Junge Freiheit (Zeitung)

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... Für oben genannte Leute gibt's die Junge Freiheit, das kommt irgendwie besser rüber als Soldaten- und Nationalzeitung. [Anm. Ciao: Die zwei nachfolgenden Sätze haben wir aufgrund einer Beschwerde bis auf Weiteres entfernt]. Das Blättchen zählt man gemeinhin zur sogenannten "Neuen Rechten", ... Bericht lesen





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Wochenzeitung\"Junge Freiheit\""gilt als die
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Deckmantel des Konservativismus ein Scharnier
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Spektrum bildet. Jahrelang wurde sie in
Verfassungsschutzberichten geführt. Dagegen hat
die\""Junge Freiheit\""vor dem
Bundesverfassungsgericht geklagt und sich
daraufhin juristisch verglichen. Seitdem ist ihre
Aufnahme in Verfassungsschutzberichte juristisch
erschwert. Die\""Junge Freiheit\""unterliegt
jedoch weiterhin der Beobachtung durch den
Verfassungsschutz. Die Herausgeber und Autoren
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Die Wochenzeitung "Junge Freiheit" gilt als die zentrale Publikation der Neuen Rechten in ... mehr
Deutschland, einer Strömung, die unter dem
Deckmantel des Konservativismus ein Scharnier
zwischen Rechtsextremismus und demokratischem
Spektrum bildet. Jahrelang wurde sie in
Verfassungsschutzberichten geführt. Dagegen hat
die "Junge Freiheit" vor dem
Bundesverfassungsgericht geklagt und sich
daraufhin juristisch verglichen. Seitdem ist ihre
Aufnahme in Verfassungsschutzberichte juristisch
erschwert. Die "Junge Freiheit" unterliegt jedoch
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Verfassungsschutz. Die Herausgeber und Autoren
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25 Jahre Junge Freiheit. Edition Junge Freiheit 25 Jahre Junge Freiheit. Edition Junge Freiheit
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25 Jahre Junge Freiheit: Der Freiheit eine Gasse! - Eine deutsche Zeitungsgeschichte
Seiten: 356, Ausgabe: 1, Gebundene Ausgabe, Junge Freiheit Verlag
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Gedankenkotze im akademischen Gewand
Erfahrungsbericht von Genosse_Generalmajor über Junge Freiheit (Zeitung)
05.09.2007


Produktbewertung des Autors:   

Informationsgehalt wenig 
Layout: Durchschnitt 
Berichterstattung Politik: sehr schlecht 
Berichterstattung Wirtschaft: sehr schlecht 
Berichterstattung Feuilleton: sehr schlecht 
Berichterstattung Zeitgeschehen: sehr schlecht 

Pro:
Kontra:

Empfehlenswert? nein 

Kompletter Erfahrungsbericht

Sollten hier tatsächlich finanzielle Gewinne herausspringen, so gehen diese als Spende an die in finanziellen Nöten steckende Plattform HaGalil, die sich gegen die Verbreitung unten genannten Schmutzes einsetzt.


Nazis sind saublöd. Saublöd möchte aber kaum jemand sein, ein kleiner Nazi steckt dagegen in vielen. Statt Geblöke, Stiefel auch bei 30 Grad und dämlichen Frisuren fühlt sich doch der Minderbemittelte viel wohler, wenn er ein wenig den konservativen Bildungsbürger mimen kann, so ein Joachim Fest zum Beispiel. Da wird dann auch die Realität der eigenen vier Wände, in denen Großbildfernseher samt Spielkonsole den Mittelpunkt bestimmt, zur Illusion eines Festschen Arbeitszimmers mit deckenhohen Bücherregalen und dezenten, leicht abgenutzten Ledersesseln in Biedermeier. Nur Fest war schlau und Nazis bleiben trotzdem saublöd, das liegt in der Natur der Sache.

