...vergesst nicht den besten aller Ehemänner, der zu jeder Tages – und Nachtzeit Kaffee trinken kann und an den ich dabei natürlich ebenfalls dachte ;o)
Ein Besuch bei Bekannten vor etlichen Jahren ließ den Entschluss entgültig reifen; denn dort stand eine
Jura F 90
die es mir komplett angetan ... Bericht lesen
9 lieferumfang 1 tropfblech wie abgebildet nehmen sie mich auf jeden fall in ihre favoriten auf es kommen immer wieder teile dazu und hier das kleindedruckte anbieterkennung kaffeemaschinencenter karin danzeisen kirchgasse 2 56322 spay telefon 0 26 28 98 48 12 gewaehrleistung 1 jahr gewaehrleistung
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Erfahrungsbericht von Rollersfan über Jura F90 Impressa 13.12.2009
Produktbewertung des Autors:
Bedienung
ausgezeichnet
Reinigung
einfach
Design
ausgezeichnet
Zuverlässigkeit
ausgezeichnet
Pro:
Der Kaffee schmeckt wie sonst nirgendwo, einfache Handhabung, toller Kundenservice
Kontra:
Der Preis . . . .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Liebe Ciao-Freunde,
es weihnachtet sehr...bald ist es soweit und dieses ist mein letzter Bericht vor den Feiertagen. Da wir uns dieses Gerät vor genau 6 Jahren zu Weihnachten geschenkt haben, dachte ich mir, der Dezember ist ein guter Zeitpunkt, um Euch die Impressa vorzustellen. Vielleicht sucht ja jemand noch ein Weihnachtsgeschenk....*gg*
Kaffee ist doch etwas Wunderbares....selbst ich, als höchstens 4-Tassen-am-Tag-Trinker kann mich diesem köstlichen Gebräu nicht entziehen...und schwärmte jahrelang von einem Vollautomaten, den ich so gerne mein eigen nennen wollte. Ihr werdet Euch jetzt fragen, wieso man solch ein teures Gerät braucht, bei nur vier Tassen am Tag....vergesst nicht den besten aller Ehemänner, der zu jeder Tages – und Nachtzeit Kaffee trinken kann und an den ich dabei natürlich ebenfalls dachte ;o) Ein Besuch bei Bekannten vor etlichen Jahren ließ den Entschluss entgültig reifen; denn dort stand eine
Jura F 90
die es mir komplett angetan hatte. Nach vielen Kaffeebesuchen bei jenen Bekannten und ebenso vielen Erkundigungen im Internet und in verschiedenen Kaufhäusern stand fest, es kommt nur diese Jura infrage.
**Die Firma**
Die Schweizer Firma entwickelt und vertreibt seit den 30er Jahren verschiedenste Elektrogeräte. In den 80er Jahren wurde die Herstellung von Kaffeevollautomaten zum Schwerpunkt der Firma, mit großem Erfolg. Image und Erfolg der Firma hängen maßgeblich an diesen schicken Geräten. Allerdings produziert Jura seit den 90er Jahren nicht mehr selbst, sondern lässt produzieren. Für die Herstellung verantwortlich ist die Firma Eugster/Frismag AG in Romanshorn. Außer für Jura produzieren sie auch für Bosch, Siemens und AEG, zusätzlich werden dort alle Nespresso-Maschinen hergestellt.
**Kauf und Lieferung**
Ich habe unsere F 90 vor sechs Jahren über Ebay gekauft. Das würde ich heute, nach inzwischen auch negativen Ebay-Erfahrungen, ganz sicher nicht mehr tun, vor allem bei solch einer Geldsumme nicht. Nun, damals war ich unbedarfter, geriet allerdings auch an einen Fachhändler, der dort gewerbemäßig eingetragen war, und die F 90 quasi für einen „Spottpreis“ verkaufte. Intensivste Preisnachforschungen ließen nämlich unseren Geldbeutel gequält aufseufzen; sollte doch das gute Stück mit dem „unverbindlichen Ladenpreis“ ca. 1200 Euro kosten. Die Preise schwankten vor allem im Netz erheblich und der Verkäufer bei Ebay war mit gut 800 Euro am günstigsten. Nach ein paar Tagen Bedenkzeit schlug ich zu und erwarb das gute Stück. Innerhalb weniger Tage nach meiner Überweisung wurde die Jura geliefert. Sie steckte original verpackt in einem riesigen Karton, den man schon von außen ansah, was er enthielt. Innen war die Kaffeemaschine sehr gut mit dickem Styropor eingepackt, so dass auch ein eventueller Sturz ihr nichts anhaben konnte.
