Jean-Louis Glineur - DER VORURTEIL-KILLER !
17.12.2006
Pro:
siehe Bericht
Kontra:
nix, denke ich . Oder?
Empfehlenswert:
Ja
 HoerbuchFan
Über sich:
Ich bin wie mein Spitzname: ein Hörbuch-Fan. Aber ich mag auch die althergebrachten Bücher und gute ...
Mitglied seit:20.07.2006
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Vertrauende:10
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 79 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Nach längerer Pause widme ich mich wieder einem Thema, nachdem ich den Hörbuch-Roman „Todesangst in der Nordeifel“ aus dem Radioropa-Verlag gehört habe. Nochmals hören ist mein Grund, mich jetzt mit dem Autor zu beschäftigen. Da ist sicher auch ein Grund, daß man sich über Ciao austauscht und er als GlineurJL Mitglied dieser Community ist und über 1000 Berichte hinterlegte. Wer ist Jean-Louis Glineur ?Das Booklet seines ersten Romans als Hörbuch verrät nicht all zu viel: er wurde 1964 geboren, ist Deutsch-Belgier und erblickte das Licht der Welt im belgischen Verviers. Von Beruf ist er ursprünglich Industriekaufmann und arbeitet aktuell als Journalist und Pressefotograf. Ein bißchen Stöbern im Web verrät noch mehr über ihn. Der 42-jährige ist der Sohn eines belgischen Soldaten und einer deutschen Frau aus der Eifel. Die ersten Lebensjahre verbrachte er in Belgien, und später wuchs er in einem Eifeler Ort namens Gemünd auf. Jean-Louis Glineur besuchte ein Gymnasium in Schleiden und legte 1984 das Abitur ab. Gelegentlich schrieb er noch während der Schulzeit schon für die Presse. Später erlernte er den Beruf des Industriekaufmanns.Von ihm ist mir auch bekannt, dass er Anfang der 90-er Jahre einen schweren Unfall hatte und einen Arbeitsunfall knapp überlebte. Dazu gibt es auch einen Bericht bei Ciao. Eine Lungenverletzung brachte ihn ins das Krankenhaus und ebenfalls unters Messer. Die Jahre danach arbeitete er weiter als Kaufmann und zudem als Ausbilder. Nach einer Firmenpleite wurde er Ausbildungsberater und schrieb eines Tages seinen ersten Roman, der als „Todesangst in der Nordeifel“ als Hörbuch im Jahr 2006 auf den Markt kam. Der Witz......ist doch eigentlich, daß das Hörbuch noch vor dem Taschenbuch in die Buchläden kam. Meist ist es doch eher umgekehrt, daß ein Schriftsteller hofft, daß sein Werk so überzeugt, daß das Printmedium eines Tages auch vertont wird. Berichte bei Ciao zeigen, daß das Hörbuch aber gut ankommt, daß auch Kritiken gut sind. Aber warum erst Hörbuch und vielleicht erst später Taschenbuch, wird der Autor wohl nur selber beantworten können. Der „Typ“ Jean-Louis GlineurEinerseits findet man im Web mittlerweile eine Menge Buchbesprechungen zu seinem ersten und guten Roman, anderseits verrät gerade die Plattform Ciao durch seine eigenen Berichte sehr viel über ihn. Zunächst fällt auf, dass er eine furchbar nette „Vollmeise“ hat, eine sympathische Macke: er hat einen wohl kaum Therapierbaren Tick für Stockenten und alle anderen Entenrassen auch. Diese Tiere verfolgen ihn wohl bis in seine Träume, zumal er auch bei Ciao über seine Liebe zu Enten schreibt, oder eben so nette Artikel über diverse Plüschenten seiner Sammlung schreibt.Die Liebe zu Büchern wird auch gerade durch Ciao klar: Jean-Louis Glineur stellt bei Ciao.de oder yopi.de und buchwurm.info vor allem Literatur vor. Dazu gehören Bücher wie auch Hörbücher, manchmal Sachbücher. Über „Enten“ übrigens ... Umso weniger erstaunt, daß so ein Mensch auch für die Presse Bücher vorstellt, wie teils im Web zu entdecken ist. Und noch weniger erstaunt, daß er mit seinem ersten Roman*** Todesangst in der Nordeifel *** eines Tages selbst Teil der Literatur wurde. Meine Eindrücke... ... sind doch recht positiv. Mich spricht der Autor nicht zuletzt durch Ciao an, weil ich auf seinem Account immer wieder Tips zu Hörbüchern entdeckte. Mein Nick-Name sagt ja schon klar, dass ich dieses Medium sehr mag, da ich vor allem beruflich viele Autokilometer „herunterreiße“ und dann am liebsten Hörbücher höre, um mir die Zeit angenehm zu gestalten.Daß der Ciao-Member selber Autor ist, bewegte mich natürlich, seinen Roman „Todesangst in der Nordeifel“ zu kaufen. Die Überraschung war genial, denn der Autor bietet nicht nur riesige Spannung, sondern auch Momente des Nachdenken. DAS MACHT IHN AUS: er spielt vor allem gerne mit Klischees über Ausländer, Polen oder anderem, um deren Dummheit sofort zu wiederlegen. Das ist schlau, das ist irgendwie „anders“. Er ist ein echter „Vorurteils-Killer“ !!! Der Autor nutzt seine Freude an spannenden Geschichten, um zwischen den Zeilen auch zum Nachdenken anzuregen. Was mag noch kommen ? In seinem Beitrag „Mein erster Roman“ bei Ciao erzählt der Autor, daß er an einer Fortsetzung mit dem Titel „Sabotage am Nürburgring“ schreibt. Das klingt spannend und wird als Thema sicher nicht einfach sein. Fazit: ich bin sehr gespannt, was unser Ciao-Mitgllied GlineurJL nach seinem rasanten und gelungenen Autoren-Einstieg mit „Todesangst in der Nordeifel“ noch weiteres liefern wird.Jürgen alias HoerbuchFan !!! Lesetip: http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id_book=3020
Bilder von Jean-Louis Glineur
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22.12.2006 18:31
Na, wenn er beim Lesen dieses Berichts nicht rot geworden ist... :-) Gruß Dotti
20.12.2006 01:33
Dachte ich mir doch, daß mir der Kerl von irgendwoher bekannt vorkommt *g* - Gute Idee, diese Kat einzurichten und vor allem hast Du ihn auch recht ausgewogen beschrieben. Gruß Martin
19.12.2006 19:09
Sehr schönes und faires Porträt. Hoffentlich findet man über mich nicht genauso viel heraus *schauder*. <bh> VG, mima