Die ultimative Kaffeemaschine
18. Sep 2008
Pro:
Unkompliziert, sehr zuverlässig, einfach zu bedienen
Kontra:
Filterkatuschen (gegen Kalk) sind relativ teuer
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Bedienung:
Reinigung:
Design:
Zuverlässigkeit:
mehr
 TurboFranky
Über sich:
Viel passiert bei mir in den letzten Jahren. Leben ist schön und spannend.
Freue mich über Leser...
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--- Lust auf ein "Käffchen? --- Ich trinke gerne Kaffee - das ist schon lange so. Nach dem Aufstehen führt deshalb am Morgen mein erster Weg zur Kaffeemaschine. Auf die Zubereitungsart habe ich lange Zeit keinerlei Wert gelegt. Meist war dies in den letzten Jahren "Filterkaffee" - aus ganz normalen Kaffeemaschinen (vom 15 Euro Schnäppchen bis hin zur 100 Euro teuren Designer-Metall-Teil) oder aus den Glaszylindern mit dem absenkbaren Sieb. Über den Morgen verteilt trinke ich meist drei bis vier Tassen. Aber erst durch die Espresso-Lust meiner Freundin stellte sich die Frage nach dem richtigen Werkzeug. Irgendwann stand der Entschluss: Wir gönnen uns jetzt mal eine "vernünftige" Kaffeemaschine.
Ganz im Ernst: Das war eine der BESTEN ENTSCHEIDUNGEN, die wir in punkto Gerätekauf bisher getroffen haben. Dass es eine Jura werden würde, wussten wir damals nicht. Die Entscheidung fiel während eines Beratungsgespräches in einem Wiesbadener Fachhandel. Der Händler fragte uns nach den gewünschten Funktionen und empfahl dann die Jura-Familie. Nachdem also klar war, dass wir keine blinkenden Lämpchen, sprechenden Hilfedisplays oder farbigen Anzeigebildschirmen brauchen würden, bot uns der Verkäufer, die "abgespeckte, kleine" Jura Impressa
F50 für 800 Euro an. Wir haben zugegriffen - und sollten diese Entscheidung nicht bereuen. ------------------------------------------------ WAS KANN DIE MASCHINE? ------------------------------------------------
Natürlich Kaffee machen - auf Knopfdruck, und zwar perfekt. Vom Espresso bis hin zum Milchkaffee schafft diese Maschine alles zuverlässig. Im wesentlichen sind es zwei Funktionen: Kaffeemengen von 30 bis 240 Milliliter frisch brühen und außerdem Milch unkompliziert aufschäumen. Statt Milch liefert die Jura auch heißes (Tee-)wasser. Dieses lässt sich mit einem handelsüblichen Wasserkocher natürlich unaufwändiger herstellen. Erster Eindruck: Die Maschine sieht sehr edel aus. In ihrem dunkelgrau/braun/anthrazit Farbton wirkt sie teitlos schön. Die Bedienelemente sind alufarbenem Plastik bzw schwarz gehalten. Die Displayfarbe leuchtet in rot.
