Mein Putzi Putzig - ich liebe ihn!
23.06.2004 (24.06.2006)
Pro:
kein staubsaugen mehr . . .
Kontra:
hoher Preis
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Bedienung
Saugkraft
Lautstärke
mehr
 cathy72
Über sich:
Mitglied seit:30.03.2001
Erfahrungsberichte:25
Vertrauende:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 59 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Vor einiger Zeit kam in Amerika der Robomop - oder so ähnlich auf den Markt - und da stand fest: wenn es soetwas gibt, und vernünftig funktioniert, gehört soetwas mir! Allerdings vergingen noch 2 Jahre, bis dass mein Hausangestellter Putzi Putzig bei uns Einzug hielt. Unsere Wohnung ist mit Parkett und Fliesen ausgestattet, außerdem liegen mehrere Teppiche in der Wohnung. Neben meinem Mann und mir leben noch eine 14 Monate alte Tochter, deren Hobby Butterkeks verkrümeln ist, sowie zwei Katzen bei uns in der Wohnung. Mein regulärer Tagesablauf beinhaltet 2 x tägl. fegen. Hab ich einen Tag nichts gemacht, so sieht man es wirklich.
Vorausgegangen waren mehrer Vergleiche, da es einigen unterschiedliche Modelle der Saugroboter gibt. Nachdem ich die Vor- und Nachteile der Geräte abgewogen hatte, habe ich beim nächstgelegenen Kärcher-Händler den Robo-Cleaner ausgeliehen. Das Gerät kostet 1.499 EUR, und bevor man so viel Geld ausgibt, möchte man ja wissen, ob es sich lohnt. Also Robo-Cleaner-Basisstation aufgestellt, diese hat nur 3 Tasten: den gelben Einschaltknopf, eine Taste, um das Absauggerät leiser zu schalten sowie den Programmdauer-Taster. Hier sind möglich 3,6,9 oder unendlich viele Stunden zu wählen.
Der Saugroboter selbst besteht aus einem Ufo, ca. 28 cm Durchmesser und knapp 10 cm hoch mit zwei Tasten: Ein und Aus. Also ist wirklich einfach zu bedienen. Das Saugloch ist ca. 10 x 4 cm groß, und hat eine Bürste - dadurch saugt und kehrt er gleichzeitig. Nachdem die Basisstation eingeschaltet war, schaltete ich das UFO ein - und es fuhr erst einmal zur Basisstation. Dort dockte es selbständig an und wurde abgesaugt. Dieses Geräusch entspricht in der Lautstärke etwa einem herkömmlichen Staubsauger. Dieser Saugvorgang dauert ca. 30 sec. Danach bleibt Putzi Putzig noch ganz ruhig und der Akku wird aufgeladen. Das dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Danach gings los: Er fuhr aus der Basisstation und fährt ersteinmal gerade aus, bis er auf ein Hindernis trifft. Dort stößt er sanft gegen, fährt ein paar cm zurück, dreht um 45 Grad und fährt bis zum nächsten Hindernis. Auf diese Art und Weise durchquert er die Räume und reinigt sie. Ich musste mich ersteinmal an dieses unsystematische Saugen gewöhnen. das Sauggeräusch ist ein Brummen, dass mich nicht stört. Man kan ihn durchaus den ganzen Tag laufen lassen, ohne das die Nachbarn entnervt sind.
Dann wurde es spannend: Er fuhr in eine Ecke, aus der es nur eine Seite zum Rauskommen gab - die auf der er rein fuhr. Aber auch das meisterte Putzi Putzig problemlos. Wenn er gegen drei Seiten stösst, macht er eine 3/4 Drehung und erwischt so fast den Ausgang. Noch ein bischen rangiert - und dann war er wieder frei. Nächste Hürde: ein Absatz von einem knapper cm - den musste er hoch. Auch das ging problemlos - wenn nicht direkt frontal, so dann doch etwas versetzt. So wie man halt auf eine Bordsteinkante fährt.
Dann kam die Treppe runter - ich hielt den Atem an... Nein, er purzelte nicht runter, sondern stoppte dank Sensoren am Boden rechtzeitig und wendete um 180 Grad. Auch diesen Test hatte er bestanden. Er saugte nun eine knappe Stunde und war erschöpft - als er den "Traktorstrahl" der Basisstation erwischte, fuhr er diese wieder an, und es folgte der Vorgang wie nach dem Einschalten.
