Mit "Steuern" in den Abgrund steuern...
28.09.2011
Pro:
+ aus jeder alten Partei bildet sich irgendwann eine neue . . .
Kontra:
- in diesem Zustand braucht das Land die FDP auf jeden Fall nicht !
Empfehlenswert:
Nein
 Hollgo
Über sich:
Eine Energie kann niemals vernichtet, sondern lediglich in andere Energieformen umgewandelt werden. ...
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"Die FDP hat verschissen" - so kurz, knapp und trocken pflegte der Spitzenmann der Partei in Schleswig-Holstein der in der allgemeinen Wählergunst im Sinkflug begriffenen, bei den letzten Bundestagswahlen noch bei über 14 % liegenden FDP, Wolfgang Kubicki, die aktuell prekäre Lage der Liberalen in Deutschland zu formulieren. Tatsächlich ist es um die Partei, die einst mit "Größen" wie Hans-Dietrich Genscher, Otto Graf Lambsdorff und anderen Köpfen mit Rang und Namen aufwarten konnte, derzeit eher schlecht bestellt ? Doch wie kam es ?
Was sind die Gründe für den rasanten Abstieg? 2009, vor knapp 2 Jahren also, was in der Politik eine "gefühlte halbe Ewigkeit" sein mag, für "Otto Normalbürger" aber einen eher überschaubaren Zeitraum darstellt, erzielte die FDP bei der letzten Bundestagswahl mit über 14 % der abgegeben Wählerstimmen ein Rekordergebnis. Es schien fast, als sei die "18", die der damalige Parteichef Guido Westerwelle sich -wohl mehr als publikumswirksamen "Spaß" und dazu angestiftet von dem immer als politisches Stehaufmännchen bezeichneten Jürgen W. Möllemann angestiftet als wirklich "ernst" gemeint als wünschenswerte Prozentzahl auf seine Schuhsohlen pinseln liess, tatsächlich ein mal realistisch zu erreichendes Datum. Doch schnell stellte sich ein Problem der FDP als fatal und aus meiner Sicht ursächlich für die jetzige, verfahrene Situation der Partei heraus: die Partei hatte - im sicheren Gefühl des vor der Wahl 2009 stattfindenden politischen wie allgemein wirtschaftlichen Aufschwungs - es nur für nötig befunden, sich EIN Thema, für das sie sich stark machen wollten, in der mit der CDU/CSU gebildeten Regierungskoalition durchzusetzen - das Thema "Steuersenkungen" war der einzige Stich, mit dem die Partei das "Spiel" gewinnen wollte. Die Crux des Themas "Steuersenkungen" Zunächst einmal bleibt bei diesem Thema die Frage zu klären, wer denn im Zweifel von einer Steuersenkung mit am meisten profitiert. Nun, dies ist in allererster Linie nicht der "kleine Mann" , sondern es sind in der Regel Firmen und Menschen des mittleren , vor allem aber gehobenen Einkommens. Diese Menschen freuen sich in allererster Linie über noch weniger Geld, welches sie Vater Staat summa summarum überweisen müssen. Diese, eher vergleichsweise kleine Klientel aber wollte und will die FDP mit ihrer Steuersenkungspolitik bedienen - und scheiterte dabei aus mehreren Gründen. Die Haushaltslage des bereits 2009 überschuldeten Bundeshaushaltes gab trotz 2010 und auch 2011 stetig steigernder, staatlicher, konjunkturbedingter Steuereinnahmen , einfach keinen Spielraum für die hochfliegenden Pläne von Westerwelle und Co her. Trotz teils zermürbender Verhandlungen, die hinter den Kulissen stattfanden, konnte sich die dazu erstaunlich große FDP (an ihren Sitzen im Bundestag gemessen) kaum gegen ihren geschwächten, aber immer noch sitzemässig mehr als doppelt so großen Koalitionspartner der CDU/CSU-Fraktion durchsetzen. So gebar der "große Berg", den die FDP mit ihrem einzig abgegeben Steuersenkungswahlversprechen abgab zum kreisen bringen wollte, am Ende nur ein gaaaanz kleines Mäuslein - 2013, so die zarten Ergebnisse der Verhandlungen, soll es eine Steuervereinfachung geben , in derem Zuge eine Ministeuersenkung eintreten soll. Vorwiegend wirkt sich diese für den normalen Arbeitnehmer in Sachen Arbeitnehmerpauschbetrag aus - der soll nämlich von 920 € (derzeit) auf glatte 1000 € (2013 und nur "vielleicht") erhöht werden. Doch derzeitige , neue Krisen wie die Eurokrise (Griechenland) und die einher gehende und zu erwartende , kräftige Abschwächung der Konjunktur lassen schon jetzt erahnen, dass selbst diese Minisenkungen sich auch zeitnah in Luft auflösen werden.
