Erfahrungsbericht über

Jura Impressa C5

Gesamtbewertung (18): Gesamtbewertung Jura Impressa C5

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Prämierter Erfahrungsbericht

Impressive!

5  16.02.2009

Pro:
Einfache Bedienung, leckerer Kaffee, sehr zuverlässig, super Qualität

Kontra:
hoher Preis

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Bedienung

Reinigung

Design

Zuverlässigkeit

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WreckRin

Über sich:

Mitglied seit:22.01.2006

Erfahrungsberichte:27

Vertrauende:20

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 190 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

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Nein, also, ähm, auch...aber eigentlich ImpressA

Nämlich Jura Impressa C5

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Vorgeplänkel
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Wie ihr schon aus einigen meiner vorigen Berichte erfahren habt, bin ich ja ein richtiger Kaffejunkie. Und nachdem meine gar nicht mal so alte Kaffeemaschine kaputt gegangen ist, haben mein Freund und ich beschlossen (er ist noch viel schlimmer kaffeesüchtig), uns eine vollautomatische Kaffeemaschine zu kaufen. Wir informierten uns natürlich vorher gut in Internetforen (darunter natürlich auch DooYoo :-) ), und schauten uns viele Geräte im MediaMarkt und bei Saturn an. Wir hatten dann irgendwann zwei in der engeren Auswahl: Eine von Bosch und eine von Jura. Bei der Jura hatten wir oft gelesen, dass die Brüheinheit nach ca. 3 Jahren meist kaputtgehen würde und das ein nicht ganz billiger Spaß sein würde. Wir hatten uns schon fast für die Bosch entschieden, als wir im Saturn die 5-Jahres-Garantie entdeckten. Die Verkäuferin (Juhu, endlich mal eine die was versteht von dem was sie sagt) schilderte uns wie diese Garantieverlängerung funktionierte: Beim ersten Defekt bekommt man sofort ein Austauschgerät, bei den weiteren wird die Kaffeemaschine dann repariert. Wir hoffen zwar nicht das sie oft kaputtgeht, aber sicher ist sicher. Da die Jura ansonsten gleichgut bzw. teilweise besser zu unseren Vorstellungen passte, haben wir uns dann auch schließlich für sie entschieden. Nach geschätzten 1,5 Jahren Dauerbetrieb (naja...fast...) der Maschine gibt es hier nun auch meinen Bericht und den Stand der Dinge dazu.

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Preis | gekauft wo?
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Jaha, der Preis war ganz schön happig, wir hatten uns anfangs ein Preislimit von 500.- gesteckt, jeder zahlt dann die Hälfte, also 250.- das geht schon noch...letztendlich haben wir dann doch 599 Euro für das gute Stück hinblättern müssen. Aber wie man so schön sagt: Qualität hat eben ihren Preis. Und ob das wirklich stimmt habe ich für euch getestet.
Außerdem haben wir uns für weitere 90 Euro die besagte 5-Jahres-Garantie dazugekauft, die wir glücklicherweise bisher noch nicht in Anspruch nehmen mussten. Mit dazu gekauft haben wir uns auch gleich noch die Profi-Auto-Cappucciono-Düse...was für ein Name, für 55 Euro.
Gekauft haben wir das ganze im Satur in Leonberg, wo wir einen unschlagbaren Preis dafür bekommen haben. Wie ich gerade nachgeschaut habe, zahlt man bei Amazon.de für das Gerät alleine 635,95 Euro. Unverbindliche Preisempfehlung sind stolze 729 Kröten.

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Hersteller
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JURA Elektroapparate AG
Kaffeeweltstrasse 10
4626 Niederbuchsiten
Schweiz

Tel + 1 62 389 82 33
Fax +41 62 389 83 94

http://www.de.jura.com/

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Verpackung | Inhalt
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Da die Jura Impressa C5 ziemlich groß ist, ist auch die Verpackung dementsprechend riesig. Allerdings hat der Hersteller im Gegensatz zu den meisten Verpackungen jeglicher anderer Produkte, die Verpackung nur unwesentlich größer als das Gerät selbst gemacht. Das finde ich sehr gut, denn normalerweise kauft man sich etwas und bekommt es dann in einer Verpackung, in die das Produkt locker zweimal reingepasst hätte.
Das Gerät ist in einem stabilen Karton untergebracht, auf der Außenseite sind wie üblich wunderhübsche Bilder des guten Stücks abgebildet, sowie alle technischen Details und Finessen. Beim Stöbern im Laden fand ich das sehr gut, da ja auf den Schildchen im Saturn/MediaMarkt/Sonstwasmarkt so gut wie nichts draufsteht. Wir konnten prima auf den Kartons schauen was welche Maschine kann/nicht kann und wunderbar vergleichen.

