... „Jenseits von Afrika (Out of Africa)“ aus dem Jahre 1985 war nur einer von vielen, aber es war einer der wunderbarsten Filme, in denen ich mitspielen durfte.
Dieser Film wurde gleich 7mal mit dem Oscar ausgezeichnet. Nein, ich selbst hatte dieses Mal keinen bekommen, im Gegensatz zu meinen ... Bericht lesen
Englisch, Französisch, Bulgarisch, Tschechisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Griechisch (nach 1453), Ungarisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, TürkischDie reiche Dänin Karen Dinesen (Meryl Streep) heiratet ihren Cousin Baron Bror Blixen (Klaus Maria Brandauer) und baut mit ihm zusammen eine Kaffeeplantage in Kenia auf. Ihre Ehe ist nicht besonders glücklich, denn Bror widmet sich mehr seiner Jagdleidenschaft als seiner jungen Frau. Karen, die von ihren Freunden Tania genannt wird, steckt daher ihre ganze Energie in die Farm, die medizinische Betreuung der Eingeborenen und in ihre schriftstellerische Tätigkeit. Ihr Leben ändert sich schlagartig, als sie den attraktiven Safari-Jäger Denys Finch Hatton (Robert Redford) kennen lernt und sich in ihn verliebt. Als der Krieg ausbricht, beweist Tania ihre enorme Tatkraft: In einem wochenlangen Treck quer durch Kenia gelingt es ihr, die Truppen mit lebensnotwendigen Nachschub zu versorgen. Von nun an gilt sie als die außergewöhnlichste Frau in der Kolonie.
Jenseits von Afrika (DVD)
Die reiche Dänin Karen Dinesen (Meryl Streep) heiratet ihren Cousin Baron Bror Blixen ... mehr
(Klaus Maria Brandauer) und baut mit ihm zusammen eine Kaffeeplantage in Kenia auf. Ihre Ehe ist nicht besonders glücklich, denn Bror widmet sich mehr seiner Jagdleidenschaft als seiner jungen Frau. Karen, die von ihren Freunden Tania genannt wird, steckt daher ihre ganze Enerige in die Farm, die medizinische Betreuung der Eingeborenen und in ihre schriftstellerische Tätigkeit. Ihr Leben ändert sich schlagartig, als sie den attraktiven Safari-Jäger Denys Finch Hatton (Robert Redford) kennenlernt und sich in ihn verliebt. Als der Krieg ausbricht, beweist Tania ihre enorme Tatkraft: In einem wochenlangen Treck quer durch Kenia gelingt es ihr, die Truppen mit lebensnotwendigen Nachschub zu versorgen. Von nun an gilt sie als die aussergewöhnlichste Frau in der Kolonie ...
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Erfahrungsbericht von LosGatos über Jenseits von Afrika 31.05.2004
Produktbewertung des Autors:
Pro:
Landschaft, Tiere, Musik, Meryl Streep
Kontra:
Eine wahre Geschichte
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Liebe Filmfreunde in Deutschland,
mein Name ist Robert Redford. Viele von Ihnen werden mich vielleicht kennen aus so manchem Film, den ich in den letzten Jahrzehnten gedreht habe. „Jenseits von Afrika (Out of Africa)“ aus dem Jahre 1985 war nur einer von vielen, aber es war einer der wunderbarsten Filme, in denen ich mitspielen durfte.
Dieser Film wurde gleich 7mal mit dem Oscar ausgezeichnet. Nein, ich selbst hatte dieses Mal keinen bekommen, im Gegensatz zu meinen Kollegen Meryl Streep und Klaus Maria Brandauer wurde ich nicht mal dafür nominiert. Die beiden waren ganz gewiss großartig, und, glauben Sie mir, liebe Filmfreunde, natürlich hätte ich ihnen die Trophäe von ganzem Herzen gegönnt. Aber offengestanden muss ich auch einräumen, und vielleicht werden Sie mir dabei recht geben, dieser Film lebt nicht in erster Linie von seinen menschlichen Darstellern. So ging der Oscar an Sidney Pollack für den Film als Ganzes und dessen Regie. U.a. wurden auch das Drehbuch und vor allem natürlich die Kameraführung prämiert. Denn dieser Film ist vor allem etwas fürs Auge. Aber natürlich nicht nur das, lassen Sie mich später darauf zurückkommen.
