Kaspersky Internet Security 2011

Erfahrungsbericht über

Kaspersky Internet Security 2011

Gesamtbewertung (5): Gesamtbewertung Kaspersky Internet Security 2011

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Kaspersky Internet Security 2011: ein bisschen zuuu vorsichtig...

3  14.11.2010

Pro:
viele Funktionen decken alle Bedürfnisse nach Schutz ab, auf 2 von 3 PC´s weitgehend unauffällig

Kontra:
enorm leistungshungrig bei einem PC (alle 4 Kerne ausgelastet), teilweise unübersichtlich, teuer

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Stabilität:

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Vorwort


Eigentlich sollte alles ganz einfach laufen; meine G Data Internet Security 2010er Lizenz lief aus und ich musste mich nach einer neuen umsehen bzw. ein neues Schutzprogramm kaufen. Da ich früher (2 mal vor G Data) sehr gute Erfahrungen mit den Programmen von Kaspersky gemacht hatte und über die Verzögerung beim Booten durch G Data etwas verärgert war, entschloss ich mich, wieder Kaspersky zu kaufen. Da ich mittlerweile 3 PC´s besitze (den Laptop meiner Schwester mitgezählt), habe ich auch die entsprechende 3er- Lizenz erworben. Obwohl teurer als die Konkurrenz, dachte ich mir, die "Leistung" und der Schutz, den Kaspersky bietet, würde diesen Aufpreis schon rechtfertigen. Ob dies wirklich so ist, möchte ich im folgenden erläutern.

Zunächst alles gut..../ Erste Eindrücke nach der Installation


Die Installation auf den 3 PC´s ging Kaspersky- typisch kinderleicht und nach einer erträglichen Installationsdauer inkl. Neustart ist der entsprechende Computer optimal geschützt. Die beinhaltenen Funktionen werde ich noch später in Kurzform aufführen. Aber vorweg gesagt: allgemein kann man sich bei der Installation einer Internet Security- Lösung, egal von welchem Hersteller, sehr sicher sein, dass der heimische Computer rundum geschützt. Mehr Funktionen braucht ein Privatanwender nicht. Die (Grund-)Funktionen sind klar struktiert und übersichtlich, möchte man jedoch doch die eine oder anderes Einstellung ändern, muss man in dem verschachtelten Menü suchen, dass nicht nur listenartig, sondern auch noch in mehrere Kategorien aufgeteilt ist (siehe: Screenshot). Das war früher besser, Kaspersky!

Weiterführende Erfahrungen


Tja, hier komme ich nun zu einem sehr ärgerlichen Punkt in meiner Ausführung. Fakt ist, dass das folgende Problem kein Einzelfall ist, sondern sogar schon mehrere Forenbeiträge im Internet füllt - und wie es scheint auch noch keine nützliche Lösung gefunden wurde. Zumindest bei meinem Desktop bin ich mir sicher, dass die sog. "avp.exe" von Kaspersky Internet Security an der vollen und dauerhaften CPU- Auslastung schuld ist. Mein Desktop verfügt über 4 Prozessorkerne mit je 2,6Ghz - also alles andere als leistungsschwach - und trotzdem ist bzw. (inzwischen) war er schon kurz nach dem Systemstart zu nichts mehr zu gebrauchen. Ich habe auf allen Computern ein Widget installiert, dass die CPU- und Arbeitsspeicher- Auslastung in Echtzeit anzeigt; der Task- Manager war mir nur bei der Suche des Übeltäters hilfreich, da man ihn - und alle anderen Programme auch - bei voller Auslastung logischerweise nur schwer "starten" kann. Neuestes Phänomen ist dieses: auch mein Laptop zeigt nun ähnliche "Symptome". Nach der Neuinstallation (vorher lief Kasperskys Internet Security hier glatt und ohne Auffälligkeiten) werden auch hier die zwei Prozessorkerne bis zur Maximalleistung beansprucht - allerdings nicht konstant, sondern quasi in einem Rhythmus von einigen Sekungen (rauf - runter - rauf - runter sozusagen). Aber auch diese Erscheinung ist in den Foren nichts Neues. Offenbar - und ich nehme mir hier kein Blatt vor den Mund es auszusprechen - hat Kaspersky in seiner neuesten Internet Security- Version beim "Feinheiten ausfeilen" gespart und eine unfertige Software in die Läden gebracht. Da bekannt ist, dass Daten, die von den Anwender bei Nutzung dieses Programms erzeugt werden, an Kaspersky übermittelt werden, liegt der Verdacht nahe, dass genau diese als "Versuchskaninchen" bzw. Datensammler genutzt werden; an sich ist diese Datenübermittlung zur Verbesserung der künftigen Software in meinen Augen ja nicht schlimm, aber die jetzige Software soll bitteschön schon so funktionieren, wie es versprochen wird. Das kann man für diesen Preis mehr als erwarten!