Mitgeliefert wird zur Kaffeemaschine selbst noch ein ausführliches Handbuch sowie eine Kurzanleitung was die Wartung und Reinigung der Maschine angeht. Auch dabei ist ein Easy-Cappuccionomaker, wir haben uns den Profi-Cappuccionomaker gleich mitgekauft, den es aber auch extra für knapp 60 Euro zu kaufen gibt. Aber dazu später mehr.

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Technische Daten
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directly copied from the Hersteller's homepage:

> Intelligent Pre Brew Aroma System (I.P.B.A.S.©)
> 2 Tassen in einem Brühvorgang
> CLARIS plus-Filterpatrone (I.P.W.S.©-kompatibel)
> Variable Brühkammer 5 - 16 g
> 6-stufiges Hochleistungs-Kegelmahlwerk
> Hochleistungspumpe, 15 bar
> Thermoblock-Heizsystem
> Zweite, vorgemahlene Kaffeesorte
> Integriertes Spül-/Reinigungs-/Entkalkungsprogramm
> Wasserhärte einstellbar
> Kontrollanzeige für Filterwechsel, Pflegeprogramme, Bohnen füllen
> Kaffeesatzbehälter für ca. 16 Portionen
> Easy-Auto-Cappuccino-Düse
> Separate Heißwasserdüse
> Rotary Switch
> Höhenverstellbarer Kaffeeauslauf 65 - 111 mm
> Kaffeestärke einstellbar in drei Stufen
> Wassermenge einstellbar
> Dampf- / Heißwasserfunktion
> Tassenablage
> Ausschaltzeit und Wassermenge für Kaffee programmierbar
> Füllmenge Wassertank 1.9 l
> Bohnenbehälter mit Aromaschutzdeckel 200 g
> Leistung 1450 W
> Gewicht 9 kg
> Maße
Bilder von Jura Impressa C5
  • Jura Impressa C5 Jura Impressa C5
  • Jura Impressa C5 Trester & Auffangschale
  • Jura Impressa C5 Cappuccinomaker
  • Jura Impressa C5 ...den gönn ich mir jetzt
Jura Impressa C5 Jura Impressa C5
Jura Impressa C
(B x H x T) 28 x 34.5 x 41 cm

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Aussehen
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Das Auge isst ja mit, ob es mittrinkt weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist bei mir und meinen Architektenäuglein das Design immer ganz wichtig. Hier kann diese Maschine gleich am Anfang voll punkten
Der Kaffeevollautomat ist gänzlich in schwarzem Plastik gehalten, was mir sehr gefällt. So passt er in jede Küche hinein und fällt auch nicht besonders auf. Das Design ist sehr schlicht. Lediglich ein paar wenige Teile sind verchromt, der Rest ist matt schwarz und unauffällig.
Ungefähr ein Fünftel der Breite ist jeweils rechts und links als Funktionsfläche gegliedert, in der Mitte befindet sich der Auslauf für den frisch gebrühten Kaffee. Dieser besteht aus zwei schlanken, verchromten Röhrchen, aus denen der Kaffee dann fließt. Sie sind höhenverstellbar, damit man auch beim Espresso nichts daneben geht. Zwei Röhrchen sind es deshalb, damit man auch zwei Tassen drunter stellen kann, da diese Kaffeemaschine bis zu zwei Tassen gelichzeitig brühen kann. Praktisch im Zwei-Personen-Haushalt. Direkt unter den beiden Ausläufen befindet sich die Auffangschale, auf der ein Edelstahlgitter aufliegt, das genau hier zwei Löcher hat.
Die Seitenteile haben jeweils oben einen runden Drehregler, mit dem man verschiedene Einstellungen vornehmen kann. Auf der linken Seite befindet sich noch eine Klappe, unter der noch weitere Knöpfe, die man seltener braucht, versteckt sind. In der Mitte über dem Kaffeeauslauf ist ein großes Logo der Firma Jura, ebenfalls sehr schlicht und rund, mit verchromtem Rand, sodass es kaum stört. Darunter steht die Typenbezeichnung des Geräts.
Der Kaffeevollautomat ist relativ groß, auf der linken Seite befindet sich ein herausnehmbarer Wassertank, rechts der Bohnenbehälter. Oben kann man noch gemahlenen Kaffee oder Espresso einfüllen.
Auf der rechten Funktionsfläche ist noch eine Düse befestigt. Sie besteht aus einem verchromten, dickeren Rohr mit einem Gummiaufsatz an dem man einen Schlauch befestigen kann. Hiermit kann man Milch vorwärmen und aufschäumen. Es gibt noch einen Cappuccinomaker, eine ähnlich aussehende Düse, die die Milch nicht nur aufschäumen kann, sondern auch einfach die Milch vorwärmt oder nur Wasserdampf durchlassen kann. Kostet aber natürlich extra, logisch.