Was blieb in diesem Film für einen wie mich? Natürlich das, was viele von Ihnen von mir erwarten mögen, auch hier durfte ich einen Frauenheld spielen, der dazu auserkoren war, das Herz von Karen Blixen zu gewinnen. Dazu musste ich ihr nicht einmal ein unmoralisches Angebot machen. Dabei war sie ja verheiratet. Aber lesen Sie selbst noch mal das Wichtigste zum Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 1914, der erste Weltkrieg steht vor der Tür. Da ist die reiche Dänin Karen Dinesen (Meryl Streep), der zu ihrem Glück nur ein Adelstitel zu fehlen scheint. Als die Hochzeit mit einem schwedischen Baron platzt, ist sie es, die dessen Bruder sozusagen ein unmoralisches Angebot macht. Sie bittet Bror Blixen (Klaus Maria Brandauer), für seinen Bruder als Ehemann einzuspringen. Er habe den Titel, auf den sie so erpicht ist, und sie das Geld, das ihm fehle. Somit bleiben die Gefühle in diesem Konstrukt von vornherein außen vor.
Die Hochzeit findet jedoch in Kenia statt, wohin das Zweckbündnis auswandert, um dort Viehzucht und einen Molkereibetrieb zu betreiben. Bror, der vorausgeeilt ist, hat jedoch längst andere Pläne. Ohne Absprache mit Karen hat er längst Vorkehrungen getroffen, eine Kaffeeplantage zu eröffnen, obwohl es diesbezüglich in den Höhenlagen Kenias zu dieser Zeit noch keinerlei Erfahrungen gibt. Als es deswegen zum Disput kommt, erklärt er Karen unmissverständlich, dass nicht er es ist, der käuflich ist, sondern nur sein Adelstitel.
Trotzdem beginnen die beiden langsam, Gefühle für einander zu entwickeln, was jedoch durch die ständigen längeren und nicht angekündigten Abwesenheiten Brors, der der Großwildjagd frönt, immer wieder zu Rückschlägen führt.
Sie ahnen schon, geneigte Leser, so Sie diese Geschichte noch nicht kennen sollten, dass es für einen wie mich dann ein Leichtes ist, das Herz der Baronin zu gewinnen. Bror, der hier kein echter Gegner ist, sagt im Film lediglich zu mir: „Denys, du hättest ja wenigstens vorher fragen können...“
Ach so, ich habe mich ja noch gar nicht richtig bei Ihnen vorgestellt, jedenfalls, was meine Filmrolle betrifft. Auch Denys Finch Hutton, ein Engländer, ist Großwildjäger. Ich jage Elefanten und handele mit Elfenbein. Damals war das noch kein Tabu. Das erste Mal treffe ich Karen, als sie mit dem Zug und ihrem ganzen Hab und Gut nach Kenia kommt. Als sie sich mir da als Baronin Blixen vorstellt, lasse ich sie gleich unbeeindruckt wissen, dass das doch noch gar nicht der Fall sei. Bei unserem Wiedersehen werde ich Zeuge, wie Karen ein Rendezvous mit einer Löwin hat, die aber zu Karens Glück ihr Frühstück bereits hinter sich hat.
In folgendem lernt Karen, die hierzulande meist Tania genannt wird, Afrika von allen Seiten kennen, da sind auf der einen Seite die Herausforderungen, Naturgewalten und Gefahren und auf der anderen die Schönheit der Natur und der Charme dieses Kontinents. Sie selbst erkrankt an Syphilis, was eine Behandlung in ihrer Heimat notwendig macht und bei ihr Unfruchtbarkeit hinterlässt, ein gemeinsamer Freund von ihr und Denys fällt dem Schwarzwasserfieber zum Opfer. Dazu kommt der Ausbruch des Ersten Weltkriegs, von dem auch Afrika nicht verschont bleibt.
