Istanbul

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Erfahrungsbericht über "Istanbul"

veröffentlicht 27.11.2017 | celles
Mitglied seit : 27.02.2011
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"Istanbul hat mir nicht so zugesagt !"

Istanbul

Istanbul

Grüß Gott aus Istanbul !

Ich mag nicht viel Allgemeines zu Istanbul schreiben, denn es gibt Reiseführer und auch genügend Testberichte. Gerade eben habe ich diks Bericht gelesen, dass er zuwenig Zeit hatte. Ich habe in 4 Stunden alles gesehen, was als top gilt.
Der Anmarsch beim Hilton Parksa weg dauerte zu Fuß mal 30 Minuten. Hier hatten wir schon unser erstes Erlebnis. Ein Schuhputzer verlor seine Bürste. Nachmittags wussten wir dann, dass dies nur ein Trick war. Das machten einige so, um einen Putzgrund anleiern zu können. Genial, für naive Touristen, die hilfsbereit sein wollen.

Als erstes kamen wir zum Dolmabhce Palast. Außer viel Verkehr und einer hohen Mauer boten sich Unmengen an Bussen und Besuchern und viel Verhülltes und Gerüste. Nein, danke und der schöne Uhrturm war Motiv genug.

Anschließend ging es von Kabatas, mit der modernen Tramway los. Wenn der Automat für die Jetons auch alle Lira Münzen schlucken würde, ginge noch schneller mit dem 4 Lira Plastikjeton in Rot durch die Sperre. Die Tramway ist klimatisiert und hat Metallnetze vor den Fenstern, damit man ja nicht zu viel erkennen kann. Am großen Bazar stiegen wir aus.
Der erste Weg war am Busbahnhof vorbei zur Uni. Das war aber alles komplette Baustelle. Davon ein Grabmal, nur ein Dreifachbogen war frei, ganz schön, aber dahinter alles abgeriegelt, also nichts mit Uni.

Folglich gingen wir zum Großen Bazar. Der hatte einen schönen Bogeneingang. Nur wie oft war ich schon in einem Bazar ? 20 Mal ? Groß war er herrliche Gänge, aber Taschen, Silber, Gewürze, Schmuck und dies sind für mich durch. Also paar Fotos und raus durch einen Camii in eine Fußgängerzone und zurück auf die Straße mit den hundert Namen, aber nur einer Straßenbahn und schnell einen Bissen beim überteuerten Mac.

Weiter ging es nach Sultanahmet. Dort mal auf den AG Meydani mit deutschem Brunnen und türkischer Fahne.
Der Weg ging weiter zur Blauen Moschee. Die sah riesig aus und könnte locker mit vielen anderen kleinen Moscheen verwechselt werden. Bis in den Innenhof kamen wir, der nett aussah mit seinen Bögen und Besuchern von 2 Kreuzfahrtschiffen, die uns auch gleich beim Weg zur Hagia Sofia entgegen kamen. Dies haben wir von außen fotografiert, denn die gefühlte Wartezeit auf ein Ticket war 2 Stunden ! Ich hatte aber auch nie vor, hineinzgehen, wobeinich sagen muss, dass Kh das alles schon vor 20 Jahren gesehen hatte, aber ohne Menschenmassen.

Der nächste Versuch war der Topkapi, wo sie die Einzelbesuche wegen Überfüllung gleich abweisen, war mir auch egal, denn die Bilder im Reiseführer waren für mich schon vorher enttäuschend.

Der nächste Versuch war der Bahnhof Sirkeci. Wieder mal eine komplette Baustelle und so herrlich, wie der Reiseführer meint, sah es innen nicht aus. Schnell mal den neuen Marmaray gebückt, der ins asiatische Istanbul geht und fast bis zum Goldenen Horn vorgegangen. Den Gülhane Park haben wir auch gestreift.

Über die Galata Brücke mit den Geschäften in der Brücke ging es hinüber und parallel zum Bosporus. Wir suchten unser Schiff und fanden es, nur ist der offizielle Eingang weit weg vom Kahn und auch von jeder Tramway Haltestelle. Hier muss ein Taxi her.
Zu Fuß gingen wir zum Kabatas und nahmen die Untergrund Standseilbahn Füniküler zum Taksim Platz. Die war modern, ging steil bergauf und auch ein fahrender Eiskasten ! Das Rad mit der Winde in der Bergstation war aber beeindruckend.
Das war also der Taksim, wo wir gestern aus dem Havatasi Bus ausstiegen. Ein Kreisverkehr mit Denkmal, ein grüner Erdwall mit steilen Flanken namens Gezipark und eine breite und eher langweilige Fußgängerzone.

Wir wollten zum Militärmuseum, ein langer Marsch auf der Cumhürriyet und das hatte auch Dienstags zu, nicht nur Montags, also wieder nichts und keine Parade, schade.

Hoch ging es zum Macka Park, eigentlich schnell wieder bergab in dieser Stadt der 1000 Hügel und 2000 Kurven. Der Park lag ganz unten und die Seilbahngondeln gingen drüber. Eine Seilbahn von einem Nirgendwo ins andere, so wie alles kaum für Touristen zu gebrauchen ist und die Knoten erst geplant oder gebaut werden.

Mir hat Paris nicht gefallen und auch Istanbul nicht. Die Stadt ist mir zu hügelig, unübersichtlich, übervölkert, überannt von Touristen und ich kann kaum wo irgendwo gemütlich gehen. Auch die Masse an Ausflugsbussen und Reisebussen macht fast jeden Spontanbesuch einer Hauptsehenswürdigkeit zum qualvollen Reihe stehen. Das ist nichts für mich und andere mögen Istanbul fantastisch finden, aber ich will hier nur mehr weg !

Danke fürs Lesen

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • quacky4321 veröffentlicht 29.11.2017
    lg
  • hochsauerlaender veröffentlicht 28.11.2017
    sh
  • Abraxas_CH veröffentlicht 27.11.2017
    LG Abra
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Produktdaten : Istanbul

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