Um es nochmal zusammenzufassen; dieses Phänomen der übermäßigen Leistungsbeanspruchung tritt nicht auf jedem PC auf (in meinem Fall bei 1 bzw. jetzt 2 von 3 Computern), aber woher soll der Anwender wissen, ob es ihn nicht doch trifft? In dem Glauben, eine gute professionelle Software zu erwerben, an der man an sich wirklich nicht meckern kann, fällt man im schlimmsten Fall auf die Nase und das kann ja wohl nicht wahr sein! Bei meinem Desktop bin ich mittlerweile auf das Pendant von Norton umgestiegen, das - sieh an - ganz vorzüglich und ohne Probleme funktioniert. Keine Verzögerungen beim Booten, keine CPU- Auslastung bis zum geht nicht mehr; alles wunderbar. Nur leider musste ich dafür nun extra Geld draufzahlen, denn ich dachte eigentlich, dass Kaspersky diese Aufgabe übernehmen würde und wie es aussieht muss ich nun auch meinen Laptop mit Norton ausrüsten, falls das Phänomen nicht verschwindet. Auf Anschreiben der Nutzer zu diesem Problem hat Kaspersky übrigens reagiert - was das angeht ist der Service gut - aber der Ratschlag, sich die neueste Version des Programms herunterzuladen und zu installieren, brachte zumindest bei mir keine Besserung, sorry. So, nun habe ich allen Wut rausgelassen und hoffe, dass ich Eure Aufmerksamkeit noch beibehalten habe, denn ich möchte hier seriös über die Sache schreiben und im folgenden auch die positiven Seiten dieser Software zeigen, wegenderer ich sie überhaupt gekauft habe.

Optimaler Schutz

(...doch leider in ein umständliches Menü verpackt)