Welche politischen Großtaten hat die Partei erbracht und welche strebt sie eventuell noch an ? So, FDP, was nun ? Andere Themen gefällig ? Mir sind jedenfalls kaum nennenwerte Projekte der Partei bekannt, die sie in den verbleibenden, voraussichtlichen 2 Jahren bis zur nächsten Bundestagswahl anzustossen gedenkt oder die sie selbsttätig aufgebracht hätte. Die Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) jedenfalls müht sich, das Interesse auch auf Felder abseits des dominierenden Steuerthemas zu lenken - die Internetsperren jedenfalls blockte sie ab - die sind nun auch kein Thema mehr. Ansonsten ist die Justizministerin in ihrer Politik eher darauf limitiert, was ihr Urteile des Bundesverfassungsgerichts bzw. des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EuGHMR) aufgegeben haben. Stichwort: Neuregelung der Sicherungsverwahrung , Vorratsdatenspeicherung etc, pp. "Sua Sponte" kommt von der Frau auch nichts. Ebenso plan- wie ideenlos zeigten sich die Herren Philip Rösler (ehemaliger Gesundheitsminister) sowie Daniel Bahr (jetziger Gesundheitsminister). Ich tue den beiden Herren wohl kaum Unrecht, wenn ich behaupte, dass beide Protagonisten des aktuellen "FDP Führungstriumvirats" ,von Kritikern schon als "jungen Milden" abgetan, kaum erwähnenswerte Reformvorschläge, die Aussicht auf - wie auch immer - umsetzbare Maßnahmen hätten, auf den Tisch gelegt hätten. Die Idee von der "Kopfpauschale" jedenfalls erfährt kaum noch Erwähnung, obwohl man sich angeblich mit der CDU einig gewesen wäre. So wird eher der "Mangel" verwaltet . Rösler brachte es gerade einmal halb fertig, der durchaus starken Pharmalobby eins drauf zu geben, indem er eine gewisse Art von nachvollziehbarer Preisbildung bei neu auf den Markt eingeführten Produkten in die Wege leitete. Andererseits lud er die Krankenkassen, deren Zahl die FDP gemeinhin verkleinern möchte, durch die Möglichkeit von Zusatzbeiträgen ein, sich weiter über Wasser zu halten. Die Folge: die Kasse, die Zusatzbeiträge erheben muss, verliert automatisch eine Vielzahl ihrer Kunden und läuft Gefahr, in die Insolvenz zu laufen. Mehrere, meist Betriebskrankenkassen, sind bereits insolvent geworden. Die Kosten für das Gesundheitswesen generell sind dadurch allerdings nicht gesunken, sondern gestiegen . Die Politik der "Profitibilität" scheint gescheitert zu sein - zu halbherzig die Maßnahmen - offenbar haben die Lobbies des Haifischbeckens "Gesundheitswesen" wieder einmal ganze Arbeit geleistet. So war es folgerichtig, dass Herr Rösler als neuer Parteichef der FDP und somit seit Mai 2011 Nachfolger von Guido Westerwelle schnell das Amt des Wirtschaftsministers von Parteifreund Brüderle übernahm - schließlich "blockierte" Herr Westerwelle Röslers Ambitionen auf das Außenministerium nachdrücklichst - weil er hier soviel Erfolg hatte und Gutes für seine Partei tat ? Also, ich komme mal auf das Thema "Herr Westerwelle und die Folgen" zu sprechen.
