James Bond 007 - Goldeneye

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James Bond 007 - Goldeneye

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James Bom!

4  17.10.2009

Pro:
viel Action und Spannung aber dennoch eine Story dahinter, M, Q

Kontra:
danach "flachte" es ab, manchmal unglaubwürdig, wieder Deutscher als Bösewicht

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Humor

Spannung

Action:

Romantik:

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ellementz

Über sich: Hallo, mein Name ist David. So lautet mein richtiger Name. Natürlich NICHT "ellementz". I...

Mitglied seit:18.07.2006

Erfahrungsberichte:293

Vertrauende:4

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 54 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hintergrund

James Bond ist eine Romanfigur, die von Ian Fleming in den frühen 50ern erfunden wurde. Er ist ein Agent im Auftrag des MI6. Sein Vorgesetzer heißt "M", was so viel wie "Master" bedeutet. Seit 1995 muss man aber "Mistress" dazu sagen, denn "M" wird seit 1995 von der Oscar-Preisträgerin Judi Dench verkörpert.
Miss Moneypenny, die Sekretärin koordiniert seine Einsätze, für die "Q" seine "Gimmicks" entwickelt.
Inzwischen ist aber der Darsteller von "Q", Desmond LLewellyn verstorben und wurde durch "R", gespielt von John Cleese ersetzt.
Auf Basis der Romane sind bisher 23 Filme entwickelt worden. Davon 2 inoffizielle. Einer davon ist das Remake "Sag niemals nie".
6 Schauspieler verkörperten bereits diesen Helden. Sean Connery, Roger Moore, Timothy Dalton, Pierce Brosnan, Daniel Craig und der "glücklose" George Lazenby.
Produziert wird das Ganze von Barbara Broccoli, die die Tochter des "James-Bond-ins-Kino-Bringer" Alfred Broccoli ist.

Die Geschichte

Also James Bond muss mal wieder die Welt retten. Diesmal NICHT vor Blofeld und seiner Organisation "Spectre", sondern vor der Organisation "Janus", die von seinem rachsüchtigen Ex-Kollegen gegründet wurde.
James Bond wird von der "Nummer 2" von Janus, General Ouromorov gefangen genommen und schwer misshandelt. Klar, James Bond kann sich befreien.
Eine weitere Komplizin von 006 stiehlt das Raketensystem"GoldenEye" , nach dem der Film benannt wurde. Sie ist eine Killerin, die ihre Gegner beim Sex mit einem Genickbruch tötet.
Dann taucht Natalya Semnyonova auf, die das "übliche" Bond-Girl darstellt. Sie ist eine Programmiererin die James Bond um Hilfe bittet, damit 006 keinen "Unsinn" mit den noch damals sehr vielen Atomraketen aus sowjetischer Zeit anstellt.
Denn GoldenEye ist dazu da, um per Satellit die Flugbahn von Atomraketen zu überwachen, auf dass sie ja im Weltall und NICHT auf der Erde explodieren.
Klar, irgendwann bekommt auch James Bond mit, dass er seinem Kollegen einfach nicht verzeihen kann, dass er so "ausgerastet" ist. Also jagt er ihn um die halbe Welt.
Natürlich unterstützt vom Bond-Girl und von Felix Leiter, der allerdings stark im Hintergrund bleibt.
Und auch die Bond-Autos, welcher diesmal ein BMW Z3 sind, helfen ihm entweder zu entkommen oder möglichst schnell zu den Schurken zu geraten.
In einem Zug, der durch Sibirien fährt, kommt es schließlich zum Showdown zwischen Bond und General Ouromourov. James Bond tötet ihn, indem er von James Bond nieder geschlagen und danach von seiner eigenen Waffe, einer AM-47 erschossen wird.
Auch die finstere Xenia Onatopp nimmt er sich vor, die auch ihn verführt. Sie hat nicht gerechnet, dass er seine "gute alte" Dienstwaffe mit sich geführt hat und Kampfsport im Mi6 gelernt hat.
Und am Ende tötet James Bond Alec "006" Trewelyan. Er stürzt ihn in ein Radioteleskop. Er bleibt schwer verletzt liegen. Aber James Bond hat die Lizenz zum Töten und schießt noch auf den Empfänger des Radioteleskops, der ihn dann erschlägt.
Ein weiterer Komplize von Trewelyan, der nebenbei auch viele Computer von Verteidigungsministerien, darunter das Pentagon namens Boris Grishenko, wird von James Bond buchstäblich aufs Eis gelegt.
Dass es dann am Ende zum heißblütigen Kuss kommt, ist für jeden James-Bond-Anhänger offensichtlich.