Für oben genannte Leute gibt's die Junge Freiheit, das kommt irgendwie besser rüber als Soldaten- und Nationalzeitung. [Anm. Ciao: Die zwei nachfolgenden Sätze haben wir aufgrund einer Beschwerde bis auf Weiteres entfernt]. Das Blättchen zählt man gemeinhin zur sogenannten "Neuen Rechten", eine Strömung, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, den rechten Rand der Konservativen mit gestandenen Neonazis zu verbinden und die erschreckende Bildungsarmut, die "Rechts" seit der Entstehung dieser Kategorie charakterisiert, zu vertuschen. Dieses Programm hat sich die Zeitung auf die Fahnen geschrieben. Insofern darf man sich in den Artikeln über Verharmlosungen aller Art und ohne Ende freuen. Das Ideologie-Gebräu, das hierbei zur Hand genommen wird, ist dabei sehr hilfreich. Die Themen sind relativ eingeschränkt: Gewaltakte von Nazis werden relativiert und immer wieder durch Gleichsetzungen mit Straftaten aus dem linken Spektrum gleichgesetzt und damit verharmlost. Am Ende soll beim Leser die Meinung entstehen, dass ein brennendes Auto, das Ausschreitungen auf einer linken Demonstration zum Opfer gefallen ist, mindestens genauso schlimm ist, wie die Pogrome in Lichtenhagen, Mügeln, Solingen und sonstwo. Fazit: Nazis sind gar nicht unser größtes Problem, eine Argumentation, die sich nicht nur auf die extreme Rechte beschränkt, sondern auch immer wieder im Verfassungsschutzbericht bemüht wird.
Nächste Taktik: Urängste schüren. Wenn die CDU regelmäßig zum Wahlkampf Omis mit horrenden Kriminalitätszahlen erschreckt und ein Bild der totalen Anarchie malt, macht das die Junge Freiheit ungefähr auf die gleiche Weise. Das Feindbild Nummer Eins ist hier derzeit der Islam. Der Idiot, der keiner sein will, kennt den Islam nämlich nicht. Das liegt daran, dass sich seine Auslandserfahrungen in der Regel auf Mallorca oder auch mal All-Inclusive-Saufen in der "Domrep" beschränken. Da gibt's ja keine Moslems. Das Fremde ist böse, ein Eindruck, der noch durch das tägliche Gewitter aus Medien und dem Reichsinnenministerium verstärkt wird.
Nächste Taktik: Geschichte. Die Junge Freiheit beschäftigt sich auffallend häufig mit geschichtlichen Themen. Auch hier fällt ein großes Ungleichgewicht auf. Die Zeit 1933-1945 beschränkt sich vorwiegend auf den heldenhaften deutschen Soldaten, mit viel Glück auch mal mit dem konservativen Widerstand. Von Verbrechen der Wehrmacht, Massenmorden deutscher Polizeibataillone oder gar dem kommunistischen Widerstand liest man nichts. Eine Tendenz, die auch jenseits rechtsextremer Publikationen zu beobachten ist, in der Jungen Freiheit gewinnt sie aber eine neue Qualität. Die historischen Themen sind stattdessen: Vertreibung der Deutschen nach 1945, antisemitische Pogrome in Mittelosteuropa, Verbrechen unter Stalin, böser Kommunismus. So wird man blöd.
Nächste Taktik: Interviews. Mit Interviews ist die Junge Freiheit berühmt geworden. Bei den Interviewpartner findet sich natürlich weder Udo Voigt noch irgendein dämlicher Scheitelträger aus der Sächsischen Schweiz. Stattdessen schafft es die Junge Freiheit immer wieder, Prominenz aus der "Mitte" zu gewinnen. Bei irgendwelchen provinziellen Bauernführern der CDU, die gerne im braunen Tümpel fischen, ist das kein Wunder. Wie sich allerdings ein intelligenter Mensch wie Egon Bahr zu einem Interview mit dem Nazi-Blatt hat hinreißen lassen, ist mir bis heute nicht klar. Immerhin ist diese Interview-Taktik mittlerweile bekannt und es wird sich wohl kaum noch ein Demokrat für dieses Blättchen ausnutzen lassen. Die Junge Freiheit erzielt damit natürlich den Effekt, dass sie ihre ekligen Inhalte durch diese Interviews gut verpacken kann.

Schaut man sich die Redaktion an, dann weiß man schon, woher der Wind weht. Die Zeitung ist von einem früheren Republikaner gegründet worden, der schon mal überall gewesen ist, wo irgendwie rechtskonservativ oder deutschnational drin ist. Um sich herum scharrt er ähnlich gepolte Jünger, die allesamt der gleichen schwarzbraunen Brühe entstammten, Burschenschaften, aus der CDU ausgetreten, weil nicht rechts genug, Republikaner usw. Alles nicht sehr angenehm.


Fazit: Perfides Blatt, das dümmste Inhalte in einen Rahmen steckt, der diese Inhalte gekonnt überspielt. Selbst die Sprache ist auf dem Niveau anderer seriöser Zeitungen und hat nichts mit dem Gepöbel von NPD- oder DVU-Gazetten zu tun. Das alles erinnert an die Deutschnationalen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die seinerzeit die NSDAP auch als proletenhafte Schlägertruppe abtaten, später aber zu deren wichtigster Stütze wurden.

Statt Junge Freiheit empfehle ich den Freitag, oder Die Zeit, oder auch: Heinrich Mann.

