Über sich:Was soll man schon großartig hier reinschreiben? Ich höre Metal, trinke Met und bin unverbesserliche...
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persönliche Eindrücke
Nun, nachdem ich mir drei dieser Flaschen eingeflößt habe, kommt mir die Idee einen Bericht darüber zu verfassen. Als erstes muss ich erwähnen, dass Karlskrone Gold für mich persönlich eindeutig nur eine Art Notfallbier darstellt, auf das ich nur zurückgreife, wenn ich pleite bin und mir somit kein Bit leisten kann, oder wenn gerade wirklich nichts anderes zum Trinken in unmittelbarer Reichweite ist. In den Anfängen meiner Karlskronekarriere zogen sich immer die Geschmacksknospen auf der Zunge in die entferntesten Winkel meiner Mundhöhle zurück, sobald ich einen Schluck aus der Flasche nahm. Mein Gesicht verzog sich zu schreckensverzerrten Grimassen und ich dachte mir: "Oh Gott, was habe ich nur gekauft!". Der geringe Preis schien mir nun einleuchtend zu sein, doch schließlich musste das erste Six-pack ja weggetrunken werden. Ich konnte das arme Bier doch nicht einfach dem Verfallsdatum zum Opfer fallen lassen. Also trank ich weiter und weiter, bis alles weg war. Doch was war das? Die letzte Flasche schmeckte gar nicht mal mehr so übeleregend wie die Erste!
So nahm meine persönliche Karlskronehistorie ihren Lauf und je mehr ich davon kaufte und trank, desto weniger nahm ich den anfangs widerlichen Geschmack wahr. In der Zwischenzeit kann ich Karlskrone Gold ohne Bedenken konsumieren, da es eine annehmbare Alternative zu teureren Biersorten darstellt und der geschmackliche Nachteil langsam aber sicher in den Hintergrunf tritt. Doch manchmal schlägt der "besondere" Geschmack dann doch wieder durch...vor allem kommt das immer mal wieder beim letzten Schluck aus einer der Plastikflaschen vor, insbesondere wenn man den Fehler begeht dieses Gesöff lauwarm zu konsumieren.
Verpackung...Transport
Karlskrone Gold wird meistens (jedenfalls hab ich es noch nie anders gesehen) in Six-Packs zu je 6 (logischerweise) Plastikflaschen im Lebensmittelladen ALDI verkauft. Die Flaschen enthalten je 0,5 Liter Bier und sind mit drei Papierbanderolen beklebt auf denen jeweils das typische Karlskronedesign zu finden ist (siehe Foto unten).Die Verpackung besteht aus der üblichen Folie in die die Flaschen eingeschweißt sind und zeigt eine verlockend kühle Karlskrone Gold-Flasche. Alleine kann man ohne weiteres zwei bis drei dieser Packen transportieren, da die Flasche glücklicherweise aus Plastik sind und so einen raschen und einfachen Transport fördern. Auch wenn mal eine Flasche runterfallen sollte bleibt diese wunderbarerweise ganz, muss dann aber mit entsprechender vorsicht geöffnet werden. Dazu muss man einen tadellosen Drehverschluss überwinden, der immer dicht hält und es auch ermöglicht ein Bier längere zeit stehen zu lassen, ohne das viel Kohlensäure entweicht.
Zutaten
Brauwasser Gerstenmalz Hopfenextrakt Hopfen
Bei der Herstellung wurde sich an das deutsche Reinheitsgebot gehalten und laut Hersteller nur die besten Zutaten verwendet!
Geschmack
Der Geschmack von Karlskrone Gold hat mich zuerst leider gar nicht überzeugen können. An und für sich handelt es sich um ein relativ mildes Bierchen, aus dem man den typischen Hopfengeschmack herausfiltern kann. Des weiteren trifft man auch auf eine biertypische Bitternote, doch da ist noch etwas! Mir kommt es vor wie eine Prise aus einem Aschenbecher oder einer kalten Feuergrube. Diese penetrante Unternote versaut den Gesamten Geschmack und tritt besonders deutlich beim letzten Zug aus einer dieser Flaschen zu Tage. Doch keine Sorge: Wenn man genügend davon konsumiert hat gewöhnt man sich immer mehr an den untypischen Untergeschmack und nach einiger Zeit weiß man ihn vielleicht sogar zu schätzen. Ich für meinen Teil nehme in schon gar nicht mehr richtig wahr und bin nicht mehr entsetzt wenn Karl mal vorbeikommt.
Fazit
Für Neueinsteiger, die an ein anderes Bier gewöhnt sind, ist Karlskrone sicherlich ein wenig gewöhnungsbedürftigt. Hat man sich einmal etwas länger mit Karlskrone "auseinandergesetzt" kann man es sogar lieb gewinnen. Der Preis liegt bei 1,65 pro Six-Pack, wobei 25 cent Pfand pro Flasche verlangt werden. Das Bier ist nach dem deutsche Reinheitsgebot gebraut und hat 4,9 Umdrehungen, wie es sich für ein Pils gehört! Doch ein "Markenbier" wie Bitburger kann es nicht ersetzen, da es einfach nicht an dessen geschmackliche Perfektion herranreichen kann.
17.07.2009 20:22
Ein sehr unterhaltsamer Bericht, klasse geschrieben! Viele Grüße aus Ba-Wü!
10.07.2009 23:33
Wir hier in der Wirkungstrinkerbrigade schädeln ganz gern damit ab. Es grüßt: der Spassprediger.
03.07.2009 22:51
Starkes Bild von dir! :D LG