Meine Kritik

Passt Pierce Brosnan als James Bond? Meine Meinung nach passt er besser als der sich rächende Einzelkämpfer Timothy Dalton. Er ist wieder ein James Bond, der an Sean Connery erinnert. Ruhig, aber dennoch mit einer gewissen "Härte" gesegnet. Bösewichter werden auch von ihm wie gewohnt nieder gemacht.
Der "neue" Bond gefällt mir nicht so sehr, da er SEHR an den "Racheengel" Timothy Dalton erinnert.
Auch sein Auto gefällt mir, auch wenn es nicht der fast schon "übliche" Aston Martin ist. Aber Hauptsache, das Auto hat ein paar lustige Gimmicks.
Einen seiner letzten "Auftritte" hat "Q". Aber man merkt, dass diese Person die "britischte" ist. Er hat einen leisen, spröden und daher einzigartigen Humor. Die größten Gags sind mit Abstand immer wieder das Ausprobieren der Gimmicks von James Bond vor "Q" bzw. "R".
Und konnte man "M" gut ersetzen? Oh ja, das konnte man. "M" wird von der Schauspielerin Judi Dench verkörpert, die später zu Recht einen Oscar bekam. Auch wenn viele Kritiker sagen, ihre Rolle des/der "M" käme nicht an die von Bernard Lee heran, der über 25 Jahre lang tot ist. Ich finde sie ist ihm ebenbürtig. Vor allem, weil sie die Story der nächsten Bond-Filme "rettet".
Was aber auch gut ist, ist, dass trotz der aufkommenden CGI (wohl am eindeutigsten bei dem Zusammenbruch des Radioteleskops und des "Freezings" von B. Grishenko am besten erkennbar) die Story noch immer sehr intensiv ist und man die Beweggründe der Helden und der Schurken gut und nachvollziehbar erkennen kann. Natürlich wollen die Schurken die Welt erobern und die Helden wollen das verhindern, was am Ende gelingt. Aber wie gesagt: Es taucht immer wieder ein neuer Oberschurke auf.
Und was die Action und die Spannung angeht, da ist es "kräftig" seit den 70ern angestiegen, ohne gleich "überdreht" und "albern", wie in den späteren Bond-Filmen zu sein.
Was mir aber nicht gefällt ist offenbar die Affinität von Briten gegenüber Deutschen. Obwohl der zweite Weltkrieg damals vor 50 Jahren (Der Film kam 1995 in die Kinos) endete, hat man mit Gottfried John WIEDER einen Deutschen als "Bösewicht" eingesetzt. Und natürlich ist es unglaubwürdig, selbst OHNE CGI. Aber hey, das macht nichts. Ist halt James Bond.
Und dieser Bond ist von den "Neueren" klar der Beste, aber auch sein Nachfolger ist nicht zu "verachten", da er vor allem in einer Großstadt spielt, was übrigens eine willkommene Abwechslung zu dem Südsee- und Sibirienflair anderer Bond-Filme ist.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Wachbergindianer

Wachbergindianer

18.10.2009 10:45

Ich fand Pierce Brosnan auch besser als Daniel Craig - die beiden Bond-Filme haben nicht mehr den Charme der früheren Filme und sind nur noch auf Action ausgerichtet! @lord-matte: Brandauer ist aber ein Österreicher! ;-)

lord-matte

lord-matte

18.10.2009 02:42

Egal ob Gert Fröbe (Goldfinger), Curd Jürgens (Stromberg), Klaus Maria Brandauer (Largo) oder eben Gottfried John (Ourumov) - die besten bösewichte kommen aus Deutschland! ;) Schöner Bericht!

Chaoscrash

Chaoscrash

17.10.2009 23:00

...eins ist Fakt, Pierce Brosnan ist als James Bond eine gute wahl gewesen, insbesondere hinsichtlich seinem Verhalten keinen Staubkrümel auf`n Anzug zu lassen egal wie Staubig es wid *g*...diese Darstellung schafften wenige Darsteller ;-) CC

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