Erfahrungsbericht über

Kärcher RC 3000 Robocleaner

Gesamtbewertung (5): Gesamtbewertung Kärcher RC 3000 Robocleaner

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Prämierter Erfahrungsbericht

Mein "liebstes Haustier"

4  18.01.2005 (17.03.2006)

Pro:
super Saugleistung, voll automatisch, klein, handlich, leise, zuverlässig

Kontra:
wird sich bei kleineren und/oder verräumten Wohnen schwerer tun

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Bedienung

Saugkraft

Lautstärke

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wonurbistdu

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Vertrauende:31

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 115 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Seit Mitte Dezember 2004 bin ich stolzer Besitzer des Kärcher Robocleaner RC 3000, ein automatischer Staubsauger, welcher dann saugt, während ich arbeite!


Anschaffungs-Anreiz:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Zwei Stunden die Woche die Wohnung sauber halten, ist schon recht viel Zeit. Vor allem desswegen, weil ich keine Staubfänger besitze und überall nur drüberwische. Daher rechnete ich mal durch, wo ich am meisten "Schweiß" verliere. Ich kam auf das Staubsaugen, vor allem, war ich mit meiner eigenen Saugleistung nie so wirklich zufrieden. Gesagt getan, ich kaufte mir selber, als Christkindl den Staubsauger. Er war schon ein Vorchristkindl.

Die technischen Gründe, warum ich mich für diesen Sauger entschied und nicht für ein Modell einer anderen Firma. Mit diesem Sauger kann man alle Zimmer einer Wohnung auf einmal saugen, ohne dass man die Basisstation von einem Zimmer ins nächste stellen muss. Der Staubsauger hat Absturzsensoren, damit er nicht die Stufen runter fährt. Beim Elektrolux Modell erhielt ich die Information, dass man immer nur die Zimmer einzeln saugen kann und auch Stufen mit einem Spezialband abkleben muss, damit der Sauger erkennt, dass eine Stufe ist.


Verpackung & Zusammenstellen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Zuerst einmal möchte ich jedem raten, die Betriebsanleitung durchzulesen, sie ist nur ganz kurz und sehr wichtig (näheres im Punkt Betriebsanleitung).
Der Sauger ist gut verpackt und hält auch Transporte aus. Die Größe der Karton-Verpackung beträgt 75*35*28 cm.

Die Saugerteile sind nahezu fertig zusammengebaut. Beim Sauger selbst braucht man gar nichts machen, bei der Basisstation muss man nur eine Auffahrtrampe dran-stecken. Hier liegt auch die Schwachstelle. Wie ich das sah, wusste ich sofort wo die Auffahrtrampe dran gehört. Sah aber, das nachher bei der Auffahrt etwas vorschaut, schaute in der Betriebsanleitung nach, dort war nur ein kleines Bild wo man nichts erkennen konnte. Es war ein Pfeil wie die Rampe dran-gesteckt gehört. So wie es aufgezeichnet ist, gehört es gerade raufgesteckt, doch damit es ordentlich passt, sollte man die Rampe vorher schräg halten. Da könnte beim geraden Anstecken sogar das ein oder andere Zapferl abbrechen.
Hier wäre Kärcher gut beraten, das etwas genauer zu dokumentieren.

Der Rest ist Kinderleicht, Basisstation hinstellen, anstecken und den Staubsauger daneben hinstellen und einschalten. Ab dann arbeitet der Sauger automatisch. Man kann je nach Wohnungsgröße vier unterschiedliche Saugzeiten angeben.


Aussehen
~~~~~~~~~~

Es gibt die Basisstation und den Sauger.

+ Der Sauger selbst sieht aus, wie zwei Suppenteller die aufeinandergestellt sind. (der eine normal, der andere verkehrt) oder wie ein Ufo. Der Sauger ist gelb gehalten mit schwarzen Rand sowie einigen schwarzen Teilen. Ich finde, dass er sehr schön aussieht. Die Abmessungen sind ein Durchmesser von 280 mm und 105 mm Höhe. Also sehr klein, mit 2,0 kg Gewicht ist er zusätzlich auch sehr leicht.

+ Die Basisstation ist schon etwas größer 500 x 250 x 230 mm und 5,8 kg leicht. Auch die Basisstation ist ganz leicht zum tragen. Vom Design und der Gestaltung bin ich auch von der Basisstation fasziniert.


Saugprogramme
~~~~~~~~~~~~~~~

Hierbei kann man die Reinigungsdauer auswählen, aber nicht, wie verschmutzt der Raum ist. Durch Schmutzsensoren im Sauger, entscheidet der Sauger selbst, ob er langsamer werden muss oder vielleicht zurückfahren und noch einmal drübersaugt.

