Fliegende Hüte & Weiße Masken
02.07.2006
Pro:
der Preis ist super, die Tonqualität ist sehr gut, die Schauspieler gefallen mir, den Film finde ich gut
Kontra:
das Bonusmaterial ist nicht sonderlich umfangreich, das Bild ist nicht so super
Empfehlenswert:
Ja
 Lady-Alexa
Über sich:
Mal da.. mal nicht.
Mitglied seit:24.08.2003
Erfahrungsberichte:745
Vertrauende:287
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 176 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
———— K A U F ————
Die DVD habe ich bei Libro für 3€ gekauft. ————————— F I L M – D A T E N —————————
Originaltitel: Memoris of an Invisible Man Produktionsland: USA Produktionsjahr: 1992 Originalsprache: Englisch Regie: John Carpenter FSK: 12 ————————— D V D – D A T E N —————————
Laufzeit: ca. 95 Minuten Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Kroatisch, Tschechisch, Griechisch, Hebräisch, Ungarisch, Isländisch, Polnisch, Protugiesisch, Türkisch, Slowenisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte Tonformat: Dolby Digital 2.0 Bildformat: 2,40:1 und 16:9 Ländercode: 2 ————— S T O R Y —————
Nick Halloway ist ein Draufgänger und Weiberheld. Nach einer Party in dem Büro, wo er arbeitet, erwacht Nick und muss feststellen, dass er selbst und Teile des Gebäudes unsichtbar geworden sind. David Jenkins ist CIA-Agent, und er entdeckt Nick, als dieser das Gebäude verlassen will. Er will Nick fangen, um ihn als Versuchskaninchen zu verwenden. Bei Alice findet Nick Unterschlupf, obwohl er sie erst kürzlich kennen gelernt hat. Sie hilft Nick auch, eine Maske zu kreieren, durch die er weniger auffällt. Nick verliebt sich zum ersten Mal in seinem Leben so richtig, aber das Glück währt nicht lange: David Jenkins ist ihm dicht auf den Fersen, und schließlich landen die beidem auf dem Dach eines Hochhauses. Als David von dem Dach stürzt, wird auch Nick für tot gehalten, und Alice trauert. Gibt es noch eine Chance auf ein Happy End? ————————— D A R S T E L L E R —————————
Die Schauspieler haben mir gut gefallen. Chevy Chase kann als Nick Halloway voll überzeugen und auch die anderen Schauspieler wirken auf mich glaubwürdig und authentisch. Auch die Nebenrollen sind gut besetzt, die Charaktere haben einen guten Wiedererkennungswert, und das macht schon viel aus. Die Charaktere sind auch insofern gut getroffen, als das man recht rasch das Gefühl hat, die Charaktere persönlich zu kennen. So fühlt man sich ihnen ein bisschen verbunden und bekommt einen ganz guten Bezug zum Film. Das finde ich sehr gut. Besonders gut finde ich, dass das möglich ist, ohne dass die Charaktere lang erklärt werden. Es gibt keine elendslangen Vorreden und Geschwafel, die Charaktere leben von den guten Schauspielern, die reichen völlig aus, um die Charaktere zu beschreiben. Das finde ich überaus bemerkenswert. Leider sind die Charaktere nicht übermäßig vielschichtig angelegt, eine Charakterentwicklung findet eigentlich nur bei Nick Halloway statt. Das finde ich schon ein bisschen schade, die anderen Charaktere wirken so nämlich nicht wirklich tiefgründig. Insgesamt sind die Schauspieler aber alle super, sie haben mir gut gefallen. Chevy Chase … Nick Halloway Daryl Hannah … Alice Monroe Sam Neill … David Jenkins Michael McKean ... George Talbot Stephen Robolowsky ... Warren Singleton Jim Norton … Dr. Bernhard Wachs Paul Perri ... Gomes Richard Epcar ... Tyler Gregory Paul Martin … Richard Patricia Heaton … Ellen
