Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte

Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte

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Mensch was habe ich mir in der U--Bahn mein Hirn zermartert. Ich wollte endlich mal wieder in meiner Königsdisziplin #Filmkritik# einen Bericht schreiben. Soll ich euch mal einige der Alternativen aufzählen? * American Nightmare Wäre nicht schlecht, aber we are in Germany and in Germany ... Bericht lesen





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Mit Humor und Empörung erkundet Michael Moores Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte ein ... mehr
Tabuthema: Welchen Preis zahlt Amerika für seine
Liebe zum Kapitalismus? Vor vielen Jahren schien
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Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte, Michael Moore (BRD) Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte, Michael Moore (BRD)
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Ein Gespenst geht um in Amerika
Erfahrungsbericht von aquarius2 über Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte
05.11.2009


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Ich erfahre was der amerikanische Traum ist
Kontra: .  .  .  und welcher Traum niemals wahr wurde

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Mensch was habe ich mir in der U--Bahn mein Hirn zermartert. Ich wollte endlich mal wieder in meiner Königsdisziplin #Filmkritik# einen Bericht schreiben.
Soll ich euch mal einige der Alternativen aufzählen?

* American Nightmare
Wäre nicht schlecht, aber we are in Germany and in Germany german is spoken, sagte einst mein Englischlehrer zu mir ;-)!

* Von der Diktatur des Geldes
Hätte gepasst, war mir aber nicht bissig genug

Happy End mit Obama?
Nein, wirklich nicht...

*Gier frisst Hirn
Hm auch nichts schlecht, aber das Rennen machte Ein Gespenst geht um in Amerika!

So und nun genug gequatscht jedes erzähle ich euch über diese Dokumentarfilm.

Nach der Waffenlobby der Medizinlobby und anderen "Interessengruppen" nimmt Moore wie passend die Banker und Fondmanager aufs Korn und er pickt gnadenlos zu, da möchte man fast Mitleid mit dem Großkapital haben.

Mitleid mit den Hypothekenbanken, die schuldenfreie Häuser mit Hypotheken beleihen nach und nach so hoch schrauben, dass die Menschen aus ihren Häusern vertrieben werden.

Mitleid mit den Immobilienhaien, die Wohnungen und Häuser für ein Butterbrot kaufen, um sie teuer zu verscherbeln. Die Hypotheken waren nötig, weil die Bewohner arbeitsunfähig oder krank wurden und in Amerika gibt es ja kaum Unterstützung in so einem Fall.

Mitleid mit der Fabrik, die ihre Arbeiter einfach ohne Lohn, Boni und Sozialleistungen von heute auf morgen auf die Strasse setzen. Die Bank dreht den Geldhahn zu und die Firma zieht für sich die Reißleine. Die Menschen kämpfen ums überleben, da sie kaum Ersparnisse haben.

Mitleid mit den Firmen, die für ihre Angestellten Lebensversicherungen abschließen, die sie selbst als Nutznießer eintragen, unglaublich aber wahr und die Angehörigen die die Arztrechnungen und die Beerdigung zahlen gehen leer aus. Ist ja fast so, als ob ich für meine Mutter eine Lebensversicherung abschließe und ihr dann Gift in den Kaffee tue.

Mitleid mit den Fluglinien, die Piloten und Kopilot so schlecht bezahlen, dass sie nebenbei als Kellner in Cafés jobben müssen. So erfuhr es der Kongress vom Held vom Hudson River, da war sogar ich sprachlos.

Aber nun genug gejammert, denn jammern alleine ist nicht Michael Moores Ding, nein, er holt weit aus, erzählt über seine Familie, über die Autoindustrie, über seinen Heimatort Flint/Michigan. Eine Stadt, die nun einem Armenhaus gleicht, da die Autoindustrie praktisch tot ist.

Mensch das waren noch Zeiten, als es vier Wochen bezahlten Urlaub gab, die Gewerkschaften Macht hatten und der Präsident noch die Nationalgarde einsetzte, damit nicht die korrupte Polizei und bezahlte Schläger auf die streikenden Arbeiter losgehen.

Moral (k)ein Thema für amerikanische Präsidenten?
Kommt auf den Präsidenten an, George W. Bush bekommt ebenso wie Reagan sein Fett weg. Ja die Cowboys sind schuld am Unglück der amerikanischen Arbeiterschicht, aber auch die Demokraten bekommen ihr Fett weg. Es gibt einige Senatoren, die sich gegen die üblen Machenschaften der Finanzlobby zur Wehr setzen und große Hoffnungen hegen alle seit Obama Präsident wurde.
Nun wird alles gut, die Leute ziehen in ihre gepfändeten Häuser zurück und der Sheriff zieht mit seinen Leuten ab. Die Banken lenken ein und die Arbeiter aus der Fabrik bekommen noch ihren Lohn und ihre Boni und Sozialleistungen. die Kirche stellt sich vor die Arbeiter und sozial benachteiligten und die amerikanischen Bischöfe sind gegen die Macht der Banker, Jesus hätte sie aus der Wall Street verbannt.

