KKH - Kaufm. Krankenkasse

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Gesetzte gibt es für sie nicht

1  16.03.2007

Pro:
Schneller Briefverkehr

Kontra:
Stellen sich gegen Gesetze

Empfehlenswert: Nein 

alex_82

Über sich:

Mitglied seit:16.03.2007

Erfahrungsberichte:14

Vertrauende:2

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 23 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Ich möchte auch einmal meine Erfahrungen von mir und meiner Frau erzählen und beschreiben. Denn das was sich diese Krankenversicherung leistet ist der absolute Wahnsinn und sogar ungesetzlich. Ich bin sehr enttäuscht wie sich eine Krankenversicherung folgender Maßen verhalten kann.

Es ist ja allgemein bekannt das man im Normalfall nach 18 Monaten in einer gesetzlichen Krankenkasse in einer andere Krankenkasse wechseln kann. Genau das wollte ich für meine Frau machen und habe Anfang 2006 ein Schreiben aufgesetzt wo ich die Kündigung mitgeteilt habe. Man muss wissen das das "eigentlich" kein Problem ist das man die Krankenkasse wechselt. Naja auf jeden fall bekam ich nach ungefähr 6 Wochen ein schreiben zurück worin viele Fragen standen. z.B. warum wir denn wechseln wollen etc. Das war schon der erste Fehler von der Versicherung, denn laut Gesetz ist jede gesetzliche Krankenkasse verpflichtet nach 14 Tagen einem die Kündigungsbestätigung zu kommen zu lassen. Auf jeden fall haben wir die Fragen ausgefüllt und auf die Kündigungsbestätigung gewartet, denn ohne die Kündigungsbestätigung kann man in keine andere Krankenversicherung wechseln. Nach weiteren 3 Wochen kam wieder ein Schreiben. In diesem Schreiben wurde uns mitgeteilt, das die Krankenkasse erst einmal den Fall prüfen muss und das hat mich sehr stutzig gemacht. Nach einer Woche erzählt mir meine Frau das Sie auf der Arbeit einfach angerufen wurde und ausgefragt wurde warum sie denn wechseln will. Das hat sie alles beantwortet und gemeint das es jetzt alles klappt. Nach weitern 2 Wochen bekam sie noch einen Anruf mit der bitte sich den Wechseln noch einmal zu überlegen, denn die KKH hat einen Kooperationsvertrag mit der LVM Versicherung und das hat "nur" Vorteile für sie. Sie hat dann nocheinmal gesagt das sie auf jeden Fall wechseln will und wir auch schon alle Versicherungen haben die wir brauchen. Weitere 3 Wochen später kam wieder ein Schreiben mit weitern Informationen zur LVM Versicherung und wann wir einen Termin mit denen vereinbaren wollen. Daraufhin habe ich persönlich die KKH angerufen und wollte mit jemanden sprechen der Zuständig ist. Ich habe mich mit jemandem im Call-center unterhalten und als ich zuviel gefragt habe, wurde ich sofort an den Abteilungsleiter weitergeleitet. Dieser war sehr unhöflich und wollte einfach nicht einsehen das meine Frau wechseln will. Nach dem Gespräch habe ich gedacht das jetzt alles klar ist. Aber falsch gedacht. Nach nun knapp 5 Monaten kam wieder ein Schreiben worin stand das die Krankenversicherung die INformation erhalten hat, dass meine Frau gekündigt sei bei ihrem aktuellen Arbeitgeber. man kann sich ja vorstellen was das für ein Gefühl ist, wenn man eine solche Information erhält. Desweitern war es absolut nicht wahr und ein weiteren schritt uns nicht aus der Krankenkasse zu lassen. Nach 2-3 weiteren und sehr driekten Anrufen bekamen wir dann die Kündigiungsbestätigung. Aber ich hätte niemals gedacht das eine Krankenkasse wie die KKH sich so verhält.

Zu meinem Bericht möchte ich noch sagen, das das gesamte Verhalten der KKH ungesetzlich ist und war. Sie haben sich eine keine vom gesetzgeber Vorgeschriebenen Fristen gehalten. Ich kenne keine Krankenkasse die so etwas mit Ihren Mitgliedern macht oder machen würde. Ich kann nur jedem abraten sich bei der KKH zu versichern.

Vielleicht ist bei dem einen oder anderen die Frage aufgekommen warum wir wechseln wollten. Das ist ganz einfach. Es geht einfach nnur um das finanzielle, denn die Beitragshöhe der KKH zu unseren neuen Versicherung ist sehr erheblich und wir sparen im Monat dadurch rund 30,-€. Unsere neue Krankenversicherung ist die IKK-Direkt und mit der sind wir bestens beraten und immer wieder begeistert.

Zu den allgemeinen Leistungen kann ich sagen das sie oft mit murren geleistet werden. Alles was viel kostet oder etwas mehr als "normal" wird erst einmal hintefragt und es wird sogar gefragt ob es wirklich nötig ist. Wie gessagt so etwas habe ich noch niemals bei einer Krankenkasse erlebt. Leider gibt es überall schwarze schafe.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
michay

michay

07.04.2007 13:28

Ich kan mir so was gar nicht vorselen und hätte wohl schon nach der ersten Sachen meinen Anwalt um nen Schreiben gebeten. Das eine Versicherung noch mal nachfragt ist klar und auch okay, aber bei mir haben sie das dann immer gleich gemacht und die Bestätigung für die Kündigung hab ich auch immer nach ner Woche gehabt. Da ist echt nen Hamer!

Miamibeach-Mike

Miamibeach-Mike

16.03.2007 11:53

Erfahrungen mit der Kündigung - ok, aber jetzt fehlt noch das entscheidene was Leistungen & Co angeht.....

LoDHomJo

LoDHomJo

16.03.2007 11:45

Für einen Erstlingsbericht sehr gut! LG

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