und Weise diesen Glauben versteht doch muß ich für mich sagen, las oder verstand ich ihn eher als Warnung.
Das der Glaube an Gott oder wie er im Islam Allah bezeichnet wurde für viele nicht begreifbar ist, ist mir klar doch sollte man an etwas glauben und dies wollten uns die Aposteln sagen und das "etwas" ist nicht eine Kuh oder eine Statue oder irgendetwas was man sich ausdenkt.
Das der Koran in übersetzter Sprache sehr schwierig und für so manchen unbegreiflich ist mag sein denn die original Sprache Arabisch ist sehr schwierig zum übersetzen und der Koran noch viel mehr.
Doch das man in vielen anderen Glaubensgemeinschaften wie im Christentum z.B. genau das gleiche, nein noch viel ärgere Sachen von Menschen verlangt ist sicher so manchen nicht klar, denn wer setzt sich hin und liest die Bibel? Und ist sie auch das original? Oder billigt jemand im Islam einen solchen Reichtum wie etwa den Vatikan?

Die Steuer wie wir sie an das Finanzamt zahlen ist im Islam verboten, darum werden die 10% bezahlt aber nicht um den Staat zu finanzieren sondern um den ärmeren zu helfen. Das Fasten (Ramadan) soll auch den reichen zeigen wie es ist arm und hungrig zu sein und es ist untersagt sich danach den Bauch voll zu schlagen das man sich nicht mehr bücken soll, man soll essen bis man satt ist und dann aufhören.

Der Islam ist eine Religion die nicht die Frau unterdrückt nein im Gegenteil er läßt die Frau hochleben und fordert den Mann auf die Frau zu beschützen und sie zu ehren. Im Islam darf bzw. sollte der Mann keinen Schmuck tragen - warum? Weil er ihn seiner Frau geben soll um sie zu schmücken und weil Schmuck ansonsten als Handelsware fungiert.
Auch das Glücksspiel ist verboten weil es dazu führt das man Haus und Hof verliert und die Familie kein Dach mehr über den Kopf hat.
Ja viele Sachen kann ich aufzählen und auch widerlegen, aber eines ist mir persönlich wichtig. Wenn sich jemand mit etwas befasst sollte er auch unbedingt mit jemanden sprechen der sich auskennt. Denn wenn wenn wir in den Medien über Unterdrückung der Menschen hören ist das nicht die Religion - nein - es sind die Menschen. Viele Länder wollen die Frauen oder auch Männer nicht in die Schule lassen um nicht lesen oder schreiben zu lernen und wenn dann nur in den Schulen wo ihnen das beigebracht wird was sie glauben sollen das es richtig ist. Tja das ist eher Diktatur als Religion.
Die Fahrt nach Mekka sollt einmal im Leben gemacht werden - muß aber nicht, denn nicht jeder kann es sich leisten.

Ja ich bin Moslem, bin in Österreich geboren und hatte eine Österreichische Mutter, ich hatte die Freiheit Menschen kennen zu lernen und mich selber zu informieren und ich tat es. Dabei sah ich auch vieles von anderen Religionen und setzte mich mit so manchen Theologen zusammen, doch glaube mir, an was du glaubst ist allein deine Entscheidung denn wenn es das Medaillon um deinen Hals ist das dir Kraft gibt dann glaube doch an dieses. Was ich persönlich aber nicht tu denn ich bete zwar nicht 5 Mal am Tag aber ich glaube an Gott und bezweifle das er die Propheten zur allgemeinen Belustigung sandte.

Im Gegensatz zu so manchen anderen Religionen zweifelt der Koran nicht andere Propheten an sondern sagt nur das Mohammed sein letzter Prophet war.
Nun haben wir Menschen die Möglichkeit dies zu bedenken und sicher haben wir alle auch Zweifeln, ja natürlich wer war denn nicht schon in Situationen wo er meinte von allem und jeden verlassen worden zu sein.