Als er ausgeruht war, verrichtete er brav sein Tagewerk. Als er auf ein Häufchen Blumenerde traf, verlangsamte er seine Fahrt, fuhr erst Vor und zurüch, dann auch sternförmig, um diese Stelle sauber zu bekommen. Auch das wird Dank Sensoren im Saugbereich gesteuert. Und so verbrachte er ein verlängertes Wochenende, an dem ich nicht einmal selber gesaugt habe, bei uns. Als das Wochenende vorbei war, brachte ich ihn traurig zurück. Er ist halt teuer. Aber nach drei Tagen hielt er dann endgültig Einzug bei uns - länger hielt ich es ohne ihn nicht aus.
Tja, dass ist nun 4 Monate her, Putzi Putzi ist jeden Tag im Einsatz, es gibt kaum Gründe zu klagen. Sicherlich, er fährt sich manchmal fest, verschluckt eine Socke und bleibt deshalb stehen. Einzig die Stellen zwischen den Schränken, die nicht min. 30 cm auseinanderstehen, müssen manuell gekehrt werden. Ansonsten habe ich meinen alten Staubsauger in Rente geschickt, und nur noch gewischt. Auch die Ecken sind sauber. Also diesbezüglich gibts nichts auszusetzen. Außerdem wird man zur Ordnung erzogen, weil alles, was Putzi Putzig nicht schluckt, wird bis zum nächsten Hindernis geschoben, sofern seine Kraft dazu ausreicht. Und dann sucht man Sachen, die man dann meist unter der Couch findet.
Nachteile?? Außer dem Preis fällt mir nichts ein. Aber wenn ich meine Zeit zum saugen und fegen zusammen zähle, und lege den Stundenlohn einer Haushaltshilfe zugrunde - sooo teuer ist er nun auch nicht. Ich will keinen Tag mehr ohne ihn sein!!
Achja, warum ich mich nicht für das vergleichbare Model von Elektrolux entschieden habe: Dieses Teil macht nur einen Raum, danach muss man es mitsamt der Ladestation umsetzen. Außerdem erfolgt die Begrenzung an Treppenabsätzen mittels einer Metallschine, die am Boden befestigt werden muss. Lästig und häßlich. ****Update Juni 2006****
Nun ist er schon länger als 2 Jahre im Einsatz. Unsere Familie wurde um einen langhaarigen Hund erweitert. Putzi Putzig versieht weiterhin in völliger Gelassenheit seinen Dienst, täglich und zuverlässig. Bislang keine Reparatur oder ähnliches notwendig. Einzig die Bürste wird einmal jährlich erneuert, weil die Putzkraft mit einer Fledderbürste einfach nachlässt. Ich habe diese teure Anschaffung noch nicht eine Minute bereut... Für die Techniker:
Ausstattung Plug + Clean, Schmutz-Sensor, Radius um Ladestation max. 20 m, 4 Absturzsensoren, Infrarot-Navigationsstrahl, Kontaktsensoren, Schmutzerkennung, Technische Daten
Reinigungsleistung m2/h 15 Reinigungsdauer pro Ladung min 20-60 max. Aufnahmeleistung W 600 Ladezeit Akku min 10-20 Schmutzbehälter Robo Cleaner l 0,2 Schmutzbehälter Ladestation l 2 Lautstärke im Quite Mode dB/A 54 Gewicht Robo Cleaner kg 2,0 Gewicht Ladestation kg 5,8 Maße Robo Cleaner (D x H) mm 280 x 105 Maße Ladestation (L x B x H) mm 500 x 250 x 230
Preis (inkl. MwSt.) € 1.499,95
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18.02.2005 11:09
scheint nicht schlecht zu sein, ich werde mir auch den von Kärcher zulegen, meine Wahl schwankte noch zwischen Electrolux und Kärcher, dank Deinen Bericht habe ich mich für den Kärcher entschieden. LG hexe15
18.11.2004 11:38
ich hab grad einen fetten Klos im Hals wegen des Preises. Nur gut, das ich den Kommentar schreibe und nix sagen muß! Nee... wär nix für mich (obwohl ich ja auch den einen oder andeen Technik-Flitz habe) Aber da fege oder wische ich lieber selber! Lieben Gruß, Sabo
23.06.2004 14:45
mmhhmm, ganz schön teuer. Meine Güte. Gruß DagSonja