Die Reinigungsdauer ist von der Raumgröße abhängig. Die dreistündige Reinigungsdauer ist laut Kärcher für Räume bis 45m². Die sechsstündige Reinigungsdauer für Räume von 45-90 m² und die neunstündige Reinigungsdauer für Räume von 80-135 m².

Erfahrungsgemäss reichen bei 150 m² auch die sechsstündige Reinigungsdauer, wenn nicht all zu viel im Raum herumsteht. Damit meine ich zum Beispiel, die Sesseln auf den Tisch gestellt werden.


Fahrweise:
~~~~~~~~~~~~~

Der Sauger hat unterschiedliche Tastsensoren, sobald die Sensoren irgendwo anstoßen, bleibt der Sauger stehen und dreht sich zirka 90° in eine andere Richtung, bevor er weiter fährt. Bei jedem Test hat er bis jetzt alle Schmutzstellen die ich legte weggesaugt gehabt, also alle Stellen des Raumes erwischt. (außer die Ecken selber, dort kommt er nicht ganz hinein). Ich gehe mal davon aus, dass der Robocleaner mit seiner verwirrend wirkenden Fahrt, dennoch alles erwischt und auch ein System dahinter steckt.


Wände und Ecken
~~~~~~~~~~~~~~~

Bei den Ecken, versucht er so weit wie möglich rein zu fahren, er fährt zuerst an die eine Wand, wenn dann bei der 90 Grad Drehung wieder eine Wand ist, dreht er sich 45 Grad zurück, um so weit wie möglich ins Eck hineinzusaugen. Die Wandränder selbst, saugt er nahezu perfekt. Bis
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Sogar da saugt der Sauger drunter und findet einen Weg durch
auf zirka 3 cm saugt er bei mir an die Wand heran. Hier ist es nötig, zirka einmal im Jahr die Ecken und Wände manuell nachzusaugen.


Anwendung
~~~~~~~~~~~~~~~~

Die Basisstation sollte so gestellt werden, dass es von der Basisstation bis zum weitesten Punkt der Wohnung maximal, zirka 20 Meter sind. Wer eine langgezogene Wohnung hat, so wie ich, sollte daher die Basisstation in der Mitte der Wohnung aufstellen.

Vor dem Saugen sollte das gemacht werden, was auch vor dem Saugen per Hand gemacht werden würde. Socken, Geld, Sektgläser oder ähnliches vom Boden aufheben. Ich habe das schon getestet, ein mit Wasser gefülltes Sektglas wird zwar nicht umgeschmissen, aber der Sauger stubst leicht an, sodass etwas ausgeschüttet wird.

Saugleistung
~~~~~~~~~~

Technisch beträgt die Saugleistung des Saugers, 18 Watt. Doch er macht sauberer, wie ich mit meinem 1300 Watt Sauger. Das werden wohl die Schmutzsensoren bewirken, welche ausgeprägter sind, wie die "meinigen", wenn ich per Hand sauge. Abhängig vom erkannten Verschmutzungsgrad fährt der Sauger mit normaler Geschwindigkeit, bei normaler Verschmutzung, oder langsame fahrt bei einzelnen verschmutzten Stellen. Als dritte Möglichkeit, langsame Vorwärts und Rückwärtsfahrt über einzelne stärker verschmutzte Stellen beziehungsweise langsame strahlenförmige Sternfahrt über großflächig stärker verschmutzten Bereich.

In der Praxis wirkt sich das so aus, wenn vertrocknete Blätter am Teppich liegen, werden diese weggesaugt, genau so wie wenn Erde am Teppich liegt, Sägespäne oder Metallspäne. (alles von mir getestet). Auch eine kleine herumliegende Schraube hat er brav weggesaugt.

Mit dem geringen Stromverbrauch, lässt sich, meiner persönlichen Einschätzung nach, die hohe Saugleistung erreichen, weil der Sauger eine Bürste welche sich dreht, zur Hilfe nimmt. Diese drehende Bürste nimmt den Schmutz auf, welcher dann von der Bürste gesaugt wird.