Das die Maschine recht groß ist, habt Ihr ja schon erfahren. Darum ist ein ausreichend großer Platz nötig. Bei uns steht die Jura auf einem sogenannten Küchenwagen, das heißt, sie steht auch nach allen Seiten frei. Das ist nicht zu unterschätzen, wenn es später darum geht, Bohnen und Wasser nachzufüllen. Auch nach vorne braucht man Spielraum, um den Tresterbehälter ohne Probleme herausziehen zu können.
**Das Aussehen**
Schick, schick, kann ich Euch sagen :o) Wenn man seine Küche etwas altmodischer eingerichtet hat, so wie wir(Oma’s Schrank gebe ich halt nicht her), dann sticht das Gerät ganz schön heraus. Schon von der Größe her ist der Vollautomat ein wuchtiges Teil. Mit 36 cm Höhe, 29 cm Breite und einer Tiefe von 41 cm nimmt er schon recht viel Platz ein. Der Korpus ist ganz in silber und schwarz gehalten, beide Farben ergänzen sich hervorragend. Das Silber rührt vom gebürsteten Edelstahl her, während die schwarzen Teile aus Plastik bestehen. Schaut man sich die F 90 von vorne an, so fallen zuerst links die sechs Tasten auf, zu denen ich später noch komme. Direkt dahinter sitzt der Wassertank. Das Mittelteil der Maschine wirkt etwas abgesetzt und ist höher als die Seiten. Das Jura-Emblem ist mittig angebracht, darunter finde ich die Typenbezeichnung der Maschine und die zwei Röhren des Kaffeeauslaufes. Darunter befindet sich der Tresterbehälter mit der Auffangschale und der Tropfschale. Die rechte Seite bietet noch einmal zwei Tasten, dazu kommt die Aufschäum/Heißwasserdüse. Dahinter hat der Bohnenbehälter seinen Platz. Über dem Jura-Emblem ist ein breiter, schwarzer Streifen, das Bedienpanel, in der Jura-Sprache auch Sensitive Touch Screen genannt.
Betrachtet man den Automaten von oben, so sieht man links den Wassertank und die Fläche in der Mitte dient als Tassenwärmer. Dahinter befindet sich ein kleiner Deckel, darunter verbirgt sich der Einfülltrichter für gemahlenen Kaffee. Rechts schaue ich dann auf die Abdeckung des Bohnenbehälters. Auf der Rückseite finde ich nochmals das Jura-Emblem, den Hauptschalter zum ein – und ausschalten und den Netzstecker.
**Drück mich ;o)**
So viele Tasten, dazu noch ein Touch Screen Display, und was man damit alles machen kann ;o) Wir fangen mal links an, ich berichtete Euch ja von sechs Tasten, die dort ansässig sind. Die erste ist die
Betriebstaste womit die Jura ein – und ausgeschaltet wird. Daneben befindet sich die
Wartungstaste die mehrere Aufgaben hat. Schalte ich die Jura ein und sie ist fertig mit aufheizen, kommt das Signal „Wartungstaste“ drücken. Daraufhin spült die Maschine einmal durch und erst danach kann ich Kaffee beziehen. Darunter finden wir die
Bezugstaste eine Tasse und die Bezugstaste zwei Tassen Die beiden erklären sich fast von selbst; drücke ich diese, bekomme ich entweder eine oder zwei Tassen Kaffee gleichzeitig. Nun folgt die
Programmierungstaste die ich logischerweise zum Programmieren der Jura benötige. Als letzte Taste gibt es die
Wahltaste für vorgemahlenen Kaffee und die muss ich drücken, wenn ich ausnahmsweise mal Pulverkaffee verwenden möchte. Auf der rechten Seite gibt es einmal die
Bezugstaste Wasserportion und die Bezugstaste Dampfportion Auch hier erklären sich die Tasten fast von selbst; möchte ich mir z.B. einen Tee machen, so kann ich Wasser aus der Heisswasserdüse beziehen, indem ich die entsprechende Bezugstaste drücke. Ebenso verfahre ich mit der Dampfbezugstaste, wenn ich z.B. Milch erwärmen oder aufschäumen möchte.