Nebenbei beschäftige ich mich auch viel mit Esotherik und immer öfter merkte ich das vieles was im Koran steht auch dort zu finden ist, ja ist so, denn er passt in jede Zeit und in sehr vielen Lebenslagen. Denn auch in der Esotherik geht man in sich selber um Kraft zu schöpfen oder zu verstehen warum so manches passiert.
Aber sollte jemand den Koran lesen, ist es aus Respekt vor der Sache und wäscht sich davor, auch ist es untersagt ihn unter der Gürtellinie zu halten. Ihn auch in eine Ecke zu schmeißen finde ich persönlich nicht unbedingt respektvoll, aber jeder tut was er nicht lassen kann.
In der Moschee ist es Pflicht sich die Schuhe auszuziehen (der Bauer stieg vielleicht gerade im Dreck herum oder kommt vom Feld), vor eine Moschee hin zu spucken ist eine Verpönung, wer achtet hier schon wenn er spuckt wohin er spuckt? Ich persönlich finde es auch vor anderen Gebäuden respektlos und mach es nicht.

Ja ich könnte lange schreiben und werde sicher mit meinem Thema so manche Kritik bekommen, doch ich will mit meinem Bericht nur das sich die Menschen ein wenig Gedanken machen, wie sie miteinander umgehen und wie sie andere behandeln. Nicht immer gleich verurteilen und mißbilligen sondern auch einmal den anderen versuchen zu verstehen.
Das dies nicht immer möglich ist, ist mir klar und passiert auch mir. Bei denen die meinen ich bin noch zuwenig ins Detail gegangen möchte ich sagen ich will hier niemanden belehren, nein, denn jeder geht diesen Weg den er gehen kann und auch vertreten kann.

In diesem Sinne wünsch ich dir alles Gute in deinem Erdendasein.


Neues:
Ich möchte euch heute etwas Wissenswertes für den Einen und Informatives für den Anderen näher bringen.

Ich las mal wieder einen Bericht über den Islam und möchte dabei meine Information und mein Wissen und an Hand von meinem Buch (Lexikon des Islams) weitergeben.
Ich selbst bin praktizierende Moslema - wie bereits erwähnt -, dies selbst klingt schon für sich, denn wenn ich dies sage heißt es für die Einen, sie betet 5 mal am Tag hält sich von berauschenden Getränken, Glückspielen, Schweinefleisch und anderen Dingen zurück.
Viele wissen warum, andere werden es bei mir wieder lesen und es danach wissen. Andererseits möchte ich aber auch über die Ka`ba schreiben.

Warum bete ich fünf Mal am Tag?
Weil es mir selbst Kraft gibt, weil ich dadurch meinen Glauben zu Gott (dem Einzigen) bezeuge. Weil es die 2. Säule „Salaa“ im Islam ist. Weil ich hoffe, dass mir Gott meine Sünden vergibt.
Säule? Ja so nennt sich das und es gibt 5 davon:
Die Säulen des Islam sind hervorragend aufgebaut und steht auf fünf Säulen, Alle diese Säulen sind notwendig für die Vollständigkeit im Islam.
1. Säule Sie ist die Bezeugung, dass es keinen Gott gibt außer Allah und das Muhammad (Friede sei mit ihm) sein Diener und Prophet ist. Glaubensgrundsatz: Die Anerkennung der Eilnheit Allah?s und die Verneinung jeglicher Gottheit neben Allah. Es bedeutet weiter, Allah gehorsam zu sein.

2. Säule Sie ist die Verrichtung von Gebeten (Salat), der genauen Vorschrift entsprechend, und ohne jede Abkürzung in der Ausführung. Den Regeln entsprechend wir im Islam fünf Mal täglich gebetet. Wenn jemand Krank ist oder gebrechlich, kann er/sie es im sitzen oder auch im liegenden Zustand verrichten.

3. Säule Zakat oder Wohltätigkeit, der Islam macht die Wohltätigkeit verpflichtend und bindend für alle Muslime. Hier haben wir eine Brüderlichkeit, zu welcher der Reiche nur dann Zugang findet, wenn er gewillt ist, einen Teil seines Besitzes abzugeben für den Unterhalt der armen und bedürftigen Mitglieder der Gemeinschaft. Die Vorschrift, dass der Reiche dem Armen Zakat zu bezahlen hat, unterzeiht den Reichen einer praktischen Prüfung, wodurch eine echte Brücerlichkeit zwischen Arm und Reich entsteht, was wiederum eine der wichtigsten Bestrebungen des Islams ist.

Wörtlich bedeutet „Zakat“ „sich rein machen“ und „anwachsen“. Es bezeichnet aber auch den Teil des Eigentums, welcher in Form von Almosen an andere weitergegeben wird. Dadurch wird der Rest des Besitzes geheiligt und derjenige, der Zakat zahlt, gereinigt. Zakat ist eine Einrichtung im Islam, welche auf einem ausdrücklichen Befehl im Qur’an fusst und ein Fundament des Islams ist.