Sowohl auf Parkett, den unterschiedlichsten Teppicharten und im Bad bei den Fliessen hatte der Sauger keine Probleme. Im Fliessenuntergrund (und auch bei allen anderen) muss der Boden aber auf jedenfall Trocken sein.


Vor jedem Saugen sollte...
~~~~~~~~~~~~~~~~~

wie schon erwähnt, Geld, Getränkegläser, Kleidungsstücke vom Boden entfernt werden. Wenn Schrauben oder Nägel aus dem Boden herausschauen, kann das auch dem Sauger irritieren. Lose Kabel wird empfohlen, festzubinden, damit der Sauger keine dranhängenden Geräte herunterziehen kann.

Der Sauger soll Teppichfransen Sensoren haben. Was mir aber bei einem zirka 0,5 m² kleinem Teppich mit Fransen aufgefallen ist, der Sauger fährt zurück und zieht den Teppich an den Fransen hinter sich her. Wie der Sauger bei größeren Fransenteppichen reagiert kann ich nicht sagen, da ich keine solchen Teppiche besitze.

Wenn Schuhe weggestellt werden, ist es für den Sauger leichter und er kann auch dort saugen, wo normalerweise die Schuhe stehen.


Dafür ist der Sauger nicht geeignet
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Auf einen Tisch stellen und den Sauger den Tisch absaugen zu lassen. Den Sauger dort saugen zu lassen, wo es Wasserlacken oder andere Stellen mit Flüssigkeit gibt. Er ist nicht zum Saugen von Treppen geeignet, Regalen, im Freien, von brennenden oder glimmenden Gegenständen, wie glühender (heißer) Asche oder brennenden Zigaretten.

Sowie andere mehr oder weniger "verrückte" Dinge, an die ich jetzt gerade nicht denke.


Technische Daten laut Kärcher
~~~~~~~~~~~~~

+ Basisstation
Betriebsspannung 220-240 Volt
Saugleistung 600 Watt
Lautstärke 60 DB(A)
Lautstärke im leisen Modus 54 DB(A)
Filtertüte 2 Liter


+ Roboter
Akkukapazität (NiMH) 1,7 Ah
Betriebsspannung 12V
Reinigungszeit pro Akkuladung bis zu 60 min
Ladezeit 10 - 20 min
Schmutzbehälter 0,2 Liter

Abmessungen schrieb ich beim Aussehen. Meine Kommentare zu den technischen Daten. Die Filtertüte (Staubsack) der Basisstation mag zwar zwei Liter Volumen haben. Doch das Lamperl der Basisstation, dass die Filtertüte voll ist, leuchtete bereits auf, wie erst so zirka 0,5 Liter drinnen waren. Und da konnte man dann nicht mehr weiter saugen.


Geräuschentwicklung
~~~~~~~~~~~~~~~~

Der Roboter selbst ist sehr leise. Das Gebläse von meinem LapTop ist lauter (wobei mein LapTop ist eine Lärmschleuder). Telefonieren, Fernsehen, Radiohören usw. kann man ungestört während der Roboter herumfährt.

Wenn der Roboter (Sauger) zur Basisstation kommt, saugt die Basisstation den aufgesammelten "Mist" vom Sauger ab. Das dauert zirka 30 Sekunden und ist wesentlich lauter (sie DB Werte), wie der Sauger. Vom Saugvorgang selbst, konnte ich leider keine DB Werte finden.

Die Basisstation hat auch einen leiseren Modus. Einmal erwartete ich Besuch, lies den Sauger noch aufsaugen, die Basisstation stand einen Meter von meinem Bett entfernt und der Sauger saugte auch in dem Zimmer, ich schaffte es aber dennoch, während des Saugens so gut einzuschlafen, sodass ich geweckt werden musste. Den tiefsten Schlaf habe ich nicht, aber auch nicht den leichtesten.


Bedienung und Handhabung
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Ist das nicht kompliziert zum programmieren so a moderne Technik und wenn er unters Kastl fährt, dann bleibt er drin stecken, der Opa kann des Kastl in die Höhe heben und ich den Sauger rausfischen."

Obiger Satz sollte nicht vorkommen. Der Sauger hat auch oben Tastsensoren, welche verhindern sollen, dass der Sauger oben stecken bleibt. Auch braucht man nichts programmieren, außer die Zeit einstellen, wie lange der Sauger, saugen soll. Das geht auf einer Taste, je nachdem wie oft man drauf drückt. Angezeigt wird die eingestellte Saugzeit auf ein paar grünen Lämpchen. Den Sauger selbst einschalten und das war es.

Komplizierter wird das entschlüsseln der Störungslichter. Sowohl die Basisstation als auch der Sauger haben ein rotes Lämpchen. Weiter, der Sauger ein grünes und die Basisstation mehrere Grüne. Bei der Basisstation leuchtet bei Störungen nur das rote. Beim Sauger kann auch das Grüne langsam blinken. (Basisstation ungünstig aufgestellt). Je nach weiteren Fehlern kann dann auch das rote dauernd leuchten, schnell oder langsam blinken. Bei der Entschlüsselung der Fehlermeldungen braucht man am Anfang die Bedienungsanleitung. (bei mir war es zumindest so)


Bedienungsanleitung
~~~~~~~~~~~~~~~~