Die Maschine verfügt über zwei seitliche Tanks. Auf der linken Seite befindet sich der Wassertank, der sich mit einem Handgriff leicht abnehmen und mit Wasser befüllen lässt. Ich habe mal in einer Illustrierten gelesen, dass man das Wasser am besten täglich austauschen soll, um die Bildung von Keimen zu verhindern. Auf der rechten Seite befindet sich der Vorratsbehälter für die Kaffeeebohnen, der auf dem Mahlwerk sitzt. Hier können grundliegende Einstellungen wie die Feinheit des gewünschten Kaffeepulvers manuel eingestellt werden. Auf der Vorderseite befinden sich die Bedienelemente. Zur Linken findet sich ein großer Drehregler, mit dem man durch die Software-Menüs blättert und per leichtem Druck die Einstellungen bestätigen kann. Auf der rechten Seite gibt es ebenfalls einen Regler, mit dem sich die Einstellung des gewünschten Milchschaumes auf dem Aufschäumer regulieren lässt. Dazwischen sitzen mehrere kleine Tast-Schalter, mit denen sich auswählen lässt, ob man eine Tasse oder gleichzeitig zwei Tassen befüllen möchte. Weitere Tasten schalten die Spülfunktion und die Schaumfunktion ein. Ebenfalls auf der Vorderseite sitzt die höhenverstellbare (geht ganz leicht!) Kafeedüse. Dahinter verbergen sich die Auffangbehälter für das benutzte Kaffeepulver und daneben getropfte Flüssigkeiten. Alle "feuchten" Teile lassen sich leicht herausnehmen und unter fließendem Wasser säubern. ---------------- Funktionen ----------------
TIMER - Sehr praktisch finde ich die Timerfunktion. Ähnlich wie ein Radiowecker schaltet sich die Maschine dann zu einer festgelegten Zeit ein (und natürlich auch wieder aus). Allerdings ist man selbst dann immer noch "einen Klick" von der Kaffeetasse entfernt. Zunächst muss noch der Zubereitungskreislauf per Tatstendruck gereinigt werden. KAFFEEMENGE - Die Menge des benötigten Kaffees lässt sich sehr einfach über einen der beiden größeren Drehregler einstellen.
KAFFEESTÄRKE - Die Jura bietet drei verschiedene Kaffeestärken an. Schwach, Normal und Stark. Durch Mehrfaches Drücken auf die "Kaffee"-Taste wird die entsprechende Menge ausgewählt. MILCHSCHAUM - Denkbar einfach schäumt die Jura Impressa Milch auf. Dazu wird einfach ein kleiner Plastikschlauch in die Milchtüte gesteckt, die Maschine saugt dann die Milch an und spuckt durch die Schaumdüse die weiße Pracht aus. Nach der Benutzung nicht das Reinigen (einfach in Spüliwasser legen) vergessen, sonst hat die Milch am nächsten Tag nach dem Aufschäumen einen ekligen Geschmack.
PULVERKAFFEE - Selbst wenn man sich einen solchen kaffeeautomaten eigentlich kauft, um frisch gemahlenen Kaffeee zu genießen - ab und zu kann es vorkommen, dass man mal "normales" Kaffeepulver verwenden möchte, zum Beispiel für Gäste, die nur Schonkaffeee vertragen. Für diesen Zweck gibt es auf der Oberseite eine Klappe, durch die Pulverkaffee löffelweise in den Brühtrakt gegeben werden kann. REINIGUNGSPROGRAMME - Eine Kaffeemaschine muss man regelmässig reinigen und entkalken. bei der Jura übernimmt das ein Reinigungsprogramm, das sich selbstständig im Display ankündigt. Dort wird der Benutzer präzise zu jedem Handgriff aufgefordert. Dazu gehört zum Beispiel auch die Zugabe der Entkalkungstabletten.
FAZIT: Der Kaffee aus der Jura Impressa schmeckt hervorragend, finde ich. Die Bedienung ist sehr einfach. Nach zwei Jahren Nutzung kann ich bislang über kein ernsthaftes Problem berichten. Diesem Gerät spreche ich somit eine ganz dicke Empfehlung aus.
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18.09.2008 17:03
Es geht nichts über eine Jura....unsere ist mittlerweile 4 Jahre alt und missen möchten wir sie keinesfalls mehr :o) LG!
18.09.2008 16:26
Hört sich unkompliziert an. LG Marietta
18.09.2008 12:47
Diese Kaffeemaschine nutze ich auf der Arbeit auch und finde sie klasse. Allerdings kenne ich bisher nur den normalen Kaffee und der schmeckt aus dieser Maschine gut. Sie ist auch gut zu bedienen. Danke für deinen Bericht, LG Branka