Der Name hält, was er verspricht
05.11.2003 (18.06.2004)
Pro:
Sehr gute "crema", einfache Display - Führung
Kontra:
unvermeidbar : Sehr lautes Mahlwerk
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Bedienung
Reinigung
Design
Zuverlässigkeit
mehr
 barcelona2000
Über sich:
Manchmal reicht einfach nur eine Umarmung.
Mitglied seit:21.04.2000
Erfahrungsberichte:3
Vertrauende:51
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+++++++++++++INHALT+++++++++++++++++++ 1. Warum es ein "Vollautomat" werden sollte 2. Display / Bedienungsanleitung 3. Kaffeestärke / Wasserfilter 4. Automatische Selbstreinigung 5. Dampf / Heisswasser 6. Espresso-Bohnen 7. Der Preis 8. Mein Fazit 9. Update (Juni 2004)
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Nachdem meine Kaffeemaschine mit Mahlwerk von AEG leider kaputt gegangen war, und eine Reparatur sich nicht mehr gelohnt hätte, spielte ich mit dem Gedanken evtl. einen "Vollautomaten" anzuschaffen. Bis dahin hatte ich ab und zu beim Italiener einen Cappuccino oder Espresso gern' genossen, aber so richtig wichtig war mir das nicht. Schon gar nicht für zu Hause.
1. Warum es ein "Vollautomat" werden sollte ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nachdem ich allerdings bei Freunden den Kaffee aus einem "Vollautomaten" probiert hatte, bekam ich doch Lust auf diese Technik. Zugegeben: Der Preis ist schon ziemlich abschreckend! Man muss sich darüber im Klaren sein, dass ein Espresso-Vollautomat ein Luxusgegenstand ist, basta. Aber jeder, der eine entsprechende Maschine besitzt, will nie wieder einen "normalen" Kaffee trinken, warum ist das so? Dadurch, dass der Vollautomat mit hoher Wattleistung das Wasser durch das frischgemahlene Espresso-Mehl kurz durchpresst, lösen sich - im Gegensatz zur herkömmlichen Kaffee-Brühmethode - nicht die Bitterstoffe heraus. Auch wird weniger Koffeein aufgenommen, nur der Geschmack ist bei diesem Verfahren viel intensiver.
Das bedeutet: Weniger Bitterstoffe + weniger Koffeein = Herzschonender, besser für die Gesundheit. Die Entscheidung für eine Jura fiel nach tagelangem Stöbern in Internet-Foren (sehr zu empfehlen), und auch durch das Lesen von Testberichten bei Stiftung Warentest. Dort wurde die E-75 als beste Maschine des Testes mit "gut" bewertet. Das Modell Das Spitzenmodell der E-Linie: die IMPRESSA E75. Mit der oberflächenveredelten Front ist sie ein ausgesprochen elegantes - nicht so klobig wirkendes -Gerät.
2. Display/Bedienungsanleitung ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ein Display-Dialogsystem gibt benutzerfreundliche Hinweise. So wird man z.B. aufgefordert "Wasser auffüllen", oder die Auffangschale zu leeren. Nach 200 Kaffeetassenbezügen fordert die Jura eine Grundreinigung mittels einer Reinigungstablette. Insgesamt ist die Bedienung sehr einfach, mein Sohn (8 Jahre) konnte es von Anfang an mühelos bedienen. ;-) Nicht verschweigen möchte ich aber, dass Du die Bedienungsanleitung am Anfang griffbereit liegen haben solltest. Gerade die Erstbetrieb-Innahme, mit der Grundeinstellung, etc. ist doch etwas knifflig.
3. Kaffestärke / Wasserfilter ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Sechs verschiedene Kaffeestärken lassen sich programmieren. Ganz nach Deinem persönlichen Geschmack, kann man entweder bei jeder einzelnen Tasse mittels Drehknopf über die Wassermenge die Stärke bestimmen. Oder man hält den Knopf gedrückt, und wählt dann von normal>stark>extra stark aus.
