Die Jagdsaison ist eröffnet
01.05.2002
Pro:
interessante Story; klasse Präsentation; fantastische Schauspieler; tolle Special Effects und Kulissen; Spagat zwischen Technik und Action ist gut gelungen
Kontra:
gibt es hier nicht
Empfehlenswert:
Ja
 ackerbauer
Über sich:
"Wir finden drei Gründe für den Streit in der menschlichen Natur: erstens Konkurrenz, zweitens ...
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1.Einleitung Einer der vielen Filme, die sich mit der Zeit des Kalten Krieges beschäftigen, ist „Jagd auf Roter Oktober“. Dieser Film erschien 1990 und basiert auf einem Roman von Bestseller-Autor Tom Clancy und wartet mit sehr bekannten Schauspielern auf, zu denen nicht zuletzt Sean Connery gehört. Ob der Film sich aus der Masse der Filme, die sich mit der Thematik des Kalten Krieges auseinandersetzen heraussticht, erfahrt ihr in meinem Bericht. Übrigens gibt es am Anfang des Filmes einen Hinweis, dass alles im Film frei erfunden ist. Der Kalte Krieg bietet nur den Rahmen zu dem ganzen. 2.Story In Murmansk läuft im Dezember 1984 ein Atom-U-Boot der sowjetischen Flotte Namens „Roter Oktober“ aus, um einige Tests zu machen. Der Kapitän des U-Bootes heiß Marco Ramius und ist in Litauen geboren. Er ist einer der prominentesten U-Boot Kommandeure der Welt und gehört zweifelsohne zu den besten seiner Zunft.
An sich planen die Sowjets nur einige Tests mit dem neuen U-Boot, aber Ramius ändert im Alleingang die Pläne und steuert direkt auf die USA zu. Das U-Boot USS Dallas scheint „Roter Oktober“ schon auf den Fersen zu sein, doch das sowjetische U-Boot verschwindet praktisch vor dessen Nase und scheint sich durch alle Sicherheitssysteme hindurchwinden zu können, trotzdem gelingt durch den musikverliebten Jones, ein Besatzungsmitglied, wenigstens herauszufinden, in welche Richtung sich „Roter Oktober“ ungefähr bewegt. Wie das funktioniert, verrate ich nicht. Zur gleichen Zeit sieht man den CIA-Mann Jack Ryan (er schreibt nur Bücher für die CIA). Diesem fallen Fotos von „Roter Oktober“ in die Hände, auf denen merkwürdige Öffnungen im Boot zu sehen sind. Von Experten erfährt Ryan, dass es sich um ein Antriebssystem handelt, die sogenannte „Raupe“, die es erlaubt sich fast lautlos zu bewegen und als ideale Erstschlagwaffe dienen würde.
Die Staatsmänner glauben natürlich, dass der USA ein verheerender Angriff bevorsteht, aber Ryan stellt die Theorie auf, dass Ramius ein Überläufer sein könnte, da sich sehr viele befreundete und von Ramius selbst ausgebildete Offiziere auf dem U-Boot befinden. Ryan hat 4 Tage Zeit seine Theorie zu beweisen. Dafür lässt er sich auf die USS Dallas verfrachten. Doch inzwischen ist nicht nur Ryan auf die Spur von „Roter Oktober“ gekommen, sondern auch einige US-Zerstörer und auch die Sowjets, die es alle auf die Zerstörung von „Roter Oktober“ abgesehen haben. Es kommt zum finalen Showdown. 3.Meine Meinung Die Story finde ich sehr interessant und spannend und die Umsetzung kann auch halten, was die Story verspricht. Der Film schafft es perfekt den Mittelweg zu finden, zwischen technischen Details und Action und driftet dabei nie ab, sodass der Film nicht, wie eine technische Dokumentation wirkt, aber auch nicht übermäßig unreal wird. Der Film „Jagd auf Roter Oktober“ wird in seinen zwei Stunden Spielzeit zu keiner Zeit langweilig und bietet Action und Spannung bis zur letzten Sekunde. Bei mir hat sich nie ein Langeweilegefühl eingeschlichen, da die Story immer wieder neue Wendungen bot und an den richtigen Stellen weiterentwickelt wurde. Sehr interessant fand ich auch, wie „Roter Oktober“ nach und nach zwischen alle Fronten gerät und Ryan zur letzten Hoffnung wird, ohne, dass Ramius von Ryan etwas weiß. Es gibt zwar nur ein einige Male Kämpfe und Angriffe, aber diese kommen sehr gut rüber. Man hat trotz der nicht übermäßig oft vorkommenden Action immer das Gefühl, dass „Roter Oktober“ gleich entdeckt und torpediert wird.
