Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
klein, handlich, durch Akku sehr mobile Einsatzmöglichkeit, einfache Bedienung |
| Kontra: |
schwacher Akku, kein Netzbetrieb möglich |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Nun ist der Winter hoffentlich vorbei! Vor dem Haus blühen schon die Forsithien und auch der Fliederstrauch zeigt schon die ersten grünen Spitzen. Doch hat der Winter etwas hinterlassen, was uns daran hindert, die ersten Frühlingsboten wahrzunehmen – den Dreck auf den Fensterscheiben!
Wie sollte es auch anders sein, hat unsere Herrin natürlich sofort wieder den Majestätsplural angeschlagen und uns mit folgenden Worten eine dramatische Mitteilung gemacht: „Wir müssen unbedingt die Fenster putzen!“. Ob dieser Horrornachricht, wollten wir gleich wieder einige Überstunden im Büro einlegen, doch die Herrschaft hatte unsere Ausflüchte richtig erkannt und so waren wir anstatt zu erholsamer Büroarbeit, zur anstrengenden Hausarbeit eingeteilt.
Nun gibt es ja viele kleine Helfer, die unter dem Oberbegriff „Mothers little Helper“ zusammengefasst wurden, und die uns das Leben bzw. die Arbeit um einiges erleichtern sollen.
Zu diesen Geräten gehört allerlei Schmarrn, aber auch hilfreiche Dinge sind dabei. Da wir nun Fensterputzen hassen wie die Pest, sind wir natürlich dankbar, wenn wir ein Gerät finden, das uns auch hier die Arbeit erleichtert oder gar abnimmt.
Unlängst sahen wir ein solches Gerät und konnten einfach nicht widerstehen – den Kärcher Window Washer 250.
Lieferumfang:
°°°°°°°°°°°°°°°
In dem relativ kleinen Karton befand sich das Gerät selbst, ein ca. 1,5 m langer Schlauch, ein Reinigungskopf für glatte Flächen, eine Polsterdüse sowie eine 250 ml Flasche mit Polsterreiniger und ein 20ml Glasreiniger-Konzentrat, sowie eine Betriebsanleitung und ein Garantieheft. Damit das Gerät auch benutzt werden kann findet man in der Verpackung aber auch noch einen 9V Gel-Akku und ein passendes Ladegerät. Zur leichteren Verwendung liegt auch noch ein Tragegurt bei.
Aussehen:
°°°°°°°°°°°°
Das Gerät selbst besteht aus hellgrauem Kunststoff und hat an der Oberseite einen Tragegriff. An der Oberseite findet man einen Frischwassertank mit einem Fassungsvermögen von 250 ml. Der Wassertank wird mit einem Schraubdeckel verschlossen, an dem sich eine Dichtung befindet, damit kein Wasser auslaufen kann. An der Unterseite befindet sich der Schmutzwassertank (250 ml), der durch einen Rastenverschluss gesichert ist. Beide Tanks bestehen aus gelblich, durchsichtigen Kunststoff und können abgenommen werden.
Vor dem starren Haltegriff ist ein 3-stufiger Wippschalter angebracht, mit dem man zwischen Sprühen, Saugen und Ausschalten wählen kann.
An der Rückseite befindet sich der Akku-Aufnahmeschacht, der durch einen Deckel verschlossen wird. Gleich darüber findet man die Ladebuchse, an der das Netzgerät angesteckt werden kann. Das gesamte Gerät ist etwa 2,8 kg schwer und hat eine Größe von 25 x 13 x 26 cm.
Um den Window Washer allerdings tatsächlich verwenden zu können, benötigt man natürlich auch das übrige Zubehör. Der flexible Schlauch, wird an eine dafür vorgesehene Öffnung am Gerät angesteckt und verschraubt und dient in der Folge zum Versprühen der Reinigungsflüssigkeit. Der Schlauch selbst besteht eigentlich aus zwei Röhren, eine, welche das saubere Wasser mit der Reinigungsflüssigkeit versprüht und eine weitere, die das Schmutzwasser wieder aufsaugt.
An den Schlauch kann man nun wahlweise entweder den Fensterschrubber oder die Polsterbürste anschließen. Der Fensterschrubber besteht aus einem Kunststoffgriff, der an der einen Seite eine 25 cm breite Gummilippe hat, an der anderen Seite einen ebenso langen Vließaufsatz, mit dem die Reinigungsflüssigkeit gleichmäßig auf der Fensterscheibe verteilt werden kann. Unter der Gummilippe findet man eine Düse, über die die Reinigungsflüssigkeit aufgetragen wird. Am Schlauch selbst, befindet sich noch der Schalter, der die Flüssigkeitszufuhr regelt.
Damit das Schmutzwasser aber auch wieder abgesaugt werden kann, ist über der Gummilippe ein schmaler Schlitz angebracht, der über die gesamte Breite des Schrubbers verläuft.
