James Bond 007 - Der Hauch des Todes

Erfahrungsbericht über

James Bond 007 - Der Hauch des Todes

Gesamtbewertung (17): Gesamtbewertung James Bond 007 - Der Hauch des Todes

 

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+Ein neuer Wind weht+ (Bond Nr.15)

5  05.10.2003

Pro:
Timothy Daltons Interpretation des James Bond, Q, Titelsong

Kontra:
nix

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Humor

Spannung

Action:

Romantik:

mehr


XMen93

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:90

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 89 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Einleitung
°°°°°°°°°°°°

Wie versprochen gibt es eine Fortsetzung meiner James Bond Reihe! Und nach Ewigkeiten ist es heute nun soweit. Ich schreibe heute über den James Bond Film „Der Hauch des Todes“ bzw. „The Living Daylights“ wie er im Original heißt. In diesem Werk hat Timothy Dalton sein Debut als James Bond Darsteller.
Leider schreibe ich nicht über die DVD, sondern nur über den Film an sich. Das liegt daran, dass Ciao keine Kategorie für diese DVD hat, oder bin ich zu blöd die zu finden?? Naja, das ist immer noch besser als bie Yopi. Da gibt es den Film überhaupt nicht!


Handlung
°°°°°°°°°°°

Ich werde die Handlung nur sehr kurz umreißen um euch die Spannung nicht zu verderben!
Der Film beginnt damit, dass die „Doppel-Null“-Abteilung des britischen Geheimdienstes eine Übung ausführen soll, bei der sie ein Radarsystemunterwandern soll. Da es sich nur um eine Übung handelt werden nur Paintball Geschosse verwendet. Eine Person läuft jedoch mit einer geladenen Waffe herum und macht Jagd (©xmen93) auf die Agenten. Ein Agent wird getötet und man findet bei ihm einen Zettel, auf dem steht: „smiers spionem“. Zu deutsch sinngemäß: Tod allen Spionen!
Wie man später von einem vermeintlichen sowjetischen Überläufer erfährt, handelt es sich dabei um eine Aktion, die dafür sorgen soll, dass alle westlichen Agenten ums Leben kommen. Hinter dieser Aktion steht angeblich General Pushkin. Doch es entwickelt sich alles anders als erwartet! Ich hoffe ihr seit jetzt verwirrt von meiner Inhaltsangabe, denn ich will ja nicht zu viel verraten! Ansehen lohnt sich auf jeden Fall!

Die Handlung stellt mal wieder dar, wie der Ost-West Konflikt missbraucht werden kann, indem man beide Seiten bzw. Vorurteile gegenüber den Seiten gegeneinander ausspielt. Es handelt sich wie so oft bei James Bond um eine Kritik an der Gesellschaft der Sowjetzeit und den Methoden der Sowjetischen Militärs. Der Film wurde kurz vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion produziert.


Der Dreh
°°°°°°°°°°°

Um den Film 1987 in die Kinos zu bekommen, begannen die Dreharbeiten zu „The Living Daylights“ bereits Ende September in den britischen Pinewood Studios. Als Reale Szenarien kamen Marokko, Österreich und Gibraltar zum Einsatz.
Das führt dazu, dass der Film eine sehr große Abwechslung der Schauplätze aufweisen kann, so kann der Zuschauer nicht nur den Wiener Prater bewundern, sondern auch Schneelandschaften in Tschechien oder Wüstenlandschaften (©xmen93) in Afghanistan. Die beiden letzteren Orte konnten jedoch nicht tatsächlich von einem westlichen Filmteam verwendet werden. Trotzdem gefällt mir die landschaftliche Vielfalt in diesem Film.


James Bond
°°°°°°°°°°°°°°

Nachdem Roger Moore seine Stelle als James Bond nach „A View to Kill“ an den Nagel hängte, stand Produzent Albert R. „Cubby“ Broccoli vor der schwierigen Wahl eines würdigen Nachfolgers für eine sehr vorgeprägte Rolle. Seine Wahl viel auf den aus Wales stammenden Timothy Dalton, welcher einige Jahre zuvor als zu jung und unreif abgelehnt wurde.

