Kaufland

Erfahrungsbericht über

Kaufland

Gesamtbewertung (410): Gesamtbewertung Kaufland

 

Alle Kaufland Testberichte

 Eigenen Erfahrungsbericht schreiben

Einkaufen:Ja! Arbeiten: Nein!

3  02.08.2003

Pro:
große Auswahl, günstige Preise

Kontra:
unfreundliche Mitarbeiter

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Größe des Sortiments:

Qualität der Frischware:

Preisniveau:

Umgang mit Reklamationen:

Wartezeit an der Kasse zu Stoßzeiten:

Parkmöglichkeiten zu Stoßzeiten:

mehr


Mausy3

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:40

Diesen Bericht empfehlen auf Google+
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 44 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Einkaufen ja – Arbeiten nein!

Heute möchte ich einmal über einen doch recht großen Supermarkt berichten. Es handelt sich um Kaufland.
Kaufland ist in Görlitz (wo ich wohne) 2 mal vertreten.
Einkaufen gehe ich dort öfter, zum einen ist die Auswahl groß und die Preise sind niedrig.
Aber eigentlich geht es mir in diesem Bericht weniger um Kaufland selbst, sondern mehr um die Art und Weise wie Pauschalkräfte dort behandelt werden.
Ich beziehe mich mit meinen Aussagen ausschließlich auf Kaufland / Weinhübel in Görlitz, da ich ja nur dort war und deswegen auch nur von dort beurteilen kann.

Da ich demnächst mit der Fahrschule anfangen möchte, brauche ich dringend Geld. Für Schüler ist es in Görlitz meiner Meinung nach nicht einfach Arbeit zu bekommen, da kann man froh sein, wenn man etwas findet.
Ich und mein Freund, wir haben uns vor gut 3 Wochen nach Ferienarbeit umgesehen. Als wir vor kurzem bei Kaufland einkaufen waren, sagte man durch, dass Schüler für Ferienarbeit gesucht werden. Wir haben uns also gleich bei der Information gemeldet und die sagten uns dann, dass sie sich bei uns melden werden.
Am nächsten Tag klingelte schon das Telefon und man holte uns zur „Einarbeitung“ eine Stunde an die Kasse. Nun muss aber dazu gesagt sein, dass ich noch nie an einer Kasse gesessen habe und somit keine Ahnung hatte, was ich überhaupt machen muss.
Am ersten Tag hat alles eigentlich ganz gut geklappt, war ja auch nur eine Stunde.
Dann sagte man uns, wir sollten doch am nächsten Tag wiederkommen. Als wir da waren und eben nach der Ferienarbeit gefragt hatten, schaute man uns nur ganz entgeistert an und meinte das man uns für Ferienarbeit nicht gebrauchen könnte. Nun gut, dachte ich, können wir ja wieder gehen. Aber dann kam das Angebot fest angestellt zu werden, als Pauschalkraft. Nun ja, die Aussicht Geld zu verdienen und das auf längere Zeit ist ja nun doch verlockend. Also setzten wir uns wieder an die Kasse. Natürlich stand immer jemand hinter uns und hat uns auf die Finger geschaut.
Am zweiten Tag lief es dann nicht mehr so gut. Diese „Betreuerin“ war unfreundlich und hat beim kleinsten Fehler getan, als würde die Welt untergehen. Ständig habe ich in ihren Augen was falsch gemacht.
Ich hatte nur noch Angst etwas falsch zu machen und mir machte die ganze Arbeit keinen Spaß mehr.
Nach einer Stunde war auch diese „Einarbeitung“ wieder vorbei.
Nun sagte man uns, wir können am nächsten Tag wiederkommen und dann wird der Arbeitsvertrag gemacht. Wir waren eigentlich ganz glücklich mit der Situation, meine Betreuerin habe ich ziemlich schnell wieder vergessen, jeder hat mal einen schlechten Tag, dachte ich mir.
Am nächsten Tag dann sollten wir wieder an die Kassen, diesmal für 1 ½ Stunden. Gut, auch das wirste irgendwie schon schaffen, dachte ich mir.
Diesmal saßen wir fast allein an der Kasse, eine Betreuerin war für uns beide zuständig. Aber die konnte auch nur auf mir rumhacken und mir ständig zeigen wie blöd ich doch bin. Ich war schon kurz davor, alles hinzuwerfen und zu gehen.
Jedenfalls keimte in mir der Entschluss, ich werde diesen Scheiß nicht machen. Schade um das Geld ( viel wäre es eh nicht gewesen 5Euro/Stunde bei 34 Stunden im Monat) , aber eh ich mich ständig demütigen lasse...
Unter Ausreden meinte ich dann, dass dieser Job nichts für mich ist, ich bin eben zu unkonzentriert bla bla...
Vielleicht hätte ich auch sagen sollen, dass man mit so einem Umfeld einfach nicht vernünftig arbeiten kann... aber da war ich wohl zu feige.

So, dies war meine Geschichte als (Fast-)Pauschalkraft bei Kaufland. Ich kann eigentlich nur hoffen, dass woanders in Kaufland die Verkäufer / Kassierer netter und hilfsbereiter sind, als hier bei uns.

Wie gesagt, ich habe nicht vor, Kaufland schlecht zu machen. Zum Einkaufen ist es sehr zu empfehlen, aber zum Arbeiten?!
Ich denke, da muss jeder selbst wissen, ob er mental stark genug ist... (jedenfalls hier in Görlitz)


Diesen Bericht empfehlen auf Google+
Sponsoren-Links
Ihre Bewertung dieses Erfahrungsberichtes

Wie hilfreich ist dieser Erfahrungsbericht für Ihre (Kauf-)Entscheidung?

Bewertungsrichtlinien

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
BenBen0049

BenBen0049

28.08.2007 01:34

Schade ist das; da hat man mal was, Geld zu verdienen & dann wird man so beschissen behandelt ... -_- Hättest doch sagen können, dass dir die Art nicht gefällt mit der du behandelt wirst; aber ich weiß, das ist immer so ne Sache ... Hab auch mal Im KL gearbeitet aber nur 1 Tag zur Inventur, das war eigentlich recht ok. Grüße! Ben

MacCherry

MacCherry

14.09.2004 16:24

Ich habe selbst ein Jahr lang bei Kaufland als Pauschalkraft gearbeitet. Zwar nicht in Görlitz, aber wir wurden genauso schlecht eingearbeitet. Da es aber der best-bezahlte Nebenjob für Schüler in meiner Stadt war, hab ich mich durchgeboxt. Guter Bericht, LG

schnippi

schnippi

02.08.2003 21:31

Hallo, da du deine meinung zu der einarbeitung eigentlich ganz gut geschrieben hast, bekommst du ein knappes sh. hoffe du findest noch einen Ferienjob! gruß steffi

Eigenen Kommentar schreiben

max. 2000 Zeichen

  Kommentar abschicken


Bewertungen
Dieser Erfahrungsbericht wurde bislang 10229 mal gelesen und von Mitgliedern wie folgt bewertet:

"sehr hilfreich" von (56%):
  1. zuckerl25
  2. mozarteum
  3. sanne81
und weiteren 22 Mitgliedern

"hilfreich" von (44%):
  1. Deepblue27
  2. Spidy110
  3. sheep90
und weiteren 17 Mitgliedern

Informationen zur Berechnung der Gesamtbewertung.