Die Bedienungsanleitung schaut von außen sehr dick aus, das aber nur, weil sie in sehr vielen Sprachen gehalten ist.

Die Bedienungsanleitung ist übersichtlich gestaltet, verständlich geschrieben und man kann sie auch leicht lesen. Es sind in deutscher Sprache auch nur zirka 13 A4 Seiten inklusive aller Sicherheitshinweise, Wartung usw. Es ist nicht viel zu lesen und ich würde es empfehlen, die Bedienungsanleitung vorher zu lesen. Spätestens wenn es eine Störungsmeldung gibt, wird dann nachgeschaut werden müssen.


Kundenservice
~~~~~~~~~~~

Das Kundenservice in Österreich finde ich ausgezeichnet. Mein Roboter hatte ein Problem, ich teilte es Kärcher mit, am nächsten Tag holte ein Kärchermitarbeiter den Sauger ab, es wurde mir mitgeteilt, dass die Behebung des Problem (Elektronik / Softwareproblem) ein paar Tage dauern wird, man stellte mir aber einen Vorführstaubsauger in der Zwischenzeit zur Verfügung. Probleme können auftauchen und dieser Kundenservice ist Einwandfrei. Würde ich mir öfters so wünschen. Ich bekam meinen Sauger zurück und das Problem war auch behoben.


Probleme (Kinderkrankheiten?)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Auch diese Rubrik gibt es. Wie ich beim Kundenservice schrieb, gab es bei mir eines. Nachdem ich den Sauger erhielt, merkte ich, dass er eine Stufe runterfuhr. Das dürfte bei Absturzsensoren nicht passieren. Laut Kärcher war es ein Softwareproblem und es wurde auch schnell und zu meiner vollsten Zufriedenheit behoben. Ich nehme auch an, dass neuere Modelle diesen Fehler nicht mehr haben werden.

Ansonsten konnte ich bis jetzt nichts finden und das obwohl ich mich sehr bemühte, Probleme zu finden. Aber er ist einwandfrei, es gibt nichts auszusetzen.


Preis:
~~~~~~~~

Tja, was kostet er denn? Ich habe für den Sauger 1280.-- Euro gezahlt, da ich einen Preisvergleich anstellte. Die offizielle Kärcher Aktion sollte vor Weihnachten 1490 Euro betragen haben. Wer aber einen Preisvergleich anstellt, kann auch Aktionspreise unterbieten.


Den Staubsauger heimlich beobachtet
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Mein neues Hobby. Ich traute meinen Augen nicht, der Staubsauger fand sogar einen Weg durch mein Blumenkistlgestell. Das habe ich auch fotografiert. Dort hatte glaube ich, nicht einmal ich per Hand gesaugt. Er fährt in Trapezförmige Sackgassen hinein und findet auch wieder raus. Der Sauger macht einen etwas verwirrten Eindruck, aber er ist sehr stur, saugt alles durch und findet "seinen" Weg. Wenn er wo ansteht, dreht er sich, fährt weiter, bis er wieder ansteht, wo er sich dann wieder dreht. Wird ab und zu langsamer, da sage ich dann immer "aha, hast Schmutz von mir gefunden". Er ist bis jetzt noch nie, weder seitlich noch von der Höhe stecken geblieben. Wenn die Basisstation bei größeren Wohnungen, zirka in der Mitte aufgestellt ist, findet er auch immer wieder zurück, wird aufgeladen und fährt dann weiter. Sollte der Sauger schon sehr wenig Strom in den Akkus haben, schaltet er den Sauger aus und sucht ohne zu saugen, die Basisstation.