**Das Display oder auch der Sensitive Touch Screen**
Das ist ein richtiges feines Teil :o) Habe ich die Maschine angeschaltet, lese ich dort zuerst Hallo, Ihr Gerät heizt auf und danach, wenn sie soweit ist, bitte Wartungstaste drücken. Habe ich das alles befolgt, zeigt sich mir das Display in voller Pracht. Linkerhand leuchten mir drei Tassen entgegen, eine größer als die andere ;o) Drei verschiedene Größen bedeutet natürlich eine unterschiedliche Kaffeemenge, großer Becher, normale Tasse oder kleiner Espresso. Rechterhand leuchten die Kaffeebohnen, einmal drei Stück, einmal zwei und einmal nur eine. Diese bedeuten, je mehr Kaffeebohnen, umso stärker das Gebräu. In der Mitte von allem das hübsche Wort Start.
**Programmierung**
Seinen Kaffee erhält man natürlich auch ohne Programmierung. Dennoch halte ich es für sinnvoll, die F 90 zuvor einmal zu programmieren. Das klingt schwieriger, als es ist. Man benötigt dafür das Handbuch, die Programmiertaste und den Display. Programmieren kann man fast alles: Filter, Wasserhärte, Aroma, Temperatur, Wassermenge für Kaffee 1 Tasse, Dampfportion, Wasserportion, Uhrzeit, Automatische Einschaltzeit, Automatische Ausschaltzeit, Bezüge, Sprachwahl. Keine Bange, ich werde Euch jetzt nicht stundenlang sämtliche Programmierungsvorgänge beschreiben, aber ein Beispiel muss erlaubt sein. Ich finde nämlich die Einstellung Wassermenge für Kaffee 1 Tasse ganz klasse. Dabei geht man wie folgt vor:
Logischerweise hat man die Jura bereits eingeschaltet, sie hat sich aufgeheizt, uns begrüßt und die Wartungstaste haben wir auch gedrückt ;o) Auf dem Display erscheint nun bitte wählen, aber anstatt auf Tasse und Bohne zu tippen, betätige ich nun linkerhand die Taste Programmierung, dabei ertönt als akustisches Signal ein leises Piepen. Auf dem Display erscheint ein Pfeil, den drücke ich jetzt so lange, bis der von mir gewünschte Satz Wassermenge auftaucht. Nun drücke ich Start und es erscheint Produkt wählen. Jetzt suche ich mir eine der drei Tassen aus und wähle dabei die mittlere Größe. Das Display zeigt mir nun Kaffee 90 ml an. Ob diese Menge für die vorgesehene Tasse reicht oder zu wenig ist, sollte man vorher unbedingt abmessen! Dementprechend drücke ich nun erneut auf Start, dann auf den Pfeil nach oben oder unten, bis ich die gewünschte Wassermenge auf dem Display habe. Zum Schluß noch einmal auf Start gedrückt, und diese Option ist nun gespeichert. Ziehe ich mir nun einen Kaffee, wähle dabei die mittlere Tasse, so kommt genau die Menge Kaffee heraus, die ich vorher eingegeben habe.
Auf genau dem gleichen Weg lassen sich alle anderen Funktionen, die ich oben genannt habe, programmieren. Sehr schön ist auch die automatische Einschaltzeit. Ihr könnt die Jura so einrichten, dass sie sich morgens zu einer bestimmten Zeit einschaltet. Dann müsst Ihr nur noch das Wartungsknöpfchen drücken und sie ist bereit. Vorraussetzung dafür ist natürlich zuvor die Programmierung der Uhrzeit.