Naja, so weit wollen wir ja nicht gehen, denn es ist ein Dokufilm und kein Märchen der Gebrüder Grimm.

Das jeder seinen amerikanischen Traum anders träumt das erfährt man kurz vor Schluss. Es wird eine Rede von Franklin Delano Roosevelt gezeigt, die stark in Richtung soziale Marktwirtschaft geht, wenn das Mc Carty gewusst hätte...

Schlusswort
Diese Kritik ist etwas anders als alle, die ich sonst so schreibe. Michel Moore spielt sich selbst ebenso die Leute, die hier zu Wort kommen, seien es die Banker und Lobbyisten oder auch die Politiker oder die einfachen Leute. Sogar die Kirche kommt zu Wort, die deutliche Worte findet. Natürlich ist der Film sehr provokant und polarisiert, aber wer möchte schon, dass viele verhungern, obdachlos werden und der Willkür von Staat und Finanzwelt ausgesetzt sind?
Wie gesagt, schon Gandhi sagte, die Welt hat genug für jedermans Bedürfnisse, aber nicht für jedermans Gier. Gier ist eine Todsünde und nicht vergessen, das letzte Hemd hat keine Taschen.

In diesem Sinne spendet für die armen Banker ;-))) Und besorgt Moore einen Waffenschein für seinen Humor!!!


P.S.: Für die Rechtschreibfehler sei es in Deutsch und Englisch bin natürlich ich und nicht meine gebeutelten Lehrer verantwortlich ;-)!   

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Leider nichts Neues
Bewertung für Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte (DVD) von  Ojinaa

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hilfreich
01.01.1970
Fluch oder Segen?
Bewertung für Kapitalismus - Eine Liebesgeschichte (2009) von  atrachte

Pro: einfache Botschaft simpel vorgetragen,
Kontra: man muss mit einer gewissen Einseitigkeit leben,

...Der neueste Film von Amerikas wohl bekanntesten (und in konservativen Kreisen meist gehassten) Polit-Polterer Michael Moore startet nicht gerade mit kleinen Tönen: da gehen Spielfilmszenen über das spätrömische Weltreich mit Bildern des Amerikas des 21. Jahrhunderts Hand in Hand, während ein Off-Kommentar die Zustände der einstigen Weltmacht schildert. Eine kleine, elitäre Gruppe, die über die Massen herrscht, sie mit stumpfer Unterhaltung ruhig hält, sie mit Kriegen beschäftigt und sich derweil die eigenen Taschen vollstopft, wohl wissend dass das Ende naht. Wüsste man nicht, das die Erläuterungen eigentlich vom alten Rom handeln, man könnte meinen sie sprechen vom heutigen Amerika. Und nicht nur diesem. Mit ?Kapitalismus ? Eine Liebesgeschichte? holt Moore zu seinem bisher größten Schlag aus. Nachdem er bereits die Waffenaffinität... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich

sehr hilfreich
01.01.1970
Moore vs Banken
Bewertung für Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte (Blu-Ray Disc) von  templerthomas

Pro: interessant, entlarvend
Kontra: kein roter Faden, Moore ist zu sehr auf die USA fixiert, zu wenig Hintergrundinfos

...Inhalt und eigene Meinung Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte sollte die Abrechnung von Michael Moore mit dem freien Kapitalismus der USA werden. Im Mittelpunkt steht die Finanzkrise ab 2007 und ihre Auswirkung auf US-Bürger/die USA. Moores Kritik am derzeitigen Kapitalismus ist mehr als nur berechtigt. Es ist unglaublich das Tausende Amerikaner ihre Heime verloren und zeitgleich die Banken die an allem Schuld waren mit Milliardengeschenken belohnt wurden. Das war nicht nur in den USA so. Auch in Europa gab es in vielen Ländern Milliardengeschenke für die ach so armen Banken. Moore stellt von Anfang an klar das er kein Gegner des Kapitalismus an sich ist. Der soziale Kapitalismus ist für ihn vorbildlich. Der freie Marktwirtschaft + Gier Kapitalismus der Jetztzeit hingegen nicht. Moore stellt die Krise anhand einer... Bericht lesen

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hilfreich
01.01.1970

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