Einige Szenen, die für den Film symbolisch sind und die im Gedächtnis des Zuschauers lange erhalten bleiben, möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Die Begegnung mit der Löwin habe ich bereits erwähnt. Brüskierend für Karen auch die Szene, als sie eine Bar betritt und dort aber sofort die Rote Karte erhält, weil Frauen zu damaliger Zeit so etwas nicht gestattet war. Oder auch die Szene der Trauungszeremonie, als der Standesbeamte nicht einmal Karens Namen weiß. Nicht nur hier zeigt sich der Zeitgeist jener Tage, sondern auch bei der Frage, auf welcher Seite das kleine Land Dänemark im Falle des Kriegsausbruchs stehen würde. Aber es gibt auch heitere Szenen in einem Film, der gemeinhin als Melodram bezeichnet wird. Etwa dann, als afrikanische Eingeborenenkinder gebannt eine Kuckucksuhr anstarren.
Die Geschichte der Karen Blixen ist übrigens autobiographisch. Karen Dinesen wurde 1885 in Kopenhagen geboren und lebte, wie beschrieben, 17 Jahre in Afrika. In den 30er Jahren kehrte sie nach Dänemark zurück und schrieb dann ihre Geschichte auf, die als Romanvorlage zu Pollacks Film diente.
So beginnt der Film mit den Erinnerungen Karens an den Mann, der sogar ein Grammophon und die Musik Mozarts mit auf Safari nahm. Ihre Erinnerungen an mich, Denys. Und vielleicht reicht Ihnen ja bereits der nachhaltige Satz „Ich hatte eine Farm in Afrika“, um als Zuschauer unweigerlich in den Bann dieses außergewöhnlichen Films gezogen zu werden. Für viele werden es die großartigen Aufnahmen von Landschaft und Tierwelt sein, die einen den Film nicht vergessen machen, andere stehen vielleicht mehr auf die Love-Story, auch wenn sie mit keinem Happy End verbunden ist, oder es ist einfach der Charme Afrikas, der hier eindrucksvoll in Bild und Ton umgesetzt wurde. Und nicht zuletzt verfügt der Film über einen der schönsten Soundtracks aller Zeiten. John Barry hat dazu die Musik geschrieben, was ebenfalls mit einem Oscar honoriert wurde.
Und irgendwann sagte sie zu mir: „If you say anything now I’ll believe it”. Ich hoffe, ich muss Ihnen diese Zeilen nicht übersetzen. Als Mann werden Sie mich in dem Moment vielleicht um Meryl Streep beneiden. Als Frau werden Sie vielleicht Ihren Mann fragen, ob er die Szene später nicht mit Ihnen nachspielen möchte. Irgendwann wollte sie mich sogar heiraten. Da habe ich lieber erst mal nichts mehr gesagt.
Der Film geht etwa zweieinhalb Stunden. Ich empfehle Ihnen, kaufen Sie sich ihn als DVD, sofern Sie über eine geeignete Abspielmöglichkeit verfügen. Dann haben Sie die Möglichkeit, sich ihn nicht nur in deutscher Synchronisation, sondern auch im englischen Original oder auch auf Französisch anzuschauen. Mein Kollege Brandauer leiht seine Stimme sowohl der deutschen wie auch der englischen Version. Damit hat er sich als englischsprechender Österreicher womöglich schon für einen Gouverneursposten in den USA qualifiziert.
Vielleicht wird dieser Film auch Ihr Lieblingsfilm werden, wenn er es nicht längst ist. „Jenseits von Afrika“ ist weit mehr als 7 Oscars. Sie seien Ihnen gegönnt.
Ihr Robert Redford
Copyright LosGatos Erstveröffentlichung 31.5.2004 Veröffentlicht außer bei Ciao derzeit nur noch bei Yopi
...Hallo liebe Lesenden, die Geschichte ist wahr. So wahr, dass die Wehmut, die dieser Film weckt, mich manchmal wirklich schmerzt.
Alle von Euch kennen wahrscheinlich den Film Jenseits von Afrika, der 1985 als Bester Film mit dem Oscar ausgezeichnet ...
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Pro: Wunderschöne Aufnahmen, tragische Geschichte Kontra: nix
Was gibt es schöneres als an einem lauen Sommer-Abend im Open-Air-Kino „Jenseits von Afrika“ zu gucken. Die wohl eindrücklichsten Worte des Filmes sind „I had a farm in Africa, a farm at the foot of the Ngong Hills....“
Der Däni ...