**Was Madame alles kann....;o)**
Anhand der Programmierung ahnt Ihr ja schon in etwa, was die Jura alles kann.
Kaffee Den bietet sie in drei Varianten, nämlich mild, normal und stark. Das ist natürlich Geschmackssache, ich bevorzuge die milde Version, mein Mann eher die normale.
Espresso Dafür ist dann auf dem Display die kleine Tasse für zuständig. Wenn man dann noch „stark“ wählt, au weia....;o)
Milchkaffee, Cappuccino und Konsorten Kann sie natürlich alles, Vorraussetzung ist hier allerdings Beschaffung von Zusatzmaterial. Dazu benöigt man eine Cappuccinodüse und einen Milchbehälter und schon kann es losgehen. Erfahrungswerte kann ich hier nicht bieten, da ich die Milch für meinen Cappuccino stets mit einem Handgerät aufschäume.
Tee Ist mit der Heißwasserdüse kein Problem. Ich bevorzuge zwar nach wie vor den Wasserkocher, aber ab und an lasse ich mir auch von der Jura einen Tee aufbrühen. Dazu den Becher mit Teebeutel unter die Düse stellen und so lange die Bezugstaste Wasserportion drücken, bis genügend Wasser im Becher ist.
Milch erwärmen und aufschäumen Funktioniert mit der Aufschäumdüse. Kalte Milch in ein Gefäß unter die Düse halten, es eine Weile blubbern lassen und die Milch ist warm.
**Sie meckert!**
Es kann schon vorkommen, dass meine Jura „meckert“. Das tut sie dann, wenn ihr irgendetwas fehlt und das Einfachste davon sind Kaffeebohnen und Wasser. Auf dem Display erscheint dann Bohnen nachfüllen oder das gleiche mit Wasser. Etwas schwieriger wird es, wenn sie einen Filterwechsel anzeigt, Gerät reinigen oder Entkalken. Natürlich kann man weiterhin Kaffee beziehen, aber man sollte der Bitte folgen und sie möglichst bald ausführen. Jeder Schritt wird auf dem Display angezeigt, aber ich kann auch im Handbuch nachschlagen. Die Reinigung sollte nach 200 Kaffeebezügen stattfinden und das Entkalken kommt darauf an, welchen Härtegrad Euer Trinkwasser hat. Nutzt Ihr einen Filter, so muss man weniger entkalken.
Natürlich erscheint auf dem Display auch mal „Trester leeren“, dieser ist dann voll mit gebrühtem Kaffeemehl und kann nichts mehr aufnehmen. Er ist recht einfach aus der Maschine herauszuziehen und wieder einzusetzen. Setzt man die Schale nicht richtig ein, meldet die F 90 „Schale fehlt“ und dann gibt es noch den Gau „Störung“, hatten wir aber zum Glück noch nie.
**Connect the Internet ;o)**
Unsere F 90 hat eine PC-Schnittstelle….als ich davon zum ersten mal hörte, fiel mir dazu echt nichts ein, *gg* Um aber die Maschine mit dem Netz zu verbinden, muss man sich erst einen sogenannten Connectivity-Kit zulegen, der mit ca. 80 Euro nicht gerade günstig ist. Der Zugang befindet sich unter der Klappe des Wassertanks. Mit diesem Feature soll man dann z.B. einen eigenen Begrüßungstext kreieren, den Status des Gerätes überprüfen und auch gleich an Jura schicken können. Für mich kommt das nicht infrage, daher kann ich Euch leider keine Erfahrungen mitteilen.
**Kundendienst**
Der Ruf des Kundendienstes von Jura wirft ja seine Schatten voraus. Leider musste ich ihn relativ kurz nach der Anschaffung des Gerätes erstmals in Anspruch nehmen, zum Glück noch während der Garantiezeit.. Das Mahlwerk klang sehr komisch, war uns nicht mehr geheuer und wir legten die F 90 erstmal still. Unter der Abedeckung des Bohnenbehälters finde ich die Telefonnummer des Kundendienstes, muss also nicht stundenlang suchen. Ich hatte sofort eine sehr nette Dame am Apparat, die mich bat, die Störung zu beschreiben. Anschließend wollte sie wissen, ob ich noch den Karton hatte, dem war natürlich nicht so....kein Problem, es wurde einer zugeschickt. Und zwar in Windeseile, schon zwei Tage später hatte ich ihn. Ich habe unsere Maschine ordentlich eingepackt, legte eine Kopie der Rechnung bei und konnte sie portofrei verschicken. Nach ca. zwei Wochen hatten wir die Jura zurück, generalüberholt und überaus funktionstüchtig :o) Und kostenfrei versteht sich, da ja noch Garantiezeit war.
