Erfahrungsbericht über "Japanischer Garten, Leverkusen"

veröffentlicht 27.05.2001 | Papth
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Ausgezeichnet
Pro Sehr schön und gepflegt, exotisch.
Kontra nichts
sehr hilfreich

"Beste Erholung im Japanischen Garten!"

Wenn man von einem gigantischen Pharmaunternehmen hört, denkt man vielleicht gleich an "Umweltverschmutzung" und "Altlasten". Das ist natürlich ein Aspekt, aber eben nur einer. Selbstverständlich haben wir den Pharmakonzernen auch eine Menge Positives zu verdanken. Im Fall der Bayer AG in Leverkusen sogar eine der schönsten Parkanlagen, die ich kenne: Den Japanischen Garten.

Carl Duisberg leitete in den zwanziger Jahren das Unternehmen, das 1913 neben seiner Zentrale einen Park anlegen liess, damit sich die Arbeiter und ihre Familien dort erholen konnten. Duisberg unternahm 1926 eine Weltreise, die ihn unter anderem nach Japan führte. Nach seiner Rückkehr wurde der 15.000qm große Park um einen japanischen Garten erweitert.

Die ganze Anlage existiert heute noch und wird vorbildlich gepflegt. Schmale Wege aus großen Steinplatten oder kleinen Kieselsteinchen führen die Besucher hindurch, vorbei an verschiedenen Statuen, die Menschen und Tiere darstellen, über viele Brücken und Brückchen und durch Tore. Ein größeres stehendes Gewässer kann man über Steininseln durchqueren. Auf dem Teich schwimmen einige asiatische Enten, und in dem Teich sieht man goldfisch-ähnliche Fische, die aber bestimmt dreißg Zentimeter lang sind. Sie lassen sich gerne füttern und stellen eine besondere Attraktion für Kinder dar. In der Mitte der Anlage steht ein japanisches Häuschen. Überall wachsen zum Teil sehr schöne exotische Pflanzen. Um den eigentlichen japanischen Garten herum gibt es große Wiesen und zum Teil sehr alte und mächtige Bäume. Man kann sich in der gesamten Anlage sehr gut erholen.

Einige Minuten zu Fuß davon entfernt steht das BayKomm, in dem die Firma Bayer ausführlich über ihre Forschungsaktivitäten informiert. Manchmal finden dort auch spannende Vorträge statt. So war dort einmal Rüdiger Nehberg zu Gast, um dem staunenden Publikum zu erzählen, wie er sich in freier Wildbahn durchgeschlagen und welche merkwürdigen Pflanzen und Tiere er dabei verzehrt hat.

Zu finden ist der Japanische Garten Leverkusen sehr leicht: Mit der S-Bahn bis "Bayerwerk", und dann ein paar Minuten zu Fuß, westwärts, oder auch: Auf das Bayerkreuz zugehen, und dann auf das Bayer-Hochhaus. Man kann es fast nicht verfehlen. Noch einfacher ist es, wenn man mit dem Auto über die B8 fährt: Aus Richtung Köln kommend, muss man einfach an der letzten Möglichkeit vor dem Bayerkreuz links abbiegen, irgendwo dort parken und auf das Hochhaus zugehen.

Natürlich macht man für einen japanischen Garten keine halbe Weltreise, aber wer ohnehin in der Nähe ist und sich erholen möchte, ist in diesem schönsten Teil Leverkusens sehr gut aufgehoben!

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Mondtau veröffentlicht 01.08.2002
    Die "Riesengoldfische" sind Japanische Karpfen, wo einer bis zu € 2000,- kosten kann. Ciao Mondtau
  • Miss-Lizzy veröffentlicht 27.05.2001
    Hmmm.... ich steh zwar nicht auf japanische Gärten, aber trotzdem ein guter Bericht ;) Gruß, Miss-Lizzy (~ mittendrin statt nur dabei ~)
  • Vorpelchen veröffentlicht 27.05.2001
    Leverkusen war und gehe ich nicht hin ! Ich geh lieber nach Süd-Frankreich ! CU
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Produktdaten : Japanischer Garten, Leverkusen

Produktbeschreibung des Herstellers

Haupteigenschaften

Typ: Sonstige

Ciao

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