Katzenaugen / Stephen King

Katzenaugen / Stephen King

ISBN: 9783404771714 - Verlag: Bastei Lübbe mehr

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Lange habe ich schon keinen Bericht mehr überarbeitet und ich finde deshalb, dass es langsam mal wieder Zeit dafür wird. Also nahm ich mir das Buch „Katzenauge“ von Stephen King aus meinem Schrank, das ich vor langer Zeit schon einmal aus der Bibliothek ausgeliehen hatte, es vor kurzem aber ... Bericht lesen





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King-Verfilmungen und andere Grausamkeiten
Erfahrungsbericht von alteSchwedin über Katzenaugen / Stephen King
06.04.2001


Produktbewertung des Autors:   

Niveau durchschnittlich 
Unterhaltungswert hoch 
Spannung ziemlich spannend 
Wie ergreifend ist die Story? berührt ein wenig 

Pro: zwei tolle und zwei gute Kurzgeschichten; Filmentstehung recht interessant
Kontra: naja .  .  .  ich kann eine der Kzurgeschichten nicht so richtig leiden

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Lange habe ich schon keinen Bericht mehr überarbeitet und ich finde deshalb, dass es langsam mal wieder Zeit dafür wird. Also nahm ich mir das Buch „Katzenauge“ von Stephen King aus meinem Schrank, das ich vor langer Zeit schon einmal aus der Bibliothek ausgeliehen hatte, es vor kurzem aber als Mängelexemplar gekauft habe. Das Buch Enthält die Entstehungsgeschichten dreier Filme und die zugehörigen Kurzgeschichten von Stephen King. Nun sollt ihr erfahren, was ich von dem Buch halte!


Vier Kurzgeschichten Stephen Kings sind in „Katzenauge“ zu finden, welche alle auch schon anderweitig veröffentlicht wurden. Über den Inhalt dieser und meine Meinung zu ihnen möchte ich euch nun etwas erzählen, bevor ich auf „Katzenauge“ im Ganzen eingehe.


Die erste Geschichte trägt den Namen „Quitters, Inc.“ und ist eine meiner liebsten Kurzgeschichten von Stephen King. Sie handelt von Dick Morrison, in dessen Ehe es kriselt, der einen geistig behinderten Sohn hat und darüber hinaus auch noch Kettenraucher ist. Er ist unzufrieden mit seinem Leben und so kommt sein alter Studienfreund gerade recht, der ihm erzählt, wie viel besser sein Leben jetzt läuft, nachdem er mit dem Rauchen aufgehört hat. Der Freund hat mit Hilfe der Firma Quitters, Inc. das Rauchen aufgeben können und gibt Dick den Rat, es dort zu probieren. Dick ist sehr skeptisch, dass es gelingen wird, ihm das Rauchen abzugewöhnen, doch als er fährt, welche Methoden die Firma anwendet, ist er schon eher „überzeugt“. Denn Quitters, Inc. findet alles über seine Kunden heraus und überwacht sie in der Anfangszeit 24 Stunden täglich. Sollte Dick trotz des Verbotes rauchen, wird seine Frau mit Elektroschocks gequält, die immer stärker werden, je öfter Dick gegen das Verbot verstößt.
Diese erste Kurgeschichte des Buches ist ein großes Highlight und meine liebste Kurzgeschichte von Stephen King. Zunächst erscheint es ungeheuerlich, dass eine Firma so etwas tun kann. Doch nach und nach wird klar, dass so etwas wirklich möglich ist. Stephen King bleibt hier sehr realistisch und konzentriert sich auf das Wesentlichste, wobei er ein eigenartiges Gefühl erzeugt. Die Handlung ist auf die Hauptfigur fokussiert und beschreibt ihre Gedanken und Gefühle, so wie sie sich überhaupt an die Merkmale einer „short story“ hält. Die Geschichte ist herrlich spannend und schön makaber, was vor allem am Ende auffällt, als Quitters, Inc. Dick 50 Cent Stromkosten für das Quälen seiner Frau in Rechnung stellt. Diese erste Kurzgeschichte aus „Katzenauge“ ist wunderbar spannend und herrlich ironisch und somit eine von Kings besten.