Rein optisch ist das Menü sehr gelungen. Das gewählte Grün vermittelt sogleich die Botschaft: "alles, ok!" und auch die (eigentlich) 6 großen Menüpunkte sind übersichtlich (die sog. "Kindersicherung" entfällt bei mir, da ich sie nicht nutze). Doch geht man tiefer in die Einstellungen hinein, wird es deutlich komplizierter. Natürlich kann man sagen: "Hier werden aber alle Bereiche abgedeckt" - klar ist das gut, aber muss das in so einem umständlichen Einstellungsmenü geschehen wie hier? Als Laie kann man von Glück reden, wenn man die gesuchte Einstellung findet und nicht aus versehen etwas anderes verstellt, das dann schnell zur gesamten Systemverlangsamung führt (mal abgesehen von dem bereits beschriebenen Problem). Wie Ihr also in den Screenshots sehen könnt, sind alle großen und wichtigen Bereiche vorhanden und werden somit geschützt. Für alles weitere, muss man wie gesagt erstmal stöbern. Mir ist die neue Funktion der Überprüfung von bspw. USB- Sticks aufgefallen. Jedes mal - man kann es jedoch abstellen (bei fremden USB- Sticks sollte man dies aber durchführen) - wird nach einer vollständigen, schnellen oder keine Überprüfung gefragt. Ich wähle hierbei immer die zweite Variante. Mit der Zeit dürfte diese Fragerei allerdings eher nervig als nützlich sein - man kennt das ja schon von dem vermeintlich übervorsichtigen Betriebssystem Windows Vista, das zufälligerweise auch seinen Dienst auf meinem Laptop tut - noch, jedenfalls. Hier hätte ich einen Vorschlag an Kaspersky für die nächste Internet Security- Generation: warum überprüft das System neue Speichergeräte nicht einfach im Hintergrund? Natürlich sollte das, wie auch das ganze sonstige Schutzprogramm, dabei nicht übermäßig Rechenleistung ziehen, denn was will ich mit einem optimal geschütztem PC, wenn ich diesen aufgrunddessen nicht mehr nutzen kann? Eben, gar nichts. Norton bspw. zeigt, wie man es richtig macht: hier werden größere Überprüfungen nur dann vorgenommen, wenn der Benutzer quasi sagt: "OK, jetzt nutze ich den PC sowieso nicht." - mir ist nämlich aufgefallen, dass sich Nortons Überprüfungen nur dann einschalten, wenn der Bildschirmschoner läuft. Natürlich ist man auch zu jedem anderen Moment geschützt, aber hier kann man sehen, dass man Schutz nicht mit überzogener Rechenleistung erkaufen muss. Da ich jedoch kein Experte bin, kann ich auch nicht auf kleinste Details eingehen und so kann ich auch nur sagen, dass Kaspersky´s Internet Security - abgesehen von dem Leistungsproblem - seine Arbeit tut.

Fazit


Ich möchte hier unbedingt verhindern, dass Ihr mich falsch versteht. Das Programm an sich gehört zu den Besten auf dem Markt und ich habe früher ja auch nur positive Erfahrungen gemacht, aber was diese neue Masche soll, verstehe ich einfach nicht. Es muss sich um eine unfertige Software handeln; anders lässt sich das nicht erklären. Da dieses Phänomen des übermäßigen Leistungshungers nun auch auf meinem Laptop auftaucht (und zwar komischerweise nach der Neuinstallation von Windows Vista), kann ich eindeutig sagen, dass das Problem weder bauteilen- (also egal ob Intel oder AMD) noch betriebsystemabhängig (Windows Vista oder 7) ist. Demnach hat man einfach nur Glück, wenn man zu denen gehört, bei denen dieses Phänomen nicht auftaucht - so sollte das doch nicht sein, oder? Der Kauf solcher Software sollte nicht zum russischen Rulett werden....naja, zumindest passt der Länderbezug, wenn auch nur zufällig. Nebenbei ist es auch noch deutlich teurer als die Konkurrenz, die - wie man am Beispiel Norton sieht - ihre Arbeit genauso gut erledigt. Teuer ist also nicht immer gleich gut - leider und schade, Kaspersky. So nicht!
Bilder von Kaspersky Internet Security 2011
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Erster Menüpunkt: das "Schutz-Center"
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Yolante

Yolante

15.11.2010 05:31

bh

BennySep

BennySep

14.11.2010 16:56

Es ist noch zu sagen, dass eine Personal Firewall (Desktop Firewall) vollkommener Schwachsinn ist, eine Softwarefirewall schadet mehr, als es nützt. Kein Programm kann verhindern, dass ein anderes Programm raustelefoniert!!! Ein Schutzeinrichtung beim PC soll verhindern, dass Malware in den PC kommt! Eine Desktop-Firewall bringt mehr Code ins System, was wiederrum die Angriffsfläche des PCs erhöht und nicht verringert. Das Motto lautet: MEHR CODE = MEHR Löcher (Exploits). Die einzig "sinnvolle" Software Firewall ist die Firewall, die bei Windows schon dabei ist, denn die ist die einzige Firewall, die wirklich sich auf das beschränkt, was eine solche Software machen kann. Jeder sollte eine Hardwarefirewall im Router drin haben.

sweety179

sweety179

14.11.2010 15:08

bh

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