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Funktionen | Bedienung
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Tja, was wird ein Kaffeevollautomat wohl machen können...

Kaffee natürlich! Aber nicht nur das, denn mit dieser Maschine lässt sich auch wunderbar einfach Espresso und Cappuccino zubereiten.

Die Bedienungsanleitung (übrigens ganz schlicht in schwarz mit silbernem Jura Schriftzug) erklärt alles was man wissen muss um mit dem Gerät Kaffee zu machen. Doch wie so oft braucht man das gute Stück eiogentlich nicht, denn die Bedienung ist so leicht und selbsterklärend, dass man gleich loslegen kann.


Der linke Drehregler:
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Um diesen Regler herum sind insgesamt acht Symbole angeordnet, die wenn sie ausgewählt sind, rot leuchten. Ansonsten erkennt man sie in einem schwachen Rotton. Unterhalb des Drehreglers sind folgende Symbole angeordnet:

> Ein/ Aus: Wenn die Maschine ausgeschaltet ist und man das linke Drehrädchen kurz drückt, wärmt sich die Kaffeemaschine auf. Solange blinkt das zeichen für die Pflege. Wenn dieses dann damit aushört und leuchtet, muss man erneut das Rädchen drücken. Dann spült die Kaffeemaschine sich kurz durch und ist dann betriebsbereit.
Zum Ausschalten muss man das Rädchen drehen bis dieses Symbol hervorgehoben ist, dann wieder drücken. Die Maschine kann auch so eingestellt werden, dass sie nach einer bestimmten Zeit von allein wieder ausgeht.

> Pflege: Wie oben beschrieben spült man hiermit die Maschine kurz durch. Dies geschieht automatisch bei jedem Einschalten und wenn sie ausgeht, man muss es also eigentlich nicht noch zusätzlich machen.

> Vorgemahlener Kaffee: Wer im Bohnenbehälter Kaffeebohnen hat und dann doch einmal einen Espresso trinken möchte, der möchte wahrscheinlich diesen auch mit Espresso zubereiten, da er sonst recht bitter sein kann aufgrund der unterschiedlichen Eigenschaften der Bohnen/ des Pulvers. Man kann für ein oder zwei Tassen Espresso auch gemahlenen Kaffee einfüllen, jedoch immer nur direkt vor der Zubereitung.

> Dampf: Wenn man bei diesem Zeichen den Regler drückt wärmt sich der Kreislauf für das Milchaufschäumen vor. Man muss kurz warten und kann dann den Cappuccino zubereiten.

Oberhalb des Drehreglers befinden sich diese Symbole:

> Espresso: Dieses Knöpfchen ist für eine einzelne Tasse Espresso

>Doppelter Espresso: Mit dieser Einstellung kann man gleich zwei Tassen gleichzeitig zubereiten.

>Kaffee: Dasselbe gilt für den Kaffee. Hiermit bereitet man eine Tasse zu.

>Zwei Tassen Kaffee: Hiermit gleich zwei Tassen

Bei den Varianten eine Tasse Espresso/ Kaffee leuchtet nach dem Drücken ein roter Balken, wenn man das Rädchen nun nach rechts dreht kann man die Stärke seines Kaffees auswählen, in drei Stufen. Bei den anderen beiden kann man dies voreinstellen.