4. Säule Fasten im Monat Ramadan, auch dieser Befehl steht ausdrücklich im Qur’an. So heißt es dort: „ Ihr Gläubigen! Euch ist vorgeschrieben, zu fasten, so wie es auch denjenigen, die vor euch lebten, vorgeschrieben worden ist. Vielleicht werdet ihr Gottesfürchtig sein“ (Al-Baqara/183)
Dieser Vers lässt erkennen, dass das Fasten auch eines der Gebote Gottes in den vorangegangenen Religionen war.
Es fordert den Verzicht auf Essen und Trinken, auf sexuellen Kontakt mit der Ehefrau sowie alle schlechten und üblen Taten zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

Das Fasten wird empfohlen für eine moralische Aufrichtung des Menschen und seine geistige Entwicklung. Es ist eine praktische Übung für Selbstbeherrschung und Kontrolle aller schlechten Triebe und Taten, und es fördert die Tugendhaftigkeit im Leben des Gläubigen.

Es gibt für Kranke, Reisende, Gebärende, Stillende Menschen auch Ausnahmen. Die Einen können es auslassen, nachholen oder /und einen Armen speisen. Wie man sieht ist es eine leichte Religion. Kinder ab 7 Jahre dürfen mitmachen aber ab der Volljährigkeit müssen sie es tun. (Volljährigkeit: Mädchen ab der 1. Menstruation – spätestens mit 15 Jahren, Jungs ab dem 1. Samenerguß – spätestens aber auch mit 15 Jahren).

5. Säule Pilgerfahrt nach Mekka, ist eine religiöse Pflicht, die jedem obliegt und ein Mal im Leben erfüllt werden soll. Sie ist göttlicher Wille, uns mitgeteilt im Qur’an wie folgt: „Und die Menschen sind Gott gegenüber verpflichtet, die Wallfahrt nach dem Haus zu machen, soweit sie dazu eine Möglichkeit finden. Wer jedoch Ungläubig ist – Gott ist auf niemanden angewiesen.“ (Al-Imran/97)

Dies sind die fünf fundamentalen Säulen des Islam nach welchen ein Muslim leben muss um ein Muslim im wahrsten Sinne des Wortes zu sein und ein Mitglied in der Gemeinschaft der Muslime zu sein und in den Genuss der gleichen Rechte zu kommen und dieselben Verantwortungen zu tragen.


So ist wie wir nun wissen die Pilgerfahrt eine der Säulen. Dorthin zu pilgern ist nicht nur teuer, sondern auch nicht jedem Menschen möglich. Es ist auch sehr beschwerlich und es ist auch einiges zu beachten, über diese Fahrt möchte ich jedoch gerne ein anderes Mal schreiben. Wie zu Beginn schon erwähnt möchte ich aber über die Ka’ba noch einiges wissenswertes schreiben.


Ka’ba – wörtlich „Würfel“. Das fast kubische Gebäude, dass das Zentrum der Moschee in Mekka bildet und den „Hadscharu’l – Aswad, den schwarzen Stein, enthält.

Die Ka’ba ist eine rechteckige massive Struktur von 12 Meter Länge, 10 Meter Breite und 15 Meter Höhe. Sie besteht aus verschieden großen Blöcken grauen mekkanischen Steins, die grob mit Zement verfugt sind. Sie steht auf einem Fundament von einem halben Meter Höhe. Ihr Dach ist flach, und aus der Entfernung gesehen, vermittelt sie den Eindruck eines perfekten Würfels. Die einzige Tür, die nur zwei- oder dreimal im Jahr geöffnet ist, befindet sich an der Ostseite des Gebäudes und liegt knapp zwei Meter über dem Boden. An der südöstlichen Ecke der Ka’ba, nicht weit von der Tür, befindet sich in der Kante des Gebäudes in knapp 1,50 Meter über dem Boden der berühmte schwarze Stein.

Nach den muslimischen Traditionen wurde die Ka’ba zweitausend Jahre vor der Erschaffung der Welt im Himmel konstruiert, wo sie sich noch immer als Modell befindet und den Namen Baitu’l-Ma’mur trägt. Adam errichtete die Ka’ba auf der Erde, und zwar exakt unter der Stelle, an der sich ihr Gegenstück im Himmel befindet. Dazu benutzte er Steine der fünf heiligen Berge, nämlich Sinai, Dschudi, Hira’, Olivet und Libanon.