Liegt es an Westerwelle oder den Unstimmigkeiten mit der CDU/CSU? Eine Mitschuld an der Lage der FDP trägt natürlich der ehemalige Parteivorsitzende der FDP, Guido Westerwelle. Er hat in erster Linie das "Monothema" und einzig dominante Großthema der Partei zu verantworten. Bürgerrechte, Ideen zum Umbau der Bürokratie in Deutschland (Verschlankung des Staates), alle diese Bereiche blieben unter der Egide von Westerwelle gänzlich vernachlässigt. Allerdings war die FDP dafür schnell bereit, der Wirtschaft, ihre Gefallen zu tun. Die einzige Steuersenkung, die die FDP "echt" bislang erreicht hat, ist das typische Beispiel dafür. So wurde die Mehrwertsteuer im Hotel- und Gaststättenbereich von 19% auf 7 % gesenkt - die Lobby wird es gefreut haben und er Bürger wundert sich. Ansonsten ist in der FDP unter Westerwelle alles "beim Alten" geblieben. Benzinpreismonopoly an den Tankstellen ? Die FDP lässt sie einfach machen, keine Stimmen hierzu. Bürgerrechte und Interessen ? Nur dass, was Gerichte eh aufgegeben haben. Die doppelte Energiewende ? Einmal die AKWs in ihrer Laufzeit verlängern und nach einem halben Jahr nach dem tragischen Vorfall in Fukushima wieder zurück ? Da war doch was ? Dazu verbindet sich gerade in der Person Westerwelle meiner Meinung nach schon recht eng der Abstieg der Partei. Bevor Westerwelle zeigen konnte/durfte/musste, was er zu leisten im Stande ist, war er jedenfalls wohl einer derjenigen, den man bei seinen schonmal bissigen wie rhetorisch geschickten Reden gerne einmal zuhörte. Doch reden allein ist in der Position als Vizekanzler und Außenminister einfach zu wenig - Taten wollen vollbracht werden. Was tat also der Außenminister ? Entweder, er blieb , solange er es konnte, unkonkret und überließ in einige wesentlichen Fragen wie Abzug aus Afghanistan z.B. dem Verteidigungsminister (damals noch zu Guttenberg) das Feld oder er verhielt sich, wie zuletzt, einfach mehr als diplomatisch ungeschickt, wie ich finde, sogar schädlich für Deutschland. In der UN-Abstimmung zum Lybien-Einsatz versuchte Westerwelle seiner Partei in der Wählergunst bei den anstehenden Landtagswahlen dadurch Punkte zu verschaffen, indem er seinen Vertreter im UN-Sicherheitsrat sich bei der Abstimmung enthalten liess. Die Folge: Deutschland ist in der Lybien-Politik somit isoliert. Den politischen Preis, wieder von den Alliierten auch nur irgendwie zurück ins Boot gelassen zu werden, zahlte er durch militärische Aufstockung in Afghanistan (in Absprache mit dem Verteidigungsminister freilich) bzw. dem Einsatz zusätzlicher Aufklärungsflüge. Doch was Westerwelle hier wieder mühsam zu kitten versuchte, riss er nachfolgend durch unbedachte Worte nahezu selber wieder ein. So behauptete er ernsthaft bei seinen Glückwünschen an das lybische Volk, sich von dem langjährigen Diktator Gaddafi erfolgreich befreit zu haben, dass seine Politik der Enthaltung - verbunden mit Sanktionen gegen Gaddafi .- den Sieg ermöglicht zu haben, ganz und gar vergessend, dass es Länder wie Frankreich, die USA und England waren, die den Rebellen durch Luftangriffe eindeutig tatkräftiger zum Sieg verholfen haben. Auch sonst ist die Westerwelle´sche Außenpolitik von einem gewissen Hang zum "mal Hüh und mal Hott" geprägt - eine richtige Linie vermag ich jedenfalls in seinen Handlungen kaum zu erkennen. Jedenfalls ist dieses eher schwache Bild , dass er hier abgibt, für mich auch ein Grund, der der FDP auch aktuell schadet. Über die mangelnde Durchsetzungskraft der FDP gegenüber ihrem Koaltionspartner CDU/CSU habe ich ja schon einiges gesagt. Es liegt aber auch am Personal allgemein !Politisches Geschick hat Guido Westerwelle in der bisherigen Zeit seines Wirkens als Außenminister m.E. nun wirklich so gut wie nie bewiesen. Seinem guten Parteifreund und Ex-Generalsekretär Dirk Niebel, der vor den Wahlen 2009 durch nahezu jede TV.-Show zog und -ungefragt oder nicht - über Einsparpotentiale in gewissen Behörden, Ämtern, gar ganzen Ministerien ablästerte, konnte er nach den Koalitionsverhandlungen zwar mit einem Ministerposten für seine Mühen "belohnen", allerdings genau dem Ministeramt, welches der gute Herr Niebel vollmundig vor der Wahl ganz abschaffen wollte: gemeint ist das Entwicklungshilfeministerium, welches den Vorstellungen Niebels vor der Wahl zu Folge, dem Bundeswirtschaftsminister unterstellt werden sollte - ein Minister gespart - der Staat spart ebenso , logisch. Aber, selbst in der Position dieses Ministers "vergaß" Herr Niebel offenbar, frisch ernannt , sozusagen, "sich selbst abzuschaffen". Keine Rede mehr davon - er forderte unlängst sogar bei Finanzminister Schäuble, den Etat seines Amtes weiter aufzustocken ! Nun, von diesen "Eliten" an Politkern scheint die FDP regelrecht geplagt zu sein. So schummelten längst nicht nur der aufstrebende Freiherr von und zu Guttenberg, nein, auch FDP-Granden in Spe wie die immer cool und selbstsicher auftretende Silvana Koch-Mehrin wurde beim Schummeln ihrer Doktorarbeit erwischt , genauso wie der gerne mal laut aus der zweiten Reihe polternde FDP-Europapolitiker Chatzimakakis schummelte bei seiner Doktorarbeit - womit sich das erweiterte und ohnehin traditionell eher dünne Führungspersonal noch weiter ausdünnte. Absolute Fehlbesetzungen wie die von "Tuten und Blasen" anscheinend Null Ahnung besitzende Frau Homburger sind da nur Randnotizen.
