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Im letzten Winter wollte ich auch mal zu denjenigen gehören, die lässig über verschneite Feldwege fahren, bzw. über Anfahrhilfen oder Streusalz milde lächeln. Alos legte ich mir einen 2.5l Wrangler zu. Leider war das mitgelieferte Hardtop noch nicht montiert und so zitterte ich mich mit Softtop bis in den November hinein. Die dann folgende Umbauaktion kostete rund 3 Stunden Arbeit und eine Menge Nerven... Trotz Hardtop: So ein Jeep ist immer laut, unbequem und zugig. Das die 2.5l Version etwas müde ist, hatte ich schon vorher geahnt, aber das dabei trotzdem 15l Benzin auf 100km verschleudert werden, ist doch ein bisschen happig ! Aber dann wurde doch noch alles gut: Es schneite und der Schnee blieb für norddeutsche Tiefebenenverhältnisse sogar zwei Tage liegen, und mein Jeep und ich wurden zu wirklichen Helden. Mit seinem Allradantrieb bewältigt der Wrangler alle in unseren Breiten zu meisternden Offroad-Probleme, und würde es öfter als einmal im Jahr diese Witterungsverhältnisse geben, ich hätte den Wrangler nicht im Frühjahr in Zahlung gegeben ! Also ein Auto für die Optik vor der Disco, oder für den Hobby Landwirt(den der echte fährt sowieso einen 200er Diesel-Benz...), der damit auf seinen Ackerflächen brillieren kann !
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