Die Polsterdüse ist ähnlich aufgebaut, allerdings um einiges schmäler und statt mit einem Vliesaufsatz mit einer Bürste ausgestattet, um das zu reinigende Material ordentlich durchgebürsten zu können.
Durch das abwechselnde Bedienen des Wippschalters kann die Reinigungsflüssigkeit entweder aufgesprüht oder das Schmutzwasser abgesaugt werden.
Im Praxistest:
°°°°°°°°°°°°°°°
Wir waren ein wenig skeptisch, als wir das Gerät in Betrieb nahmen. Würde es tatsächlich das halten, was wir uns erhofften?
Die Befüllung des Behälters mit dem Reinigungsmittel und Wasser war sehr einfach – wir haben uns nicht von oben bis unten nass gespritzt -, denn der Behälter kann abgenommen werden.
Der Zusammenbau des Geräts erfordert auch keine besonderen Kenntnisse, ein wenig Logik und das Ding ist betriebsbereit.
Nun begaben wir uns zu einem der schmutzigsten Fenster und sprühten aus ca. 40 cm Entfernung auf die Fensterscheibe – mit dem Ergebnis, dass wir die halbe Reinigungsflüssigkeit in der Fresse hatten, denn in diesem Moment kam gerade ein Windstoß.
Nachdem wir uns wieder trocken gelegt hatten, verringerten wir die Distanz zur Scheibe und versuchten es erneut. Ein feiner Sprühregen benetzte die Scheibe, wobei das Gerät ein relativ leises Summen von sich gab. Mit dem Vließwischer verteilten wir dann die Flüssigkeit auf der gesamten Scheibe und schrubbten an den schmutzigen Stellen ein wenig, um auch den gesamten Dreck tatsächlich zu lösen. Danach drehten wir den Wischer um und schalteten die Pumpe auf Absaugen, während wir mit der Gummilippe in gleichmäßigen waagerechten Bewegungen über die Fensterscheibe fuhren, um die entstandenen Wasserrückstände zu entfernen.
Für die gesamte Scheibe, die etwa eine Fläche von einem Quadratmeter hat, benötigten wir nicht mehr als eine halbe Minute, obwohl wir den Vorgang aufgrund der extremen Verschmutzung wiederholen mussten, bis wir ein befriedigendes Ergebnis erhielten.
Nach dem dritten Fenster hatten wir den Bogen endlich heraus, obwohl wir noch immer zwei Reinigungsdurchgänge pro Fenster durchführen mussten, was aber nicht am Gerät, als vielmehr an den starken Verschmutzungen lag, die der Winter mit sich brachte. Dazu kommt noch, dass wir neben der stärkst befahrenen Stadtautobahn Europas wohnen – nein, entgegen aller Erwartungen hinterlässt dies, wie von Otto Walkes prophezeit, keine Schäden -, die ihren Teil zu den Verschmutzungen beiträgt. Für die Innenseiten der Fenster genügte ein Waschgang und so gelang es uns mit einer Akkuladung 7 Fenster und 3 Balkon- und Terrassentüren zu reinigen – dann war allerdings finito.
Mit der Tankfüllung waren wir leider nicht so glücklich, denn wir sahen uns gezwungen, den Behälter ein zweites Mal zu füllen, wobei wir diesmal allerdings kein Reinigungskonzentrat mehr zur Verfügung hatten und aus diesem Grund normalen Fensterreiniger verwendeten, den wir im gleichen Verhältnis verdünnten.
Gelegentlich sollte man auch den Schmutzwasserbehälter kontrollieren, da es bei einem übervollen Tank zu Beschädigungen des Gerätes kommen kann.
Nach getaner Arbeit begutachteten wir die Fenster und stellten fest, dass endlich wieder freie Sicht auf die Autobahn bestand. Keine Putzschlieren keine Wasserflecken, einfach nichts! Allerdings muss der Sauger bis ganz zu den Fensterdichtungen und darüber hinaus gezogen werden, sonst bleiben leichte Flüssigkeitsrückstände zurück, die, wenn sie einmal abtrocknen, tatsächlich hässliche Flecken hinterlassen.
Leider eignet sich der große Schrubber nur bedingt für die Reinigung der Fensterrahmen, hier kann man sich aber mit der Polsterbürste behelfen, die ein wenig handlicher ist.
Auch auf Fließen im Badezimmer kann dieser Apparillo eingesetzt werden, wobei es dafür eine eigene Fließenreinigerlösung zu kaufen gibt.
Der Einsatz auf der Polstergarnitur war uns leider versagt, denn die herrschaftliche Couch besteht aus Leder, wofür sich der Einsatz des Window Washers eher weniger empfiehlt.