Meiner Meinung nach, war dies eine sehr gute Wahl, denn Timothy Dalton erfüllte nicht nur die bisherigen Merkmale eines James Bond, sondern verlieh ihm noch einige neue Charakterzüge. So erlebt man ihn in einer Szene zynisch sentimental. Timothy Dalton schafft es den Zuschauer von seiner Rolle zu überzeugen und verleiht dem Film besondere Spannung.


Das Bondgirl
°°°°°°°°°°°°°°°

Maryam d’Abo spielt die Rolle der Kara Milovy, eine tschechische Cellistin. Ursprünglich sollte James Bond sie töten, jedoch (©xmen93) entwickeln sich die Dinge anders und so übernimmt sie eine wichtige Rolle der Handlung und hilft Bond indirekt bei seinen Ermittlungen.
Schauspielerisch finde ich sie jedoch nicht besonders überzeugend, aber das ist Geschmackssache.


M, Q,…
°°°°°°°

Wie in allen Filmen, in denen Q vertreten ist, wird diesel gespielt von Desmond Llewelyn, der mittlerweile leider verstorben ist. Q versorgt James mit technischen Spielereien. Diese fallen hier in diesem Film recht mager aus. Neben einem besonderen Schlüsselfinder ist lediglich sein Wagen erwähnenswert. Es kommt wieder ein Aston Martin zum Einsatz, der natürlich der Film nicht überlebt. ;) Es war ein sehr schönes Auto, wie ich finde.
M wird gespielt von Robert Brown. Er übernimmt nur eine recht kleine Rolle in dieser Produktion.
Außerdem finden auch andere Personen ihren Platz, die sich ab undzu in der Serie zeigen. Sie ist auch Felix Leiter, James Bonds Freund von der CIA wieder mit dabei. Hier zeigt der Film wieder die Zusammenarbeit zwischen Großbritannien und den USA.


Titelsong
°°°°°°°°°°°

Wie auch in „A View to Kill“ wird der gleichnamige Titelsong zu „The Living Daylights“ von A-Ha gesungen. Passen zur Zeit ist die Musik sehr geprägt von der Synthesizer Technik der 80er Jahre.
Ich mag die meisten Titelstücke der James Bond Reihe, so auch dieses.


Fazit
°°°°°°

Der Hauch des Todes bietet ein wunderbar abgemischtest Kontrastprogramm in Bezug auf Szenario, Romantik, Action und Spannung. Timothy Dalton ist ein unerwartet guter James Bond Darsteller, auch wenn ich Sean Connery immer noch für den besten halte. Besonders interessant finde ich die Szenen in Afghanistan. Schließlich war es damals noch unter sowjetischer Herrschaft und heute ist es hoffentlich bald selbstbeherrschend.
Alles in allem: Schaut euch den Film unbedingt an, wenn er das nächste Mal im Fernsehen läuft, denn er wird euch über zwei Stunden an den Bildschirm fesseln! Von mir gibt es deshalb natürlich die volle Punktzahl!


Ich freue mich wie immer auf viele Kommentare zu meinem Bericht! Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten!

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!


Mit freundlichen Grüßen

xmen93 ;)

(884 Wörter geschrieben für Ciao am 05.10.2003)

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Ninaw

Ninaw

21.04.2004 11:36

Pierce Brosnan is immer noch der beste bond... find ich..

Mocat

Mocat

27.02.2004 16:58

Auch hier haben wir unterschiedliche Geschmäcker, aber das macht ja nichts *grins* Ich habe James Bond Filme bisher nur ausschnittsweise gesehen, es interessiert mich einfach nicht, aber dein Bericht ist gelungen und das ist ja die Hauptsache :) LIebe Grüße, Marlene

mjm1987

mjm1987

22.02.2004 18:37

Aaaah, endlich nen Thema, über das ich mich auch auskenne *g* - ich liebe James-Bond-Filme :o) ... LG Meli

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  1. lassie222
  2. biancawug
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