Zehntausend Engel bewachten den Bau der Ka’ba, aber bei der Sintflut wurde das heilige Gebäude zerstört. Der Allmächtige beauftragte Abraham mit seinem Wiederaufbau, und dabei wurde er von seinem Sohn Ismael unterstützt, der zu der Zeit mit seiner Mutter Hagar in Mekka wohnt; Abraham war auf Gottes Befehl von Syrien nach Mekka gereist.
Bei Ausgrabungen stießen sie auf das ursprüngliche Fundament des Gebäudes. Ismael begab sich auf die Suche nach einem geeigneten Stein, um die Ecke des Gebäudes zu markieren und er traf dabei den Engel Gabriel, der ihm den berühmten schwarzen Stein gab.

Ibn Abbas berichtet, der schwarze Stein sei weiß wie Milch gewesen, als er aus dem Paradies auf die Erde kam, aber er sei später schwarz geworden durch die Sünden all derer, die ihn berührten.

Nach dem Tode Ismaels ging die Ka’ba in den Besitz der Banu Dschurhum über und blieb tausen Jahre in ihren Händen. Danach wurde sie für dreihundert Jahre Besitz der Danu Khuza’a. Da sie ständig Überflutungen ausgesetzt war, wurde sie zerstört und von Qusaiy ibn Kilab wieder aufgebaut und mit einem Dach versehen, das sie vorher nicht besessen haben soll.
Muslimische Historiker sagen, dass es Amr ibn Luhaiy war der die Idolatrie in Arabien einführte, indem er das große Idol Hubla von Hait in Mesopotamien nach Mekka brachte und es in dem heiligen Haus aufstellte. Die Ka’ba wurde daraufhin ein Pantheon für alle Stämme. Der Stamm der Qusaiy war der erste, der rund um die Ka’ba eine Siedlung baute. Die Nachfolger der Banu Qusaiy waren die Koreischiten. Kurz nachdem sie in den Besitz der Ka’ba gekommen waren, wurde diese durch Feuer zerstört. Sie bauten sie aus Holz un in kleinerem Format wieder auf, und die Statue des Hubal war ihr Mittelpunkt. Dies geschah in Mohammeds (Gott hab ihn selig) Jugend. Sein Großvater Abdu’l – Muttalib wurde der Kustos des heiligen Hauses und in seiner Zeit wurde das Gebäude für zu klein befunden, abgerissen und neu errichtet. Uml die Einsetzung des schwarzen Steins kam es jedoch zu einem Streit zwischen den verschiedenen Stämmen, da jeder diese Ehre für sich beanspruchte und am Ende war es der Prophet der den Stein eigenhängig einsetzte.

Es ist bemerkenswert, dass es am Anfang der Mission Mohammeds (sas)kaum einen Hinweis auf die Ka’ba gibt, und diese Tatsache in Verbindung mit dem Umstand, dass die ursprüngliche Gebetsrichtung Jerusalem war, weist darauf hin, dass Mohammeds (sas) Sympathien ursprünglich nicht der Ka’ba gegolten haben.