Aus diesen Tests ergeben sich folgende Vor- und Nachteile:
Pro:
- leicht und handlich
- durch den Akku ist das Gerät mobil
- einfach in der Benützung
- bringt eine gewaltige Zeitersparnis
- benutzt relativ wenig Wasser und Reinigungsflüssigkeit
- der eigene Kraftaufwand ist gering
Kontra:
- Bedienungsschalter ein wenig ungünstig angebracht
- Akku hält nur eine halbe Stunde
- Kein Netzbetrieb möglich
- Ladezeit beträgt satte 15 Stunden
- legt man den Schrubber während des Betriebs ab, bildet sich eine kleine Wasserlache
Die Betriebsanleitung:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Die Anleitung besteht nur aus 5 Seiten und enthält Sicherheitshinweise und eine Anleitung über den Gebrauch des Gerätes und die Reinigung. Sie ist ein wenig unübersichtlich angeordnet und die Anleitung selbst könnte ein wenig deutlicher geschrieben sein. Trotzdem enthält sie alle Hinweise, die für einen richtigen und sicheren Betrieb notwendig sind.
Fazit:
°°°°°°
Wir haben ein neues Spielzeug, dessen Einsatz uns wirklich Spaß gemacht hat. Leider hält der Akku nur eine knappe halbe Stunde und Netzbetrieb ist nicht möglich.
Zu allem Übel dauert die Ladung auch noch 15 Stunden, was uns doch ein wenig lang erscheint.
Das Gerät ist durch den mitgelieferten Tragegurt sehr mobil einsetzbar und damit können auch die Scheiben und Sitzpölster eines Autos gereinigt werden.
Das Gerät schlägt mit ca. € 80,- zu Buche, eine Flasche des Fensterreinigers mit 250ml Inhalt kommt auf € 3,95, wobei man getrost auch normalen Fensterreiniger verwenden kann, den man verdünnt. Zusätzlich erhält man noch einige weitere Geräte, wie ein Verlängerungsrohr für den Schlauch, eine kleine Fensterdüse und ein eigenes Wintergartenset.
Die Zeitersparnis, die der Kärcher Window Washer 250 allerdings mit sich bringt, war uns diese Investition wert. Wir können dieses Gerät durchaus empfehlen.
Als dann, Servus, B.C.
| weitere Erfahrungsberichte |
DA BIN ICH VON HAND SCHNELLER !!!
Bewertung für Kärcher Window Washer 250 von
Papa_Santano
Pro: im Prinzip funktioniert das Gerät
Kontra: sehr umständlich und lästig
Vorwort:
Im Haushalt fallen Arbeiten an die man gerne macht oder sie verteufelt. Fensterputzen ist eine der Tätigkeiten die von vielen verabscheut wird, ist sie doch langweilig, zeitintensiv und unbequem.
Ich für meinen Teil habe damit keine Probleme, ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
|
sehr hilfreich
12.08.2001
(19.08.2001)
|
Das Gerät hat sicher ein Mann erfunden ;-)
Bewertung für Kärcher Window Washer 250 von
luzi42
Pro: man ist stromungebunden, die Idee an sich wäre gut
Kontra: Reinigungsergebnis schlecht, Umsetzung der Idee nicht gelungen
Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an technischen Haushaltsgeräten auf dem Markt. Manche sind wirklich eine Arbeitserleichterung, bei manchen habe ich allerdings den Eindruck, daß sie von Technikfreaks erfunden wurden, die überhaupt keinen blassen Schimme ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
|
sehr hilfreich
18.06.2001
|
Families Liebling
Bewertung für Kärcher Window Washer 250 von
tobiw83
Pro: Text
Kontra: Text
...Hallo,
Nun möchte ich Euch von einem neuen Alltagshelfer berichten. Dem Kärcher Window Washer 250.
Da wir ein 2 Familienhaus haben mit im Wohnzimmer besonders großen Glasflächen, dauert das gründliche Reinigen sehr lange und dazu kommen hä ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
|
sehr hilfreich
01.06.2008
|
Fensterputzen macht Spaß!
Bewertung für Kärcher Window Washer 250 von
amapola
Pro: klein, handlich, praktisch und ungeheuer effektiv
Kontra: die Akkuleistung könnte etwas größer sein
Glaubt Ihr nicht? Dann kennt Ihr nicht den KÄRCHER 250 WINDOW WASHER
Das ist seit ein paar Jahren meine persönliche Haushaltshilfe, die mir meine Mutter geschenkt hat, damit ich endlich mal meine Fenster richtig sauber geputzt kriege…(Immer diese S ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
|
sehr hilfreich
13.06.2002
|
Ein Besen der sich lohnt
Bewertung für Kärcher Window Washer 250 von
grosskatze1
Pro: schnelles sauberes abeiten
Kontra: bisher keins
Heute möchte ich mal über meine neue Haushaltshilfe berichten.
Da wir sehr große Flächen zum reinigen haben bekam ich zu Weihnachten einen Akkubesen geschenkt.
Es handelt sich um das Gerät „Kärcher 50“.
Bei manchen Fußbodenbelägen hatte ich ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
|
sehr hilfreich
09.01.2002
|