———————— F I L M K R I T I K ———————— Die Story hat mir ganz gut gefallen. Die Handlung ist endlich einmal interessant, nicht die übliche 08/15 Story. Ich habe mich immer gut ausgekannt, aber der Film war dennoch nicht langweilig. Es gibt einige doch recht überraschende Wendungen, keine absolut unerwarteten Ereignisse, aber doch Situationen, die nicht so ganz vorhersehbar sind. Das finde ich sehr gut, so hat man zumindest zum Teil das Gefühl, dass der Film überraschend ist. Was ich nicht so toll fand ist das Ende. Es gibt zwar einen unerwarteten Gag am Schluss, aber im Grund ist von Anfang an klar, wie das Ganze ausgehen wird. Das finde ich schade, ein vorhersehbares Ende nimmt einem Film praktisch jede Spannung. Ein bisschen Spannung gibt es zwischendurch aber doch, ich habe zwar nicht richtig mitgefiebert, aber ein etwas Spannung findet sich dann doch, vor allem dann, wenn es für Nick Halloway etwas „enger“ wird. Was mich gestört hat ist der Umgang im Film mit den technischen Informationen. Der Hintergrund des Unsichtbaren. Zum Teil werden wir da total hängen gelassen, es wird nicht erklärt, und basta. An anderen Stellen gibt es so schrecklich lehrerhafte Ausführungen, Erklärungen die so „deppesicher“ sind, als würde man etwas einem Vorschulkind erklären. Das kommt man sich als Zuseher nicht wirklich ernst genommen vor. Das hat mich schon ein bisschen gestört. Was ich gut fand, ist die Tatsache, dass die Kritik an der Gesellschaft so wunderbar herauskommt. Nick Halloway wird bei einem Laborunfall unsichtbar – die Regierung schickt viele Leute um ihn zu suchen. Allerdings nicht, um ihm zu helfen, sondern um mit ihm Forschungsarbeit zu betreiben. Das ist schon recht interessant, und die Kritik ist ja wohl auch angebracht. Genau so stellt man sich die amerikanische Regierung nämlich als Außenstehender vor. Insgesamt fand ich den Film ganz gut, es gibt ein bisschen Spannung, ein bisschen Romantik und Action ist auch dabei. Eine ganz gute Mischung, und der Film ist ja wohl ein Klassiker, den man gesehen haben sollte.
———————————— B O N U S M A T E R I A L ———————————— Das Bonusmaterial umfasst einige geschnittene Szenen. Im Film fehlen sie nicht, aber die Szenen sind ganz nett an zu sehen. Ein bisschen erklären sie die Charaktere genauer, das finde ich gut, aber das ist im Film eigentlich gar nicht notwendig. Ansonsten gibt es noch ein kleines Making Of, „Wie man unsichtbar wird“, das ist schon sehr interessant, und ich finde, das lohnt es sich, an zu schauen, vor allem, wenn man sich ein bisschen für die Technik hinter dem Film interessiert. Den Trailer zum Film gibt es natürlich auch noch. Das war es dann auch schon, insgesamt ist das schon recht mager, ein paar Kommentare wären nett gewesen, aber man muss halt nehmen, was man kriegen kann.
——————— B I L D + T O N ——————— Die Bildqualität finde ich nicht so supertoll. Die Farben sind matt, und das finde ich nicht so schön, es sieht das Ganze einfach düster aus, was in einigen Szenen durchaus passt, aber einige Szenen wären sicherlich schöner in kräftigen Farben. Im Hintergrund verschwimmen die Konturen ganz leicht, dadurch wirkt das ganze Bild unscharf. Gut gelungen ist hingegen das „Unsichtbare“, da gibt es nichts zu meckern. Insgesamt ist das Bild O.K., es erfüllt den Zweck, könnte aber sicherlich besser sein.
Die Tonqualität ist im ganzen Film absolut einwandfrei. Ich habe alles wirklich gut verstanden und die Dialoge sind glasklar. Ich habe auch nie lauter oder leiser schalten müssen, es gibt zwar einige lautere Sequenzen im Film, aber die sind so gemacht, dass man zwar merkt, dass es lauter ist – aber nicht so unangenehm, dass man herumschalten muss. Das finde ich sehr gut und es fällt mir positiv auf. —————————— E M P F E H L U N G ——————————
3 Sterne und eine Empfehlung.
Preisvergleich
sortiert nach Preis
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Mehr über dieses Produkt lesen
Das könnte Sie interessieren
|
|
22.01.2008 13:12
24. un stop erst mal *gfg*
08.09.2007 14:17
von Chevy Chase versäume ich fast keinen Film. Er hat das gewisse etwas
25.08.2007 23:05
Ja, der ist ganz okay. Liebe Grüße, Elena