Bei Stufen und Stiegen schockt es mich noch immer, ob er eh nicht runter fährt. Er fährt nämlich immer ein wenig über die Kante drüber, bleibt aber immer rechtzeitig stehen. (seit der neuen Elektronik/Software).


Umgang mit Haustieren
~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Der Sauger ist so groß, wie zwei Suppenteller aufeinandergestellt und fährt selbständig in der Wohnung herum. Das ist natürlich nicht für alle Haustiere leicht, dass sie sich daran gewöhnen können. Ich habe eine typische Landkatze welche eher Scheu ist.

Als erstes gab es ein ganz sanftes bekannt machen, in einem großem Raum, wo eine Tür als Rückzugsmöglichkeit offen blieb. Die Katze ging mit zirka zwei Meter abstand, ganz neugierig hinter dem Sauger her, doch wie er umdrehte und auf die Katze zukam, lief sie zur Tür und schaute vorsichtig bei der Tür durch. Danach wie sich der Sauger wieder weg bewegte, ging sie wieder auf zwei Meter ran. Das machte die Katze zirka 5 Minuten lang. Danach ging sie seelenruhig zur Tür raus.

Die nächste "Bekanntmachung" erfolgte leider etwas unglücklich. Ich lies die Katze irrtümlich zirka 30 Sekunden mit dem Sauger in drei insgesamt zirka 80 m² großen Räumen, alleine. Die Katze scharrte an der Tür, weil sie raus wollte. Jetzt bin ich ganz vorsichtig und Bekanntmachungen sind derzeit nur dann, wenn der Sauger ganz ruhig steht.

Da die Katze doch schon neun Jahre alt ist, ist es leider nicht mehr so leicht, dass sie sich daran gewöhnt. Ich bin aber guter Hoffnung. Wenn jemand Vorschläge hat, wie es leichter gemacht werden kann, habe ich jederzeit ein offenes Ohr.


Umgang mit Kleinkindern:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Auch das habe ich getestet, obwohl ich keine Kinder habe. Einem gerade zwei Jahre alt gewordenen Kind, stellte ich den Staubsauger vor. (Danke an Daniel und Andrea). Ich schaltete das Gerät vor dem Kind ein, damit es sieht, dass es ein Gerät ist, und nicht böse. Zuerst war er fasziniert und schaute ihm nach. Dann hob er ihn in die Höhe, doch beim in die Höhe heben, schaltet sich der Sauger automatisch ab. (Was auch zur Sicherheit des Kindes ist). Wenn das Kind im Weg steht, stoßt der Sauger kurz an und fährt in eine andere Richtung weiter. Das Kind versuchte aber auch auf den Sauger draufzusteigen, hier sollte dem Kind schon beigebracht werden, dass dabei der Sauger kaputt werden kann und das nicht gemacht werden darf. Wenn der Sauger in der Basisstation ist, um die Akkus wieder aufzuladen, verstand das, das Kind nicht, nahm einfach den Sauger in die Höhe und brachte ihn zu mir, damit ich ihn wieder einschalte. Ich musste ihn aber wieder zurück bringen, ihn vor der Basisstation einschalten, der Sauger fuhr dann wieder in die Basisstation, um weiter aufzuladen. Also das zweijährige Kind kam prima mit dem Sauger zurecht und auch der Sauger mit dem zweijährigen Kind.


Tipps & Tricks
~~~~~~~~~~~~

Wenn alle Sesseln auf die Tische gestellt werden und Schuhe weggestellt, ist der Sauger schneller und kann auch dort saugen, wo normalerweise Sesseln und Tische stehen.

Wenn eine Schraube aus dem Boden raussteht, irritiert das den Sauger, er schaltet ab das Störungslämpchen leuchtet auf. Beim ersten durch die Wohnung saugen, ist eine Stichprobenartige Kontrolle empfehlenswert, damit man feststellt, wo Fehlerquellen liegen können.

Wenn Stufen in der Wohnung sind, am Anfang achten, ob der Sauger wirklich nicht hinunter fährt. Vielleicht am Anfang ganz bewusst testen, indem man den Sauger ein paar mal, vor die Stufen stellt und die Stufen in unterschiedlichen Winkeln anfahren lässt.

Wenn man bei einem anderen mal saugen, die Tische um ein paar cm verrückt, saugt der Sauger auch dort, wo er beim letzten mal nicht saugte (unter den Tischbeinen).

Bei kleinen Räumen (10 m²), stelle ich einfach den vollen Sauger (ohne Basisstation) hinein, schalte den Sauger ein, mache die Türe zu und lasse ihn saugen. Wenn der Akku leer ist, ist der Raum auch sauber (zumindest bei mir, noch jedes Mal vollständig aufgesaugt gewesen)


Fazit:
~~~~~~