Leider musste ich am 19.08.09 den Kundendienst erneut in Anspruch nehmen. Diesmal wollte das Display nicht mehr. Zwar wurden wir immer noch nett begrüßt und verabschiedet, aber wollte ich die Jura umprogrammieren, war das nicht mehr möglich. Das Display lief dermaßen schnell durch, dass es wirklich ein Glücksspiel war, hatte man tatsächlich mal zur rechten Zeit auf die richtige Taste gedrückt. Zuerst störte mich das weniger, sie war ja programmiert und sollte es auch so bleiben. Irgendwann aber wollte ich die Uhrzeit neu einstellen und genau das war aufgrund des schnellen Display-Durchlaufes nicht mehr möglich. Also erneut den Kundendienst kontaktiert, diesmal hatte ich schon am nächsten Tag den Karton und am 21.08. schickten wir unsere „Madame“ auf Reisen. Vorher klärte mich die Dame am Telefon darüber auf, dass es zwei Preisstaffelungen gibt; einmal die einfache Reperatur für 65 Euro und dann jene, wo ein Komponententausch notwendig wird, da müsse ich mich 155 Euro rechnen. Wir wussten also was auf uns zukommt, was ich als sehr positiv empfand.
Unsere F90 war genau eine Woche nach der Verschickung wieder bei uns. Repariert und poliert, sie sah aus wie neu und funktioniert wieder tadellos. Natürlich bekamen wir die höhere Rechnung, da einiges ausgetauscht wurde. Aber dieser schnelle Service ist vermutlich innerhalb Deutschlands beispiellos und verdient ein dickes Lob.
**Reinigung und Pflege**
Die „Innenreinigung“ habe ich Euch ja schon beschrieben, dazu gehört die Reinigung mit einer speziellen Tablette oder auch das Entkalken. Die äußere Reinigung ist ungleich simpler, einfach mit einem feuchten Tuch abwischen. Den Trester mitsamt Tropfgitter – und Schale sollte man allerdings öfter richtig abwaschen, da sich das feuchte Kaffeemehl mit der Zeit festsetzen und sich dadurch Schimmel bilden kann. Eine besondere Pflege braucht die Jura nicht. Wenn man so gut auf sie aufpasst und sie in Schuß hält, reicht das schon ;o)
**Bedienungsanleitung**
Vielleicht habt Ihr Euch ja schon beim Thema „Lieferumfang“ gewundert, was die CD-Rom bei dem Vollautomaten zu suchen hat. Nun, schmeißt man diese in den PC, so kann man sich virtuell zeigen lassen, wie die Jura bedient werden soll, ganz praktisch für jene, die lieber schauen als lesen. Es gibt dann noch die Bedienungsanleitung in schriftlicher Form, die ich in insgesamt sieben Sprachen lesen kann, wenn ich denn will. Die einzelnen Schritte zur Programmierung und anderen Dingen sind einfach erklärt und gut zu verfolgen.
Es gibt eigentlich nur wenige, negative Punkte, die ich aber auch aufzählen möchte. Da wäre einmal die Lautstärke des Gerätes, aber das haben wohl alle Vollautomaten so ansich. Und es ist ja eigentlich auch ganz nett zu hören, wie der Kaffee frisch gemahlen wird.