P.S. Warum gibt es diese Kategorie hier überhaupt?   

weitere Erfahrungsberichte
Konservative Wochenzeitschrift mit immer gleichen Themen
Bewertung für Junge Freiheit (Zeitung) von crusty68

Pro: Berichterstattung auch über Kleinparteien, schwierige Themen die sonst nicht angepackt werden
Kontra: kennt man zehn Ausgaben kennt man alle, Nicht konservativ sondern Nationalistisch

...Hier mal ein aktueller Kurzbericht zur "umstrittenen" Wochenzeitung Junge Freiheit. Am Kiosk teilweise ignoriert und sogar nur unter dem Ladentisch zu haben, während die "Deutsche Stimme" an forderster "Sichtfront "hängt. Naja unverständlich. Die JF hat e ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
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Berichterstattung Zeitg...
hilfreich

02.03.2011
Junge Feiheit - etwas für unabhängig denkende Leute
Bewertung für Junge Freiheit (Zeitung) von Michael_Neugebauer

Pro: Interessante, unabhängige Informationen. Gut recherchiert. Witzig geschrieben.
Kontra: Kein Sportteil, kein Lokalteil (wer's braucht)

Vor etwa 3 Jahren bin ich durch Zufall auf die Zeitung "Junge Freiheit" gestossen, und seitdem Abonnent. Die Zeitung ist "rechts" im positivsten Sinne (Grundrechte, Bürgerrechte, Gerechtigkeit, Freiheit, Toleranz). Man findet dort (ich fürchte fast n ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
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Berichterstattung Polit...
Berichterstattung Wirts...
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Berichterstattung Zeitg...
hilfreich

08.06.2009
Etwas für Freigeister
Bewertung für Junge Freiheit (Zeitung) von Novvvalis

Pro: Hintergrund-Informationen in seriösem Stil, sehr Leser-orientierte Zeitung, freiheitlicher Geist
Kontra: Nichts

Die JUNGE FREIHEIT gehört zu den wenigen unabhängigen Zeitungen Deutschlands die keinem Medienkonzern gehören. Von der politischen Ausrichtung her versteht sich die JF als konservativ und gilt als Verfechterin echter Meinungsfreiheit. Dem Gründer, Chefre ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als weniger hilfreich
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weniger hilfreich

01.11.2009

Berichte die interessant sein könnten für Junge Freiheit (Zeitung)    
Ich bin wichtig, ich geb ne Zeitung heraus!
Bewertung für Wetzlar-Kurier von  mario_siegen

Pro: Kostenlos
Kontra: der Herausgeber (siehe Text), billige Aufmachung

...Allgemeines ************** Der Wetzlar-Kurier ist eine Gratis-Zeitung, die monatlich mit einer Auflage von 104.500 Exemplaren erscheint und an die Haushalte in der Stadt Wetzlar verteilt wird. Online ist der Wetzlar-Kurier unter www.wetzlar-kurier.net zu erreichen. Der Herausgeber ******************* Herausgeber ist der in Wetzlar lebende CDU-Politiker Hans-Jürgen Irmer. Er ist stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion im hessischen Landtag und bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Irmer ist u. a. deshalb nicht unumstritten, weil er * Vorträge auf Veranstaltungen der als rechtsextrem eingestuften Burschenschaft "Dresdensia-Rugia zu Gießen" hielt, * Beiträge für die rechtskonservative Zeitung Junge Freiheit schrieb, * die Auffassung teilt, dass Homosexualität grundsätzlich heilbar sei... Bericht lesen

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hilfreich
01.01.1970
Die Pressefreiheit des Westens
Bewertung für Nr.45 Der Daily Star von  KaiRabe

Pro: Gelungenes Abenteuer aus der Zeit nach Goscinny
Kontra: nichts

...In Kürze: In Band 45 der aktuellen "Lucky Luke"-Reihe muss der einsame Cowboy einem wichtigen Grundsatz der Demokratie zum Durchbruch verhelfen, nämlich der Freiheit der Presse. Ort der Handlung ist Dead End City (!), wo der junge Journalist Horace Greeley eine Zeitung etablieren will, auch gegen den Widerstand mancher Einheimischer. Dass der harte Kampf um Meinungsfreiheit auch Zeit für viele komische Einlagen bietet, ist der Leser in dieser Reihe ja gewohnt. Die Macher: Der belgische Zeichner Morris, alias Maurice de Bévère (1923 bis 2001), erfand die Figur des einsamen Cowboys bereits 1945 und hatte einen solchen Erfolg, dass er keine weitere Serie begonnen hat. Er gestaltete die Serie zunächst für die Zeitschrift "Spirou", die im Verlag Dupuis erscheint (auch heute noch) und wechselte Ende der sechziger Jahre zum Verlag Dargaud... Bericht lesen

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01.01.1970

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