Erfahrungsbericht über "Junge Freiheit (Zeitung)"

veröffentlicht 02.03.2011 | crusty68
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Gut
Pro Berichterstattung auch über Kleinparteien, schwierige Themen die sonst nicht angepackt werden
Kontra kennt man zehn Ausgaben kennt man alle, Nicht konservativ sondern Nationalistisch
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Informationsgehalt
Layout:
Berichterstattung Politik:
Berichterstattung Wirtschaft:
Berichterstattung Feuilleton:

"Konservative Wochenzeitschrift mit immer gleichen Themen"

Hier mal ein aktueller Kurzbericht zur "umstrittenen" Wochenzeitung Junge Freiheit. Am Kiosk teilweise ignoriert und sogar nur unter dem Ladentisch zu haben, während die "Deutsche Stimme" an forderster "Sichtfront "hängt. Naja unverständlich.
Die JF hat eine Veränderung des Layouts vollzogen, wird unterteilt in 4 Hefte, Politik, Wirtschaft, Wissen, Kultur.
Das einzige interessante an dem Blatt ist die Berichterstattung über kleine Parteien im demokratischen Spektrum.
Somit wird ein wichtiger Teil der Meinungsvielfalt repräsentiert, der in der übrigen gleichgeschalteten Presse nicht vorkommt.
Auch im Bereich Wirtschaft gab es sehr interessante Artikel die einem mündigen Bürger auch eine andere Sicht ermöglichen.
Die zwei Gebiete sind sehr positiv. Wichtig ist jedoch ,das die Zeitung jemand liest, der einen gefestigten Standpunkt im demokratischen Spetrum hat. Für Jugendliche und "suchende" wirkt die Zeitschrift sehr manipulativ.
Das richtig nervige ist ,das in jeder Ausgabe der "konservative" Standpunkt geprädigt wird, Themen wiederholen sich. Es wird ständig auf dem linken Netzwerk, der linken Politik, linken Mainstream u.s.w. umhergehackt .
Da vergeben sich die Autoren und Zeitungsmacher sehr viele Chancen von ihrer selbstgepriesenen "der Freiheit eine Gasse". Das ist einseitiger Journalismus mit dem Hintergrund einer eventuell entstehenden "demmokratischen rechten Partei". Für mich als Leser ist es einfach nur langweilig.
Der "Kulturteil" mit den vorgestellten Themen und Büchern geht dann also auch in diese Richtung wie z.B. "Das linke Netz".
Bis zum Erbrechen ausgeschlachtet wird natürlich das Werk von Herrn Sarrazin. Weiter geht es um Kriegsgefangene , die ewige Erklärung über die "Alleinschuld und Schuldfrage" am 2. Weltkrieg. Ganz wichtig und immer wieder Thema Graf Stauffenberg incl. Heldenverehrung. Nicht zu vergessen die "Islamisierung Deutschlands"...
Das sind eindeutig Minuspunkte. Es kann ja darüber geschrieben werden, jedoch immer wieder ..Leute das nervt ! Da gibt es Zeitungen mit besseren Journalisten.

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