Als zweite Geschichte wurde „Der Mauervorsprung“ ausgewählt und der Titel beschreibt auch genau den Kern der Handlung. Norris war Tennisprofi und ist nun Tennislehrer. Er verliebt sich in die junge, hübsche Frau des reichen Tyrannen Cressner. Dieser will Norris seine Frau überlassen, wenn der Tennislehrer auf dem Mauervorsprung rund um den 43. Stock des Hochhauses spaziert. Wenn Norris sich weigert, sorgt Cressner dafür, dass sein Auto mit Rauschgift darin von der Polizei gefunden wird. Norris hat gar keine andere Wahl, als sich auf das riskante Spiel einzulassen, hat aber nicht mit tückischen Winden und einer bösartigen, ihr Nest verteidigenden Taube gerechnet.
„Der Mauervorsprung“ ist wie schon die erste aus „Katzenauge“ eine sehr gute Kurzgeschichte von Stephen King, obwohl sie für meinen Geschmack nicht ganz an die Qualität von „Quitters, Inc.“ heranreicht. Dennoch ist sie äußerst lesenswert und beschreibt wunderbar Norris’ Lage auf dem Mauervorsprung. King inszeniert gekonnt eine Situation, in der die kleinste Unaufmerksamkeit, der kleinste Windstoß den Tod bedeuten kann. Pure Ironie ist es, dass die Taube, die in der Fußgängerzone lästig ist, die man aber leicht verscheuchen kann, hier das größte Hindernis darstellt. Während ich mit Norris auf dem Mauervorsprung litt, vergaß ich fast die Rahmengeschichte, die dann doch zu einem sehr überraschenden (und natürlich offenen) Ende führt.

Diese beiden ersten Geschichten wurden unter dem Titel „Cat’s eye“ verfilmt, denn das Verbindungsstück zwischen diesen beiden und einer weiteren Geschichte, in der ein kleines Mädchen (im Film: Drew Barrymore) von einem Troll verfolgt wird, bildet eine kleine Katze, die in jeder Teilhandlung eine Schlüsselrolle inne hat. Und dieser Film ist der einzige der im Buch beschriebenen, den ich mir gern ansehen würde. Ich habe bis jetzt noch nicht viele King-Verfilmungen gesehen – vielleicht drei oder vier – aber keine hat mir so wirklich gefallen. Doch dieser Film klingt wirklich interessant und ich würde ihn mir auf jeden Fall anschauen, wenn ich die Gelegenheit dazu hätte, was nicht zuletzt an den beiden tollen Kurzgeschichten liegt, welche die Grundlage bilden.
Auch wird hier einiges zur Entstehung des Films, wie die Idee geboren wurde und welche Probleme es zu bewältigen gab, erzählt. Das ist meist schon recht interessant, reizte mich aber nicht so sehr. Ich las lieber die Kurzgeschichten, da ich mich für die Verfilmungen von Stephen Kings Romanen nicht so sehr interessiere.


Der zweite Film, den „Katzenauge“ vorstellt, ist „Trucks“, der nach der gleichnamigen Kurzgeschichte entstanden ist. Diese handelt davon, wie sich die Lastwagen und Busse, also alles, was größer ist als ein Auto, selbstständig machen und alle Menschen, die sie erreichen können, töten. Eingeschlossen in einer kleinen Tankstelle mit angeschlossener Raststätte sind hier mehrere Menschen, die bald erkennen müssen, dass sie keine Chance gegen die Maschinen haben und es ums pure Überleben geht.
Die dritte Kurzgeschichte von Stephen King ist auch noch gut spannend beschrieben und hier fiel mir auf, dass die Charaktere sehr passend gewählt sind und dass man sich gut in ihre Situation hineinversetzen kann. Der Stoff, „intelligente Maschinen“, ist dagegen schon bekannt und konnte mich noch faszinieren, als ich „Christine“ las, aber jetzt kann ich dem Stoff nichts wirklich Neues abgewinnen. Die Geschichte ist dennoch lesenswert, doch konnte sie mich nicht für den Film (deutscher Titel übrigens: „Rhea M – Es begann ohne Warnung), bei dem Stephen King erstmalig Regie führte, begeistern.