Der rechte Drehregler:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Wenn man auf das Dampfsymbol gedrückt hat wärmt sich die Maschine auf für die Milchschaumzubereitung. Wenn die Kaffeemaschine soweit ist blinkt ein Balken über dem rechten Rädchen. Man sollte dann den Schlauch in der Milch haben und die Tasse unter dem Cappuccino maker Auslauf.
Dann dreht man den Regler linksherum bis zum Anschlag und die Milch wird herangesogen, aufgewärmt und aufgeschäumt. Zum beenden einfach den Regler zurückdrehen. Danach sollte man aber noch den Schlauch mit klarem Wasser durchspülen, sonst ist er schnell dreckig und durch die Milch würde ein unangenehmer Geruch entstehen. Außerdem wäre das auch nicht sehr hygienisch. Ich habe mir zwei passende Behälter gekauft, den einen für klares Wasser, der a ndere für das Schmutzwasser, so geht das Reinigen des Schlauchs mühelos.

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Der Kaffee
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Der Kaffee schmeckt mit dieser Kaffeemaschine ausgezeichnet. Anfangs mussten wir ein wenig ausprobieren, welche Kaffeestärke für uns die richtige ist und welchen Mahlgrad wir bevorzugen (Man kann diesen nämlich im Bohnenbehälter auch noch verstellen).
Bevor wir diese Maschine hatten, verwendeten wir eine gewöhnliche Kaffeefiltermaschine, aber mit dem selben Kaffee, eben nicht in Bohnen-, sondern in Pulverform.
Der Kaffee schmeckt jetzt noch aromatischer und einfach lecker. Außerdem ist die Zubereitung total einfach und geht sehr schenll, was man bei Filterkaffee ja nicht behaupten kann. Außerdem lohnte sich es früher nicht für eine Tasse den ganzen Aufwand zu betreiben. Somit können wir auch nur mal eine Tasse machen, die immer wieder ganz frisch ist.

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Reinigung
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Das schöne an diesem Kaffeeautomaten ist, er sagt einem rechtzeitig wann er geputzt werden möchte. Und zwar auch noch genau was man zu tun hat. Sobald der Trester voll ist, also der Behälter für den Kaffeesatz, oder eine Reinigung erforderlich ist, leuchtet ein breites rotes Feld unter dem linken Bedienrädchen auf. Wenn man dann die Klappe aufmacht unter der die restlichen Knöpfe, die man aber nur selten benutzt, versteckt sind, kann man anhand des dort rot hervorgehobenen Symbols sehen, was man putzen, leeren oder füllen muss. Es gibt dort sechs Anzeigen, drei davon mit Tasten:


Wassertank leer:
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Wenn dieses Zeichen aufleuchtet fehlt schlichtweg Wasser, dann muss man nur den Tank, den man herausnehmen kann, wieder auffüllen und schon kann die Kaffeemaschine weiterarbeiten.


Trester und Wasserauffangbehälter voll:
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Wenn dieses Zeichen aufleuchtet muss man die kompletten Behälter, die schubladenähnlich herausgezogen werden können, entleeren und reinigen. Der Trester, der den Kaffeesatz enthält, kann man in den Kompost geben oder als Blumendünger verwenden. Die Wasserauffangschale entleert man einfach in den Abguss und spült dann einfach alle Einzelteile. Nach dem Einsetzen der Teile in die Kaffeemaschine funktioniert diese wie gewohnt.


Bohnenbehälter leer:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Hier muss man nur wieder Bohnen nachfüllen, damit der Kaffeevollautomat wieder seine Dienste tut. Der Bohnenbehälter reicht für ca. eine halbe Packung, also 250g Bohnen. Allerdings ist es etwas verzwickt auch wirklich soviele Bohnen hineinzubekommen, da der Behälter asymmetrisch ist und sich gut die Hälfte davon nicht von oben befüllen lässt, sondern die Bohnen von der Seite nachrutschen. Dann muss man halt etwas schieben. Aber ich fülle eh immer nur wenig nach, sodass ich die Bohnen wieder gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren kann, so verlieren sie nicht ihr Aroma, was sie im Behälter doch schon recht schnell tun.