Die "jungen Milden" Die verbleibenden Nachfolger in Spe wurden so - im Zuge der immer verheerender werdenden Umfragen sowie einiger deftiger Wahlschlappen für die Partei bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, wo sich die Partei nahezu halbierte und in Rheinland-Pfalz, wo die Partei mit einem Ergebnis von nur 4,2% sogar an der 5%-Hürde scheiterte und nicht in den Landtag einzog - schneller nach "ganz oben" befördert, als es ihnen selber lieb gewesen sein mag. Die recht junge Combo, die mit dem erst 38-jährigen Augenarzt Philip Rösler als FDP Parteichef, Vizekanzler und Wirtschaftsminister, Daniel Bahr (35) und Christian Lindner (32) als FDP Generalsekretär sollen nun als Führungsmannschaft die Geschicke der Partei (und möglichst aus der Krise) führen. Doch die Chance des Neuanfangs wurde m.E. schon verspielt, bevor es überhaupt dazu kommen konnte. So konnte sich der neue Parteichef zunächst weder gegen den Altvorderen Rainer Brüderle, schon gar nicht gegen seinen Vorgänger Guido Westerwelle durchweg klar durchsetzen. Westerwelle blieb und bleibt auf dem eigentlich dem Parteichef der Partei (also Rösler) zustehenden Posten des Außenministers und auch Brüderle verzichtete erst, nachdem er von Rösler und Westerwelle "mit vereinten Kräften" ins Gebet genommen wurde, auf seinen Posten als Wirtschaftsminister , den nun Rösler bekleidet. Wenn schon der Neustart so ausgeht, wie geschildert, welche Durchsetzungsstärke kann ich dann von einem derart "jungen Milden" erwarten ? Für mich jedenfalls setzt Rösler die fatale Politik des Beharrens auf dem EINEN Thema weiter fort und versucht, sich durch nur allzu durchsichtige , weil für mich nicht ernst zu nehmende Absetzmanöver von der Politik der Bundesregierung Profil zu verschaffen. Seine von Kreisen der Opposition gleich als "europafeindlich" gewerteten Äußerungen, man solle doch wenigsten IN BETRACHT ziehen, die Möglichkeit, Griechenland in eine geordnete Insolvenz gehen zu lassen, sind doch bei Licht besehen an Durchsichtigkeit kaum zu überbieten. Was ist denn hier der Aufreger ? Dass er eine durchaus realistische Möglichkeit angesprochen hat ? Sollte nicht mit allen möglichen Konsequenzen, die sich ergeben können, gerechnet werden dürfen ? Ist er damit gegen die Rettung des Landes vor der Insolvenz ? Mitnichten, im Kern steht Rösler, ganz im Gegensatz zu dem Anschein, den er sich durch ein bischen "lautes Nachdenken" selbst gegeben hat, "in Treue fest" zur Regierungspolitik.
Schließlich Aber diesen Trick, den der stets nette und unverzagt wirkende Herr Rösler kurz vor der Berlin-Wahl aufbrachte und die die FDP mit 1,8 % grandios mit Pauken und Trompeten erneut verlor, haben die Wähler auch schon durchschaut. Sollte sich nicht Entscheidendes in den nächsten beiden Jahren (von denen gehe ich nach wie vor aus) , die es bis zur nächsten Bundestagswahl dauern wird, in dem äußeren wie innerem Wirken der FDP geben, traue ich der Partei aktuell sogar das Abdriften in die Bedeutungslosigkeit zu, und aktuell wäre das m.E. noch nicht einmal ein wirklicher Verlust. Wer braucht schon eine Partei ohne Profil, ohne "Köpfe" und ohne eine glaubwürdige Politik und Vision, zudem eine Partei wie die "Piratenpartei" ihr zumindest in Berlin schonmal den Rang abgelaufen hat - zumindest bis auf Weiteres.
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13.01.2012 21:55
BH!
11.10.2011 23:51
Als Österreicherin beschäftige ich mich nicht so sehr mit deutscher Innenpolitik - aber aus deinem Bericht hab ich viel Interessantes erfahren. Dafür gern ein bh! lg Doris
07.10.2011 14:16
ja, ich stimme dir zu - für mich war fdp übrigens noch nie mehr als irgendeine partei unter ferner liefen.... früher gabs dort mal ein paar kluge Köpfe, die >Zeit ist längst vorbei :-) - LG gisela