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Pro: Uneingeschränkt zu empfehlen - tolle Schauspieler,bewegende Geschichte, tolle Naturaufnahmen Kontra: Wenn man eh schon eine Wut auf Männer hat, lieber nicht ansehen
...obwohl das ja naheliegt, ist dieser Satz doch einer der Schlüsselsätze dieses Films. Treffender wäre die Frage: Wie kann man Heimweh nach einem Land bekommen, in das man nie auch nur einen Fuß gesetzt hat? Ganz einfach. Indem man sich schön mit was sün ...
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Pro: tolle Bilder, tolle Schauspieler, geschickte Regie, sehr gutes Drehbuch, gute Nebenrollen Kontra:
Kernige Kerle, schöne Frauen, tolle Landschaft - der Film bietet mehr als diese Klischees über das koloniale Afrika. Erzählt wird - mehrfach oskargekrönt- die Lebensgeschichte der Baronin Karin Blixen, die sich - von ihrem spielenden Gatten (hervorra ...
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Pro: Gute Story, tolle Kulisse Kontra: -------------
Sdyney Pollacks Out of Africa ist ein tolles Portrait einer skandinavischen Plantagenbesitzerin zu Beginn des 20igsten Jahrhunderts in Afrika.
Es spielen , wie immer bei Pollack , Robert Redford und Meryl Streep die Hauptrollen , ihren Exehemann spielt d ...
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Pro: Sehr schöner und bewegender Film Kontra: Bonusmaterial + Ausstattung der DVD
...Hallo zusammen!
Mit meinem heutigen Bericht lasse ich dann mal die Katze aus dem Sack und oute mich als begeisterter "Schnulzen-Fan". Das Epos "Jenseits von Afrika" habe ich mit Sicherheit mindestens schon ein Dutzend Mal gesehen und es zählt eindeutig zu meinen Favoriten unter den Liebesfilmen.
1. Infos
2. Darsteller
3. Handlung / Inhalt
4. Meine Meinung zum Film
5. Bonusmaterial
6. DVD - Bild- und Tonqualität
7. Preis
8. Fazit
1. Infos
Originaltitel: Out of Africa
Genre: Liebesfilm
FSK: ab 12 Jahren
Regie: Sydney Pollack, nach dem Buch von Tania Blixen
Studio: Universal Pictures
Drehbuch: Kurt Luedtke
Musik: John Barry
Kamera: David Watkin
Laufzeit: ca. 154 Min.
Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
Audio Inhalt: Deutsch (2...
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Pro: viel Gefühl, fantastische Bilder, tolle Story, brilliante Darsteller Kontra: nicht ein einziges Kontra
......so beginnt einer der für mich romantischsten Filme aller Zeiten: Sidney Pollack´s "Jenseits von Afrika".
Basierend auf ihrer Biographie zeichnet der Film in bezaubernd schönen Bildern und mit Starbesetzung den Lebensweg der dänischen Autorin Karen Blixen nach.
WER WAR KAREN BLIXEN ?
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Am 17. April 1885 erblickte Karen Dinesen im dänischen Rungstedt als Tochter des Schriftstellers und Soldaten Wilhelm Dinesen und seiner Frau Ingeborg Westenholz das Licht der Welt.
Nach Schuljahren in Kopenhagen, Rom und Paris publizierte Dinesen erstmals im Jahre 1905 unter dem indianischen Pseudonym "Osceola" diverse Geschichten und Romane. Ihre Wahl bezüglich des indianischen Pseudonym ist auf ihren Vater zurückzuführen, da er vor Karens Geburt in den Jahren 1872 und 73 unter Chippewa Indianern in Wisconsin gelebt hatte...
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...Beindruckende Bilder verdeutlichen einem in diesem Film, wie faszinierend das Land und wie artenreich die Wildnis Kenias ist. Die Europäerin Kuki (gespielt von Kim Basinger) zieht mit ihrem Sohn in diese Gegend um einen Neuanfang zu machen. Sie fühlt sich mit der Zeit wie zu Hause und sorgt sich um Paolo der tagelang weg ist, um gegen die rücksichtslosen Wilderer zu kämpfen. Diese skrupellosen Wilderer schlachten regelmäßig Nashörner und Elefanten auf Kukis Land ab.
Wer den Film ?Jenseits von Afrika? toll fand, wird mindestens genauso ergriffen von diesem Film sein....
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