Reinigung notwendig:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Wenn man das Reinigungssymbol aufleuchten sieht, kann man zwar weiterhin Kaffee zubereiten, sollte jedoch die Maschine möglichst zeitnah reinigen.
Nach ungefähr 200 Kaffeetassen oder 80 Mal einschalten des Geräts (bzw. Einschaltspülungen), sollte man dies dann tun. In dem kompakten, beigelegten Heftchen in dem das Wichtigste für die Reinigung und Wartung der Jura Impressa C5 erklärt ist, findet man auch ganz knapp das Vorgehen der Reinigung. Man braucht dazu auch spezielle Reinigungstabletten die man zu einer bestimmten Zeit einwerfen muss und einen größeren Behälter um das Schmutzwasser aufzufangen (es passt nicht alles in die Auffangschale). Das ist aber alles bestens beschrieben. Das ganze dauert etwa 15min, muss aber nicht sehr häufig gemacht werden, man kann das also gut verschmerzen.


Entkalkung notwendig:
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Dieses Symbol kann leuchten, wenn man keine Filterpatrone benutzt. Da bei uns das Wasser extrem hart ist, kaufe ich mir aber lieber die Patronen, da ich das sonst wohl sehr häufig machen müsste.Ein Testset für das Testen der Wasserhärte ist bei der Maschine dabei, ,so kann man leicht feststellen ob es notwendig ist die Filterpatronen zu benutzen.


Claris Filterpatrone wechseln:
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Wer einer Entkalkung aus dem Weg gehen möchte oder sehr hartes Wasser hat, kann auch einfach eine Wasserfilterpatrone in die Maschine einsetzen. Diese muss dann ca. alle zwei Monate gewechselt werden, was einem die Maschine aber auch anzeigt.
Als Filterpatronen benutzt man die von Claris, die es für um die 10 Euro eigentlich überall zu kaufen gibt. Sie sind einheitlich für alle Juramaschinen, für andere Hersteller gibt es andere, also beim Kauf aufpassen.
Wenn man die Patrone wechseln muss, entnimmt man den Wasserbehälter und leert ihn. Dann muss man den Patronenhalter aufklappen und kann die neue Patrone hineindrücken bis sie einrastet. Was man ansonsten zu tun hat (einige Knöpfchen drücken, kurz warten bis Wasser durchgelaufen ist, wieder Knöpfchen drücken etc.) steht im oben erwähnten Heftchen für das Wichtigste. Schon kann man den Wassertank wieder füllen und Kaffee zubereiten. Die Maschine funktioniert aber auch ohne das Wechseln der Patrone, man muss eben wissen ob man es braucht oder nicht.


Die Reinigung sowie das Austauschen der Filterpatrone und Nachfüllen von Kaffee und Wasser sind kinderleicht und sehr gut und kompakt in dem Heftchen beschrieben. Alles ist auch schnell gemacht, man muss sich mit nebensächlichem also nicht lange aufhalten um seinen Kaffee genießen zu können.

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Meine Meinung
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Wir benutzen die Kaffeemaschine nun seit ungefähr eineinhalb Jahren und sind immer noch hochzufrieden damit.

Die Bedienung der Maschine ist sehr angenehm, die Rädchen sind etwas gewöhnungsbedürftig, aber man hat schnell den Dreh raus um nicht den Kaffee zu stark auszuwähleln. Die Beschränkung auf zwei Bedienelemente finde ich große Klasse, da mich viele einzelne Knöpfe stören und auch beim Putzen der Maschine von außen das ganze sehr umständlich gestalten.
Wenn ich mir meinen Kaffee mache, benötige ich nur kurze Zeit. Für eine normale Tasse muss ich (wenn die Maschine noch ausgeschaltet ist) lediglich dreimal das Rädchen drücken und zweimal drehen, schneller geht's wohl kaum. Ich muss nichts auswechseln wie bei den Kaffeepad Maschinen und habe keinen Abfall. Auch ein Cappuccino, den ich viel häufiger trinke ist sehr schnell gemacht.