Als letzte Kurzgeschichte enthält „Katzenauge“ eine, die mich nicht so wirklich begeistern kann. Ich kannte „Kinder des Mais“ schon aus einer anderen Kurzgeschichtensammlung und auch da ließ mich die Geschichte recht kalt. Es geht um ein kleines Städtchen in Nebraska inmitten riesiger Maisfelder. In Gatlin herrscht ein schrecklicher Kult. Die Kinder und Jugendlichen haben alle Erwachsenen getötet und leben nun allein in dieser Stadt. Wenn die Jugendlichen 19 werden gehen sie freiwillig in den Mais, zu Ihm, der hinter den Reihen wandelt. In der Ehe von Vicky und Burt kriselt es und sie fahren in Urlaub, um sie zu kitten. Doch sie verfahren sich und landen in Gatlin, wo sie von den vom religiösen Wahn verblendeten Kinder verfolgt werden.
Der Film zu dieser Geschichte heißt nicht „Kinder des Mais“, sondern aus einem mir nicht bekannten Grund „Kinder des Zorns“ und ist einer der wenigen Verfilmungen Stephen Kings, die ich gesehen habe und er hat mir ganz und gar nicht gefallen, er war einfach nur schlecht. Da freute mich natürlich, in „Katzenauge“ zu lesen, dass Stephen King mit dieser Verfilmung auch nicht so wirklich zufrieden ist, denn es wurde sogar das Ende völlig verändert, was ich bei Verfilmungen immer ganz besonders mies finde. Die Kurzgeschichte an sich ist nicht wirklich schlecht, nur nicht so ganz meine Richtung, da sie zu sehr mit offensichtlichen Horrorelementen ausgestattet ist. Aber immer hin ist sie um Längen besser als der Film. (Was ja nun auch nicht schwer ist.)


Nachdem ich euch nun die einzelnen Teile des Buches vorgestellt habe, möchte ich noch einmal zusammenfassen. Die ersten zwei Kurzgeschichten gehören zu den besten, die ich von Stephen King kenne und „Quitters, Inc.“ gefällt mir sowieso am besten von ihm. Dies und die Entstehungsgeschichte des Filmes ließen ihn für mich durchaus interessant erscheinen, so dass ich ihn mir sicher ansehen würde, wenn ich die Gelegenheit dazu hätte.
Die zweite Verfilmung reizt mich nicht wirklich und von der dritten weiß ich schon, dass sie mir nicht gefällt. Was die Kurzgeschichten anbelangt, so sind sie sicher lesenwert, auch wenn „Kinder des Mais“ nicht so wirklich meine Richtung ist.
„Katzenauge“ sollte sicher Lust auf die Filme machen, welche meines Wissens nicht so wirklich erfolgreich waren, erreichte dieses Ziel bei mir aber nur zu einem Drittel, denn den ersten Film, „Cat’s eye“, würde ich mir schon gerne ansehen, was bei den anderen beiden nicht der Fall ist.

Ich möchte „Katzenauge“ nun wie folgt bewerten. Ich finde das Buch schon empfehlenswert, da es durchaus interessant ist und gute bis sehr gute Kurzgeschichten enthält. Die Entstehungsgeschichten der Filme sind auch recht interessant, wenn sie mich auch für zwei der drei Filme nicht interessieren konnten, wie es sicher beabsichtigt war. Ich vergebe also knappe vier Sterne für dieses Buch, aber es wären sicher nur drei geworden, wenn ich die Qualität vom Film „Kinder des Zorns“ miteinbezogen hätte. Ich bereue es zumindest nicht, die 2,50 € für das Mängelexemplar ausgegeben zu haben, das schließlich auch noch einige Filmbilder enthält.