Die tolle Story und die ebenso gute Umsetzung werden von sehr guten Kulissen und tollen Special Effects nahezu unterstrichen. Der Film spielt sich hauptsächlich in U-Booten ab, aber diese sind so gelungen, dass sie immer wieder zum Staunen sind. Aus meiner Sicht war durch die verschiedenen U-Boote und die unterschiedlichen Schauplätze innerhalb der U-Boote auch genügend Vielfalt geboten, sodass Abwechslung garantiert ist. Das Innere des Bootes, ob nun die technische Seite oder die restliche Ausstattung wirkte auf mich sehr überzeugend, denn fast alles sieht so aus, wie ich es mir vorgestellt habe. Man staunt auch immer wieder über die ganze Technik, die sich in so einem Boot befindet. Aber auch von aussen haben die U-Boote eine Menge zu bieten. Diese Kolosse fand ich schon sehr beeindruckend und faszinierend. Die Special Effects tun ihr Übriges zur tollen Atmosphäre. Alles sieht wahnsinnig echt aus und vermochte mich zum Staunen zu bringen. Besonders einige Explosionen haben es mir angetan. Die Hauptdarsteller werden mit Sean Connery und Alec Baldwin von sehr bekannten Leuten ausgefüllt und diese machen ihre Sache auch sehr gut.
Sean Connery kommt in der Rolle von Kapitän Marco Ramius sehr überzeugend und glaubwürdig rüber. Er verkörpert den sehr intelligenten, kriegserfahrenen und fast immer gelassenen U-Boot Kapitän mit Bravour. Man nimmt ihm die gesamte Rolle ohne weiteres ab. Ramius scheint sehr einzelgängerisch zu sein, gegen Ende des Filmes zeigt er aber auch seine Kameradschaft und taut etwas auf. Sean Connery zeigt hier eine gute Wandlungsfähigkeit zwischen dem einzelgängerischen, fast ein bisschen hinterhältigem Kapitän zum immer offener werdenden Mann. Der offene Marco Ramius zeigt sich aber nur Leuten, denen er vollends vertrauen kann. Connery spielt diese Rolle sehr überzeugend und glänzt mit einer tollen Gestik und Mimik. Die zweite Hauptrolle wird von Alec Baldwin gespielt, der den CIA-Mann Ryan verkörpert. Auch seine Rolle fand ich sehr glaubhaft. Teilweise wirkt Ryan sehr gelassen, fast schon cool, während er sich später als eher ernst herausstellt. Man nimmt Baldwin die Rolle einfach ab.
Auch die Nebendarsteller und Statisten machen ihre Sache gut und machen den Film erst zu dem, was er ist. 4.Fazit Mir hat der Film sehr gut gefallen, denn er weiß durch die tolle Story und die perfekte Präsentation zu überzeugen. Die Kulisse, die Special Effects und die tollen Schauspieler unterstreichen die gute Atmosphäre des Filmes und machen ihn erst zu dem, was er ist, nämlich zu einem richtig guten Film, der über die gesamte Spielzeit überzeugen kann und nie langweilig wird. Außerdem ist der Spagat zwischen Technik und Action sehr gut gelungen, sodass ich 5 Sterne und eine Empfehlung vergebe.
Danke fürs Lesen. Über Kommentare und Gästebucheinträge freue ich mich immer. © by ackerbauer.
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30.01.2006 01:02
Wahnsinns Film!!! Muss man gesehen haben. Hatte in noch Video is aber hin. Wenn Dir der Film gefällt musst Du mal das Buch lesen! Tom Clancy - Jagd auf Roter Oktober ISBN 3-453-18979-5 MfG Chris
22.07.2002 22:05
Ein klasse Bericht zu einem klasse Film zu einem klasse Buch von einem klasse Autor! *g*
09.05.2002 10:34
Ich finde den Film auch richtig gut, läuft er im Fernsehen sehe ich ihn mir auf jeden Fall an.