Der Profi
29.01.2004
Pro:
Fiberglasblatt, Kunststoffschiene
Kontra:
geringer Vorspann im Blatt
Empfehlenswert:
Ja
 Doppi77
Über sich:
Mitglied seit:07.01.2004
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Vertrauende:22
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 60 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo liebe Ciao Leser! Zuerst muss ich sagen das ich sehr überrascht bin bei Ciao eine Rubrik über Inlinehockeyschläger zu finden.Leider ist die Auswahl sehr gering.Es hätten ruhig ein paar mehr sein können.
Da ich selbst einige Jahre aktiv dem Inlinehockeysport nachgegangen bin und sogar noch zwei Exemplare des Jofa/Titan TPM 4020 im Keller rumliegen habe, denke ich das mein Wissen über diesen Schläger dem ein oder anderen weiterhelfen wird. Die Beschaffenheit des Schlägers ähnelt von Form und Aussehen fast jedem Schläger.Der vierkantige Holzschaft ,30 x 17 mm, mit seinen abgerundeten Ecken hat eine Standardlänge von 1650 mm.Je nach Körpergrösse und Spielverhalten des Spielers lässt sich der Schaft ohne Grosse Probleme mit einer Holzsäge auf die gewünschte Länge bringen.Das Blatt (Kelle) ist 75 mm hoch, 265 mm lang und hat, in der Mitte gemessen, eine Stärke von 11 mm.Der Vorspann (Biegung vom Blatt) ist mit 14 mm nicht so gross.Aber auch hier gilt, für den just for fun Spieler ist das ausreichend.Ein grösserer Vorspann verbessert natürlich die Spiel- und Schusstechnik.Mit einem kleinen Bunsenbrenner erwärmt man das Blatt gleichmässig von beiden Seiten und biegt es dann auf den gewünschten Vorspann.Ich rate zur Vorsicht.Auch ein Fiberglasblatt ist durch erwärmen nur bedingt biegbar.
Der Vorteil gegenüber herkömmlichen 0815 Schlägern ist das Fiberglas ummantelte Blatt.Diese Ummantelung schützt das Blatt und macht es robust sowie langlebiger als herkömmliche Holzblätter.Eine Kunststoffschiene, die in die Unterseite des Blatts eingearbeitet ist, schützt das Blatt vorm schrumpfen.Man hat durch diese Schiene wesentlich mehr von seinem Schläger.Vorrausgesetz man spielt auf einer Inlinebahn oder in einer Halle mit Parkett oder Schwingboden.Auf groben Asphalt hat diese Schiene,wie auch die reinen Holtblätter eine sehr kurze Lebensdauer.Inlinehockey ist halt kein Sport für die Strasse oder irgend welche Schulhöfe. Das Handling des Jofa/Titan TPM 4020 ist ganz ordentlich.Sein Gewicht ist genauso akzeptabel wie seine Steifigkeit.Einzig und allein das hintere Ende vom Schaft sollte man überarbeiten.Man hat durch das lackierte Holz fast keinen Grip zwischen Handschuh und Schläger.Hier empfielt sich das umwickeln mit Tape oder ein leichtes einharzen.Letzteres versaut natürlich die Innenhand vom Handschuh.
Für den Jofa/Titan TPM 4020 muss man heute so um die 30 Euro bezahlen.Ich kann den Einzelpreis nicht genau bestimmen, da wir immer für das ganze Team ein grosse Anzahl von Schlägern bestellt haben und sie dadurch immer erheblich unter dem Einzelpreis erhalten haben. Den Jofa/Titan TPM 4020 kann ich Euch empfehlen.Das finnische Markenprodukt, was mittlerweile haupsächlich in Osteurope gefertigt wird, ist sein Geld wert.Einem Asphaltspieler würde ich, aus kostengründen, eher zu einem günstigeren Holzblatt raten, oder zu einem Aluminiumschft mit auswechselbarem Blatt.Aber das ist ein anderes Thema.
Euer Doppi77
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03.02.2004 14:10
Wenn der aktuelle Schläger zerlegt ist kann ich den ja mal in Betracht ziehen...
29.01.2004 11:41
Ich hab 2 mal versucht mit Inlinern zufahren,es hat nie geklapt.Ich konte einfach nie Bremsen. Da bewundere ich alle die mit diesen Teilen auch noch Hockey spielen.
29.01.2004 07:55
Inlinehockeysport ?? Na du bist gut. Ich wäre froh wenn ich schon einen Meter mit den Dingern fahren könte, ohne mir dabei sämtliche Knochen zu brechen. Zumindest denke ich, dass es mit Skatern ähnlich ist, wie mit Schlittschuhe und das kann ich absolut nicht. Aber in deinem Bericht ging es ja um den Schläger. Gut beschrieben und für den interessierten sicher hilfriech. Gruß Jörg