Ich bin von dem Kärcher RoboCleaner RC3000 begeistert. Er erleichtert mir die Hausarbeit, saugt besser, wie ich mit einem manuellen Sauger, sauge, er ist leise, sparsam vom Stromverbrauch, klein, handlich und er stellt nix an (bis jetzt zumindest).

Wenn jemand nur eine kleine Wohnung hat (mit 30-50 m²), wo viel herumsteht, der wird wohl eher keine Freude mit dem Sauger haben, denn das braucht länger, wie mit einem normalen Sauger, saugen. Aber bei größeren Wohnungen so wie ich sie habe (90 m²), da finde ich ihn ideal! Er geht auch auf Laminat Böden und kehrt diese in Top Sauberkeit zusammen. Ich bin begeistert!


Der Name
~~~~~~~~

Da der Sauger selbständig fährt, sich ausleert, sich tasten kann, klein ist, brav und vielleicht auch schlimm sein kann (schlimm war er bis jetzt noch nicht), hat er auch einen Namen. Wastl heißt bei mir die Basisstation. Den Sauger selbst, taufte ich "Staubsi"... außer er ist schlimm, dann heißt auch der Sauger "Wastl" (das soll jetzt nichts gegen den Namen Wastl sein.... Entschuldigung an alle, welche den Namen gebrauchen).

Der Testbericht beruht auf meiner persönlichen Erfahrung.


Ein Jahr Erfahrung
~~~~~~~~~~~~~~~

Da dieser Bericht sehr beliebt ist (um die 4000 Leser in 14 Monaten), möchte ich jetzt noch ein wenig nach ausgiebigen Tests ergänzen.

Der Sauger saugt nach wie vor perfekt. In 6 Stunden schafft er noch immer die selbe Fläche wie am Anfrang und er saugt alles auf. 6 Stunden auf 80 m² und die Fläche ist sauber.

Doch kam ich drauf, dass einige Türen und Möbelstücke schwarze Fahrer auf zirka der Höhe haben, wo der Sauger seinen Gummipuffer hat. Mit diesem Gummipuffer berührt der Sauger Wände und Möbel ganz leicht bevor er sich wendet. (Antasten). Ich schrieb das ganze an Kärcher, doch nach einigen Monaten kam die Antwort, dass die Fahrer (trotz Beweisfoto) nicht vom Sauger kommen können. Er ist nicht bereit den schwarzen Gummipuffer gegen einen hellen zu tauschen. Das finde ich total schade. Dieses schwarzen Fahrer an den Möbeln nerven mich und sind viel Arbeit herunterzuputzen. Bevor ich den Sauger hatte, hatte ich sie nie und ich gehe auch immer nur mit Socken in meiner Wohnung herum. Von denen werden sie nicht sein.

Echt schade, ein wirklich guter Sauger, der viel Arbeit ersparen würde, würde er nicht ab und zu solche Fahrer machen. Anbei ein Foto.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Karry2000de

Karry2000de

02.04.2007 10:48

Ein super Bericht, aber nach dem Bericht gestern im Fernsehen ist er wirklich nichts für mich. Auch der Preis schreckt mich extrem ab und diese Spuren an den Möbel würde ich auch ungern in Kauf nehmen. Vor allem nicht bei so einem happigen Preis. Trotzdem wirklich besonders hilfreich dein Bericht...

suddendeath

suddendeath

14.12.2006 23:46

Hi wonurbistdu, das ist mal einer der genialsten Berichte, die ich je gelesen habe und macht mir den Sauger richtig schmackhaft... Danke für die witzigsten 5 Minuten Lesezeit!!!

Ciaotester263

Ciaotester263

18.03.2006 13:01

Ich wusste gar nicht das es so etwas gibt! Ich warte aber noch bis es ein bisschen erschwinglicher ist!

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