Die Impressa E-75 hat außerdem einen integrierten Wasserfilter, der sich an die Wasserhärte vor Ort anpassen lässt, so dass immer die optimale Wasserhärte für Espresso-Kaffee gegeben ist. 4. Automatische Selbstreinigung ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wie auch schon in den anderen Testberichten erwähnt, hat die Jura eine Selbstreinigungsfunktion, was bedeutet, dass bei jedem Ein- und Ausschalten automatisch eine Spülung erfolgt, so dass sich eigentlich nie Reste in den Röhrchen länger befinden können. Vorbildlich!
5. Dampf / Heisswasser ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Die Dampfdüse an der Vorderfront der Maschine ist etwas unpraktisch angebracht um Dampf zu beziehen. Sie befindet sich rechts außen (s. Bild) darunter kann man die Tasse, in der man die Milch erhitzen möchte, nicht unterstellen, man muss die Tasse also währenddessen mit der Hand drunterhalten, gerade am Anfang und ungeübt sind Spritzer auf der Kleidung in Kauf zu nehmen ;-) Die Qualität des Schaums ist aber sehr gut, mit der Milch sollte man experimentieren, nicht unbedingt Vollmilch nehmen, bis der Schaum ein leicht cremige Festigkeit erreicht. Ein Grund weshalb wir die Aufschäum-Funktion fast nie nutzen: Nach jedem Aufschäumen muss die Düse gereinigt werden, sonst kann man danach keinen Espresso beziehen.
6. Espresso-Bohnen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Natürlich ist die Maschine allein noch nicht alles für einen perfekten Espresso oder Kaffee: Gute Espressobohnen sind mindestens genauso wichtig, also probiert es aus, wir haben mit Lavazza, aber auch Eduscho (!) nach ersten Versuchen passable Erfahrungen gemacht, mittlerweile aber bei diversen Italienern alle möglichen Sorten probiert, unser derzeitiger Favorit ist "Dani". Die Qualität, bzw. der Geschmack der Bohnen ist entscheidend für das Ergebnis mit der Maschine, ein paar Freunde von uns waren am Anfang mit ihren Automaten unglücklich, bis sie die "richtige" Sorte gefunden hatten. Also: Ausprobieren!
7. Der Preis ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Bleibt der Preis: Offiziell kostet die Jura Impressa E-75 799 €, aber es gibt viele Angebote auf dem Markt, so dass sich ein Vergleich auf jeden Fall lohnt. Auch Nachfragen in den Foren lohnen sich, wie z.B. auf "my-jura.verschiedenes" über die www.jura-kaffee.de adresse verlinkt.
Ich konnte mit Glück bei "Pro-Markt" eine Maschine für 450 € ergattern, und würde sie nie wieder hergeben. Wir haben mittlerweile 800 Tassen "bezogen" und es gab keinerlei Pannen. 8. Mein Fazit: ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Leider kann ich keinen Vergleich mit den anderen Jura-Modellen ziehen,aber die S-Modelle sind wohl eher ein Statussymbol und was für Leute die immer und überall eine Computerschnittstelle brauchen. Besseren Kaffee machen sie auch nicht. Wer jedoch nicht leben kann ohne zu wissen wieviele Portionen Kaffee einer bestimmten Machart durchschittlich seit der letzten Sonnenfinsternis entnommen worden sind, sollte sich mit diesen Modellen ruhig anfreunden. :-)
9.Update (Juni 2004) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Auch nach nunmehr über 2400 Kaffeetassen (auf Jura-Deutsch: Kaffeebezüge!) bin ich immer noch von der Jura begeistert! Die Maschine wird täglich mehrfach beansprucht, und lief die ganze Zeit tadellos. Mit der heutigen Erfahrung sehe ich die hohen Preise für "Vollautomaten" noch eher als 'gerechtfertigt' an, auf jeden Fall möchte ich nie wieder auf solch eine Maschine verzichten, und das sagt übrigens auch unser gesamter Freundes- und Nachbarn-Kreis :-))) !
Nützliche Web-Adresse rund um Jura-Fragen: www.kuntze-online.de
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19.07.2008 10:31
Mein Freund hat eine ähnliche, der Kaffee schmeckt einfach himmlisch damit! LG Sonja
05.08.2007 12:36
Ein wirklich sehr hilfreicher Bericht bei der Kaufentscheidung! LG Saskia
31.07.2007 13:30
mich schreckt der preis ebenfalls ab, aber man sollte niemals nie sagen. lg bernd