Die Anzeigen Wasser füllen und Bohnen füllen erscheinen leider zu spät. Bei den Bohnen hat das z.B. den Nachteil, dass die Kaffeeportion, die gerade gezogen werden soll, entweder total wässrig ist oder erstmal stoppt. Wobei letzteres nicht so schlimm ist. Ist nicht genügend Wasser vorhanden, passiert ähnliches, der Kaffee ist nur eine „halbe Portion“ oder viel zu stark. Daher sind wir dazu übergangen, Wasser – und Bohnenbehälter im Auge zu behalten und schon aufzufüllen, bevor die Jura es uns anzeigt. Das mag erst umständlich klingen, ist aber Gewöhnungssache. Zumal man gerade bei den Bohnen schon ein gutes Gehör dafür hat, wann sie zur Neige gehen.
Die Reinigung soll, laut Jura, natürlich ausschließlich mit den entsprechenden und teuren Produkten ausgeführt werden. Daran habe ich mich die ersten Jahre auch akribisch gehalten und was die Entkalkungstabletten angeht, befolge ich das immer noch. Allerdings bin ich vor gut zwei Jahren auf die preiswerteren Reinigungstabletten aus dem Supermarkt umgestiegen und habe damit gute Erfahrungen gemacht. Damit lässt sich einfach eine Menge Geld sparen. Seitdem wir unser Wasser aus dem Harz bekommen und es daher nicht mehr so kalkhaltig ist, brauche ich die Maschine zum Glück auch nicht mehr so oft entkalken. Habe ich anfangs dauerhaft einen Wasserfilter eingesetzt, so spare ich mir heute jeden zweiten. Das heißt, wenn die Jura einen Filterwechsel haben möchte, kann ich beim Programm Filter einsetzen auf „nein“ tippen und das Thema ist für sie erledigt.
Womit ich nicht klar komme, ist mit dem Milch aufschäumen. Zwar bekomme ich mit der Aufschäumdüse die Milch warm, aber eben nicht schaumig. Ich habe schon alle Sorten ausprobiert, mit viel Fett, mit wenig Fett, kalt, warm, ich bekomme es nicht gebacken....denke aber, das liegt eher an mir, als an der Maschine. Daher habe ich eben ein Handgerät zum Milch aufschäumen.
Der Kaffeebezug ist völlig einfach, Tasse drunterstellen, Knöpfchen drücken und schon geht’s los. Sehr schön auch, wenn sich der aromatische Duft in der Küche verteilt...oder wenn man an unserer Jura vorbei geht und immer den Kaffeeduft in der Nase hat ;o) Anhand der zwei Düsen kann man natürlich auch zwei Tassen darunter stellen, was wir aber
**Fazit**
Die F 90 würden wir nicht mehr hergeben wollen, soviel steht fest. Mein Mann, obwohl der größere Kaffeetrinker von uns beiden, war anfangs von dieser teuren Anschaffung gar nicht begeistert. Das änderte sich nach den ersten Tassen Kaffee...heute ist er der Verfechter des Vollautomaten schlechthin, *gg* Man gewöhnt sich daran....und es ist wirklich so, Kaffee aus einer „ordinären“ Maschine schmeckt dann nicht mehr. Die Jura ist einfach zu handhaben und zu reinigen, ist sie erstmal programmiert, läuft der Rest von selbst. Der Geschmack des Kaffees ist einfach großartig. Sicher kommt es auch auf die Kaffeesorte an, aber wir haben schon verschiedene Sorten ausprobiert und wurden noch nie enttäuscht. Die Jura holt anscheinend aus jedem Kaffee das Beste heraus.