Das Reinigungsprogramm der Jura Impressa C5 ist sehr gut, man muss es auch nicht sehr häufig durchführen. Den Trester leert man nach ca. 16 Portionen, bei wenigtrinkern sollte man das regelmäßig machen, auch wenn er noch nicht voll ist, denn der Kaffeesatz kann anfangen zu schimmeln, was nicht sehr gesund ist. Bei uns wird allerdings so viel Kaffee getrunken, dass das kaum vorkommt.
Die Reinigung der Maschine von außen ist sehr leicht, daa wie gesagt so wenige kleinteile dran sind. Den Cappuccinomaker kann man problemlos abmachen, einfach dran ziehen. Dann kann man diesen in alle Einzelteile zerlegen und gründlich auswaschen. Ebenso den Schlauch, den man bei Bedarf auch ersetzen kann. Das Gehäuse ist auf der rechten Seite leider immer recht schnell mit weißen Pünktchen übersäht, da die Milch manchmal spritzt. Aber mit einem Wisch ist das sofort weg und das Gerät sieht aus wie neu. Bisher muss ich sagen, dass das auf das gesamte Gehäuse zutrifft, denn ich kann bisher noch keine Gebrauchsspuren entdecken, die nicht wieder weggewischt werden könnten.

Das Mahlen des Kaffees ist recht laut, aber damit kann man leben wenn man bedenkt das man dafür auch einen frischeren Kaffee bekommt, als mit einer Padmaschine. Außerdem stelle ich die Maschine ja in die Küche wo es Erfahrungsgemäß sowieso lauter ist als z.B. Ne ben dem Bett...Wär ja auch Schwachsinn...dann bräucht ich das besagte ja auch n icht mehr, könnt ja eh nicht mehr schlafen bei so viel Koffein...

Doch zurück zum Kaffeevollautomaten: ein paar Worte noch zur Zuverlässigkeit: es sind zwar erst eineinhalb Jahre, doch auch da kann schon einiges kaputtgehen. Nicht so bei uns. Es funktioniert noch alles einwandfrei so wie es soll. Bisher hatten wir nur zwei Störungen. Einmal war der Cappuccinomaker verstopft...da hat wohl einer nicht mit Wasser nachgespült...*schuldvonmirweise*
Das zweite Problemchen hatten wir vor kurzem mit der Anzeige des vollen Tresters. Der rote Balken hat einfach seinen Dienst quittiert und wollte verheimlichen wenn Trester und Auffangschale voll waren...gab dann ne mittelschwere Überschwemmung, bäh. Auf wundersame Weise hat sich unsere liebe Kaffeemaschine aber wieder erholt und zeigt uns jetzt, kurz bevor wir sie zum Garantiefall erklären wollten, wieder an was los ist.

Punktevergabe: Dieser Kaffeevollautomat bekommt von mir die volle Punktzahl, denn ich habe meinen (besser unseren) Kauf bisher keine Sekunde bereut. Selbst bei längerem Nachdenken will mir einfach keine negative Kritik einfallen, und so muss ich mich geschlagen geben und dieses Schmuckstück in den höchsten Tönen loben.
Geschmack des Kaffees, Bedienung der Maschine, Reinigung, das Aussehen - nirgends gibt es Mängel, so sind die fünf Punkte einfach mehr als verdient.

Noch ein kleiner Exkurs am Ende: Zum Spaß haben wir mal nachgerechnet ob uns ein Kaffee mit dieser Maschine (die wir ja garantiert fünf Jahre nutzen können) teurer kommt als einer aus einer Padmaschine, die es ja schon für ca. 50 Euronen zu haben gibt. Ergebnis: wir sind allemal billiger dran, weil schon bei zwei Kaffee am Tag die Padmaschine auf Dauer teurer kommt, da die Pads unverhältnismäßig teurer sind als mein halbes Kilo Bohnen, von dem ich nicht mal zur billigsten Variante greife (Tchibo African blue, 5 Euro im Angebot)

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So, nun sind mal wieder die Finger mit mir durchgegangen und ich hab schon wieder viel mehr geschrieben als ich eigentlich wollte und man einem normalen Leser zumuten sollte.
Daher lasse ich euch nun für heute in Frieden und hoffe der Bericht hat gefallen, ebenso die Jura Impressa C5, die ich wirklich empfehlen kann.

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Fazit: Für Vieltrinker eine grandiose Investition, da der Kaffe sehr lecker ist, die Bedienung kinderleicht und die Kosten bei hohem Kaffeegenuß gar nicht so hoch sind.

Fazit: eine grandiose Investition

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
boggart

boggart

10.04.2012 13:21

Haben die auch zuhause, tolles Teil!

Kjeldi

Kjeldi

25.06.2009 01:42

Trinke kaum Kaffee, so dass sich diese Ausgabe eher weniger lohnt. BH und LG

travelgirl

travelgirl

19.06.2009 21:40

Schade, dass ich keinen Kaffee mag :D

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