„Katzenauge“ von Stephen King erschien erstmalig 1986 in Deutschland. Meine Taschenbuchausgabe trägt die ISBN 3-404-13088-X und kostet regulär 6,90 €.
   
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Pro: lesenswert, spannend, schön kurz, was für zwischendurch, tolle Filmbilder, ect.
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16.09.2002
Meinung zu den einzelnen Geschichten
Bewertung für Katzenaugen / Stephen King von Wuff

Pro: mehrere abgeschlossene Geschichten
Kontra: "nur" 3v4 Geschichten des Buches sind brilliant

n dem Buch sind 4 Geschichten aus Kings Geschichtensammlung Nachtschicht enthalten, sowie Angaben zur Entstehung der Filme zu den Geschichten von Willy Loderhose. In "Quitters Inc." will sich ein Mann das Rauchen abgewöhnen und landet dabei bei einer Fir ... Bericht lesen

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03.07.2000
Wie Üblich....
Bewertung für Katzenaugen / Stephen King von Nikkon21

Pro:
Kontra: Keine Spannung, kaum Handlung

Auch dieses Buch entspricht voll und ganz dem Still von Kings Kurzgeschichten! Für jemanden der nicht sehr oft seine Bücher liest, mögen die Geschichten über den Milkman, den Wäschemangler, oder die über das Rauchen ganz interessant sein! Für alle ander ... Bericht lesen

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14.06.2000

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Pro: Schreibstil, schwarzer Humor, für Moore-Fans "bekannte" Charaktere
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..., ähnlich wie Stephen King in "Katzenauge", ein stetiges Wiederauftauchen diverser Charaktere in seinen weiteren Werken. Wiedererkennungsfaktor für Fans absolut hoch; für Neulinge natürlich weniger ~ doch die Schilderung der einzelnen Personen geschieht so gut, dass der Leser sich, auch wenn er erst nach Jahren wieder ein Moore-Buch in die Hand nimmt, fragen wird, ob ihm diese oder jene Person (Schrägstrich Dämon, Untoter, Engel etc. pp.) nicht irgendwie bekannt vorkommt. Was als zusätzliches weil kleineres Weihnachtsgeschenk gedacht war, las ich schlussendlich selbst ~ den 255 Seiten starken Roman //DER TÖRICHTE ENGEL// der in gewohnter Manier erst langsam ins eigentliche Geschehnisrollen kommt. Was vor dem wesentlichen passiert, ist dafür nicht weniger unspektakulär ; wobei der Autor selbst die Story auf S. 19 wunderbarst... Bericht lesen

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01.01.1970
Satansweib
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01.01.1970
"Gibt es Gott?"
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Pro: Verständlich geschrieben--Fesselnd--Schönes Layout
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...n. In der Mitte befindet sich der Hauptakteur, der Erzähler, Paul Edgecomb alias Tom Hanks. Die Überschrift ist mit dem Namen des Autors versehen, also Stephen King. Dieser Name verspricht dem Erzähler schon Qualität, doch dazu später mehr! Als Unterschrift wurde der Titel des Buches gewählt. Insgesamt würde ich dieses Layout als auffällig unauffällig bezeichnen, da es in diskreten Farben dargestellt ist, jedoch sofort auf den Leser einwirkt. °Der Autor° Wie oben genannt, handelt es sich hier um den Erfolgsautoren Stephen King, der schon durch zahlreiche Romane wie „Feuerkind“, „Katzenauge“, „Friedhof der Kuscheltiere“, „Es“, „Nachtschicht“ etc. Million Leser in seinen Bann zog und es hoffentlich auch noch in Zukunft machen wird! Wie kaum ein anderer versteht er es Tücke... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich

hilfreich
01.01.1970


The Green Mile / Stephen King

Haupteigenschaften

EAN: 9783404771714

ISBN: 3404771710

Autor: Stephen King

Autor Nachname: King

Autor Vorname: Stephen

Autor Name invertiert: King, Stephen

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(2007)
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