Off-Road-Feeling in seiner reinsten Form
12.04.2001
Pro:
geiles Feeling, Hingucker, Ur - Geländewagen
Kontra:
hoher Verbrauch, teure Versicherung, Sitzeinstellung der Vordersitze
Empfehlenswert:
Ja
 SilvioK
Über sich:
Mitglied seit:11.04.2001
Erfahrungsberichte:15
Vertrauende:1
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Ich hatte während meines letzten Mallorca-Urlaubs das unbeschreibliche Glück, für eine Woche einen Jeep Wrangler Sport 2,5i fahren zu dürfen. Zuallererst muß ich unbedingt mitteilen, daß es ein saugeiles Feeling ist, mit so einem geilen Teil offen durch die mediterane Landschaft zu fahren. Aber nun wollen wir mal versuchen, eine sachliche Meinung zu schreiben. Optisch ist der Jeep Wrangler natürlich ein Leckerbissen, sticht er doch durch das seit über 60 Jahren fast unveränderte Design wohlwollend aus dem heutigen Einheitsbrei der durch den Windkanal designten Karossen hervor. Natürlich hat der Jeep den cw-Wert einer Schrankwand, aber wen interessiert das schon wirklich. Leider ist der Kofferraum nicht reisetauglich, da bei eingebauter Rückbank (und damit Platz für 5 Personen) nur sagenhafte zwei kleinere Koffer hineinpassen. Wenn das Verdeck dann noch runtergeklappt ist, sieht es naturgemäß noch schlechter aus. Überhaupt fiel mir auf, das man den Jeep Wrangler nicht unbedingt als das ideale Familienauto bezeichnen kann, aber das will er auch gar nicht sein.
Vom Fahrgefühl ist der Jeep Wrangler anfangs doch etwas gewöhnungsbedürftig, was einerseits in der Größe des Fahrzeugs (fast 2 Meter breit) und andererseits in der ungewohnt hohen Sitzposition begründet ist. Vor allem an den letzten Umstand gewöhnt man sich aber schnell. Der Jeep ist nicht unbedingt ein Auto zum Schnellfahren, da ab einer Geschwindigkeit von ca. 90km/h die Windgeräsche unerträglich wurden und das Handling in kritischen Situationen etwas zu wünschen läßt. Negativ fiel mir vor allem die Sitzeinstellung der beiden Vordersitze auf. Diese kann/muß man vorklappen, wenn Leute nach hinten einsteigen wollen. Beim folgenden Zurückklappen fahren die Sitze nicht wieder in die vorher eingestellte Position zurück, so daß man ständig den Abstand des Sitzes zum Lenkrad neu einstellen muß. Das ist auf Dauer schon nervig. Leider muß man feststellen, daß der Jeep ein sehr durstiges Triebwerk hat, bei dem ein Verbrauch von ca. 15 Liter keine Seltenheit sind. Der Motor ist sehr kräftig, dennoch ist er für eventuelle Sprints in keinster Weise geeignet, da er eher als „lahm" zu bezeichnen ist, wenn es um Beschleunigung geht. Zum Schluß seien noch kurz die Preise in Deutschland erwähnt. Sie liegen zwischen 39000DM und 50000DM.
Trotz all der genannten Nachteile: dieses Auto ist Kult, und da sind die Nachteile schnuppe. Es macht sehr, sehr viel Spaß, mit diesem Ur-Typ aller Geländewagen durch die Gegend zu cruisen.
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08.06.2001 03:33
Jeeps, so hörte ich, lassen sich gut fahren, weil man auch höher sitzt und dadurch einen besseren Überlick beim Fahren hat, ich meine den Überblick auf der Straße. mfggl.