Würde ich sie wieder kaufen? Für den Preis, wie ich sie vor gut sechs Jahren bekommen habem wahrscheinlich schon, aber eher nicht, *gg* Das liegt nicht an einer etwagigen Unzufriedenheit, sondern ich glaube, dass es inzwischen auf dem Markt der Vollautomaten eine große Produktverbesserung gegeben hat. Somit würde ich zwar wieder einen Vollautomaten kaufen, diesmal aber eine günstigere Variante vorziehen. Die F 90 hat den Beinamen Impressa, abgeleitet vom englischen impressed, was beeindruckt heisst. Daher auch meine Überschrift, wir sind halt beeindruckt von dem Teil :o)
Das „Problem“ ist, ist man erstmal den Kaffee aus der Jura(oder überhaupt aus einem Vollautomaten) gewohnt, schmeckt Kaffee aus einer „normalen“ Filtermaschine einfach nicht mehr. In der Woche, als die F 90 zur Reperatur war, haben wir wesentlich weniger Kaffee getrunken als sonst und nachmittags überhaupt nicht mehr. Ist immer sehr schade, dass man den Vollautomaten nicht mit in den Urlaub nehmen kann, *gg* Für uns ist die Jura ein Stück Luxus und gehört wahrlich nicht zu den alltäglichen Dingen oder gar zu denen, die ein Mensch unbedingt braucht. Aber es ist schön, dass wir sie haben und uns einmal leisten konnten :o)
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren :o)
Pro: macht den besten Kaffee... Kontra: relativ hohe Nebenkosten
Mein Mann und ich sind große Kaffeetrinker und vor allem trinken wir auch gerne Cappuccino, Espresso und Latte Macciato. Was also lag näher, als der Kauf eines Kaffeevollautomaten. Aus diesem Grunde haben wir uns im April 2003 eine Kaffeevollautomaten von ...
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Pro: Super Design ! Super Technik ! Kontra: Teures Zubehör !
...Hallo zusammen,
nach langer Zeit bin ich auch mal wieder hier aktiv ;-) !!!
Also um direkt zum Punkt zu kommen... Vor 3 Monaten habe ich meinen Senso Automaten verkauft ( dieser war schon sehr gut ) und mir einen JURA IMPRESSA F90 Kaffeevollautomaten gegönnt. Diesen wollte ich schon immer haben, das einzige was mich abgehalten hat , war der teure Preis. Aber nun gut den hab ich jetzt bezahlt.... Alles hat seinen Preis.
Das Gerät habe ich bei uns im Saturn gekauft , dort stand das Gerät und lächelte mich für knapp 900.- Euro an.
Der normale UVP sollte bei knappe 1100 Euro liegen habe ich so in Erinnerung. Da es das letzte Gerät war gab es dieses für wie bereits gesagt knapp 900.- Euro.
Da hab ich dann zugeschlagen.
Nun zum Gerät....
Pro:
Einfach super geiles Design...
Die Front besticht aus Aluminium / Edelstahl...
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......und freuen sich auf einen Kaffee am nächsten Morgen. Mittlerweile kann ich fast behaupten schon Stammgäste in meiner kleinen Residenz begrüßen zu können, was wohl weniger an meinen Künsten als Liebhaber liegt, als eher an meiner JURA Impressa F90, aber so genau kann man´s ja nicht wissen *gg*
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Kaufüberlegungen ? Wichtige Fragen
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Eines sei vorweg erwähnt. Mit knappen 1200 ? ist diese Maschine durchaus als ?Luxusgut? zu qualifizieren, daher muss man einen Kauf auch sehr genau abwägen und alle Pro- und Kontra Argumente ins Treffen führen.
Ich kann hier nur meine Überlegungen präsentieren und warum ich mich dann dafür entschlossen habe diese Espressomaschine zu kaufen.
Da ich selbst sehr gerne Kaffee trinke und vor allem einen gepflegten Espresso...
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Pro: gemütlich zu Hause geniesen Kontra: man trinkt auomatisch mehr Kaffee
...Da hab ich nun den besten Milchschaum und keinen gescheiten Kaffee. Nichts gegen diese Beutelchen-Cappus, wenn’s nicht anders geht. Da ich aber nun zu einem Cappuccino Fan geworden bin habe ich vor kurzem ernsthaft in Erwägung gezogen mir einen Kaffeeautomaten anzuschaffen.
Beim Italiener zahlt man –frau- inzwischen schon 2.30 – 3.00 € und das ist ganz schön happig. Zugegeben, bis ich den Preis ( ca. 1100 €) meiner Jura Impressa F90 wieder drin habe könnte ich viele Cappus beim Italiener trinken, aber wo ist der Italiener? Abends gemütlich vorm Fernseher hab ich keinen zur Verfügung. *g*
Kurzer Hand informierte ich mich über die im Handel befindlichen Maschinen. Ich werde fast erschlagen vom Angebot. Ich entscheide mich spontan für das Neueste was am Markt ist. Man gönnt sich ja sonst nichts...
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