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Die geschlossene Version des Sportage von Kia hat in zahllosen Tests seine Geländefähigkeit unter Beweis gestellt, doch der biedere 4 Wheeler ist vielleicht ein Top Auto für den pensionierten Jägermeister, der ihn zum Holzmachen im Wald gut gebrauchen kann, doch als Alltagsfahrzeug ist er aufgrund seines sehr weichen Fahrwerks nur sehr bedingt geeignet. Also muss man schon eine gehörige Portion Spass erkaufen, wenn man sich für einen Jeep entscheidet - deshalb hat Kia den Radstand verkürzt, 2 Türen weggelassen und das Dach abgefeilt - und schon erstrahlt der Sportage im neuen Funsport Glanz. Das Konzept erinnert sehr stark an den Suziki Vitara. Das Interieur entsprich 1:1 dem des längeren Sportage. Billiges Kunststoff wohin man blickt, geschmacklose Polsterbezüge. Aber diese Mängel werden aufgewogen, wenn man sich erst mal ohne Verdeck in Richtung Baggersee bewegt hat. Der Kia verfügt über einen zuschaltbaren 4 Radantrieb, der bei stehendem Fahrzeug ohne Aufwand durch Umlegen des Hebels aktiviert werden kann. Die Motorisierung reicht von 90 bis 115 PS, die 90PS sind für ein Spassauto völlig ausreichend, die 115 PS Variante empfehle ich allen, die mal einen Pferdeanhänger ziehen wollen - oder Baumstämme aus dem Wald ziehen.
Die äussere Hülle hat durchaus ihren Reiz - durch die Verkürzung wirkt der Sportage um einiges sportlicher. Die 2Farb Lackierung und die attraktiven Alufelgen tun ein übriges. Preis 32.00. bis 36.000 NEU.
Fazit: Spassauto für den Sommer mit ansprechender Optik aber geschmackloser Innenreinrichtung - gerade für ein junges Publikum wünscht man sich etwas mehr Pepp...
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