Betrachtet man die Suren des Qur’ans chronologisch, so erscheint der erste Hinweis auf die Ka’ba in Sure 52,/4, wo vom „besuchten Haus“ die Rede ist. Einige Kommentatoren glauben jedoch, dass damit nicht die Ka’ba sondern ihr himmlisches Gegenstück gemeint sei, das von Engeln besucht werde. Die nächste Erwähnung findet sich in Sure 17/1 „Preis ihm, der bei Nacht mit seinem Diener reiste von der hiligen Anbetungsstätte (Mekka) zu der entfernten Anbetungsstätte (Jerusalem), deren Umgebung wir gesegnet, um ihm manche unserer Wunderzeichen zu zeigen.“
Auch hier hat man den Eindruck, dass Mohammeds Herz noch an Jerusalem hing. Als Mohammed (sas) sich dann in Medina etabliert hatte und gute Aussichten hatte, Mekka unter seine Kontrolle zu bringen, scheinen sich seine Sympathien von Jerusalem auf Mekka verschoben zu haben. Dafür spricht auch die Änderung der Gebetsrichtung, der Qibla (Sure 3/138-145)
„Die Gebetsrichtung aber, nach der du dich bisher wandtest, änderten wir nur deshalb, damit wir den erkennen, der dem Gesandten folgt, von dem, der sich um die Verse wendet. Dies war sicherlich schwer, jedoch nicht denen, die Gott leitet. Und Gott wird euren Glauben nicht zerstören, denn siehe, Gott ist gegen die Menschen allgütig und allbarmherzig. Wir sahen dich dein Gesicht gegen den Himmel richten, nun wollen wir es dir nach einer Richtung wenden, dir genehm: wende dein Gesicht nach der Richtung der heiligen Anbetungsstätte: und wo ihr euch auch befindet, euer Gesicht wendet nach dieser Richtung. Siehe, diejenigen, die die Schrift empfingen, wissen auch, dass dies die Wahrheit ist von ihrem Herrn. Und Gott ist nicht übersehend dessen, was sie tun. Aber denen, die die Schrift empfingen, könntest du mit noch so vielen Versen kommen, sie folgen deiner Gebetsrichtung doch nicht. Sei aber auch du nicht Anhänger ihrer Gebetsrichtung, denn auch unter ihnen sind die einen nicht Anhänger der Gebetrichtung der andren. Folgst du aber ihrem Willen, nachdem dir die Erkenntnis geworden, fürwahr, du bist der Frevler einer. Diejenigen, denen wir die Schrift verliehen, kenn ihn, wie sie ihre Kinder kennen, und siehe, doch hat ein Teil von ihnen die Wahrheit verheimlicht und sie wessen es. Die Wahrheit ist von deinem Herrn, so sei nicht der Zweifler einer. Jeder hat eine Richtung, dahin er sich wendet., ihr aber wählet das Beste. Wo ihr euch auch befindet, Gott wird euch allesamt zurückbringen, denn siehe, Gott ist über alle Ding mächtig. Und woher du auch kommst, das Gesicht wende nach der Richtung der heiligen Anbetungsstätte, denn siehe, die Wahrheit ist von deinem Herrn, und Gott ist nicht übersehen dessen, was ihr tut. Und woher du auch kommst, dein Gesicht wende nach der Richtung der heiligen Anbetungsstätte, und wo ihr euch auch befindet, das Gesicht wendet nach dieser Richtung, auf dass die Leute keinen Angriffspunkt gegen euch haben, es sei denn diejenigen unter ihnen, die freveln. Fürchtet sie aber nicht, nur mich fürchtet, auf dass meine Huld über euch sei; vielleicht, dass ihr rechtgeleitet werdet. (Lexikon d. Islams)

Im achten Jahr der Hidschra besetzte Mohammed Mekka mit Waffengewalt. Die Idole in der Ka’ba wurden zerstört und die Regeln der Pilgerschaft nach Mekka wurden als göttlicher Befehl festgelegt. Von da an wurde die Geschichte der Ka’ba Teil der Geschichte des Islam.

Am Ende möchte ich meine eigene Meinung über den Islam selbst noch anhängen. Wie Prophet Mohammed es prophezeite sind aus dem Islam viele verschiedene Sekten hervorgegangen. Wie auch aus anderen Religionen. Doch wichtig ist das man seinen Glauben vertritt und jedem seine freie Ausübung lässt ohne über diesen oder jenen zu lästern oder gar zu spotten. Denn dieses Leben ist kurz, wer kann sagen was danach ist? Ich glaube an das Leben danach und an Gott, an Engeln und Teufeln.
Mein Leben lang war ich ohne Glauben, nichts wurde mir erklärt oder gezeigt, oder gar näher gebracht. Aber nicht jedem interessiert diese „alten Geschichten“ und zweifelt alles an. Doch der Tag wird kommen und wir werden es wissen. Ich musste erst irr im Kopf, krank am Körper sein um zu wissen was mir hilft.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
dbantle

dbantle

24.07.2006 23:11

Es gibt da einen Spruch von einer Person ,aus dem Isalm , die sagt, DER KORAN IST NICHT INTERPRETIERBAR, Wahrheit oder lüge? Meiner Ansicht nach Lüge Der Koran ist interpretierbar

Sternchen555

Sternchen555

12.04.2005 19:51

sehr gut geschrieben!

Meerfrau

Meerfrau

26.06.2003 21:24

Wirklich ausgesprochen gut in Worte gekleidet und für mich als Laie und Nichtglaubende gut verständlich. LG Heidi

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