Jakob der Notlügner
12.07.2004
Pro:
hinreißende Geschichte
Kontra:
- - - - -
Empfehlenswert:
Ja
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Durch Zufall erfährt der Jude Jakob im Hauptquartier der Deutschen durch ein Radio, dass die Russen schon bis nach Bezanika vorgestßen sind.Nachdem er nach seiner Bestrafung verlangt, lässt ihn der deutsche gehen, was ungewöhnlich war, da noch nie ein Jude lebend aus dem Hauptquartier gekommen ist. Jakob der das gehörte nicht bei sich behalten kann, erz. Zum Nachteil Jakobs entwickelt sich die Geschichte so, das er Mischa zum ersten mal anlügt, dass das Radio seines wäre. Mischa verspricählt es Mischa und der dem ganzen Ghetto. Mischa berichtet seinem zukünftigen Schwiedervater Herrn Frankfurter, dass Jakob ein Radio besitzt.. Mischa erzählt Herrn Frankfurter die Geschichte über das Radio nur, weil Herr Frankfurter bei seinen eigenen Reden immer wieder theatralisch übertreibt und seine Erzählungen, da er ein relativ bekannter Schauspieler war, bevor er ins Ghetto mußte, und somit wollte Mischa selber etwas besonderes erzählen. Was Mischa nciht wusste, war folgendes, dass Herr Frankfurter selber ein Radio besitzt, welches er in das Ghetto geschmuggelt hatte, obwohl seine ganze Familie dafür hätte getötet werden können. Herr Frankfurter hatte das Radio jedoch nie benutzt und zerstörte es schließlich nach Mischas weggehen im Keller, da er Angst davor hatte, dass wenn die Deutschen die Lager durchsuchen würden. Danach wurde nur noch gelogen. Eine Weitere wichtige Rolle in dem Buch spielt Lina, sie ist ein kleines Mädchen, dass Jakob bei sich aufgenommen hat, er versucht ihr zudem das Lesen beizubringen. Auch Kowalski ist eine weitere Schlüsselperson des Buches, da er der ,,Schwätzer“ im Ghetto ist, der alle Botschaften und Gerüchte aufsammelt und weitergibt, speziell für Jakob ist er sehr lästig, da er ihn so ziemlich jeden Tag nach neuen Nachrichten auskundschaftet und Jakob besonders wegen den vielen Fragen seinerseits, sich immer wieder neue Geschichten ausdenken muß, so kommt es dann dazu, dass die Russen immer näher kommen. Jakob tut es zum Teil sogar leid, dass er mit seinen Lügen und dem wahrscheinliche hoffnungslosen Hoffnung machen soviel Einfluß auf die Leute zu nehmen. Eines Tages hofft Jakob, dass in einer Zeitung, die die Pfeife, ein weiterer Aufpasser des Lagers, mit auf die Toilette nimmt, einige Neuigkeiten zu finden wären, die Jakob bei seiner weiteren Lügenverbreitung helfen würden, also riskiert Jakob sein Leben und schleicht sich auf die Toilette, nach dem die Pfeife von dieser runter kam, aber als er die Zeitung gerade aufgenommen hatte, stand schon ein anderer Wachposten vor der Tür, der auch auf die Toilette wollte, Kowalski jedoch konnte den Wachposten ablenken und Jakobs Leben retten, indem er einen Kistenstapel umgestoßen hatte. Jakob spielt selbst Lina das Radio im Keller vor, in dem er seine Stimme verstellt und ein Churchill –Gespräch nachstellt. Rosa, Mischas zukünftige Frau glaubt Jakobs Geschichte nicht. Die Geschichte von Rosa ist zudem sehr tragisch, da ihre Eltern die Frankfurter eines Tages abgeholt werden. Das gesamte Lager hat sich in zwei Gruppen gespaltet. Die einen sind die Wißbegierigen, wie Kowalski, die alle Neuigkeiten sofort erfahren wollen und die anderen sind die Vorsichtigen, die sich im Hintergrund halten und eher gegen Jakob und sein Radio sind, zu ihnen gehört(e) an erster Stelle Herr Frankfurter. Das Buch endet jedoch tragisch. Der Erzähler stellt zwei Enden dar, ein eigenes und das tatsächliche. Im eigenen Ende endet es für Jakob sehr gut, auch wenn er stirbt. Er meidet es , allen Informationen zu geben und schließlich vertraut er Lina Mischa und Rosa an und versucht aus dem Ghetto zu fliehen, dabei wird er am Stacheldraht erschossen und im gleichen Augenblick stürmen die Russen das Ghetto und für alle endet es gut, denn sie können nun aus dem Ghetto gehen. Als die Juden dann gehen, kommen sie an der Leiche von Jakob vorbei und alle schütteln nur den Kopf und fragen sich, warum er fliehen wollte, wenn er doch hätte wissen müssen, dass die Russen bald kommen. Das zweite Ende geht sehr tragisch aus, denn alle Juden im Lager sollen sich versammeln und werden im einem großen Waggon wegtransportiert. Zuvor hatte Jakob Kowalski gebeichtet, dass er gar kein Radio hatte und Kowalski wollte es gar nicht glauben, dachte lediglich, dass Jakob ihn dazu bringen wollte, dass er ihn nicht weiter aushorcht, am nächsten Morgen begeht er Selbstmord, hier begreift Jakob, dass das Radio gar nicht für ihn so wichtig sei, sondern eher für die Leute um ihn herum.
Bilder von Jakob der Lügner / Jurek Becker
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12.07.2004 21:01
Einfach wow
12.07.2004 18:57
ich kenn nur den film und von daher sehr geil =) cu held